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	<title>Jules Mathé - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T21:24:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jules Mathé&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. Januar]] [[1915]] in [[Budapest]] als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gyula Mathe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; † [[26. Dezember]] [[1995]]) war ein [[ungarn]]stämmiger Fußballspieler, der seine gesamte [[Fußball in Frankreich|Karriere in Frankreich]] absolviert und 1939 die [[französische Staatsbürgerschaft]] angenommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinskarriere ==&lt;br /&gt;
Jules Mathé kam spätestens 1934 zum Hauptstadtverein [[RC Paris|Racing Club Paris]], für dessen erste Elf er ab 1935 regelmäßig in der [[Ligue 1|höchsten professionellen Liga]] spielte. Bei Racing absolvierte er seine gesamte, bis 1948 währende Laufbahn im Erwachsenenbereich. Über seine Jugendjahre existieren kaum Informationen; er war zuvor bei dem Amateurklub &amp;#039;&amp;#039;Étoile Sportive&amp;#039;&amp;#039; aus [[Trappes]] im westlichen [[Paris]]er Umland aktiv gewesen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barr&amp;quot;&amp;gt;Marc Barreaud: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire des footballeurs étrangers du championnat professionnel français (1932-1997).&amp;#039;&amp;#039; L’Harmattan, Paris 1998, ISBN 2-7384-6608-7, S.&amp;amp;nbsp;45&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Julien Sorez: &amp;#039;&amp;#039;Le football dans Paris et ses banlieues (de la fin du XIXe siècle à 1940). Un sport devenu spectacle.&amp;#039;&amp;#039; Presses Universitaires, Rennes 2013, ISBN 978-2-7535-2643-3, S.&amp;amp;nbsp;101&amp;lt;/ref&amp;gt; aber wann die Familie aus Ungarn eingewandert ist, ist unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Philippe Rethacker: &amp;#039;&amp;#039;La grande histoire des clubs de foot champions de France.&amp;#039;&amp;#039; Sélection du Reader’s Digest, Paris/Bruxelles/Montréal/Zurich 2001, ISBN 2-7098-1238-X, S.&amp;amp;nbsp;32&amp;lt;/ref&amp;gt; Jules’ jüngerer Bruder [[Charles Mathé|Charles]] spielte später gleichfalls bei französischen Profivereinen.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe die Datenblätter von Charles Mathé auf der {{Webarchiv|text=Vereinsseite des SCO Angers |url=http://www.sco1919.com/Joueurs/joueur.php?joueur=391 |wayback=20140912210621 }} und bei [https://www.racingstub.com/fiche/pe/422-charles-mathe racingstub.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Racings „fußballverrückter Präsident“ [[Jean Bernard-Lévy]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rohrbacher-List, S.&amp;amp;nbsp;419&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte 1935 mit dem Engländer [[Sid Kimpton]] einen hauptamtlichen Trainer verpflichtet, der dort das [[WM-System]] einführte. Aufgrund der Vielzahl hochkarätiger Spieler –&amp;amp;nbsp;neben dem [[Stürmer (Fußball)|Linksaußen]] Mathé standen unter anderem [[Émile Veinante]], [[Jean Gautheroux]], [[Edmond Delfour]], [[Raoul Diagne]], [[Rudolf Hiden]], [[Auguste Jordan|„Gusti“ Jordan]], [[Roger Couard]], [[Robert Mercier]], [[Frederick Kennedy]] und [[Maurice Dupuis]] in der Mannschaft&amp;amp;nbsp;– zeitigte diese Taktik-Umstellung frühzeitig Erfolge. In der Saison 1935/36 gewann Racing den [[Französischer Fußballmeister|Meistertitel]] und zusätzlich auch den [[Coupe de France 1935/36|französischen Pokal]]. Zu dem Gewinn des [[Double (Sport)|Doublé]] hatte Jules Mathé in 22 Punktspielen mit sieben Treffern beigetragen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;pari&amp;quot;&amp;gt;siehe das [https://www.pari-et-gagne.com/joueur/jules_mathe.html Datenblatt bezüglich Mathés Ligaeinsätzen] bei pari-et-gagne.com&amp;lt;/ref&amp;gt; und er spielte auch im Pokalfinale.&amp;lt;ref&amp;gt;L’Équipe/Ejnès, Coupe de France, S.&amp;amp;nbsp;352&amp;lt;/ref&amp;gt; Die folgende Spielzeit schloss Racing in der &amp;#039;&amp;#039;Division&amp;amp;nbsp;1&amp;#039;&amp;#039; auf dem dritten Tabellenrang ab, hatte 1937/38 ein schwaches Jahr (nur Liga-13.) und spielte 1938/39 wieder um den Titel mit, den die Mannschaft als Dritter hinter dem [[FC Sète]] und [[Olympique Marseille]] aber verfehlte. Für den kleinen Flügelstürmer Mathé war es allerdings eine durchaus erfolgreiche Saison, in der er mit elf Treffern, seinem besten Wert, unter allen [[Liste der Torschützenkönige der Ligue 1|Ligatorjägern]] den 13.&amp;amp;nbsp;Platz erreichte und erfolgreichster Schütze seiner Mannschaft war.&amp;lt;ref&amp;gt;Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;138&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 gewann der Racing Club, der sich inzwischen vor allem offensiv weiter verstärkt hatte –&amp;amp;nbsp;[[Jean Bastien]], [[Mario Zatelli]], [[Oscar Heisserer]] und [[Alfred Aston]] waren dazugekommen&amp;amp;nbsp;–, aber wiederum den [[Coupe de France 1938/39|Pokalwettbewerb]], und Mathé erzielte im Endspiel gegen [[OSC Lille|Olympique Lille]] den Treffer zum 3:1-Endstand. Er hatte auch schon vorher einen Lauf gehabt und im Viertel- wie im Halbfinale praktisch im Alleingang zu Racings Erfolg beigetragen: beim 3:1 über den [[RC Roubaix]] und beim 1:0 gegen den [[SC Fives]] trugen sämtliche Pariser Treffer die „Absenderangabe Mathé“.&amp;lt;ref&amp;gt;L’Équipe/Ejnès, Coupe de France, S.&amp;amp;nbsp;95 und&amp;amp;nbsp;355&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er Anfang des Jahres die [[französische Staatsbürgerschaft]] angenommen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;Denis Chaumier: &amp;#039;&amp;#039;Les Bleus. Tous les joueurs de l’équipe de France de 1904 à nos jours.&amp;#039;&amp;#039; Larousse, o.&amp;amp;nbsp;O. 2004, ISBN 2-03-505420-6, S.&amp;amp;nbsp;210&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde er zudem in dieser Zeit auch zum französischen Nationalspieler. Den Schritt zur [[Naturalisation#Erwerb durch Einbürgerung (Naturalisation)|Naturalisation]] hatte Jules Mathé ergriffen, „weil er panische Angst davor hatte, in seine Heimat zurückzukehren […]. Er fürchtete dort starke Kräfte, die offen mit den [[Nationalsozialismus|Nazis]] kollaborierten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Rohrbacher-List, S.&amp;amp;nbsp;426&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorboten des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] bestimmten auch das zweite Halbjahr 1939. Der Saisonbeginn musste auf Dezember verschoben werden, weil infolge der französischen [[Mobilmachung|Generalmobilmachung]] auch viele Fußballspieler einberufen wurden; Mathé wurde gleichfalls Soldat und befand sich im Winter bereits an der Front.&amp;lt;ref&amp;gt;Rohrbacher-List, S.&amp;amp;nbsp;428&amp;lt;/ref&amp;gt; Racing Paris, das sich mit [[Heinrich Hiltl]] und [[Edmund Weiskopf]] im Sturm weiter verstärkt hatte, konnte in der Spielzeit 1939/40 nur neun seiner 18 Punktspiele in der kurzfristig dreigeteilten Division&amp;amp;nbsp;1 austragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Guillet/Laforge, S.&amp;amp;nbsp;139&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Pokal hingegen erreichte der Titelverteidiger im Mai 1940 erneut das [[Coupe de France 1939/40#Finale|Finale]], zu dem sogar fast alle Spieler von der Armee freigestellt worden waren, auch Jules Mathé; und obwohl er diesmal auf Rechtsaußen stürmen musste –&amp;amp;nbsp;links spielte mit „Edi“ Weiskopf ein anderer Budapester&amp;amp;nbsp;–, schoss er gegen [[Olympique Marseille]] erneut ein wichtiges Tor, nämlich den 2:1-Siegtreffer.&amp;lt;ref&amp;gt;L’Équipe/Ejnès, Coupe de France, S.&amp;amp;nbsp;356&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach diesem Endspiel marschierte die deutsche Wehrmacht [[Westfeldzug|in Frankreich ein]] und besetzte weite Teile des Landes. Mathé floh aus Paris,&amp;lt;ref&amp;gt;Rohrbacher-List, S.&amp;amp;nbsp;431&amp;lt;/ref&amp;gt; und bis nach der Befreiung Ende 1944 verliert sich seine Spur. Als Racing im Mai 1945 erneut den [[Coupe de France 1944/45|Pokal]] gewann, hatte der Stürmer keine Minute in diesem Wettbewerb gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;L’Équipe/Ejnès, Coupe de France, S.&amp;amp;nbsp;95&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst in der Saison 1945/46 bestritt er wieder regelmäßig Pflichtspiele für seine Mannschaft, die unter Trainer [[Paul Baron]] durch Zugänge wie [[Lucien Jasseron]], [[Émile Bongiorni]], [[Ernest Vaast]] und andere personell ein weitgehend neues Gesicht bekommen hatte. Bis 1948 brachte Jules Mathé es noch auf 73&amp;amp;nbsp;Einsätze in der höchsten Spielklasse, dann beendete er seine mit vier Titelgewinnen gekrönte Laufbahn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pari&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1949 trainierte er die Amateurmannschaft des &amp;#039;&amp;#039;FC Bogny&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe den {{Webarchiv|url=http://fc-bogny.footeo.com/page/histoire-palmares.html |wayback=20111003211842 |text=geschichtlichen Abriss des Vereins |archiv-bot=2025-08-29 21:23:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem [[Ardennen]]ort [[Bogny-sur-Meuse|Braux]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Barr&amp;quot; /&amp;gt; Was in den folgenden viereinhalb Jahrzehnten aus ihm geworden ist, ist bisher nicht feststellbar. 1995 starb Jules Mathé, kurz vor seinem 81.&amp;amp;nbsp;Geburtstag.&amp;lt;ref&amp;gt;Todesdatum nach {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://ziplatko.sport24.com/r706/ailiers/13/ |text=sport24.com |archivebot=2018-04-18 02:12:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Nationalmannschaft ==&lt;br /&gt;
Im Mai 1939 kam der frisch eingebürgte Stürmer zu zwei A-Länderspielen für [[Französische Fußballnationalmannschaft|Frankreich]]. Beim 3:1-Sieg in [[Brüssel]] über [[Belgische Fußballnationalmannschaft|Belgien]] erzielte er den Treffer zum 2:0, und auch das Heimspiel gegen [[Walisische Fußballnationalmannschaft|Wales]], drei Tage danach, beendete er mit seiner Mannschaft siegreich (Endstand 2:1). Es blieben Mathés einzige Einsätze für die &amp;#039;&amp;#039;Bleus&amp;#039;&amp;#039;, weil er für die drei Spiele, die die Franzosen während des Krieges bestritten, aus oben genannten Gründen nicht zur Verfügung stand und er nach 1945 nicht mehr die Form der Vorkriegszeit erreichte.&amp;lt;ref&amp;gt;L’Équipe/Gérard Ejnès: &amp;#039;&amp;#039;La belle histoire. L’équipe de France de football.&amp;#039;&amp;#039; L’Équipe, Issy-les-Moulineaux 2004, ISBN 2-9519605-3-0, S.&amp;amp;nbsp;308f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmarès ==&lt;br /&gt;
* Französischer Meister: 1936&lt;br /&gt;
* Französischer Pokalsieger: 1936, 1939, 1940&lt;br /&gt;
* 2 A-Länderspiele, 1 Treffer für Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sophie Guillet/François Laforge: &amp;#039;&amp;#039;Le guide français et international du football éd. 2009.&amp;#039;&amp;#039; Vecchi, Paris 2008, ISBN 978-2-7328-9295-5&lt;br /&gt;
* L’Équipe/Gérard Ejnès: &amp;#039;&amp;#039;Coupe de France. La folle épopée.&amp;#039;&amp;#039; L’Équipe, Issy-les-Moulineaux 2007, ISBN 978-2-915535-62-4&lt;br /&gt;
* Günter Rohrbacher-List: &amp;#039;&amp;#039;Jean Bernard-Lévy, der »Fußball-Verrückte« von Paris.&amp;#039;&amp;#039; in Dietrich Schulze-Marmeling (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball.&amp;#039;&amp;#039; Die Werkstatt, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-407-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fff.fr/individus/selections/visu_fiche.php?in_no=636&amp;amp;id_cat=1 Mathés Datenblatt] auf der Seite des französischen Verbandes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mathe, Jules}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationalspieler (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1995]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mathé, Jules&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mathe, Gyula (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarisch-französischer Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Januar 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budapest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Dezember 1995&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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