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	<title>Julie Bondeli - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:09:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julie_Bondeli&amp;diff=423706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Shaun92: Literatur ergänzt</title>
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		<updated>2025-11-22T16:12:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:JulieBondeli.jpg|miniatur|Julie Bondeli, anonymes Bildnis (um 1760)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suzanne Julie [[Bondeli]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bondely&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref name=&amp;quot;1819HJL&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|hjl|||1819|155|Töne vom Lebenspfade|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; * [[1. Januar]] [[1732]] in [[Bern]]; † [[8. August]] [[1778]] in [[Neuchâtel (Stadt)|Neuenburg]]) war eine [[Schweiz]]er [[Literarischer Salon|Salonnière]] im [[Zeitalter der Aufklärung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralbibliothek Zürich - Julie Bondeli - 000008202 1.jpg|mini|Julie Bondeli, Silhouette]]&lt;br /&gt;
Als Tochter aus der Berner [[Patriziat (Bern)|Patrizierfamilie]] [[Bondeli (Patrizierfamilie)|Bondeli]] verbrachte sie ihre Jugend auf dem Familiensitz Buchsi-Gut in [[Köniz]]. Früh interessierte sie sich für [[Sprache]]n, [[Philosophie]], [[Mathematik]] und [[Naturwissenschaft]]en, und einer ihrer ersten Lehrer könnte [[Samuel Henzi]] gewesen sein. Als ihr historisch und literarisch gebildeter Vater Friedrich Bondeli (1705–1761) [[Landvogt]] in [[Burgdorf BE|Burgdorf]] wurde, erhielt sie dort weiteren Unterricht von [[Johann Rudolf Gruner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später bildete sich in Bern um sie ein intellektueller Kreis, zu dem [[Niklaus Anton Kirchberger]], [[Vincenz Bernhard Tscharner]], [[Johann Rudolf Tschiffeli]] und [[Daniel von Fellenberg|Daniel Fellenberg]] sowie die Professoren [[Albrecht Stapfer]] und [[Samuel Anton Wilhelmi]] gehörten. 1759 verlobte sie sich zögerlich mit [[Christoph Martin Wieland]], der sie in Bern aufgesucht und sich Hals über Kopf in sie verliebt hatte. Gleich danach floh Wieland jedoch überstürzt aus Bern und kehrte in seine Vaterstadt [[Biberach an der Riß|Biberach an der Riss]] zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|raw|22|06|1934|6|Wielands Verlobte}} Genaueres zum Verhältnis zwischen Wieland und Bondeli ausführlich bei Jan Philipp Reemtsma: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Martin Wieland. Die Erfindung der modernen deutschen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; München 2023, S. 81–91, sowie bei Brigitte Schnegg: &amp;#039;&amp;#039;Gleichgestimmte Seelen. Empfindsame Inszenierung und intellektueller Wettstreit von Männern und Frauen in der Freundschaftskultur der Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WerkstattGeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 10, Nr. 28, 2001, S. 23–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich [[Jean-Jacques Rousseau]] 1762 im [[Kanton Neuenburg|neuenburgischen]] [[Môtiers]] niederliess, trat sie mit ihm in einen [[Briefwechsel]] und suchte ihn 1765 bei einem Aufenthalt in Neuenburg zweimal auf. Weitere Korrespondenten waren [[Johann Georg Zimmermann (Mediziner)|Johann Georg Zimmermann]], [[Sophie von La Roche]], Leonhard Usteri (1741–1789), [[Johann Kaspar Lavater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihrer Mutter Julie [[Berseth (Patrizierfamilie)|Berseth]] 1767 verbrachte sie ihre letzten Jahre in Neuenburg als Gesellschafterin ihrer Freundin Henriette Sandoz, der Gattin eines Generals in [[Niederlande|niederländischen]] Diensten, und starb dort nach schwerem Leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julie Bondeli veröffentlichte zu ihren Lebzeiten keine Schriften. Erst [[Ernst Münch (Historiker, 1798)|Ernst von Münch]] hat nach ihrem Tod ihre hinterlassenen Papiere geordnet und herausgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;18411203BLU&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|blu|03|12|1841|2|Ernst von Münch und seine letzten Schriften}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Julie-bondeli-strassenschild-wabern.jpg|alternativtext=Strassenschild Julie Bondeli in Wabern|mini|Bondeli-Strasse in Wabern]]&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde in [[Wabern bei Bern|Wabern]] die Bondeli-Strasse nach ihr benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate von und über Julie Bondelie ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sprache=de-CH|Text=Er ist achtzig, wenn er schweigt, dreißig, wenn er spricht.|Autor=Julie Bondeli|Quelle=über Rousseau, zitiert in einem [[Feuilleton]]-Artikel der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Presse|Neuen Freien Presse]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Mai 1866 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|03|05|1866|1|Die Kunst, alt zu werden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sprache=de-CH|Text=Sie können glauben, daß mein Herz voll des Dankes ist; aber anderseits können Sie glauben, daß ich nicht, wie fast alle Mädchen, lüge, wenn ich erkläre, daß ich überhaupt nicht mehr daran denke, mich zu verheiraten. Nein, mein lieber Freund, ich erkläre dies, weil ich fühle, daß ich vom Kopf bis zu den Füßen nicht für eine eheliche Verbindung geeignet bin. Die Quadratur des Kreises scheint mir keine so schreckliche Unternehmung zu sein als eine Frau&amp;amp;nbsp;– selbst des bravsten Mannes&amp;amp;nbsp;– zu sein. Ich verstehe alle Verhältnisse der Gesellschaft im Allgemeinen und im Besondern, aber ich verstehe nicht, wie man mit einem Manne lebt. Lachen Sie, lachen Sie über meine Albernheit; es bleibt mir kein anderes Mittel, diese zu vertheidigen, als sie bescheiden einzugestehen.|Autor=Julie Bondeli|Quelle=zitiert im &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Fremden-Blatt|Neuen Fremden-Blatt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 20. August 1874 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfb|20|08|1874|14|Ausspruch einer geistvollen Frau über ihre eigene Abneigung gegen das Heiraten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sprache=de-CH|Text=Der Name dieser Frau ist erst seit einigen Jahren, wo Herr Schäd[e]lin, ein Berner Gelehrter, ihr in einer kleinen Schrift ein Denkmal gesetzt hat, in größern Kreisen bekannt geworden. Julie Bondeli stand in einem so intimen Verhältnisse zu dem jungen Wieland, daß dieser ihr die Manuscripte seiner Werke, selbst des ‚[[Geschichte des Agathon|Agathon]]‘ und des ‚Sylvio de Rosalva‘ zur Begutachtung zuschickte. Allein, obwol Wieland sagte, das Glück, eine Woche bei Julie Bondeli zu sein, sei größer als das Glück der Könige, so löste sich doch dies Verhältniß schnell, und Julie scheint darin nichts verloren zu haben. Weniger leidenschaftlich, aber dauernder war ihr Verhältniß zu Jean Jacques Rousseau. Wieland hatte Julie aufgesucht, aber Julie suchte den Rousseau, weil sie seine Schriften bewunderte. Auch mit der Frau von Laroche&amp;lt;!-- evtl. [[Alphonsine Delaroche]]? --&amp;gt; und mit Frau von Sandon stand Julie in nahem Verhältniß. Wenngleich Julie ihrer nähern Umgebung, ihrem geselligen Cirkel unendlich viele, reiche und schöne Gaben ihres Geistes spendete, so hat sie doch niemals etwas drucken lassen.|Quelle=Rezension der letzten Schriften von [[Ernst Münch (Historiker, 1798)|Ernst von Münch]] in den &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für literarische Unterhaltung|Blättern für literarische Unterhaltung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 337 vom 3. Dezember 1841 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;18411203BLU&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sprache=de-CH|Text=[[Leuchsenring]]s Schatullen enthielten in diesem Sinn manche Schätze. Die Briefe einer Julie Bondeli wurden sehr hoch geachtet; sie war als Frauenzimmer von Sinn und Verdienst und als Rousseaus Freundin berühmt. Wer mit diesem außerordentlichen Mann nur irgend in Verhältnis gestanden hatte, genoss teil an der Glorie, die von ihm ausging, und in seinem Namen war eine stille Gemeinde weit und breit ausgesät.|Autor=[[Johann Wolfgang von Goethe]]|Quelle=&amp;#039;&amp;#039;[[Dichtung und Wahrheit]]&amp;#039;&amp;#039;, Buch 13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editionen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Briefe von Julie Bondeli an Johann Georg Zimmermann und Leonhard Usteri.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen übertragen von Lilli Haller. Frauenfeld 1930.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Angelica Baum et al., Zürich 2012 (4 Bde.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belletristik ==&lt;br /&gt;
* [[Eveline Hasler]]: &amp;#039;&amp;#039;Tells Tochter. Julie Bondeli und die Zeit der Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; Nagel &amp;amp; Kimche, München/Zürich 2004, ISBN 3-312-00342-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Johann Jakob Schädelin&amp;amp;nbsp;(1804–1859)|Johann Jakob Schädelin]] |Titel=Julie Bondeli, die Freundin Rousseau’s und Wieland’s |TitelErg=Ein Beitrag zur Kunde bernischer Culturzustände |Verlag=Jenni, Sohn |Ort=Bern |Datum=1838}} [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=blu&amp;amp;datum=18390413&amp;amp;seite=1 Rezension Teil 1], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=blu&amp;amp;datum=18390414&amp;amp;seite=1 Rezension Teil 2], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=blu&amp;amp;datum=18390415&amp;amp;seite=1 Rezension Teil 3 (Schluss)].&lt;br /&gt;
* Eduard Bodemann: &amp;#039;&amp;#039;Julie von Bondeli und ihr Freundeskreis.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1874 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&amp;amp;datum=18740910&amp;amp;seite=16 Rezension Teil 1], [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=wrz&amp;amp;datum=18740911&amp;amp;seite=12 Rezension Teil 2 (Schluss)]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|3|120||Bondeli, Julie von|Eduard Bodemann|ADB:Bondeli, Julie von}} &lt;br /&gt;
* [[Brigitte Schnegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Gleichgestimmte Seelen. Empfindsame Inszenierung und intellektueller Wettstreit von Männern und Frauen in der Freundschaftskultur der Aufklärung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[WerkstattGeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 10, Nr. 28, 2001, S. 23–42 ([https://werkstattgeschichte.de/wp-content/uploads/2017/01/WG28_023-042_SCHNEGG_SEELEN.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|11582|Julie Bondeli|Autor=Brigitte Schnegg}}&lt;br /&gt;
* [[Lilli Haller]]: &amp;#039;&amp;#039;Julie Bondeli, die Philosophin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Frauen der Tat 1831–1854.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1928, S. 48–63.&lt;br /&gt;
* Angelica Baum, [[Brigitte Schnegg]]: &amp;#039;&amp;#039;Julie Bondeli – Eine Citoyenne der République des Lettres.&amp;#039;&amp;#039; In: Eisabeth Ryter, Liliane Studer, [[Doris Stump]], Maya Widmer, Regula Wyss (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Und schrieb und schrieb wie ein Tiger aus dem Busch. Über Schriftstellerinnen in der deutschsprachigen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Limmat Verlag, Zürich 1994, ISBN 3-85791-232-4, S. 30–51.&lt;br /&gt;
* Jan Philipp Reemtsma: &amp;#039;&amp;#039;Christoph Martin Wieland. Die Erfindung der modernen deutschen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-80070-2, S. 81–91, 106–108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118661388}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118661388|LCCN=n2009006980|VIAF=67259373}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bondeli, Julie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salonnière]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brief (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1732]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1778]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bondeli, Julie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bondeli, Suzanne Julie (vollständiger Name); Bondely, Julie&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Salonière&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1732&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bern]], Schweiz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1778&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuchâtel (Stadt)|Neuenburg]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Shaun92</name></author>
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