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	<title>Julian Dillier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T14:47:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ulybka: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-08T08:22:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julian Dillier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1922]] in [[Sursee]]; † [[15. Januar]] [[2001]] in [[Basel]]) war ein [[Schweizer]] [[Dialektliteratur|Mundartautor]], Theater- und Radiomann. Einen besonderen Stellenwert hatte bei ihm das [[Lyrik|lyrische]] Schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Julian Dillier wurde 1922 in Sursee geboren; als Sohn des [[Weibel (Amtsdiener)|Landweibels]] von [[Obwalden]] wuchs er im [[Rathaus]] zu [[Sarnen]] auf. Er war Bürger von Sarnen und [[Kerns]]. Sein Bruder [[Geri Dillier]] wurde ebenfalls [[Hörspiel]]-[[Regisseur]] und [[Hörfunk|Radio]]-[[Redakteur|Redaktor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Kantonsschule Obwalden|Kollegiums Sarnen]] arbeitete Julian Dillier in Sarnen in der kantonalen Verwaltung, zunächst als Kanzlist des Verhöramtes Obwalden, dann als Kanzleisekretär der Staatskanzlei, wo er auch Stellvertreter des [[Landschreiber]]s war, und schliesslich als Sekretär des Obwaldner [[Kultusministerium|Erziehungsdepartementes]]. Daneben war er als journalistischer Radiomitarbeiter tätig. 1969 verliess er Obwalden und wechselte als Programmredaktor ins Studio Basel des [[Radio DRS|Schweizer Radios]], wo er bis zu seiner Pensionierung 1987 wirkte. Die Art, wie ihn die Obwaldner Regierung 1969 nach 26 Jahren im Staatsdienst verabschiedete, scheint ihn zeitlebens beschäftigt zu haben: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Mit einem Arbeitsausweis – nicht mit einem Zeugnis, geschweige denn mit einem Dankeswort.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus dem &amp;#039;&amp;#039;Obwaldner Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 28. September 2001, S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gehört zu den wichtigsten modernen Mundartschriftstellern Obwaldens und weit darüber hinaus. Er war unter anderem vernetzt mit Autoren in der Schweiz, in Österreich, im Elsass, im süddeutschen Raum, im Rheinland und in Luxemburg. So war er Präsident der Gesellschaft für schweizerisches Volkstheater und des Innerschweizer Schriftstellerverbandes, aber auch des Internationalen Dialektinstituts in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dillier begann sein literarisches Schaffen mit Theaterstücken für die [[Laienspiel|Laienbühne]] und mit [[Hörspiel]]en. Im Laufe der Zeit fand er immer mehr zur Lyrik, in der er politisches Engagement und feine Innerlichkeit miteinander verband. Das zeigt sich exemplarisch in folgendem Kurzgedicht: &lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Diä ‹inner Stimm› / hed ganz sältä äs Stimmrächt.&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Die ‚innere Stimme‘ / hat ganz selten ein Stimmrecht.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzung aus der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Stimmrächt&amp;#039;&amp;#039; (1984), S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein vielseitiges literarisches Werk schrieb er nicht nur in der Obwaldner Mundart, er verfasste auch Texte in der deutschen Schriftsprache. Am bekanntesten ist hier der Prosatext &amp;#039;&amp;#039;Frau Bartsch&amp;#039;&amp;#039;. Eine Reihe seiner Gedichte und politischen Sprüche erschien zuerst in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Nebelspalter]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Texte fanden nicht immer nur Zustimmung. Besonders zu Diskussionen Anlass gab ein Gedicht über die [[Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle|Nagra]], das Dillier nach der Vorlage eines [[Alpsegen|Betrufs]] 1976 veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bruno Knobel: &amp;#039;&amp;#039;Pro und Contra «Betruf 1976».&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nebelspalter&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 50, 14. Dezember 1976, S.&amp;amp;nbsp;16&amp;amp;nbsp;f. (online: http://doi.org/10.5169/seals-621104).&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit schrieb er gegen ein mögliches [[Endlager (Kerntechnik)|Atomendlager]] auf der Alp [[Glaubenbielen]] in der Gemeinde [[Giswil]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielfältiger Weise förderte er auch andere, jüngere Talente und gab ihre Werke im eigenen &amp;#039;&amp;#039;Nussbaum Verlag&amp;#039;&amp;#039; heraus. Diesen hatte er zusammen mit seiner Gattin Emma gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1979: [[Heinrich Federer|Heinrich-Federer]]-Preis&lt;br /&gt;
* 1982: Anerkennungspreis der Stadt Sursee „ad personam und ad festum“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Romano Cuonz]]: &amp;#039;&amp;#039;Für das mutige Wort in stets guter Sache...&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Obwaldner Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039;, 4. März 1982, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990: [[Obwaldner Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Oberrheinischer Kulturpreis]], zusammen mit [[Wolfgang Kehr (Bibliothekar)|Wolfgang Kehr]]&lt;br /&gt;
* 1992: [[Friedestrompreis]]&lt;br /&gt;
* Für das Jahr 2001 wurde Dillier der [[Innerschweizer Kulturpreis]] als Literaturpreis zugesprochen. Die Preisübergabe an die Familie erfolgte erst nach dem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedankä wo barfuess chemid.&amp;#039;&amp;#039; 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So z sägä.&amp;#039;&amp;#039; 1974.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mändschä sind mängisch wie Gäärtä.&amp;#039;&amp;#039; 1978 (mit einem Nachwort von [[Dieter Fringeli]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stimmrächt.&amp;#039;&amp;#039; 1984 (mit einem Vorwort von [[Adrien Finck]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landsgmeindsgred.&amp;#039;&amp;#039; 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frau Bartsch.&amp;#039;&amp;#039; 1986. Neuausgaben 2010 (Martin Wallimann, Alpnach 2010, ISBN 978-3-908713-90-6) und 2021 (Edition Bücherlese, Luzern 2021, ISBN 978-3-906907-51-2).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wortwertlich. Gesammelte Gedichte 1970–1998.&amp;#039;&amp;#039; 2001 (herausgegeben und mit einem Nachwort von [[Christian Schmid (Dialektologe)|Christian Schmid]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|11756|Julian Dillier|Autor=[[Christian Schmid (Dialektologe)|Christian Schmid]]}}&lt;br /&gt;
* {{Theaterlexikon|Julian Dillier|1|471|Autor=Jürg Seibert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Helveticat-GND|gnd=124102123}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124102123}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.orteverlag.ch/pages/autoren/dillier_julian.htm | wayback=20130721074056 | text=Julian Dillier beim &amp;#039;&amp;#039;orte&amp;#039;&amp;#039;-Verlag (mit Bild)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/0823554f-4e32-48d5-a3f1-992943ccf4c4 &amp;#039;&amp;#039;Porträt des Mundart-Autors Julian Dillier&amp;#039;&amp;#039;] (15:40–22:00), [[Schweizer Fernsehen]], &amp;#039;&amp;#039;Das Literaturmagazin,&amp;#039;&amp;#039; 15. Jan. 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124102123|LCCN=n88605401|VIAF=64931258}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dillier, Julian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Alemannisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (Kanton Obwalden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dillier, Julian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Mundartautor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sursee]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulybka</name></author>
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