<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julian_Wojtkowski</id>
	<title>Julian Wojtkowski - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Julian_Wojtkowski"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julian_Wojtkowski&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T11:57:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julian_Wojtkowski&amp;diff=2279676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: /* Ehrungen und Auszeichnungen */ Anfz. korr.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julian_Wojtkowski&amp;diff=2279676&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-05T10:46:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen und Auszeichnungen: &lt;/span&gt; Anfz. korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bp Julian Wojtkowski 1981.png|mini|hochkant|Bischof Julian Wojtkowski, 1981]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julian Andrzej Antoni Wojtkowski &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1927]] in [[Posen|Poznań]]; † [[4. Februar]] [[2026]] in [[Olsztyn]]) war [[Polen|polnischer]] [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Geistlicher]] und [[Liste der Weihbischöfe im Ermland|Weihbischof im Ermland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Bischof von [[Erzbistum Lublin|Lublin]], [[Piotr Kałwa]], spendete ihm nach seiner theologischen Ausbildung am 25.&amp;amp;nbsp;Juni 1950 das [[Sakrament]] der [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] für das Bistum Lublin. Wojtkowski war ab 1952 Professor für [[Dogmatik]] am Priesterseminar &amp;#039;&amp;#039;Hosianum&amp;#039;&amp;#039; in Olsztyn und ab 1997 an der [[Universität Ermland-Masuren]]. Er wurde später zudem Rektor des Priesterseminars von Ermland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Papst]] [[Paul VI.]] ernannte ihn am 17. August 1969 zum [[Weihbischof]] in [[Erzbistum Ermland|Ermland]] und zum [[Titularbischof]] von [[Titularbistum Murustaga|&amp;#039;&amp;#039;Murustaga&amp;#039;&amp;#039;]]. Der [[Erzbischof]] von [[Erzbistum Gnesen|Gnesen]] und [[Erzbistum Warschau|Warschau]], [[Stefan Wyszynski|Stefan Kardinal Wyszynski]], spendete ihm am 22.&amp;amp;nbsp;August desselben Jahres die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]]; [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren [[Józef Drzazga]], Weihbischof im Ermland, und [[Jan Obłąk|Jan Władysław Obłąk]], Weihbischof in Gnesen. Sein [[Wahlspruch#Kirchliche Würdenträger|Wahlspruch]] lautete &amp;#039;&amp;#039;Veni Domine Jesus&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Komm Herr Jesus&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 2004 nahm Papst [[Johannes Paul II.]] seinen altersbedingten Rücktritt an. Wojtkowski verstarb am 4. Februar 2026 im Alter von 99 Jahren im Priesteraltersheim in Olsztyn. Er galt bis zu seinem Tod als der älteste amtierende Bischof Polens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Er war ein anerkannter Experte für Dogmatik und [[Kirchengeschichte]], insbesondere für die mittelalterliche Epoche in Polen. Seine Forschung konzentrierte sich auf die Geschichte der [[Mariologie|marianischen Dogmen]] in Polen. Zudem engagierte er sich in der historischen Sprachforschung und analysierte [[Polnische Sprache|altpolnische]] Glossen und Texte in [[Inkunabel]]n und leistete damit wichtige Beiträge zur polnischen Philologie und Theologiegeschichte. Zu seinen bedeutenden Leistungen zählt die Übertragung lateinischer Werke ins Polnische, wie das „Leben der Dorothea von Montau“ von [[Johannes Marienwerder]]. Als Historiker des Ermlands befasste er sich intensiv mit der Geschichte des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]], insbesondere im Kontext der Marienverehrung im mittelalterlichen Preußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste um die dogmatische Theologie erhielt er 2009 die Ehrendoktorwürde der [[Päpstliche Universität Johannes Paul II.|Päpstlichen Akademie für Theologie]] (heute UPJPII - Päpstliche Universität Johannes Paul II.) in Krakau. Er war Mitglied der [[Internationale Marianische Päpstliche Akademie|Internationalen Marianischen Päpstlichen Akademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Konferenz der Polnischen Episkopats bekleidete er über Jahrzehnte verschiedene Ämter: Ab 1975 fungierte er als Sekretär der Kommission für die [[Katholische Universität Lublin Johannes Paul II.|Katholische Universität Lublin]] (KUL). Er war langjähriger Vorsitzender der Kommission für Kirchenbau und Mitglied im Wissenschaftlichen Rat der [[Polnische Bischofskonferenz|Polnischen Bischofskonferenz]]. Er wirkte an der Umsetzung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils in Polen mit und war in Gremien für Migration, Tourismus und Wallfahrten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2003 wurde ihm der Titel „Mensch des guten Willens“ vom Kapitel des Großen Herzens in Olsztyn verliehen. &lt;br /&gt;
* 2004 erhielt er von Kardinal [[Józef Glemp]] die Medaille „Für den Dienst an Kirche und Volk“. &lt;br /&gt;
* Seit 2008 ist er Ehrenbürger von [[Lidzbark Warmiński]] (Heilsberg).&lt;br /&gt;
* Für seine Arbeit zum Schutz sakraler Kunstdenkmäler in Ermland und Masuren erhielt er 2009 den Preis „Conservator Ecclesiae“. &lt;br /&gt;
* 2014 wurde ihm die Auszeichnung „Tuus“ in Elbląg verliehen, die Personen ehrt, die sich für die Förderung christlicher Werte einsetzen. &lt;br /&gt;
* Die Stadt Olsztyn ehrte ihn 2017 für seine besonderen Verdienste um die Stadt.&lt;br /&gt;
* Der Verband katholischer Verlage ehrte ihn 2020 mit dem „Diamantenen Phönix“ für sein publizistisches und wissenschaftliches Lebenswerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1242737103}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bwojt}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=3958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1242737103|LCCN=n94024249|VIAF=4158057}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wojtkowski, Julian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dogmatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Ermland-Masuren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Internationalen Marianischen Päpstlichen Akademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum Ermland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lidzbark Warmiński)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1927]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2026]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wojtkowski, Julian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wojtkowski, Julian Andrzej Antoni&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer römisch-katholischer Geistlicher, Weihbischof im Ermland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1927&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen|Poznań]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Februar 2026&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Olsztyn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
	</entry>
</feed>