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	<title>Julie Hausmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T04:59:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julie_Hausmann&amp;diff=662907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sternetaucher: Archiv-Bot Link überprüft und Hinweis zur ausstehenden Prüfung entfernt</title>
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		<updated>2026-03-31T17:47:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archiv-Bot Link überprüft und Hinweis zur ausstehenden Prüfung entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:J v hausmann.jpg|mini|hochkant|Julie Hausmann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hausmann Maiblumen 1 0001.png|mini|hochkant|Titelblatt der „Maiblumen“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julie Katharina Hausmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Der Name wird fälschlich oft als Julie &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039; Hausmann angegeben. Das [[Adelsprädikat]] war jedoch 1856 ihrem Vater als Kollegienrat persönlich verliehen worden und war nicht erblich. Vgl.: Karl Röhrig: &amp;#039;&amp;#039;Die ursprüngliche Textgestalt von „So nimm denn meine Hände“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Gottesdienst und kirchliche Kunst&amp;#039;&amp;#039; 30 (1925), H. 4/5, {{ZDB|221087-3}}, S. 115–117 ({{Digitalisat|IA=RoehrigSoNimmDenn1925}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; – {{LvS|Jūlija Hausmane}} – (* {{JULGREGDATUM|19|3|1826|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im {{Webarchiv|url=http://www.lvva-raduraksti.lv/de.html |wayback=20191029192120 |text=Taufregister der St.-Jacobi-Kirche zu Riga }} (lettisch: Rīgas sv. Jēkaba katedrāle)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Riga]]; † {{JULGREGDATUM|15|8|1901|Link=1}}&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag im [https://www.ra.ee/dgs/explorer.php Beerdigungsregister der Gemeinde Haljall] (estnisch: Haljala kogudus)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Võsu]], [[Estland]]) war eine [[Deutsch-Balten|deutsch-baltische]] Dichterin, die vor allem durch ihr Gedicht &amp;#039;&amp;#039;[[So nimm denn meine Hände]]&amp;#039;&amp;#039; Weltberühmtheit erlangte. Mit einer bereits 1842 für ein anderes Lied komponierten Melodie von [[Friedrich Silcher]] wurde es zu einem bekannten Kirchenlied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Julie Hausmann wurde als fünfte von sechs Töchtern des Gymnasialoberlehrers Johannes Michael von Hausmann und seiner Ehefrau Julie, geb. von Magnus, geboren. Ihre Kindheit und Jugend verlebte sie in [[Jelgava|Mitau]] (lettisch: Jelgava) in [[Kurland]]. Über diesen Lebensabschnitt ist wenig bekannt, wohl aber, dass Pfarrer Theodor Neander, der sie konfirmiert hat, ihr den Anstoß für ein bewusstes Leben im christlichen Glauben gab. Das drückte sich u. a. darin aus, dass sie geistliche Gedichte schrieb. Vielleicht zeigte sich darin auch ihre Scheu und allgemeine Zurückhaltung, die sie aber eben nicht sprachlos machten. Olga von Karp, eine Freundin, vermittelte Kontakt zu dem Berliner Pfarrer [[Gustav Knak (Theologe)|Gustav Knak]], der ihre Gedichte, darunter auch das berühmte &amp;#039;&amp;#039;So nimm denn meine Hände&amp;#039;&amp;#039;, im Jahr 1862 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Maiblumen. Lieder einer Stillen im Lande&amp;#039;&amp;#039; mit gutem Erfolg veröffentlichte. Den Verkaufserlös ließ Julie Hausmann sozialen Einrichtungen in Berlin und Hongkong zugutekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julies Schwester Johanna, eine ausgebildete [[Organist]]in, erhielt 1864 eine Stelle in der [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanischen Gemeinde]] in [[Biarritz]] (Südfrankreich), wohin sie Julie mitnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 veröffentlichte Julie Hausmann ein 700 Seiten starkes [[Andachtsbuch]] mit kurzen Betrachtungen für Dienstboten und gab ihm den Titel &amp;#039;&amp;#039;Hausbrot. Schlichte Morgen- und Abend-Andachten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julie Hausmann war nicht verheiratet. Es gibt jedoch eine Geschichte, die sich allerdings nicht belegen lässt: Sie sei mit einem [[Missionar]] verlobt gewesen, der gestorben war, als sie auf der Missionsstation angekommen sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Waldtraut Ingeborg Sauer-Geppert, Andreas Marti: &amp;#039;&amp;#039;So nimm denn meine Hände …&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 27, 1983, S. 207–225; {{JSTOR|24201062}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser emotionalen Situation heraus sei das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;So nimm denn meine Hände&amp;#039;&amp;#039; entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.alexander-hengstler.de/Blog|titel=Eine Version der Legende zur Entstehung des Liedes|autor=|hrsg=|werk=www.alexander-hengstler.de|datum=|sprache=|zugriff=2016-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julie Hausmann starb während eines Ferienaufenthaltes im russischen [[Ostsee]]bad [[Võsu|Wösso]] (estnisch: Võsu). Beigesetzt wurde sie auf dem Friedhof Illomäggi/Illumäe nahe des Gutshofes [[Palmse]] in Estland.&amp;lt;ref&amp;gt; Biografie über Julie Hausmann, in: Walter Riccius, Schlösser und Gärten. Das Gut Palmse und seine Akteure, GRIN-Verlag München 2026, ISBN 978-3-38917-137-0, S. 82ff. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maiblumen. Lieder einer Stillen im Lande.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, 1862 ([[:Datei:Hausmann Maiblumen 1 0000.png|6. Auflage um 1880: Titelblatt Band 1]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilder aus dem Leben der Nacht im Lichte des Evangeliums.&amp;#039;&amp;#039; 1868.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hausbrot. Schlichte Morgen- und Abend-Andachten.&amp;#039;&amp;#039; 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blumen aus Gottes Garten. Lieder und Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; 1902 (postumer Sammelband)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629212327/http://www.bautz.de/bbkl/h/hausmann_j.shtml |band=2|spalten=606–607|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Hausmann, Julie}}&lt;br /&gt;
* Hermann Barth: &amp;#039;&amp;#039;Julie Hausmann.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Kirchenliederdichter. Lebens- und Charakterbilder.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1905, S. 619&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783110193381|Seiten=550 f}}&lt;br /&gt;
* {{Liederkunde|20|59|63|376|So nimm denn meine Hände|[[Wolfgang Herbst (Liturgiewissenschaftler)|Wolfgang Herbst]]|DOI=10.13109/9783666503436.59}}&lt;br /&gt;
* Walter Riccius, Schlösser und Gärten. Das Gut Palmse und seine Akteure, GRIN-Verlag München 2026, ISBN 978-3-38917-137-0;&lt;br /&gt;
* Elisabeth Schneider-Böklen: &amp;#039;&amp;#039;Der Herr hat Großes mir getan. Frauen im Gesangbuch.&amp;#039;&amp;#039; Quell, Stuttgart 1995, ISBN 3-7918-1969-0, S. 75–89.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Schneider-Böklen: &amp;#039;&amp;#039;Hausmann, Julie.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfgang Herbst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer im Gesangbuch?&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, S. 134 ({{Google Buch|BuchID=b_aO9wVNulYC|Seite=134}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|136709680}}&lt;br /&gt;
* {{BBLD|GND136709680|NAME=Hausmann, Julie Katharina Johanna (v.)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.hymntime.com/tch/bio/h/a/u/hausmann_jkv.htm |titel=Julie Katharina von Hausmann |werk=The Cyber Hymnal |datum=2018-08-05 |zugriff=2018-10-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Michael Fischer |url=https://freidok.uni-freiburg.de/fedora/objects/freidok:5957/datastreams/FILE1/content |titel=So nimm denn meine Hände |werk=FreiDok plus |hrsg=Universitätsbibliothek Freiburg |datum=2005-01 |format=pdf, 319 kB|zugriff=2018-10-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136709680|VIAF=81008805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hausmann, Julie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenlieddichter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Riga)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-Balte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hausmann, Julie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hausmann, Julie Katharina (vollständiger Name); Hausmann, Julie von (Falschschreibung); Hausmane, Jūlija (lettisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-baltische geistliche Dichterin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1826&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Riga]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1901&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Võsu]], [[Estland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sternetaucher</name></author>
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