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	<title>Julius August von der Horst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T18:46:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_August_von_der_Horst&amp;diff=1592476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-10T15:45:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Staatsminister Julius August Friedrich von der Horst - Portrait.JPG|mini|Julius August Freiherr von der Horst]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius August Friedrich Freiherr von der Horst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1723]]; † [[1791]]) war ein preußischer Minister und Vertrauter von [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Julius August [[Horst (westfälisches Adelsgeschlecht)|von der Horst]] war [[Propst]] des [[Kloster und Stift Levern|Stifts Levern]], Herr zu [[Haldem]],&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Die Rittergüter in Haldem im 16. und 17. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins, Jahrgang 57 (1985), S. 27–44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Steinlaken und [[Sögeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Sohn des Landesdeputierten, geheimen Oberfinanzrates, &amp;#039;&amp;#039;commissaire en chef&amp;#039;&amp;#039; der Grafschaft Lingen und Tecklenburg, Friedrich von der Horst (1693–1762). Julius August schrieb sich am 7. März 1740 an der [[Gymnasium Georgianum (Lingen)|Akademie in Lingen]] ein,&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Tenfelde: &amp;#039;&amp;#039;Album Studiosorum Academiae Lingensis 1698–1819&amp;#039;&amp;#039;, Lingen 1964, S. 41.&amp;lt;/ref&amp;gt; am 20. September 1742 in [[Groningen]],&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Album Studiosorum Academiae Groninganae&amp;#039;&amp;#039;, Groningen 1915, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; und später in Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat 1746 in den preußischen Staatsdienst ein und begann seine Tätigkeit bei der [[Kriegs- und Domänenkammer]] in [[Minden]]. Von 1749 bis 1753 war er Kriegs- und Domänenrat sowie Kammerdeputierter und Landrat in Lingen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|9783598232299|Seite=441|Seiten=441}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Ende des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]] wurde von der Horst 1763 zum Kammerpräsidenten der [[Kurmark]] in [[Brandenburg]] ernannt. In diesem Amt trug er maßgeblich zur Überführung der Steuerverwaltung in die Regie bei. Friedrich II. ernannte ihn daher 1766 zum Wirklichen Geheimen Etats- und Kriegsrat sowie zum Vizepräsidenten und Dirigierenden Minister im Generaldirektorium. Er war als solcher an der Festlegung neuer Steuertarife beteiligt. Julius August von der Horst war auch für alle Tabakangelegenheiten sowie für das Handels-, Fabriken- und Manufakturdepartement verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Laux/Friedrich Teppe: &amp;#039;&amp;#039;Der neuzeitliche Staat und seine Verwaltung. Beiträge zur Entwicklungsgeschichte seit 1700&amp;#039;&amp;#039;, Franz Steiner Verlag, 1998, S. 48–49 ({{Google Buch | BuchID = vdHj482edBkC | Seite = 48 }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war auch erster Präsident der 1772 gegründeten [[Seehandlung]]. Weil er der Aufgabe offenbar nicht gewachsen war, wurde er bereits 1774 abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Allgemeine deutsche Realencyklopädie für die gebildeten Stände. Conversations-lexikon. Bd. 13, Brockhaus, Leipzig 1847, S. 169 ({{Google Buch | BuchID = g8oUAAAAYAAJ | Seite = 169}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krankheitsbedingt musste er den Staatsdienst verlassen. [[Freiherr]] von der Horst gilt als einziger Minister, der von Friedrich II. in Ehren entlassen wurde. Auch gehörte er zu den wenigen Vertrauten des Königs in dessen letzten Jahren. Zwischen beiden fand, auch nachdem von der Horst Potsdam verlassen hatte, eine sehr umfangreiche Korrespondenz statt. Einer der letzten Briefe des Königs überhaupt war an von der Horst gerichtet und ist auf den 10. August 1786 datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Eduard Vehse|Carl Eduard Vehse]]: Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation. Hoffmann und Campe, 1851, S. 135, 145–146 ({{Google Buch | BuchID = mlsAAAAAcAAJ | Seite = 135}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Ehe mit Isabella Judith Sophie [[Langen (westfälische Adelsgeschlechter)|von Langen]] erwarb von der Horst 1750 das Gut Sögeln bei [[Bramsche]] im [[Osnabrücker Land]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://familienforschung-tecklenburger-land.de/index.php?id=744 Zur Geschichte von Sögeln]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1775 ließ er [[Schloss Haldem]] ausbauen und erwarb Güter in Haldem, die früher einer Seitenlinie derer von Horst gehört hatten. 1776 kaufte er [[Schloss Hollwinkel]]. Dieses ist bis heute Sitz der Familie [[Horst (westfälisches Adelsgeschlecht)|von der Horst]]. Er beschäftigte sich intensiv mit der Familiengeschichte und hat darüber auch veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minister von der Horst starb während einer Kur. Die Tochter Wilhelmine ließ für ihren Vater, den Minister Friedrich des Großen, auf Haldem eine Gedenksäule errichten. Heute steht das Denkmal im Park von Schloss Hollwinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Adelsanerkennung ==&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1844 erhielten alle Nachkommen des Ministers von der Horst in Potsdam die Anerkennung des erblichen Freiherrenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]], [[Jürgen von Flotow]]:  [[Genealogisches Handbuch des Adels]], &amp;#039;&amp;#039;Freiherrliche Häuser&amp;#039;&amp;#039; B (Briefadel), Band III, Band 21 der Gesamtreihe GHdA, [[Starke Verlag|C. A. Starke Verlag]], Limburg an der Lahn 1959, S. 189. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.hedem.de/horst.htm | archive-is=20130211033015 | text=Familiengeschichte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1032061316|VIAF=263878600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horst, Julius August Von Der}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des westfälischen Adelsgeschlechts Horst|Julius August]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1723]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Horst, Julius August von der&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Horst, Julius August Friedrich Freiherr von der (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Minister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1723&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1791&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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