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	<title>Julianenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:29:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julianenburg&amp;diff=1313399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Aurich_msu-9937.jpg durch Aurich_—_Burgstrasse_Blickrichtung_Kernstadt_(vorne_2_Torpfeiler)_2014-msu-9937.jpg (von [[c:User:CommonsDelinker|CommonsDelin</title>
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		<updated>2024-12-26T14:29:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Aurich_msu-9937.jpg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Aurich_%E2%80%94_Burgstrasse_Blickrichtung_Kernstadt_(vorne_2_Torpfeiler)_2014-msu-9937.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Aurich — Burgstrasse Blickrichtung Kernstadt (vorne 2 Torpfeiler) 2014-msu-9937.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aurich_—_Burgstrasse_Blickrichtung_Kernstadt_(vorne_2_Torpfeiler)_2014-msu-9937.jpg&lt;/a&gt; (von [[c:User:CommonsDelinker|CommonsDelin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Aurichalteans2.jpg|mini|Schloss mit Julianenburg um 1729]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julianenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historischer Park in der [[Ostfriesland|ostfriesischen]] Kreisstadt [[Aurich]] ([[Landkreis Aurich]], [[Niedersachsen]]). Von dem um 1640 in unmittelbarer Nähe des [[Auricher Schlossbezirk|Auricher Schlosses]] angelegten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Residenz&amp;quot;&amp;gt;Walter Deeters: {{Webarchiv|url=http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/artikel.php?ArtikelID=276 |wayback=20131029190351 |text=&amp;#039;&amp;#039;Aurich&amp;#039;&amp;#039; }} Auf den Seiten der &amp;#039;&amp;#039;Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 15. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; früheren fürstlichen [[Lustgarten]] mit [[Lustschloss]] sind heute nur noch Teile erhalten. Die ehemaligen Torpfeiler des Parks stehen seit 1976 am westlichen Eingang der Auricher Fußgängerzone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AurichWallanlagen-1.jpg|mini|A. Fuchs: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss von der Hochfürstlichen Residentz Aurich&amp;#039;&amp;#039;. Die Gliederung des Julianenparks in der Nähe des Schlosses ist am unteren linken Bildrand dargestellt.]]&lt;br /&gt;
Nach den Umbauarbeiten von Fürst [[Christian Eberhard (Ostfriesland)|Christian Eberhard]] reichte die Julianenburg in der Länge vom [[Zingel (Befestigung)|Schlosszingel]] bis zur heutigen Straße &amp;#039;&amp;#039;Grüner Weg&amp;#039;&amp;#039;. Der heutige [[Ems-Jade-Kanal]] und die Oldersumer Straße begrenzen das ehemalige Parkareal in der Breite. Jeweils drei durchgehende Längs- und Queralleen gliederten den Park in der Länge und Breite. Dazu kamen sich recht- und spitzwinklig schneidende, zehn Fuß hohe und beschnittene Heckenwege, die zum Teil geometrische Figuren bildeten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schoolmann&amp;quot;&amp;gt;Hinrich Schoolmann: &amp;#039;&amp;#039;Unsere liebe kleine Stadt – Ein Gang durch das alte Aurich&amp;#039;&amp;#039;. Verlag A.H.F. Dunkmann, Aurich 1975, S. 68, {{DNB|780061063}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Graf-Ulrich-Straße war die Hauptachse des ehemaligen Lustgartens.&amp;lt;ref name=&amp;quot;edel&amp;quot;&amp;gt;Edel Marzinek-Späth, Martin Stromann (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Aurich – Das Stadtbuch&amp;#039;&amp;#039;. Verlag SKN, Norden 2003, ISBN 3-928327-58-5. S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem damaligen Zeitgeist entsprechend war der Park streng gestaltet. Die Grünanlage bestand aus drei Teilen. Der erste Bereich war quadratisch aufgeteilt. In seinem Zentrum einen Springbrunnen mit einer Merkurstatue sowie in jeder der vier Ecken jeweils eine weitere Statue. Dieser Teil des Parks reichte bis zu einem heute nicht mehr vorhandenen Wasserzug an der Westseite der heutigen Julianenburger Straße. Daran schloss sich ein großer Bereich an, dessen Wegegliederung sternförmig war. In dessen Zentrum befand sich ein Rondell mit sechs im Kreis aufgestellten Statuen. In diesem Areal soll sich auch der [[Irrgarten]] befunden haben. Der letzte Bereich bestand aus zwei Rechtecken und war von einer Halbmondförmigen [[Fasanerie]] abgeschlossen, die in einer buschreichen Umgebung lag. Obstbäume gab es vor allem im vorderen, dem Schloss zugewandten Bereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schoolmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aurich — Burgstrasse Blickrichtung Kernstadt (vorne 2 Torpfeiler) 2014-msu-9937.jpg|mini|Die beiden Denkmale am westlichen Eingang der Fußgängerzone. Links ist Athene und rechts Bellona dargestellt.]]&lt;br /&gt;
Graf [[Ulrich II. (Ostfriesland)|Ulrich&amp;amp;nbsp;II.]] ließ den Park um 1640 inmitten der [[Ostfriesland zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges|Wirren des Dreißigjährigen Krieges]] zu Ehren seiner Frau [[Juliane von Hessen-Darmstadt|Juliane]] an der Westseite des Auricher Schlosses anlegen. Fürst Christian Eberhard erweiterte die Gartenanlage im Jahre 1691&amp;lt;ref&amp;gt;Fridrich Arends: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes&amp;#039;&amp;#039;. Emden 1824, S. 87, {{archive.org|bub_gb_iE0QAAAAYAAJ|Blatt=n108}}, ISBN 1-143-80780-4&amp;lt;!-- ??????? --&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt; und gestaltete sie nach dem Vorbild der Parkanlagen von [[Schloss Versailles]] um. Er war es auch, der 1698 für den dem Schloss zugewandten Eingang ein großes Holzportal in Auftrag gab. Dieses maß 44 Fuß in der Breite und 33 Fuß in der Höhe. Es war grün, weiß sowie golden angestrichen und kostete 700 Holländische Gulden. Schon wenige Jahre später ließ der Fürst das Portal durch die bis heute erhaltenen [[Historische Torpfeiler (Aurich)|historischen Torpfeiler]] ersetzen. Darauf sind Standbilder der römischen Kriegsgöttin [[Bellona]] mit dem ostfriesischen Wappen sowie der griechischen Friedens- und Kriegsgöttin [[Athene]] mit dem fürstlichen Monogramm C. E. auf dem Schild angebracht. Eine weitere Umgestaltung erfuhr der Park unter dem Fürsten Christian Eberhard.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schoolmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1744 starb [[Carl Edzard (Ostfriesland)|Carl Edzard]], der letzte [[Liste der Grafen und Fürsten von Ostfriesland|ostfriesische Fürst]] aus dem Hause [[Cirksena]]. König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] von Preußen machte daraufhin sein Nachfolgerecht geltend, das in der [[Emder Konvention]] geregelt war. Friedrich überließ Carl Edzards Witwe, Sophie Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach-Bayreuth, den gesamten Inneren Schlossbereich als Wohnung sowie die fürstlichen Gärten, also die [[Carolinenburg|Carolinen-]] und die Julianenburg zur freien Nutzung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Friedrich Wilhelm Perizonius]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Ostfrieslands. Nach den besten Quellen bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. 4 Bände. Risius, Weener 1868–1869, S. 383 (Nachdruck: Schuster, Leer 1974, ISBN 3-7963-0068-5).&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit wurde die Julianenburg vom Gartenbaumeister Reuter gepflegt. Dieser durfte dafür den Ertrag der Obstbäume behalten. Als Sophie Wilhelmine im Jahre 1749 starb, gab Reuter sein Amt auf, da die Ausgaben seinen Angaben zufolge die Einnahmen überstiegen. Der Garten verwilderte daraufhin im Verlauf des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]], in dessen Verlauf [[Ostfriesland zur Zeit des Siebenjährigen Krieges|Ostfriesland mehrfach von fremden Truppen besetzt wurde]]. Nach dem Krieg hatte der König keine Verwendung für die im Vergleich zu seinen Berliner und Potsdamer Gärten eher bescheidene Julianenburg. Die [[Kriegs- und Domänenkammer]] vergab die Anlagen in Aurich daher Parzellenweise in Erbpacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tileman Dothias Wiarda]]: &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 8 (von 1734 bis 1758). S. 378 ({{archive.org|bub_gb_xTEDAAAAYAAJ|Blatt=n399}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute ist der größte Teil des Areals überbaut. Erhalten sind Teile des Parks in unmittelbarer Nähe des Schlosses, sowie die [[Historische Torpfeiler (Aurich)|historischen Torpfeiler]], welche Fürst [[Christian Eberhard (Ostfriesland)|Christian Eberhard]] 1708 am Eingang des Parks aufstellen ließ. Sie zieren heute den Eingang zur Fußgängerzone. An den ehemaligen fürstlichen Lustgarten erinnern die Julianenburger Straße sowie der neue Julianenburger Park, der auf dem Grundstück eines Altenwohnheims angelegt wurde, das auf einem Teil des ehemaligen Lustgartens steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.466541|EW=7.472392|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Niedersachsen|Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1600er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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