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	<title>Julius Bartels - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Bartels&amp;diff=1028013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-04-04T07:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Göttingen Stadtfriedhof Grab Julius Bartels.jpg|mini|Grab von Julius Bartels auf dem [[Stadtfriedhof Göttingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;August Julius Bartels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. August]] [[1899]] in [[Magdeburg]]; † [[6. März]] [[1964]] in [[Göttingen]]) war ein deutscher [[Geophysik]]er. Er widmete sich vor allem der „Entwicklung, Verwendung und Vervollkommnung statistischer Methoden bei der Analyse meteorologischer und [[Erdmagnetfeld|erdmagnetischer]] Beobachtungsreihen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.erdbebenwarte.de/julius-august-bartels%E2%80%A8-1899-1964/ |titel=Julius August Bartels (1899-1964) |werk=Wiechert’sche Erdbebenwarte Göttingen |sprache=de |abruf=2025-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er befasste sich auch mit den Wechselwirkungen Sonne–Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein gemeinsam mit dem britischen Geophysiker [[Sydney Chapman]] verfasstes Werk &amp;#039;&amp;#039;Geomagnetism,&amp;#039;&amp;#039; erschienen 1940, war für einige Jahrzehnte das Standardwerk zum Erdmagnetismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1917 begann er sein Studium in [[Göttingen]], welches er 1923 mit der [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;Neue Methoden zur Berechnung und Darstellung der täglichen Luftdruckschwankung bei starken unperiodischen Störungen&amp;#039;&amp;#039; bei [[Wilhelm Meinardus]] abschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|id=79641}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Lehrern gehörten neben [[Emil Wiechert]] u.&amp;amp;nbsp;a. [[Max Born]], [[Richard Courant]], [[James Franck]] und [[David Hilbert]]. Er selbst war später Lehrer des bekannten Geophysikers und Hydrodynamikers [[Hans Ertel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion 1923 wurde Bartels wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geomagnetischen Observatorium Potsdam bei [[Adolf Schmidt (Geophysiker)|Adolf Schmidt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Best: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Adolf-Schmidt-Observatoriums für Erdmagnetismus in Niemegk&amp;#039;&amp;#039;. In: [https://www.gfz.de/fileadmin/gfz/sec23/pdf/Geomagnetische_Observatorien/Niemegk/Geschichte/Zur_Geschichte_des_Adolf_neu2.pdf Geschichte Telegrafenberg.] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) gfz.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1927 an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] in Berlin, lehrte danach als Professor für Meteorologie und Physik an der [[Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde|Forstlichen Hochschule]] in [[Eberswalde]], ab 1936 als [[ordentlicher Professor]] für Geophysik an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] und seit 1946 als Professor für Geophysik an der Universität in [[Göttingen]]. Er war zugleich Direktor des Instituts für [[Geophysik]] der [[Georg-August-Universität Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1936 bis 1945 war Bartels Direktor des [[GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung|Geophysikalischen Instituts]] in [[Potsdam]], dem das [[Adolf-Schmidt-Observatorium für Geomagnetismus|Adolf-Schmidt-Observatorium für Erdmagnetismus]] in [[Niemegk]] unterstand. Von 1931 bis 1940 war er auch als &amp;#039;&amp;#039;Research Associate&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Department of Terrestrial Magnetism&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;[[Carnegie Institution for Science|Carnegie-Institution of Washington]]&amp;#039;&amp;#039; tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1964 war er Direktor des Instituts für Physik der [[Stratosphäre]] des [[Max-Planck-Institut für Aeronomie|Max-Planck-Instituts für Aeronomie]] in [[Katlenburg-Lindau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Internationales Geophysikalisches Jahr|Internationale Geophysikalische Jahr]] 1957/58 gestaltete Bartels als Initiator und Planer mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Bartels identifizierte die [[Sonne]] als Quelle regelmäßig wiederkehrender geomagnetischer Störungen. Er entwickelte 1949 als Maß für die geomagnetische Aktivität den [[Kp-Index]], der mit einem standardisierten Verfahren aus den Daten von 13 weltweiten Observatorien bestimmt wird und auch heute noch weite Anwendung findet. Der Kp-Index ist von der [[Internationale Union für Geodäsie und Geophysik|IUGG]]/IAGA (International Association of Geomagnetism and Aeronomy) als wichtige Maßgröße anerkannt und wird seit 1997 am erdmagnetischen Observatorium [[Niemegk]] bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Physiker [[Alfred Ehmert]] bemerkte zur wissenschaftlichen Leistung Bartels‘:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die von ihm entwickelten und verbesserten Methoden der Statistik enthalten zahlreiche Prinzipien der heutigen Informationstheorie und führten nicht nur zu einmaligen Erfolgen bei der Anwendung durch ihn selber und seine zahlreichen Schüler und Mitarbeiter, sondern bestimmten weitgehend die Arbeitsmethoden bei der Erforschung der Gezeiten, der erdmagnetischen Variationen und aller solar-terrestrischen Zusammenhänge.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Tod von Julius Bartels kommentierte Ehmert mit den Worten:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Damit verlor die Weltraumforschung eine ihrer profiliertesten Persönlichkeiten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Bartels‘ Persönlichkeit beschrieb Ehmert so:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Voll zu seiner bedeutenden Wirkung hat aber auch sein gütiger, gegen jedermann aufgeschlossener persönlicher Charakter beigetragen. Seine persönliche Bescheidenheit und Geradheit entschärfte jede sachliche Differenz bei Diskussionen und führte oft Einigungen herbei, die man kaum zu erhoffen wagte.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{bibcode|1964SSRv....3....2E}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Julius Bartels war Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften und von fünf Akademien, unter anderem:&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1941 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
* 1947 wurde er zum ordentlichen Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 31 (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Folge 3, Band 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Folge 3, Band 50).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://adw-goe.de/mitglieder/personendetails/person/august-julius-bartels/| titel=Mitglieder: August Julius Bartels| hrsg=Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen| zugriff=2025-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1956 und 1958 war er Präsident der Akademie.&lt;br /&gt;
* [[Internationale Union für Geodäsie und Geophysik]] (IUGG)&lt;br /&gt;
* Internationales Komitee für Weltraumforschung (COSPAR) (Vizepräsident)&lt;br /&gt;
* Deutsche Kommission für Weltraumforschung (Stellv. Vors.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1953 [[Charles Chree|Charles-Chree-Medaille]] der British Physical Society&lt;br /&gt;
* Er wurde 1955 mit der aus diesem Anlass erstmals verliehenen [[Emil-Wiechert-Medaille]] geehrt.&lt;br /&gt;
* 1964 [[William Bowie Medal]] der American Geophysical Union&lt;br /&gt;
* Ihm zu Ehren wird die Julius-Bartels-Medaille von der Abteilung für solar-terrestrische Beziehungen der [[European Geosciences Union]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20060810233720/http://www.copernicus.org:80/EGU/egs/award6m.htm Julius-Bartels-Medaille.] copernicus.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nach ihm benannt ist die [[Bartels’sche Rotationszahl]] der Sonne sowie der Mondkrater [[Bartels (Mondkrater)|Bartels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geophysik&amp;#039;&amp;#039;. C. Winter, Heidelberg 1944.&lt;br /&gt;
* Hrsg. mit Gustav Angenheister: &amp;#039;&amp;#039;Geophysik&amp;#039;&amp;#039;, Fischer Bücherei, 1960, 1969.&lt;br /&gt;
* Mitarbeit an [[Beno Gutenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Geophysik&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Borntraeger, Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* mit [[Sydney Chapman]] &amp;#039;&amp;#039;Geomagnetism&amp;#039;&amp;#039;. Clarendon Press, Oxford 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Einen Nachruf auf Julius Bartels hat &amp;#039;&amp;#039;Wilfried Schröder&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1964 in der &amp;#039;&amp;#039;Meteorologischen Rundschau&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
* Weitere Nachrufe sind von [[Hans Ertel]] im Jahrbuch der deutschen Akademie der Wissenschaften 1964 und von [[Walter Kertz]] in &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Fortschritte&amp;#039;&amp;#039; 1964 (S. 317) erschienen.&lt;br /&gt;
* Wilfried Schröder hat die Beziehungen zwischen [[Sydney Chapman]] und Julius Bartels vorgestellt (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge Geschichte Geophysik und Kosmische Physik&amp;#039;&amp;#039;, 2008).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Bernhardt (Meteorologe)|Karl-Heinz Bernhardt]], [[Hannelore Bernhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Geophysiker Julius Bartels als Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. trafo Wissenschaftsverlag Dr. Wolfgang Weist, Berlin 2000, S. 109–125 (Sitzungsberichte der [[Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin]], Band 43).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118652710}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20060811182714/http://www.copernicus.org/EGU/egs/bartels.htm Lebenslauf.] copernicus.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118652710|LCCN=n/85/807700|VIAF=56696945}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bartels, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geophysiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonnenforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bartels, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bartels, August Julius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geophysiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Göttingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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