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	<title>Julius Arigi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:06:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julius_Arigi&amp;diff=719752&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pessottino: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-28T23:22:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julius Arigi.jpg|mini|Julius Arigi als [[Offizierstellvertreter]] 1918.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julius Arigi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Oktober]] [[1895]] in [[Děčín|Tetschen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vademecum.soalitomerice.cz/vademecum/permalink?xid=09ddd7cea03b9b8d:4e496e4e:12216bae987:-7706&amp;amp;scan=263#scan263] Eintrag aus der Geburtenmatrik&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Österreich-Ungarn]]; † [[1. August]] [[1981]] in [[Seewalchen am Attersee]]&amp;lt;ref&amp;gt;Eintragung im [[Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950|Österreichischen Biographischen Lexikon]] wurde am 15. März 2013 von der ursprünglich falschen Eintragung [[Attersee am Attersee]] korrigiert.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein hoch dekorierter [[Jagdflieger]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Mit 32 bestätigten Luftsiegen war Julius Arigi nach [[Godwin Brumowski]] der zweiterfolgreichste Feldpilot der österreichisch-ungarischen [[K.u.k. Luftfahrtruppen|Luftfahrtruppe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Maringgele |Titel=Offiziersstellvertreter Julius Arigi (Flik 6, 55J). Österreich-Ungarns Fliegerasse im Ersten Weltkrieg. |Hrsg=[[Thomas Albrich]]/Nikolaus Hagen |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2019 |ISBN=978-3-7030-0997-6 |Seiten=109–117 |Online=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
===1895 bis 1914===&lt;br /&gt;
Arigi wurde als Sohn einer [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutschböhmischen]] Familie geboren und absolvierte nach der Bürgerschule eine Elektrotechniklehre. Am 5.&amp;amp;nbsp;Oktober 1913 meldete er sich freiwillig für das Festungsartillerieregiment Nr. 1 („Kaiser Franz-Joseph“) in Wien. Im März 1914 wurde Arigi in die Luftschiffabteilung der Gemeinsamen Armee versetzt. Dort absolvierte er bis November 1914 das Pilotentraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erster Weltkrieg===&lt;br /&gt;
Am 23. November 1914 wurde Arigi zum amtlich bestätigten Feldpilot mit dem Rang eines [[Zugsführer]]s ernannt. Er wurde der &amp;#039;&amp;#039;Fliegerkompanie 6&amp;#039;&amp;#039; auf dem Balkan zugeteilt, wo er zunächst als Aufklärungs- und Artillerieflieger eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Einsatz im Oktober 1915 musste er wegen eines Motorschadens auf [[Montenegro|montenegrinischem]] Gebiet notlanden und wurde gefangen genommen. Nach fünf erfolglosen Ausbruchsversuchen gelang ihm Mitte Jänner 1916 mit fünf anderen [[Österreich-Ungarns Armee im Ersten Weltkrieg|österreichisch-ungarischen Soldaten]] auf kuriose Weise die Flucht. Arigi war zum Arbeitsdienst in der montenegrinischen Artilleriekaserne in [[Podgorica]], als er in einem unbeobachteten Moment die Fiat-Limousine von [[Nikola (Montenegro)|König Nikola I.]] aus einer Garage stahl und zusammen mit sechs weiteren Insassen flüchtete. An einem österreichisch-ungarischen Vorposten angelangt, meldete sich Arigi mit sechs Mann und einem Königsauto.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Mährisches Tagblatt |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1917-06-01 |ISBN= |Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Fall des [[Lovćen]] wurde die Einheit nach [[Shkodra|Skutari]] weiter im Süden verlegt. Seinen ersten sowie vier weitere Abschüsse erzielte er am 22. August 1916 alleine gegen eine Staffel von sechs italienischen Flugzeugen, was ihm sogleich den Rang eines sogenannten [[Fliegerass|Flieger-Asses]] einbrachte. Ende des Jahres wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Fluggeschwader 1&amp;#039;&amp;#039; (der späteren &amp;#039;&amp;#039;Fliegerkompanie 101G&amp;#039;&amp;#039;) an die [[Isonzo-Schlachten|Isonzofront]] verlegt und flog hauptsächlich die Eskorte bei Bombenmissionen. Im Frühjahr 1917 wurde er der &amp;#039;&amp;#039;Jagdfliegerkompanie 41J&amp;#039;&amp;#039; unter dem Kommando von [[Godwin Brumowski|Godwin von Brumowski]] zugewiesen, wechselte wegen persönlichen Differenzen mit diesem aber schon bald zu der bei [[Pergine Valsugana]] stationierten &amp;#039;&amp;#039;Jagdfliegerkompanie 55J&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den rund acht Monaten bei Flik 55J erzielte er die meisten seiner Luftsiege. Zusammen mit dem Kommandanten Josef von Maier und [[Josef Kiss]], beide ebenfalls Fliegerasse, brachte er der Einheit bald den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kaiserstaffel&amp;#039;&amp;#039; ein. Im April 1916 kehrte er für kurze Zeit in die &amp;#039;&amp;#039;Fliegerkompanie 6&amp;#039;&amp;#039; zurück, bevor er der ebenfalls am Balkan stationierten &amp;#039;&amp;#039;Jagdfliegerkompanie 1J&amp;#039;&amp;#039; zugewiesen wurde. Die Flik 1J hat für die restliche Zeit des Krieges auch inoffiziell als die „Arigi-Staffel“ firmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt kam Julius Arigi bis zum Ende des Weltkrieges auf über 700 Feindflüge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1919 bis 1981===&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg reiste Arigi nach Südamerika und zog wenig später im Jahr 1919 in die Tschechoslowakei, wo er noch im selben Jahr das Flugunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Ikarus&amp;#039;&amp;#039; gründete. Aus dem Unternehmen in [[Marienbad]] entwickelte sich in weiterer Folge eine weltweite Flugorganisation, welche auch Langstreckenflüge anbieten konnte. Nicht zuletzt deshalb gilt Arigi als „Gründer des tschechoslowakischen Luftverkehrs“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Illustrierte Sportzeitung |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1923-07-21 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 trat Arigi der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|DNSAP]] bei. Aufgrund der politischen Verhältnisse in der Tschechoslowakei übersiedelte er 1934 zuerst nach [[Berlin]] und danach nach Österreich und wurde 1936 wieder österreichischer Staatsbürger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öbl&amp;quot;&amp;gt;{{ÖBL2|Julius|Arigi|1895|1981|H. Prigl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit [[Benno Fiala von Fernbrugg]] gründete er die Flugzeugfabrik &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Neustädter Flughafenbetriebs GmbH]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss (Österreich)|„Anschluss“ Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] wurde Arigi im März 1938 als [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] in die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] aufgenommen und in weiterer Folge Fluglehrer an der Jagdfliegerschule 5 in Wien-Schwechat, sowie Gauamtsleiter bei der Gauleitung [[Niederdonau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;öbl&amp;quot; /&amp;gt; Zwei seiner bekanntesten Flugschüler waren [[Walter Nowotny]] und [[Hans-Joachim Marseille]]. Im Laufe des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] diente er auch auf verschiedenen [[Militärflugplatz|Fliegerhorsten]] in Ungarn, auf dem Balkan und in Nordafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende 1945 befand sich Arigi wieder in Marienbad, musste die Tschechoslowakei allerdings aufgrund der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibung]] alsbald wieder verlassen. Er flüchtete zuerst nach Wien und im Jahr 1947 weiter nach [[Seewalchen am Attersee|Seewalchen]] am Attersee. Dort arbeitete er als Handelsvertreter und erwarb im Jahr 1957 den Privatpilotenschein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;öbl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arigi starb schließlich im Schlaf am 1. August 1981 zu Hause am Attersee.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20120221222832/http://www.beepworld.de/members42/mib66/friedhoefe2.htm Private Seite über Friedhöfe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* vierfache [[Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)|Goldene Tapferkeitsmedaille]]; davon die erste für die Versenkung eines Transportschiffes und die zweite für seine fünf Luftsiege am 22. August 1916&lt;br /&gt;
* vierfache [[Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)|Silberne Tapferkeitsmedaille I. Klasse]]&lt;br /&gt;
* zweifache [[Tapferkeitsmedaille (Österreich 1789)|Silberne Tapferkeitsmedaille II. Klasse]]&lt;br /&gt;
* zweifache Bronzene Tapferkeitsmedaille&lt;br /&gt;
* Bulgarischer [[Militärorden für Tapferkeit]], I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Preußisches Militärehrenzeichen|Preußische Kriegsverdienstmedaille]]&amp;lt;ref&amp;gt;alle Angaben aus: Johann Stolzer, Christian Steeb: &amp;#039;&amp;#039;Österreichs Orden vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1996, ISBN 3-201-01649-7, S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jagdflieger Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manuel Maringgele: &amp;#039;&amp;#039;Offiziersstellvertreter Julius Arigi (Flik 6, 55J)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Albrich]], Nikolaus Hagen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreich-Ungarns Fliegerasse im Ersten Weltkrieg 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2019, ISBN 978-3-7030-0997-6, S. 109–117.&lt;br /&gt;
* Martin O’Connor: &amp;#039;&amp;#039;Air Aces of the Austro-Hungarian Empire 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. Flying Machines Press, Mountain View (Californien) 1986, ISBN 1-891268-06-6.&lt;br /&gt;
* Ernst Peter: &amp;#039;&amp;#039;Die k.u.k. Luftschiffer- und Fliegertruppe Österreich-Ungarns – 1794–1919&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-87943-743-2.&lt;br /&gt;
* Christopher Chant: &amp;#039;&amp;#039;Aircraft of the Aces – Austro-Hungarian Aces of World War 1&amp;#039;&amp;#039;. Osprey Publishing, Oxford 2002, ISBN 1-84176-376-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL2|Julius|Arigi|1895|1981|H. Prigl}}&lt;br /&gt;
* [http://www.firstworldwar.com/bio/arigi.htm Biografie (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.theaerodrome.com/aces/austrhun/arigi.php Kurze Biografie und Auflistung der Luftsiege von Julius Arigi (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20190709193959/http://www.austro-hungarian-army.co.uk/gtmbars.htm Die Goldene Tapferkeitsmedaille und Julius Arigi mit Porträt (englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1031801731|VIAF=296893731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arigi, Julius}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arigi, Julius&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jagdflieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Oktober 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Děčín|Tetschen]], Nordböhmen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. August 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Seewalchen am Attersee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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