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	<title>Julia Virginia Scheuermann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Horst Gräbner: vorher richtig</title>
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		<updated>2026-02-07T18:40:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorher richtig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Julia Virginia Scheuermann (aus Reclams Universum 1912).jpg|mini|hochkant|Julia Virginia Scheuermann (um 1912)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Julia Virginia Scheuermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Julie Johanna Scheuermann&amp;#039;&amp;#039;; verheiratete &amp;#039;&amp;#039;Julia Laengsdorff&amp;#039;&amp;#039;, Künstlerinnenname &amp;#039;&amp;#039;Julia Virginia&amp;#039;&amp;#039;; * [[1. April]] [[1878]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[23. April]] [[1942]]) war eine deutsche [[Lyrik]]erin, [[Malerei|Malerin]], [[Übersetzerin]] und [[Autorin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Julia Scheuermann ===&lt;br /&gt;
Der Vater Wilhelm Scheuermann war Gerichtsrat in Frankfurt, die Mutter Ida Helene Wilhelmine Louise stammte aus der alten [[Patrizier]]familie Bromm&amp;lt;!-- , die ab dem 15. Jahrhundert mit internationalem Großhandel (Venedig und Genua) reich geworden war und während der Reformationszeit als Parteigänger der lutherischen Seite in der Stadt politisch eine wichtige Rolle spielte. So beherbergte die Familie in ihrem Frankfurter Stammhaus den Reformator Philipp Melanchthon auf der Hin- und Rückreise zum [[Reichstag zu Worms (1521)|Reichstag zu Worms]] (1521).--&amp;gt; Julia hatte eine Schwester Anna Mathilde (* 1882).&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Kiltz, &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Dame&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 69 [https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/im_schatten_der_dame_julia_virginia_und_richard_laengsdorff_1877_bis_1942_._leben_in_frankfurt_vor_und_unter_dem_naziregime_am_beispiel_einer_typischen_mischehe?nav_id=9274&amp;amp;language=en PDF], zu den familiären Verhältnissen &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie studierte Bildhauerei und Malerei, zunächst in [[München]] und [[Kassel]] bei Karl Ludwig Sand, danach in [[Berlin]] bei Professor [[Gustav Eberlein]].&lt;br /&gt;
In dieser Zeit schuf sie Skulpturen und Porträts von Zeitgenossen. 1900 war eine Büste von ihr auf der Großen Berliner Kunstausstellung ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig begann sie zu schreiben und gehörte bereits ab 1898 zu den Autorinnen des Verlages [[Schuster &amp;amp; Loeffler]] in Berlin. In den folgenden Jahren erschienen drei Gedichtbände von ihr, außerdem Übersetzungen und die Herausgabe von zwei Dichterinnentexten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Немецкие писательницы.jpg|miniatur|Deutscher Schriftstellerinnenbund, 1906, Julia Scheuermann (letzte Reihe, mit Hut, 24)]]&lt;br /&gt;
Julia Scheuermann war Mitglied im [[Deutscher Schriftstellerinnenbund|Deutschen Schriftstellerinnenbund]], im [[Berliner Frauenclub von 1900]] und im Frankfurter Frauenclub. Zu ihrem Freundeskreis zählten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Richard Dehmel]], [[Detlev von Liliencron]], [[Paul Heyse]], [[Wilhelm von Scholz]] und [[Josephine Levy-Rathenau]]. Zu deren Cousin [[Walther Rathenau]], dem späteren Außenminister, hatte sie 1905 wahrscheinlich kurzzeitig ein Verhältnis.&amp;lt;ref&amp;gt;Shulamit Volkov: &amp;#039;&amp;#039;Walther Rathenau. Ein jüdisches Leben in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, 2012, S. 40, mit kurzer Erwähnung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Axel Kiltz: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Dame. Julia Virginia und Richard Laengsdorff (1877–1942)&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 2020. S. 74 [https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/im_schatten_der_dame_julia_virginia_und_richard_laengsdorff_1877_bis_1942_._leben_in_frankfurt_vor_und_unter_dem_naziregime_am_beispiel_einer_typischen_mischehe?nav_id=9274&amp;amp;language=en PDF]; dort Brief von Januar 1905 von Walther Rathenau an Julia Scheuermann, zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Salomon im Aufsichtsrat&amp;#039;&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 45/2006 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Meine Gnädigste,&lt;br /&gt;
Sie sagen, dass Sie eine junge, hübsche und talentvolle Dame sind, aber Sie weigern sich, den Beweis anzutreten. – Gut, ich will Ihnen glauben. Sie sagen, Sie wollen meine Seele erobern. Sie haben sie erobert. Aber was nun? In Ergebenheit R.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Julia Fould ===&lt;br /&gt;
1912 heiratete Julia den Bankier Eugen Fuld (Eugéne Fould) und lebte mit ihm meist in der [[Schweiz]]. Aus dieser Zeit gibt es kaum Zeugnisse über ihr Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 kehrte sie nach dessen Tod nach [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] zurück. 1921 kaufte sie dort zwei Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtgeschichte/stolpersteine/stolpersteine-im-westend/familien/laengsdorff-julia-virginia-und-richard Julia Virginia und Richard Laengsdorff] Stolpersteine in Frankfurt; mit detaillierten Angaben zur Frankfurter Zeit ab 1921&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Julia Laengsdorff ===&lt;br /&gt;
1922 heiratete sie Richard Laengsdorff, einen Bekannten aus Kindertagen mit jüdischer Herkunft, der aber zur protestantischen Konfession konvertiert war.&lt;br /&gt;
In dieser Zeit publizierte sie einige Artikel in Zeitschriften. 1932 war sie Geschäftsführerin der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft deutscher und österreichischer Künstlerinnen (GEDOK)&amp;#039;&amp;#039;, etwa seit dieser Zeit waren beide auch Mitglieder der [[Schopenhauer-Gesellschaft]] und publizierten in deren Jahrbuch einige Artikel.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurz vor ihrem Tod am 23. April 1942 vermachte sie dem Schopenhauer-Museum testamentarisch einen Brief von Arthur Schopenhauer aus ihrem Besitz, siehe &amp;#039;&amp;#039;Schopenhauer-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 30. 1943 ([https://books.google.ch/books?id=VKIJAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA299&amp;amp;q=julia+virginia+scheuermann+23.+April+1942 S. 299]), mit Nachricht über ihren Tod &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde Richard Laengsdorff wegen seiner jüdischen Herkunft von seiner Arbeitsstelle entlassen und 1938 kurzzeitig im KZ Buchenwald interniert. 1940 reiste er in die Schweiz und dann nach Frankreich aus. Julia Längsdorff blieb auf ihren Wunsch in Frankfurt. Sie erkrankte in diesem Jahr und starb 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Malerin und Bildhauerin ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Julia Scheuermann schuf Skulpturen und Gemälde, meist als Porträts. Sie bildete verschiedene Persönlichkeiten ihrer Zeit ab, so den Autor [[Ludwig Fulda]], den Dichterkomponisten [[Victor von Woikowsky-Biedau]], den Frankfurter Senatspräsidenten Diehl, den Autor [[Hermann Sudermann]] und einige andere. Eine Gedenktafel für [[Richard Wagner]], die am 9. Juli 1910 in [[Bad Ems]] enthüllt wurde, stammte ebenfalls von ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bernhard Schuster |Titel=Die Musik |Band=9. Jahrgang, 4. Quartalsband, Band 36 (1909–1910) |Nummer=Heft 22 |Verlag=Schuster und Loeffler |Ort=Berlin / Leipzig |Datum=1910 |Seiten= |Online={{archive.org|DieMusik09jg4qBd.361909-1910|Blatt=n304}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese ist seit 2010 verschwunden, wahrscheinlich wegen eines Metalldiebstahls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhaltene Werke ===&lt;br /&gt;
Von ihren Werken sind nur zwei Gemälde-Kopien älterer Meister erhalten.&lt;br /&gt;
* [[Caravaggio]]: &amp;#039;&amp;#039;Der junge Bacchus&amp;#039;&amp;#039;, 1924 gemalt, 2014 versteigert&amp;lt;ref&amp;gt;Kiltz, 2020, S. 81, mit Weblink &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adriaen Brouwer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der bittere Trank / Bittere Medizin&amp;#039;&amp;#039;, Original um 1630, Kopie-Entstehungszeit unbekannt, Öl auf Malkarton&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lot-art.com/auction-lots/Scheuermann-Julia-Virginia-1878-Frankfurt-a-Main-nach-1936-unbek-fruhes-20Jh-Der/907-scheuermann_julia_1878-17.9.22-blank Julia Virginia Scheuermann] LOT ART, 179th auction, Lot 0907, mit weiteren Angaben: ca. 47 × 35,5 cm, Rahmen mit Zierleiste teils restauriert, Rahmenmaße 58 × 47 cm, verso zwei Aufkleber von alter Hand beschriftet „Frankfurt a.M. Städelsches Kunstinstitut Adrien Brouwer Bittere Arznei! Cop: Julia-Virginia Scheuermann…“ sowie „Eigentum von Julia“, Provenienz: ehemals Sammlung Norbert Maiwald (1950–2019), Offenbach&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu gibt es erhaltene Fotografien von zwei Skulpturen, dem Richard-Wagner-Relief und einem weiteren Gemälde, deren Originale aber nicht mehr feststellbar sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Kiltz, 2020, S. 77–81, mit Abbildungen &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autorin ==&lt;br /&gt;
=== Übersicht ===&lt;br /&gt;
Unter ihrem Künstlernamen Julia Virginia publizierte sie drei Bände mit eigenen Gedichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|[Ihr] poetisches Schreiben ist kraftvoll. Ihre Gedichte sind subjektiv erlebnishaft, sinnlich und intellektuell zugleich. Hinter ihnen steht eine kreative, lebenshungrige junge Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.igelverlag.com/Scheuermann.htm Sturm und Stern] Igel-Verlag, Informationen zur Neuausgabe 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie übersetzte außerdem Gedichte und den Roman &amp;#039;&amp;#039;Der Künstler&amp;#039;&amp;#039; des ukrainischen Dichters [[Taras Schewtschenko]] ins Deutsche sowie Tagebuchnotizen und den Briefwechsel der russischen Malerin [[Marie Bashkirtseff]] mit dem französischen Schriftsteller [[Guy de Maupassant]]. Sie edierte die Gedichte von [[Annette von Droste-Hülshoff]] und veröffentlichte eine damals viel beachtete [[Anthologie]] über zeitgenössische deutsche Frauenlyrik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Michael Holzmann, Hanns Bohatta |Titel=Deutsches Pseudonymen-Lexikon |Verlag=Akademischer Verlag |Ort=Wien / Leipzig |Datum=1906 |Seiten=144 |Online={{archive.org|deutschespseudon00holzuoft|Blatt=144}}}}, erwähnte ihr Schriftstellerinnenpseudonym &amp;#039;&amp;#039;Julia Virginia&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Marbacher Literaturarchiv]] und im [[Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg|Hamburger Staatsarchiv]] befinden sich einige Briefe und Handschriften von ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kalliope Katalog&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kallias&amp;#039;&amp;#039; (DLA) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelne Schriften ===&lt;br /&gt;
; Autorin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Primitien, Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, 1903&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sturm und Stern. Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, Schuster &amp;amp; Loeffler, Berlin, 1905.&lt;br /&gt;
** (Neuausgabe) Mit einem Nachwort neu herausgegeben von Nikola Roßbach. Igel-Verlag, Hamburg 2017. ISBN 978-3-86815-717-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das bunte Band, Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Herausgeberin&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauenlyrik unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Leipzig 1907, Anthologie von Gedichten von Schriftstellerinnen&lt;br /&gt;
* [[Annette Freiin von Droste-Hülshoff]]. &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin-Leipzig, Hermann Seemann Nachf, 1907, herausgegeben und eingeleitet von Julia Virginia&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Marie Bashkirtseff|Maria Bashkirtseff]] Tagebuchblätter und Briefwechsel mit [[Guy de Maupassant]]&amp;#039;&amp;#039;, Seemann Verlag, 1910, aus dem Französischen übersetzt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Gedichte von [[Taras Schewtschenko]]&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Ukrainischen. Xenien-Verlag, Leipzig 1911. 108 S. mit 7 Tafeln., wahrscheinlich nach einer anderen Vorlage&amp;lt;ref&amp;gt;Aus ihrer Biographie sind keinerlei Kenntnisse der ukrainischen oder einer anderen slawischen Sprache bekannt, deshalb hat sie wahrscheinlich (auch?) andere Vorlagen benutzt, möglicherweise englische oder französische Übersetzungen &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Taras Schewtschenko]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Xenien-Verlag, Leipzig 1911, aus dem Ukrainischen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Aufsätze und Vorträge&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gedanken um [[Francisco de Goya|Goya]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;[[Ottilie Wilhelmine Roederstein]] zu ihrem 70. Geburtstag&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Frau und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, 25, 1928/29.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Die Roederstein&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Westermanns Monatshefte&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig, September 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Kleine [[Arthur Schopenhauer|Schopenhauer]]-Erinnerung&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;19. Jahrbuch der Schopenhauergesellschaft&amp;#039;&amp;#039; 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Von alter deutscher Kochkunst&amp;#039;, in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Heimatküche&amp;#039;&amp;#039; von Ernst Marquardt. Societäts-Verlag Frankfurt, 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Frankfurter Frauenköpfe&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Zeitung. Stadtblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 204, August 1936, und öfter 1935–1937, Beschreibungen von einzelnen Frauen&amp;lt;ref&amp;gt;Kiltz, 2020, mit vier Frauen, über die Julia Scheuermann Artikel verfasste &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abbildungen und Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Franz von Lenbach - Julie Virginie Scheuermann als Bacchantin (2).jpg|mini|Franz von Lenbach – Julie Virginie Scheuermann als Bacchantin, 1912]]&lt;br /&gt;
[[Franz von Lenbach]] schuf mehrere Porträts von ihr, eine Zeichnung mit Hut um 1904, ein Ölgemälde als Halbakt 1912, als [[Nymphe]] mit Weinranken im Haar, auf einem Wolfsfell lächelnd liegend, ein weiteres Ölgemälde als Halbakt stehend. Ihre Lehrerin Ottilie W. Roederstein malte ein großes Ölgemälde von ihr, das sich in Privatbesitz befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtgeschichte/stolpersteine/stolpersteine-im-westend/familien/laengsdorff-julia-virginia-und-richard Julia Virginia und Richard Laengsdorff] Stolpersteine in Frankfurt, mit Abbildungen der drei Gemälde und des Porträtfotos (unten) &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kiltz, 2020, S. 71–74, mit mehreren Abbildungen&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gibt es zwei Porträtfotos von etwa 1900 und 1912 und mindestens drei Gruppenaufnahmen mit ihr.&amp;lt;ref&amp;gt;Kiltz, 2020, S. 32, 36, sowie Foto von 1906 oben hier im Text &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Julia Laengsdorff sind bisher fast keine ausführlicheren zeitgenössischen Berichte bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schopenhauer-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 30. 1943 ([https://books.google.ch/books?id=VKIJAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA299&amp;amp;q=julia+virginia+scheuermann+23.+April+1942 S. 299]), mit kurzer Nachricht über ihren Tod; sonst sind keine Nachrufe bekannt &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 2010 wurde ein Stolperstein für sie neben dem ihres Mannes in Frankfurt-Westend verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Julia Virginia Laengsdorff.jpg|miniatur|Stolperstein in Frankfurt-Westend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Aktuelle biographische Darstellungen&lt;br /&gt;
* Axel Kiltz: &amp;#039;&amp;#039;Im Schatten der Dame. Julia Virginia und Richard Laengsdorff (1877–1942)&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 2020 [https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/im_schatten_der_dame_julia_virginia_und_richard_laengsdorff_1877_bis_1942_._leben_in_frankfurt_vor_und_unter_dem_naziregime_am_beispiel_einer_typischen_mischehe?nav_id=9274&amp;amp;language=en PDF]; detaillierteste Beschreibung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904591|Seiten=274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ältere biographische Darstellungen&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kosch: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Literatur-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- was (Lemma), wo (Seiten) ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Scheuermann, Julia Virginia |Band=30 |Seite=40 |SeiteEnde=}}&lt;br /&gt;
* Franz Brümmer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, 1913, S. 170 ([https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/bruemmer_lexikon06_1913?p=174 deutschestextarchiv.de]).&lt;br /&gt;
* Max Geißler: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 1913.&amp;lt;!-- was (Lemma), wo (Seiten) ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Franz Neubert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Zeitgenossen-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 1905.&amp;lt;!-- was (Lemma), wo (Seiten) ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Julie Virginie Scheuermann|Julia Virginia Scheuermann}}&lt;br /&gt;
* [https://frankfurt.de/frankfurt-entdecken-und-erleben/stadtportrait/stadtgeschichte/stolpersteine/stolpersteine-im-westend/familien/laengsdorff-julia-virginia-und-richard Julia Virginia und Richard Laengsdorff] Stolpersteine in Frankfurt, mit detaillierten biographischen Angaben&lt;br /&gt;
* Jaroslawa Pogrebennik: [https://esu.com.ua/search_articles.php?id=34708 &amp;#039;&amp;#039;ВІРҐІ́НІЯ Юлія&amp;#039;&amp;#039;] in: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopedija Sutschasnoi Ukrainy&amp;#039;&amp;#039;, biographische Angaben, mit Porträtgemälde von Ottilie W. Roederstein&lt;br /&gt;
* [https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=Julia+Virginia+Scheuermann Werke von Julia Virginia Scheuermann] WorldCat&lt;br /&gt;
* [https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/searchresults?isThumbnailFiltered=false&amp;amp;query=Julia%20Virginia%20Scheuermann Dokumente über Julia Virginia Scheuermann] in der Deutschen Digitalen Bibliothek&lt;br /&gt;
* [https://ngiyaw-ebooks.org/ngiyaw/author/julia_virginia.htm Julia Virginia] Ngiyaw, mit Links zu einigen Werken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117224367|LCCN=nb2009017467|VIAF=512145857918723020433}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheuermann, Julia Virginia}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Französischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Ukrainischen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheuermann, Julia Virginia&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheuermann, Julie Johanna (Geburtsname); Fould, Julia Virginia (Ehename, erste Ehe); Laengsdorff, Julia Virginia (Ehename, zweite Ehe); Julia-Virginia (Pseudonym); Scheuermann, Julie Virginie (Falschschreibung)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lyrikerin und Malerin, Übersetzerin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. April 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. April 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
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