<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Juhan_Smuul</id>
	<title>Juhan Smuul - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Juhan_Smuul"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juhan_Smuul&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T23:31:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juhan_Smuul&amp;diff=1067125&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nuuk: Normdaten korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juhan_Smuul&amp;diff=1067125&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-22T18:39:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Juhan Smuul.jpg|miniatur|Gedenktafel für Juhan Smuul in Tallinn (Reval)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juhan Smuul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1922]] in [[Koguva]] auf [[Muhu]]; † [[13. April]] [[1971]] in [[Tallinn]], [[Estnische SSR]]) war ein [[Estland|estnischer]] [[Schriftsteller]] und [[Lyrik]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Juhan Smuul (bis 1954 Johannes Schmuul) besuchte von 1930 bis 1936 die Grundschule im Dorf Piiri auf der estnischen [[Ostsee]]-Insel [[Muhu]]. Anschließend nahm er für kurze Zeit Unterricht an der Landwirtschaftsschule von [[Jäneda]]. Danach erkrankte Smuul und musste seine Ausbildung abbrechen, woraufhin er zur Kur in ein Klinikum nach [[Tartu]] reiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] und der Besetzung Estlands durch die [[Sowjetunion]] wurde Juhan Smuul zur [[Rote Armee|Roten Armee]] eingezogen. Wegen seiner Krankheit kämpfte er allerdings nicht an der Front. 1944 wurde er aus der Armee entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend war Juhan Smuul als Redakteur der [[Kommunismus|kommunistischen]] estnischen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Rahva Hääl]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Volksstimme&amp;quot;) in [[Sankt Petersburg|Leningrad]] beschäftigt. Außerdem war er kurzzeitig Redakteur bei den kommunistischen Blättern &amp;#039;&amp;#039;[[Sirp (Zeitung)|Sirp ja Vasar]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pioneer&amp;#039;&amp;#039; in [[Tallinn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1947 war Juhan Smuul als freischaffender Schriftsteller tätig. Von 1951 bis 1953 war er stellvertretender Vorsitzender des [[Estnischer Schriftstellerverband|Sowjetischen Schriftstellerverbands Estlands]] und von 1954 bis 1971 Vorsitzender von dessen Nachfolgeorganisation, des Schriftstellerverbands der Estnischen SSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinen Werken bestätigte Smuul die sozialistische Staatsideologie. Besonders bekannt ist sein &amp;#039;&amp;#039;Poeem Stalinile&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Gedicht an [[Josef Stalin|Stalin]]&amp;quot;) von 1949. Daneben blieb das Meer eine der Hauptquellen seiner Inspiration. Ihn zog es immer wieder zu seiner Heimatinsel Muhu zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 nahm er als [[Journalist]] und [[Reisebericht|Reiseschriftsteller]] auf einem Fangboot an einer Expedition im [[Nordatlantik]] teil, 1957/58 an einer Polarexpedition in die [[Antarktis]], 1959 auf einem Forschungsschiff im [[Japanisches Meer|Japanischen Meer]] und 1960 an einer Expedition nach [[Svalbard|Spitzbergen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war Smuul zeitweise Mitglied des [[Sowjet|Obersten Sowjets]] der UdSSR und des Obersten Sowjets der [[Estnische SSR|Estnischen Sozialistischen Sowjetrepublik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juhan Smuul war dreimal verheiratet: mit der Übersetzerin [[Ita Saks]], mit der Dichterin [[Debora Vaarandi]] und der Radiojournalistin [[Ellen Noot]]. Er blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Juhan Smuul erhielt zahlreiche sowjetische Auszeichnungen: 1949 und 1950 den &amp;quot;Preis des sowjetischen Estlands&amp;quot;, 1952 den [[Stalinpreis]] und 1961 den [[Leninpreis]]. 1965 war er &amp;quot;Volksschriftsteller der Estnischen Sozialistischen Sowjetrepublik&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal ===&lt;br /&gt;
Im Juli 2006 wurde auf Smuuls Heimatinsel Muhu erneut ein von [[Tõnu Maarandi]] geschaffenes, überlebensgroßes Denkmal für Juhan Smuul aufgestellt, das vor einigen Jahren entfernt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem das Inselmuseum von Muhu in Smuul Geburtsort Koguva erinnert heute an Leben und Werk von Juhan Smuul.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Gedichte, Reiseerzählungen, Prosa ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Tormi poeg&amp;quot; (Gedicht, 1947)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Järvesuu]] poiste brigaad&amp;quot; (1948)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Poeem Stalinile&amp;quot; (1949)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mina – kommunistlik noor&amp;quot; (1953)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kirjad Sõgedate külast&amp;quot; (1955)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Jäine raamat&amp;quot; (Reisetagebuch, 1959; deutsch: &amp;quot;Das Eisbuch&amp;quot;, 1962)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Jaapani meri, detsember&amp;quot; (Reisetagebuch, 1963)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Muhulaste imelikud juhtumised Tallinna juubelilaulupeol&amp;quot; (1957)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Muhu monoloogid&amp;quot; (1968)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gedichtanthologien ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Karm noorus&amp;quot; (1946)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Et õunapuud õitseksid&amp;quot; (1951)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Mere ja taeva vahel&amp;quot; (1959)&lt;br /&gt;
=== Theaterstücke ===&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Atlandi ookean&amp;quot; (1957)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Lea&amp;quot; (1960)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kihnu Jõnn ehk Metskapten&amp;quot; (1965)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Polkovniku lesk ehk Arstid ei tea midagi&amp;quot; (1965; deutsch: &amp;quot;Die Witwe und andere komische Monologe&amp;quot;, 1972)&lt;br /&gt;
* &amp;quot;Enne kui saabuvad rebased (Pingviinide elu)&amp;quot; (1969)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ins Deutsche ==&lt;br /&gt;
Von Juhan Smuul liegen zwei Buchveröffentlichungen und ein unveröffentlichtes Bühnenmanuskript auf Deutsch vor:&amp;lt;ref&amp;gt;Gesamtverzeichnis der Übersetzungen einschließlich der dazugehörigen Rezensionen bei: [[Cornelius Hasselblatt]]: Estnische Literatur in deutscher Sprache 1784–2003. Bibliographie der Primär- und Sekundärliteratur. Bremen: Hempen Verlag 2004, S. 126–129.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Eisbuch. Eine Reise in die Antarktis&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Russischen übertragen von [[Felix Loesch]]. Berlin: Kultur und Fortschritt 1962. 317 S. (11.-44. Tsd., 1963)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Witwe und andere komische Monologe&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Estnischen von [[Alexander Baer]]. Aus dem Russischen von [[Juri Elperin]]. Mit einer Nachbemerkung von [[Ilse Seehase]]. Berlin: Verlag Volk und Welt 1972. 200 S.&lt;br /&gt;
* Der wilde Kapitän. Übersetzt von Juri Elperin, K. Eiden. Berlin: VEB Lied der Zeit 1967. 124 S.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Aufnahme des Theaterstücks vgl. Cornelius Hasselblatt: Estnische Literatur in deutscher Übersetzung. Eine Rezeptionsgeschichte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Wiesbaden: Harrassowitz 2011, S. 178–181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verstreut sind auch andere Prosatexte und vereinzelt Gedichte erschienen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unser täglich Brot. Übersetzt von H. Grabner, in: &amp;#039;&amp;#039;Wessen Welt ...&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von den Schriftstellerverbänden in Sofia, Prag, Berlin, Ulan-Bator, Warschau, Moskau, Budapest. Berlin: Verlag Volk und Welt 1967, S. 266.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schreiender Stein – Weißes Dunkel. Übersetzt von [[Boris Brainin|Sepp Österreicher]], in: &amp;#039;&amp;#039;Wo fängt denn unsere Heimat an?&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Sepp Österreicher. Moskau: Verlag Progress 1973, S. 134–138&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sommerfrischler. Übersetzt von [[Alexander Baer]], in: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Strandräuber. Estnische Erzählungen aus sieben Jahrzehnten&amp;#039;&amp;#039;. Ausgewählt von Alexander Baer, Welta Ehlert, Nikolai Sillat. Berlin: Volk und Welt 1975, S. 294–317.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Getötete Bäume – Der Untergang der Pühadekari. Übersetzt von [[Aivo Kaidja]], in: &amp;#039;&amp;#039;Estnische Novellen&amp;#039;&amp;#039;. Ausgewählt von [[Endel Sõgel]]. Tallinn: Perioodika 1979, S. 227–273.&lt;br /&gt;
* Die erstaunlichen Abenteuer der Muhumer auf dem Sängerfest. Übersetzt von Juri Elperin, in: &amp;#039;&amp;#039;Hinter der Kontrollbude und drei andere Erzählungen aus Sowjetrußland [sic]&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen: Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins 1966, S. 210–311.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der gütige Beschützer der Schiffersleut&amp;#039;. Übersetzt von [[Helga Viira]], in: &amp;#039;&amp;#039;Der gütige Beschützer der Schiffersleut&amp;#039;. Estnische Kurzprosa aus vier Jahrzehnten&amp;#039;&amp;#039;. Ausgewählt von [[August Eelmäe]]. Tallinn: Perioodika 1984, S. 64–69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig sind Texte in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Sowjetliteratur]]&amp;#039;&amp;#039; (SL) publiziert worden:&lt;br /&gt;
* Japanisches Meer (Dezember). Übersetzt von Juri Elperin, in: SL 12/1963, S. 3–114.&lt;br /&gt;
* Ärnis Monolog: Die Kälbertaufe oder Wie wäre das aufzuführen. Übersetzt von [[Harry Schnittke]], in: SL 10/1968, S. 118–125.&lt;br /&gt;
* Monologe: Riste-Mardis Monolog – Ernis Monologe: Das Begräbnis auf der Gänsebank und die Muhumer Hoheitsgewässer – Sommerfrischler – Mihkels Monolog: Die Steuermannsmare und ihr Konstantin. Übersetzt von Harry Schnittke, in: SL 9/1969, S. 3–41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur zum Autor ==&lt;br /&gt;
* Juhan Smuul 1922 1971. Kirjanduse nimestik [1] + 2. Tallinn 1974, 1982. 174 + 94 S.&lt;br /&gt;
* Ülo Tonts: Juhan Smuul. Lühimonograafia. Tallinn: Eesti Raamat 1979. 240 S. (Eesti kirjamehi)&lt;br /&gt;
* [[Jaan Undusk]]: &amp;quot;Stalinismi müstilised ja maagilised märgid: Juhan Smuuli Poeem Stalinile oma retoorilises ümbruses&amp;quot;. In: Akadeemia 1994, Nr. 9, S. 1863–1889.&lt;br /&gt;
* Anneli Saro: The epic theatre of Juhan Smuul: A censor&amp;#039;s report, in: Back to Baltic memory: Lost and found in literature 1940-1968. Edited by Eva Eglāja-Kristsone, Benedikts Kalnačs. Rīga: LU Literatūras, folkloras un mākslas institūts 2008, S. 129–151.&lt;br /&gt;
* Jaan Undsuk: Jää hingus. Juhan Smuuli tagaküljel, in: [[Tuna (Zeitschrift)|Tuna]] 1/2022, S. 2–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Juhan Smuul}}&lt;br /&gt;
* [http://www.muhumuuseum.ee/ Inselmuseum von Muhu]&lt;br /&gt;
* [https://sisu.ut.ee/ewod/s/smuul Juhan Smuul im &amp;#039;&amp;#039;Estonia Writers‘ Online Dictionary&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1033881988|LCCN=n81042502|NDL=00526313|VIAF=79150545}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Smuul, Juhan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Estnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Estnische Sozialistische Sowjetrepublik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Stalinpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Estland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Este]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Smuul, Juhan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=estnischer Schriftsteller und Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koguva]] auf [[Muhu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tallinn]], [[Estnische SSR]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nuuk</name></author>
	</entry>
</feed>