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	<title>Juliane Engelbrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:09:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juliane_Engelbrecht&amp;diff=1041080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Johann Baptist Mehler; Kleinkram</title>
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		<updated>2024-05-27T20:23:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Johann Baptist Mehler; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zeichnung - Portrait der Juliane Engelbrecht.jpg|mini|Juliane Engelbrecht]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juliane Engelbrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Juliana Engelbrecht) (* [[7. Februar]] [[1835]] in [[Burgweinting]], [[Bayern]]; † [[7. April]] [[1853]] ebenda) war eine katholische [[Jungfrau]] und Dulderin, die angeblich über einen Zeitraum von acht Jahren nur von der Heiligen [[Eucharistie]] gelebt haben soll.&amp;lt;ref name=&amp;quot;germania&amp;quot;&amp;gt;[http://germania-catholica.blogspot.de/search/label/Engelbrecht%20Juliane &amp;#039;&amp;#039;Die gottselige Juliane Engelbrecht, Burgweinting&amp;#039;&amp;#039;] s.S. germania-catholica.blogspot.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;weigl&amp;quot;&amp;gt;[[Alfons Maria Weigl]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben aus dem eucharistischen Herrn. Aus dem Leben der gottseligen Juliana Engelbrecht.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Altötting, St. Grigionhaus 1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22666158745&amp;amp;searchurl=hl%3Don%26tn%3Dleben%2Baus%2Bdem%26sortby%3D20%26an%3Dweigl#&amp;amp;gid=1&amp;amp;pid=1 &amp;#039;&amp;#039;Leben aus dem eucharistischen Herrn&amp;#039;&amp;#039;] Abb. Titelblatt des Buches a.d.S. zvab.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Juliane Engelbrecht wurde als sechstes von acht Kindern der Eheleute Georg und Regina Engelbrecht auf dem Bruckhof in Burgweinting, einem damals kleinen Dorf südöstlich von [[Regensburg]], geboren. Die Eltern waren einfache und [[Frömmigkeit|fromme]] Kleinbauern. Engelbrecht entwickelte sich altersgemäß und zeigte keine Anzeichen einer besonderen Begnadigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;germania&amp;quot; /&amp;gt; Ihr Betragen soll laut Zeitzeugen stets tadellos gewesen sein, ihre Leistungen in der Schule gut, ganz besonders im Religionsunterricht und in den naturwissenschaftlichen Fächern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weigl&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Engelbrecht im Alter von zehn Jahren die Erstkommunion empfangen hatte, war auffällig, dass sie nach dem Gang aus der Kirche keine Speisen bei sich behalten konnte beziehungsweise erbrach. Da dieser Zustand tagelang andauerte, konsultierten die ratlosen Eltern des Mädchens, die zunächst glaubten, dieser Zustand werde durch Eigensinn und Einbildung ihrer Tochter hervorgerufen, den Regensburger [[Arzt]] Karl Herrich-Schäffer. Dieser versuchte zunächst, Engelbrechts Zustand mittels [[Tablette]]n zu verbessern, doch auch das half nicht, auch diese erbrach sie, selbst Wasser konnte sie nicht bei sich behalten. Daraufhin wurde die Medikamententherapie eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;germania&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;weigl&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Obwohl Engelbrecht seit April 1845, also ab ihrem 11. Lebensjahr, angeblich so gut wie keine Nahrung mehr zu sich nahm, soll ihre weitere Entwicklung normal analog zu der anderer Kinder verlaufen sein. Engelbrechts angeblich einzige Speise war die zur Heiligen [[Kommunion]], die sie alle acht bis vierzehn Tage empfing. Zu der Unfähigkeit, Speisen bei sich zu behalten, kam bei Engelbrecht in der Folge eine weitere seltsame Form von nahezu unerträglichen Schmerzen hinzu, die sich besonders an Freitagen noch steigerten. Nur an hohen [[Feiertag|Festtagen]] war das junge Mädchen beschwerdefrei und konnte sich oft sogar in die [[Kirchengebäude|Kirche]] tragen lassen. An Engelbrechts Krankenlager versammelten sich viele Besucher, die sich von ihr Trost und Erbauung versprachen. Die Besucherzahlen waren so hoch, dass das zuständige Pfarramt sich veranlasst sah, Besucher nur noch nach ausdrücklicher Genehmigung zu Engelbrecht vorzulassen. Sogar [[Naturforscher]] aus [[Berlin]] kamen nach Burgweinting. Auch der damalige Bischof von Regensburg [[Valentin Riedel|Valentin von Riedl]] besuchte Engelbrecht und von den [[Karmeliten]] in Regensburg erhielt sie religiöse Literatur, die sie, wenn es ihr Zustand erlaubte, eifrig studierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;germania&amp;quot; /&amp;gt; Laut Zeitzeugen soll man Engelbrecht meist so angetroffen haben: In der Hand hielt sie den [[Rosenkranz]] und auf dem Bett lagen ein oder mehrere religiöse Bücher oder Bildchen. Auch sollen Personen aus Engelbrechts Umfeld erzählt haben, dass das junge Mädchen die Heilige Kommunion „wie ein Engel“, also in engelsgleicher Andacht empfing, und dass es aufbauend gewesen sei, Engelbrecht kommunizieren zu sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weigl&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Alter von 18 Jahren starb Engelbrecht und wurde zunächst auf dem Burgweintinger Friedhof beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;germania&amp;quot; /&amp;gt; Herrich-Schäffer soll im Beisein eines [[Assistenzarzt]]es an der Leiche  Engelbrechts eine [[Obduktion|Sektion]] durchgeführt haben, deren Ergebnis gewesen sei, dass in den [[Eingeweide]]n keinerlei „[[Entschlackung|Schlacken]]“ gefunden wurden. Nur Teile von ungesäuertem Brot, also der Heiligen [[Hostie]] sollen mikroskopisch nachgewiesen worden sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weigl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Juliane Engelbrecht wurde von der Burgweintinger Bevölkerung hochverehrt. 1919 erschien auf Betreiben des [[Bürgermeister]]s ein kleines Büchlein über ihr Leben. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] und der Nachkriegszeit war es üblich, dass die [[Erstkommunikant]]en von Regensburg an Engelbrechts Grab zogen, um dort zu beten. Bischof [[Michael Buchberger]] gestattete 1946 die Umbettung der sterblichen Überreste in das Kircheninnere, wo sich ihr Grab noch heute unter dem Josefsaltar befindet. Die [[politische Gemeinde]] ehrte Engelbrecht, indem sie eine Straße nach ihr in „Julianenweg“ umbenannte. Zu Beginn der 1970er-Jahre gab der beliebte Volksschriftsteller Pfarrer [[Alfons Maria Weigl]] das Büchlein &amp;#039;&amp;#039;Leben aus dem eucharistischen Herrn&amp;#039;&amp;#039; über das Leben der gottseligen Juliane Engelbrecht heraus. 2003 gedachte die [[Pfarrgemeinde]] des 150. Todestages Engelbrechts mit einer Gedenkmesse. Immer wieder kommen Menschen an ihr Grab, um ihre [[Fürbitte|Fürsprache]] zu erbitten und um ihre [[Seligsprechung]] zu beten. Der [[Seligsprechungsprozess]] wurde bisher nicht eingeleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;germania&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;weigl&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Bauer (Heimatforscher)|Karl Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Regensburg. Aus Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Regensburg 2014, S. 687f.&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Lehner]] und Anton Stiegler: &amp;#039;&amp;#039;Burgweinting. Beiträge zur Geschichte eines Dorfes&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;am Stadtrand von Regensburg&amp;#039;&amp;#039;. Regensburg 1936.&lt;br /&gt;
* [[Johann Baptist Mehler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juliana Engelbrecht, die gottbegnadete Jungfrau von Burgweinting, eine eucharistische Passionsblume und der selige Nikolaus von der Flüe. Zwei Vorbilder und Fürbitter für den christlichen Bauernstand.&amp;#039;&amp;#039; Regensburg 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=85484933|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-03-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engelbrecht, Juliane}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des römischen Katholizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1853]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engelbrecht, Juliane&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Engelbrecht, Juliana&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=katholische Jungfrau und Dulderin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Februar 1835&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Burgweinting]], Bayern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1853&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burgweinting]], Bayern&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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