<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jukebox</id>
	<title>Jukebox - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jukebox"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jukebox&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-26T13:24:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jukebox&amp;diff=157632&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leuni: /* Produktion von Musikboxen in der DDR */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jukebox&amp;diff=157632&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-30T15:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Produktion von Musikboxen in der DDR&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| befasst sich mit der klassischen Definition einer Jukebox. Zum deutschen PayTV-Sender siehe [[Jukebox&amp;amp;nbsp;TV]]. Zum Archivierungssystem siehe [[Jukebox (Informationstechnik)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rock around the Jukebox 2003 Manfred Kohrs.JPG|mini|Jukeboxen der 1940er Jahre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wurlitzer 1015.jpg|mini|hochkant|Reproduktion einer historischen Jukebox]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jukebox&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Musikbox&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) ist ein [[Automat]], der nach Einwurf von [[Münze]]n [[Musik]] abspielt. Im Deutschen ist auch der Begriff „Musikbox“ gebräuchlich. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Jukebox&amp;#039;&amp;#039; kommt aus dem [[Kreolsprachen|kreolischen]] Sprachraum und leitet sich von „jook“ bzw. „juke“ ab, das humorvoll obszöne Musik, [[Tanz]] oder [[Sprache]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AMI Multi-Horn High Fidelity 200 Play Jukebox - The Richard Hamilton Exhibition - Tate Modern, London.jpg|mini|hochkant|AMI Multi-Horn High Fidelity 200 Play]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Amicont1 1.jpg|mini|hochkant|AMI Continental (1960)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorgänger der Jukebox, scherzhaft „Groschengrab“ genannt, war der automatische [[Phonograph]], der Musik von einer Wachswalze abspielte. Die Geräte wurden ab 1889 in größeren Mengen von [[American Graphophone Company|Graphophone]] und [[Thomas Alva Edison|Edison]] in den USA produziert, nachdem [[Louis Glass (Erfinder)|Louis Glass]] am 23. November 1889 im Restaurant Palais Royal in San Francisco einen solchen öffentlich vorgeführt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gert J. Almind: [http://juke-box.dk/gert-history88-13.htm &amp;#039;&amp;#039;Jukebox History 1888–1913&amp;#039;&amp;#039;] der &amp;#039;&amp;#039;Danish Jukebox Archives&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die ersten Phonographen konnten nur kurze, höchstens zweiminütige Stücke in schlechter Tonqualität abspielen. Das änderte sich später durch die Erfindung der [[Schellack]]-Platte, welche die Dauer der Musikstücke auf drei bis dreieinhalb Minuten steigerte. Die Qualität der Wachswalzen wurde durch die Einführung der Conzert-Walze 1899 verbessert und auf 4 Minuten verlängert. Erste münzbetriebene Automaten wurden unter anderem von Ernst Eisemann in Deutschland produziert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisemann Meteor Phonograph um 1900 made in Stuttgart.jpg|mini|hochkant|Münzbetriebener Musikautomat Meteor um 1900 von Ernst Eisemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Geräten hatte der Kunde keine Möglichkeit, Musiktitel selbständig auszuwählen, da zum Wechsel des Musikstücks die Walze manuell gewechselt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Jukebox im Sinne der Definition wurde 1902 von Cyrus Crooks Shigley (1866–1941) zum Patent angemeldet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=727002| Code=A| Titel=Phonograph| A-Datum=1902-12-08| V-Datum=1903-05-05| Erfinder=Cyrus C. Shigley}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=773164| Code=A| Titel=Phonograph| A-Datum=1903-07-10| V-Datum=1904-10-25| Erfinder=Cyrus C. Shigley}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und anschließend unter dem Firmennamen The Multi-Phonograph Company vermarktet. Zwei Jahre später resultierte daraus die Multiphone Company.&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 01 05 charleys liebling PHOTO-2023-10-22-02-10-49.jpg|mini|hochkant|Erste Jukebox von 1904 von Cyrus Crooks Shigley]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er und frühen 1940er Jahren wurde offiziell die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Coin-Operated Phonograph&amp;#039;&amp;#039; (dt. münzbetriebener Phonograph) verwendet; erst ab 1946 setzte sich mit dem Modell AMI A (&amp;#039;&amp;#039;Mother of Plastic&amp;#039;&amp;#039;) der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Jukebox&amp;#039;&amp;#039; durch. Im Jahr 1936 war die [[Rudolph Wurlitzer Company]] mit einer Jahresproduktion von fast 45.000 Geräten in den USA Marktführer. Seit den 1940er Jahren wurde die [[Schallplatte#Entwicklung und Durchbruch der „Vinyl“-Schallplatte|Vinylplatte]] als haltbareres Speichermedium genutzt, Ende der 1940er Jahre kamen bereits die ersten [[Single (Musik)|Single]]-Schallplatten (Drehzahl: 45/min) auf den Markt. Durch die in Deutschland stationierten [[GI (Soldat)|GIs]] wurde die Jukebox in den 1950er Jahren auch im deutschsprachigen Raum populär. Der Durchbruch gelang im Zuge des [[Rock ’n’ Roll]] mit Interpreten wie [[Elvis Presley]] oder [[Bill Haley]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassischen Jukeboxen der 1940er Jahre –&amp;amp;nbsp;auch „Golden Age“ genannt&amp;amp;nbsp;– stammten überwiegend von US-amerikanischen Herstellern wie Wurlitzer, [[J.&amp;amp;nbsp;P. Seeburg]], [[Rock-Ola]], Evans oder Automatic Musical Instrument Corp. (AMI). Das Design war durch große, farbige und beleuchtete [[Pilaster]] aus Plexiglas gekennzeichnet. Bei einigen Modellen war die Wechselmechanik nicht sichtbar (Seeburg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1941 und 1947 produzierte die Mills Novelty Company spezielle Film-Jukeboxen, auf denen kurze Musikfilme namens [[Soundies]] abgespielt werden konnten. Das aufkommende [[Fernsehen]] verhinderte aber eine weitere Verbreitung dieser Geräte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=RR9GB1P-rAc youtube.com] Soundies auf einer restaurierten Mills &amp;#039;&amp;#039;Panoram&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rock-Ola jukebox-sound.ogv|mini|links|Rock-Ola &amp;#039;&amp;#039;Capri II&amp;#039;&amp;#039; (1964) in Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dscn2823-Wurlitzer-3500-Zodiac-On.jpg|mini|hochkant|Wurlitzer 3500 &amp;#039;&amp;#039;Zodiac&amp;#039;&amp;#039; (1971)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren&amp;amp;nbsp;– dem „Silver Age“&amp;amp;nbsp;– wurden zunehmend Stilelemente des Fahrzeugdesigns übernommen ([[Heckflosse]]n, [[Panoramascheibe]]n, [[Rückleuchte|Rücklichter]] usw.). Bevorzugte Materialien waren Chrom und Glas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jukeboxen stellten über Jahrzehnte einen wichtigen Bestandteil der Popkultur dar. Auch in [[Musikcharts|Hits]] wie &amp;#039;&amp;#039;Juke Box Jive&amp;#039;&amp;#039; ([[The Rubettes|Rubettes]], 1974), &amp;#039;&amp;#039;Juke Box Music&amp;#039;&amp;#039; ([[The Kinks|Kinks]], 1977) und &amp;#039;&amp;#039;Juke Box Hero&amp;#039;&amp;#039; ([[Foreigner]], 1981) wurden sie besungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Westdeutschland|Westdeutsche]] Hersteller wie Tonomat, Wiegandt, [[Löwen Entertainment|NSM-Löwen]] und Bergmann produzierten seit Anfang der 1950er Jahre. In der [[DDR]] begann die Produktion Ende 1959.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jukebox-world.de/Forum/Archiv/DDR/DDR.htm jukebox-world.de] Musikboxen der DDR.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Aussehen dieser Geräte erinnerte in der Regel mehr an Möbelstücke im [[Gelsenkirchener Barock|Stil der Zeit]]. Es gab jedoch auch Ausnahmen wie die Modelle &amp;#039;&amp;#039;Telematic&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Panoramic&amp;#039;&amp;#039; der Firma Tonomat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1960er Jahre wurde in [[Hüllhorst]] die Deutsche Wurlitzer GmbH als Tochtergesellschaft der [[Rudolph Wurlitzer Company|Wurlitzer Company]] (USA) eröffnet. Auch die Firma [[Harting Technologiegruppe|Harting]], deren Jukeboxen bis dahin von Theo Bergmann (Hamburg) vertrieben wurden, gründete Mitte der 1960er Jahre eine deutsche Niederlassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren führte&amp;amp;nbsp;– zusammen mit dem geänderten Freizeitverhalten&amp;amp;nbsp;– die Verbreitung persönlicher Abspielgeräte mit [[Kompaktkassette]]n ([[Walkman]], gefolgt von den portablen [[CD-Spieler]]n) zum Niedergang der Branche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Rock ’n’ Roll#Rock-’n’-Roll-Revival|Rock-’n’-Roll-Revival]] der 1980er Jahre gibt es in Deutschland eine aktive Sammlerszene. Die europaweit größte Messe ist die [[Rock Around The Jukebox]], eine zweitägige Veranstaltung, die seit 1988 jährlich im Technikmuseum &amp;#039;&amp;#039;Autotron&amp;#039;&amp;#039; in [[Rosmalen]] (Niederlande) stattfindet. Restaurierte Jukeboxen sind u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Rockmuseum Munich]], dem [[Rundfunkmuseum Fürth]] sowie im [[Deutsches Museum|Deutschen Museum]] in München zu sehen. Die weltgrößte Ausstellung zum Thema Jukeboxen mit 850 Exponaten befindet sich in [[Excalibur City]], einem Einkaufszentrum und Vergnügungspark in [[Hatě (Chvalovice)|Hatě]], [[Tschechien]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.terratechnica.info/time-travel/jukebox/ |wayback=20211206152337 |text=Webseite des Museums |archiv-bot=2025-08-29 19:55:39 InternetArchiveBot }} Terra Technica, abgerufen am 20. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jukebox (201551937).jpeg|mini|Typische Anzeige der wählbaren Musiktitel (Ausschnitt)]]&lt;br /&gt;
Besondere technische Herausforderungen lagen in der Münzprüfung, im Auswahlmechanismus und in der Abspieleinheit.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jitterbuzz.com/jukeboxes_mechanics.html jitterbuzz.com] Mechanik der Jukeboxen (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Jukebox enthält zwischen 8 und 120 [[Schellackplatte]]n, [[Single (Musik)|Singles]], seltener Kassetten und ab 1982 auch [[Compact Disc]]s, aus denen man nach Münzeinwurf über eine [[Tastatur]] oder eine [[Wählscheibe]] einen oder mehrere Titel auswählen kann.&lt;br /&gt;
[[Datei:Seeburg Select-o-matic jukebox detail 02.jpg|mini|Seeburg M100B &amp;#039;&amp;#039;Select-o-matic&amp;#039;&amp;#039; (1951), Detail]]&lt;br /&gt;
Bis Anfang der 1960er Jahre dominierte die einsehbare Greif- und Abspielautomatik; danach verschwand sie zunehmend hinter den Titelhaltern oder einer bunt bedruckten Glasscheibe.&lt;br /&gt;
Die Musikwiedergabe erfolgte über eingebaute [[Röhrenverstärker]] und Lautsprecher; diese Bauteile wurden bei deutschen Geräten häufig von Fremdfirmen wie [[Philips]] oder [[Klein und Hummel]] zugekauft. Seit Anfang der 1970er Jahre kamen auch [[Transistorverstärker]] zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produktion von Musikboxen in der DDR ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Musikbox Polyhymat 80C.jpg|mini|Musikbox &amp;#039;&amp;#039;Polyhymat 80 C&amp;#039;&amp;#039; aus DDR-Produktion, Mitte der 1960er Jahre]]&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] begann die Produktion von Musikboxen 1960, nachdem die zuvor aus den USA importierten Geräte nicht mehr ausreichten. Grundlage war ein Beschluss vom 1. Dezember 1959, nachdem Musikboxen in der DDR erforderlich seien. Auf der [[Leipziger Messe|Leipziger Frühjahrsmesse]] 1960 wurde das erste Gerät vom Typ &amp;#039;&amp;#039;80 A&amp;#039;&amp;#039;, hergestellt von der Firma KG Görner, präsentiert. Im Gegensatz zu den Westfabrikaten verfügte diese Musikbox über eine beidseitige Vertikalabspielung der 40 Singleplatten, es konnten also 80 verschiedene Lieder oder Schlager per Knopfdruck abgespielt werden. Die Geräte wurden auch nach Schweden an einen Händler exportiert. Allerdings konnten nur weniger als 50 Geräte produziert werden, weil die Kapazität des Werks nicht ausreichte. 1962 ging daher die Produktion einer verbesserten Konstruktion an das [[Kombinat Mikroelektronik Erfurt|Funkwerk Erfurt]] über. Die Musikbox galt nun als Konsumgut. Das neue Modell, Typ &amp;#039;&amp;#039;80 B&amp;#039;&amp;#039;, verfügte über eine Röhren-Verstärker-[[Endstufe]] von 10 Watt und war damit in der Lage auch größere Räume mit Musik hinreichend zu beschallen. Das in dem Bild dargestellte Modell &amp;#039;&amp;#039;Polyhymat 80 C&amp;#039;&amp;#039; erhielt aber kein [[Gütezeichen (DDR)|Gütezeichen]], weil beispielsweise der [[Fremdspannungsabstand]] und störende [[Hochpass|Rumpelgeräusche]] nicht den Anforderungen entsprachen. Das Design der 1960er Jahre wurde mit dem Nachfolgemodell &amp;#039;&amp;#039;80 D&amp;#039;&amp;#039; erreicht. Am 12. März 1966 verließ der 1000. &amp;#039;&amp;#039;Polyhymat&amp;#039;&amp;#039; das Funkwerk Erfurt. [[Stereofonie]] gab es mit dem Modell &amp;#039;&amp;#039;80 E&amp;#039;&amp;#039;. Eine völlige Neukonstruktion war 1967 der &amp;#039;&amp;#039;Polyhymat 80 F&amp;#039;&amp;#039;. Wie im Westen seit Jahrzehnten üblich, wurde wieder die &amp;#039;&amp;#039;Horizontalabspielung&amp;#039;&amp;#039; der Platten eingeführt. Das Plattenmagazin verfügte nunmehr über 80 Singles, der Verstärker hatte jetzt designmäßig hervorgehobene Zwei-Wege-Lautsprecherboxen und dafür ein schlichteres Gehäuse. Doch zur Serienproduktion kam es nicht mehr, denn nun sollten im Funkwerk Erfurt [[Halbleiter]] hergestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jukebox-world.de/Forum/Archiv/DDR/Polyhymat.pdf Geschichte des &amp;#039;&amp;#039;Polyhymats&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) jukebox-world.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer diesen Musikboxen gab es in der DDR noch die Entwicklung und Produktion der Musik-Halbautomaten der Firma Böhm (Glauchau/Dresden). Diese waren wohl sogar weiter verbreitet, als die Polyhymat-Geräte. Die Geräte stammten aus Sachsen und trugen den Namen „Sachsenklang“. Die Aufstellung in Gaststätten erfolgte teils von privaten Aufstellern, evtl. auch von der Firma Böhm selbst. Für 2x10Pfg. konnte man sich einen Musiktitel anhören. 40 Schallplatten standen im Gerät horizontal in nummerierten Schlitzen. Darüber befand sich ein beleuchtetes Tableau, welches für jede Schallplatte ein Titelblättchen hinter Glas aufnehmen konnte. Aus den angebotenen 80 Titeln suchte man sich die gewünschte Platte heraus und nahm diese gemäß gefundener Nummer aus dem entsprechenden Schlitz. Die Schallplatte steckte man dann in den horizontalen Abspielschlitz, den gewünschten Musiktitel als Oberseite. Nach dem Abspiel wurde die Platte „ausgeworfen“, blieb jedoch im Abspielschlitz. Normalerweise wurde sie vom nächsten Bediener an ihren nummerierten Platz zurückgestellt, die nächste gewünschte Scheibe entnommen und eingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Scopitone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ger Rosendahl, Luc Wildschut: &amp;#039;&amp;#039;Jukebox Heaven.&amp;#039;&amp;#039; Uniepers, 1991, ISBN 90-6825-098-1&lt;br /&gt;
* Christopher Pearce: &amp;#039;&amp;#039;Vintage Jukeboxes – The Hall Of Fame&amp;#039;&amp;#039;. Quantum, 1988, ISBN 0-7858-0785-3.&lt;br /&gt;
* Dieter Ladwig: &amp;#039;&amp;#039;Jukebox – Musik aus dem Automaten&amp;#039;&amp;#039;. Paul Zsolnay Verlag, 1993, ISBN 3-552-05076-0.&lt;br /&gt;
* Ian Brown, Nigel Hutchins, Gerry Mizera: &amp;#039;&amp;#039;The Ultimate Jukebox Guide 1927–1974&amp;#039;&amp;#039;. Pla-Mor Press, 1994, ISBN 0-9524070-0-0.&lt;br /&gt;
* Michael Adams, Jürgen Lukas, Thomas Maschke: &amp;#039;&amp;#039;Musikboxen&amp;#039;&amp;#039;. Battenberg, Augsburg 1994, ISBN 3-89441-167-8. (englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Jukeboxes&amp;#039;&amp;#039;. Schiffer, 1996, ISBN 0-88740-876-1)&lt;br /&gt;
* Werner Reiß: &amp;#039;&amp;#039;Johann Strauß meets Elvis, Musikautomaten aus zwei Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Preussen-Museums Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Publikation 4). Arnoldsche, Stuttgart 2003, ISBN 3-89790-188-9.&amp;lt;ref&amp;gt;Catalog of an exhibition held at the Preussen-Museum Nordrhein-Westfalen, Minden (Mar. 30-June 29, 2003) and Wesel (Sept. 21-Nov. 16, 2003).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nicht verifizierbar * Hildegard und Oliver Stamann, Dirk Werner: &amp;#039;&amp;#039;Jukeboxes on Location&amp;#039;&amp;#039;. Jukebox-World, 2012 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Musikbox}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Jukeboxes}}&lt;br /&gt;
* [http://www.jukebox-mersch.de/newspaper.html &amp;#039;&amp;#039;Sprechmaschinen und Musikboxen&amp;#039;&amp;#039;.] Aus: &amp;#039;&amp;#039;Wenn der Groschen fällt&amp;#039;&amp;#039;, Buch zur gleichnamigen Ausstellung im Deutschen Museum&lt;br /&gt;
* [http://www.juke-box.dk/ Danish Jukebox Archives] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.jukebox-world.de/Forum/Archiv/Archiv.html Jukebox-World] – Bilder von amerikanischen und europäischen Musikboxen&lt;br /&gt;
* [http://www.jbw-forum.de/sdb/ Datenbank für Seriennummern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Audio-Wiedergabegerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektroakustik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterhaltungselektronik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbstbedienungsautomat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leuni</name></author>
	</entry>
</feed>