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	<title>Julian Tuwim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Julian_Tuwim&amp;diff=100172&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-07-27T11:47:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julian Tuwim Kwiaty Polskie.jpg|mini|Julian Tuwim]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Laweczka Tuwima.jpg|mini|[[Sitzbild]] von Julian Tuwim in der [[Piotrkowska-Straße]] in Łódź]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julian Tuwim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. September]] [[1894]] in [[Łódź]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[27. Dezember]] [[1953]] in [[Zakopane]]) war ein [[Polen|polnischer]] [[Lyriker]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://encyklopedia.pwn.pl/haslo/3990253/tuwim-julian.html |titel=Tuwim Julian, Encyklopedia PWN: źródło wiarygodnej i rzetelnej wiedzy |sprache=pl |abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Tuwim wurde in einer assimilierten polnisch-jüdischen Familie geboren. Sein Vater Izydor war Bankkaufmann, seine Mutter Adela war Hausfrau. In der Schule hatte er zunächst mittelmäßige Noten und zeigte in Mathematik und den Naturwissenschaften deutliche Schwächen, wegen derer er sogar die sechste Klasse des Gymnasiums wiederholen musste. Erst kurz vor dem Abitur steigerten sich seine Noten und von 1916 bis 1918 studierte er schließlich [[Rechtswissenschaft]] und [[Polonistik]] an der [[Universität Warschau]], an der er sich vor allem mit dem Werk [[Leopold Staff]]s auseinandersetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zyciorysy.pl/biografia/julian-tuwim/ |titel=Julian Tuwim • Życiorysy.pl |werk=Życiorysy.pl |datum=2020-12-31 |sprache=pl |abruf=2025-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] fand Tuwim von 1919 bis 1921 eine Anstellung im Pressebüro von [[Józef Piłsudski]]. Bereits davor und danach betätigte er sich jedoch in erster Linie literarisch und war unter anderem Mitgründer der [[ZAiKS|Vereinigung polnischer Bühnenautoren und -komponisten]] (ZAiKS) in [[Warschau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen|Überfall Deutschlands auf Polen]] flüchtete Tuwim 1939 über [[Rumänien]] zunächst nach [[Frankreich]], wo er in [[Paris]] im &amp;#039;&amp;#039;[[Café de la Régence]]&amp;#039;&amp;#039; mit anderen geflüchteten polnischen Schriftstellern wie [[Kazimierz Wierzyński]] und [[Antoni Słonimski]] verkehrte. Nach dem [[Westfeldzug#Fall Rot|Fall Frankreichs]] floh er 1940 gemeinsam mit [[Jan Lechoń]] über [[Spanien]] nach [[Portugal]]. Von [[Lissabon]] gelang beiden schließlich die Weiterreise nach [[Brasilien]], wo Tuwim bis 1942 in [[Rio de Janeiro]] lebte. Auf Betreiben von [[Oskar Lange]] zog Tuwim im selben Jahr in die [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]], wo er von [[New York City|New York]] aus für zahlreiche polnische Exilpublikationen schrieb. Im von den Deutschen besetzten Polen wurden seine Werke derweil verboten, seine Mutter im [[Holocaust]] ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bettina Kümmerling-Meibauer: &amp;#039;&amp;#039;Holly-Jane Rahlens&amp;#039;&amp;#039;, in: Bettina Kümmerling-Meibauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Kinderliteratur : Geschichte, Traditionen, Perspektiven. Ausstellungskatalog&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2005, S. 134 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kehrte Tuwim als einer der ersten prominenten Exilanten 1946 nach Polen zurück, wo er ein Jahr später eine Verpflichtung als Theaterdirektor in Warschau annahm und in ein ihm vom Staat zur Verfügung gestelltes Haus im Warschauer Stadtteil [[Wawer]] zog. 1953 starb er während eines Urlaubsaufenthaltes in der [[Hohe Tatra|Hohen Tatra]] an einem [[Herzinfarkt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Seine [[Poesie]] ist gekennzeichnet durch einen feinsinnigen Humor. Er war 1919 Gründer der Poetengruppe [[Skamander]] und einer der herausragenden Vertreter des literarischen Kabaretts der 1920er und 1930er Jahre. Außerdem war er Übersetzer aus dem Russischen. Er übersetzte unter anderem [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Alexander Puschkin]], [[Michail Jurjewitsch Lermontow|Michail Lermontow]], [[Nikolai Wassiljewitsch Gogol|Nikolai Gogol]] und [[Boris Leonidowitsch Pasternak|Boris Pasternak]] ins Polnische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuwims Werk ist bis heute [[Lektüre]] in den polnischen Schulen. Besonders beliebt sind seine witzigen Kindergedichte, die mittlerweile auch als Hörbücher vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuwim war Meister der [[Onomatopoesie|Lautmalerei]]. Ein Beispiel dazu ist sein Kindergedicht „Die Lokomotive“ (deutsch von [[James Krüss]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=4QTpF0Wqah8 &amp;#039;&amp;#039;Die Lokomotive&amp;#039;&amp;#039;] YouTube-Video eines zweisprachigen Vortrags des Gedichts.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tuwim war politisch engagiert. In den ersten Jahren nach 1918 war er begeistert vom [[Zweite Polnische Republik|wiederauferstandenen Polen]] und dessen erstem Staatsoberhaupt Piłsudski.&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Tuwim: &amp;#039;&amp;#039;Józef Piłsudski&amp;#039;&amp;#039;. in: Julian Tuwim: Wiersze 2. Czytelnik Warszawa 1986 str. 387-388 ISBN 83-07-01018-7 ISBN 83-07-01019-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Dichtung „Der Opernball“ (&amp;#039;&amp;#039;Bal w operze&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Tuwim: &amp;#039;&amp;#039;Bal w Operze&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Poezje Wybrane&amp;#039;&amp;#039;. Czytelnik, Warszawa 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; – eine scharfe Kritik der damaligen Elite – wurde jedoch von der [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] verboten. Während des Zweiten Weltkrieges schuf er im Exil sein Meisterwerk – das Epos „[[Polnische Blumen]]“ &amp;#039;&amp;#039;(Kwiaty polskie)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Tuwim: &amp;#039;&amp;#039;Kwiaty Polskie&amp;#039;&amp;#039;. Czytelnik 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt; – das zur rücksichtslosen Abrechnung mit der polnischen Vergangenheit wurde. Nach der Rückkehr aus den USA verband er anfangs mit dem Nachkriegspolen große Hoffnungen, aber nach erneuten Eingriffen der staatlichen Zensur kam die Ernüchterung. In der Wirklichkeit der ersten Nachkriegsjahre schuf Tuwim wenige Werke.&amp;lt;ref&amp;gt;Julian Tuwim: &amp;#039;&amp;#039;Do narodu radzieckiego.&amp;#039;&amp;#039; in: Julian Tuwim: &amp;#039;&amp;#039;Wiersze 2.&amp;#039;&amp;#039; Czytelnik, Warszawa 1986, S. 344 ISBN 83-07-01018-7 ISBN 83-07-01019-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er widmete sich dem Sammeln literarischer Raritäten und Kuriositäten, die er in der Monatsschrift &amp;#039;&amp;#039;Problemy&amp;#039;&amp;#039; und in drei Bänden &amp;#039;&amp;#039;Cicer cum Caule&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ilja Ehrenburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Menschen – Jahre – Leben&amp;#039;&amp;#039; (Memoiren), München 1962, Sonderausgabe München 1965, Band II 1923–1941, S.&amp;amp;nbsp;31–44 (Porträt), ISBN 3-463-00512-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Julian Tuwim}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11880300X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.polen.pl/der-kulturelle-schutzpatron-des-jahres-2013-julian-tuwim/ Kultureller Schutzpatron des Jahres 2013]&lt;br /&gt;
*[https://poezja.org/wz/Tuwim_Julian/ Julian Tuwim] biografie und gedichte (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://culture.pl/pl/tworca/julian-tuwim Biografie auf Culture.pl] ([http://culture.pl/en/artist/julian-tuwim engl.])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11880300X|LCCN=n50049756|VIAF=46777365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tuwim, Julian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Russischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Polnische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aphoristiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Lorbeers der Polnischen Akademie für Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Łódź]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tuwim, Julian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnisch-jüdischer Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. September 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Dezember 1953&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zakopane]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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