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	<title>Julian von Hartmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:18:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julian_von_Hartmann&amp;diff=2829740&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2026-02-10T10:43:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julian Wolfgang Matthias Bruno von Hartmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juni]] [[1842]] in [[Münster]]; † [[6. März]] [[1916]] ebenda) war ein [[Preußen|preußischer Verwaltungsbeamter]] und [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsident]] des [[Regierungsbezirk Aurich|Regierungsbezirks Aurich]] sowie des [[Regierungsbezirk Aachen|Regierungsbezirks Aachen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;507&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3770075854}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Julian von Hartmann war der Sohn des Oberregierungsrats, Oberstleutnant [[z. D. (Militärsprache)|z.D.]], [[Albert von Hartmann]] (* 5.&amp;amp;nbsp;März 1805 in Paderborn; † 12.&amp;amp;nbsp;März 1865 in Münster) aus dem [[Hartmann (Adelsgeschlecht)|Adelsgeschlecht Hartmann]] und der Ottilia Katharina Julia Pauline, geb. von und zur Mühlen (* 29.&amp;amp;nbsp;Juni 1812 in Münster; † 21.&amp;amp;nbsp;Oktober 1845 ebenda).&amp;lt;ref&amp;gt;Gothaisches genealogisches Taschenbuch der adeligen Häuser, 1941, Band 2, S. 377&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;CasinoAachen&amp;quot; /&amp;gt;  Nach dem Besuch am [[Gymnasium Paulinum (Münster)|Gymnasium Paulinum]] in seiner Heimatstadt, das er im Jahr 1860 mit Ablegung der [[Reifezeugnis|Reifeprüfung]] verließ, studierte er [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] ([[Immatrikulation]] 27.&amp;amp;nbsp;Oktober 1860), [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. Mit deren Abschluss trat er am 12.&amp;amp;nbsp;September 1863 als [[Auskultator]] in den preußischen Justizdienst ein ([[Vereidigung]] Münster, 14.&amp;amp;nbsp;September 1863). Nach Ablegung des ersten juristischen [[Staatsexamen]]s zum [[Gerichtsreferendar]] ernannt (18.&amp;amp;nbsp;Februar 1865), setzte Hartmann seine Ausbildung bei dem [[Appellationsgericht Münster]] fort. Er wechselte dann aber als Regierungsreferendar in den Verwaltungsdienst, wo er bei den Regierungen in [[Regierungsbezirk Münster|Münster]] und [[Regierungsbezirk Potsdam|Potsdam]] Einsatz fand. Mit Ablegung der zweiten Staatsprüfung und Ernennung zum [[Assessor|Regierungsassessor]] (24.&amp;amp;nbsp;Juni 1865) wurde er zunächst mit der vertretungsweisen Verwaltung des [[Landkreis Zell (Mosel)|Landratsamtes Zell]] beauftragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;507&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Hartmann setzte seine berufliche Entwicklung ab dem 28.&amp;amp;nbsp;August 1868 als [[Hilfsarbeitskraft|Hilfsarbeiter]] bei dem [[Landdrostei Hannover#Amt Nienburg|Amt Nienburg]] und mit dem 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1869 in [[Landkreis Göttingen|Göttingen]] fort. Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] fand er von November 1870 bis Mai 1871 auf dem [[Kreis Büren|Landratsamt Büren]] Beschäftigung und wechselte anschließend als Hilfsarbeiter in das [[Liste der preußischen Innenminister|preußische Innenministerium]] nach Berlin. Weitere Dienststationen: Oktober 1871 [[Landdrostei Hildesheim]], April 1872 [[Landdrostei Hannover]] und im Juni 1872 [[Provinz Hannover|Oberpräsidium Hannover]]. Dort erhielt Julian von Hartmann am 25.&amp;amp;nbsp;Juli 1878 seine Ernennung zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]] und am 26.&amp;amp;nbsp;März 1885 die Beförderung zum Oberpräsidialrat. Fünf Jahre darauf erhielt er am 5.&amp;amp;nbsp;Februar 1890 die [[Ernennung|Bestallung]] zum Regierungspräsidenten in [[Aurich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;508&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regierungspräsident in Aachen ===&lt;br /&gt;
Nur zwei Jahre verbrachte Hartmann in [[Ostfriesland]]. Mit dem 9.&amp;amp;nbsp;März 1892 übernahm er als Regierungspräsident die Leitung der &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Regierung Aachen&amp;#039;&amp;#039;. Er blieb dort bis zum Eintritt in den Ruhestand zum 1.&amp;amp;nbsp;April 1907. Zuvor wurde er am 19. Juni 1902 zum [[Geheimrat|Wirklichen Geheimen]] Oberregierungsrat ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;508&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In [[Aachen]] entfaltete von Hartmann eine rege Verwaltungstätigkeit. Durch seine Initiative konnte die Stadt Aachen 1897 die zuvor zum [[Landkreis Aachen]] gehörende Stadt [[Burtscheid]] eingemeinden und 1906 die benachbarte Gemeinde [[Forst (Aachen)|Forst]]. Wodurch die Stadt auf rund 150.000 Einwohner anwuchs. An der [[RWTH Aachen|Technischen Hochschule]] war er als Königlicher Kommissar Vorsitzender des technischen Prüfungsamtes für [[Bauführer]] und über den [[Karlsverein]] setzte er sich nachhaltig für die Restaurierung des [[Aachener Dom|Domes]] ein. Doch setzte er auch außerhalb des Regierungssitzes Schwerpunkte. So wird der Ausbau des Kleinbahnnetzes ebenso als sein Werk bezeichnet wie die Errichtung der [[Urfttalsperre]]. Auf der wirtschaftlichen Entwicklung der Eifelkreise lag dabei seine besondere Aufmerksamkeit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aachen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat|[…] Die Eifel allerdings, die unter ungünstigen klimatischen und Verkehrsverhältnissen leidet, erfordert eine andauernde intensive Fürsorge, und diese haben wir ihr angedeihen lassen, wie ich meine, mit gutem Erfolg.|Julian von Hartmann im Jahr 1907, anlässlich seiner Verabschiedung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aachen&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;325&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung zog Hartmann zurück nach Münster, wo er auch im Jahr 1916 starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aachen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ehrungen&lt;br /&gt;
* 1893 [[Roter Adlerorden]] III.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Schleife&lt;br /&gt;
* 1897 Roter Adlerorden II.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Eichenlaub&lt;br /&gt;
* 1905 [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] II.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Stern&lt;br /&gt;
* 1907 Stern zum Roten Adlerorden II.&amp;amp;nbsp;Klasse mit Eichenlaub (bei seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aachen&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Regierung und Regierungsbezirk Aachen. Beiträge zu ihrer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Der Katholik Julian von Hartmann heiratete am 15.&amp;amp;nbsp;Mai 1877 in Heiligenstadt&amp;lt;ref name=&amp;quot;Romeyk&amp;quot; details=&amp;quot;S.&amp;amp;nbsp;507&amp;quot; /&amp;gt; Ottilie von und zur Mühlen (* 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1852 in Paderborn; † 8.&amp;amp;nbsp;August 1926 in Münster), Tochter des Bürgermeisters Julius von und zur Mühlen (* 2.&amp;amp;nbsp;Oktober 1815 in Münster; † 14.&amp;amp;nbsp;Juni 1900 in Münster) und der Clara, geb. von Hartmann (* 25.&amp;amp;nbsp;November 1820 in Büren in Westfalen; †&amp;amp;nbsp;19.&amp;amp;nbsp;Juni 1886 in Münster). &amp;lt;!-- Die Familie von Hartmann gehörte dem preußischen Adellstand von 1803 an. --&amp;gt;Der Kölner Erzbischof [[Felix von Hartmann]] war sein jüngerer Halbbruder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CasinoAachen&amp;quot;&amp;gt;[[Eduard Arens]], Wilhelm L. Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Club Aachener Casino.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Tochter Hildegard (1878–1910) war seit 1898 mit dem Landrat der Kreise Malmedy (1894–1899) und zuletzt Aachen (1899–1919), [[Karl von Pastor]], verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Regierung und Regierungsbezirk Aachen. Beiträge zu ihrer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Aachen 1967, S.&amp;amp;nbsp;324&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* Eduard Arens, [[Wilhelm Leopold Janssen (Politiker, 1891)|Wilhelm L. Janssen]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Club Aachener Casino.&amp;#039;&amp;#039; Aachen 3.&amp;amp;nbsp;Aufl., Bearb. von Elisabeth Janssen, Edith Müller-Lentz und Anton Sterzl, Aachen 2000, S.&amp;amp;nbsp;200. Nr.&amp;amp;nbsp;702.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770075854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Hartmann.pdf  Martin Tielke: Julian von Hartmann In: Biographisches Lexikon für Ostfriesland] (PDF; 59&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 12. Dezember 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten von Ostfriesland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Aachen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137126840|VIAF=81361188}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartmann, Julian Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 2. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Appellationsgericht Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Oberregierungsrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartmann, Julian von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hartmann, Julian Wolfgang Matthias Bruno von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist und Regierungspräsident der Regierungsbezirke Aurich und Aachen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. März 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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