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	<title>Jugendweihe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T17:40:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jugendweihe&amp;diff=26703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ankermast: Änderungen von ~2026-24907-81 (Diskussion) auf die letzte Version von Gloser zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-24T10:55:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-24907-81&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-24907-81&quot;&gt;~2026-24907-81&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-24907-81&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-24907-81 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Gloser&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Gloser (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Gloser&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-0325-009, Berlin, Jugendweihe, Feierstunde.jpg|miniatur|Festakt einer Jugendweihe im März 1989 im [[Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur]] in [[Ost-Berlin]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Urkunde Jugendweihe.jpg|mini|Urkunde zur Jugendweihe der Arbeitsgemeinschaft Jugendweihe in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-52890-0003, Sonneberg, Fest für Jugendweiheteilnehmer.jpg|miniatur|Fest für Jugendweiheteilnehmer in [[Sonneberg]], 1958]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jugendweihe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Jugendfeier&amp;#039;&amp;#039;) ist der 1852 vom deutschen Theologen [[Eduard Baltzer]] geprägte Begriff für eine festliche [[Initiation]], die den Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter kennzeichnen soll. Sie stellt „die [[Atheismus|atheistische]] Antwort auf die religiösen [[Initiationsritual]]e der [[Bar Mitzwa|Bar oder Bat Mitzwa]] bei den Juden oder der [[Firmung]] oder [[Konfirmation]] bei den Christen“ dar (Julia Prescher). In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde sie als Ersatz für kirchliche Feste politisch instrumentalisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sofie Czilwik |url=https://www.deutschlandfunk.de/jugendweihe-die-generation-bei-der-alles-anders-ist.886.de.html?dram:article_id=497836 |titel=Jugendweihe. Die Generation, bei der alles anders ist |hrsg=Deutschlandfunk |datum=2021-05-21 |abruf=2021-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Freireligiöse Wurzeln ===&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Jugendweihe&amp;#039;&amp;#039; tauchte erstmals 1852 auf und geht auf einen Vorschlag von Eduard Baltzer zurück, der damit zum Ausdruck bringen wollte, dass sich die Abkehr von den Kirchen auch in der Terminologie niederschlagen sollte. Zunächst wurden noch Begriffe aus der christlichen Tradition (Konfirmation) für außerkirchliche Feiern benutzt oder ihr Ersatzcharakter betont. So nutzte am 9.&amp;amp;nbsp;April 1846 eine [[Breslau]]er Tageszeitung das Wort &amp;#039;&amp;#039;Confirmationsersatzfeier&amp;#039;&amp;#039;. Die neue Form des Initiationsritus wurde von [[freireligiöse Bewegung|freireligiösen Gemeinden]] entwickelt. In Opposition zu den Kirchen organisierten sie einen kulturgeschichtlich fundierten Moralunterricht für ihre Kinder. Die abschließende Jugendweihe war vor allem eine [[Schulentlassungsfeier|Feier zur Schulentlassung]], deshalb erhielt man sie im Alter von 14 Jahren. Seit den 1890er Jahren stand ihre Form weitgehend fest. Der Jugendlehrer hielt einen Vortrag über die freigeistige [[Weltanschauung]], es wurden Erinnerungsblätter, ein Gelöbnis und ein Gedenkbuch überreicht. Gesänge und [[Rezitation]]en umrahmten die Feier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die freireligiöse und [[freidenker]]ische Tradition wurde später auch von der [[Arbeiterbewegung]] übernommen. Der spätere Vorsitzende der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] [[Ernst Thälmann]] nahm im Jahre 1900 an einer Jugendweihe teil, der kommunistische Schriftsteller [[Erich Weinert]] 1904 und der spätere Staatsratsvorsitzende der DDR [[Walter Ulbricht]] im Jahre 1907.&amp;lt;ref&amp;gt;Bo Hallberg: Die Jugendweihe: zur deutschen Jugendweihetradion, 2. Aufl., Göttingen 1979.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Die [[Weimarer Republik]] (1918–1933) war die „Blütezeit“ der Jugendweihen. Es etablierten sich vor allem die Jugendweihen der [[Proletariat|proletarischen]] Freidenkerbünde der [[Arbeiterpartei]]en [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], bei den Gewerkschaften, bei den [[Anarchismus|Anarchisten]] und [[Anarchosyndikalismus|Anarchosyndikalisten]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kapitel „Organisierter Antiklerikalismus und Atheismus – die anarchosyndikalistische Fraktion in der Freidenkerbewegung“, in: Hartmut Rübner: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Brot. Die Freie Arbeiter-Union Deutschlands. Eine Studie zur Geschichte des Anarchosyndikalismus.&amp;#039;&amp;#039; Libertad Verlag, Berlin/Köln, ISBN 3-922226-21-3, S. 236–254.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt blieb die Jugendweihe zu Zeiten der Weimarer Republik jedoch eine gesellschaftliche Randerscheinung. Über 95 % der Jugendlichen feierten nach wie vor das Fest der [[Konfirmation]] bzw. der [[Firmung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurden diese Parteien mit ihren Verbänden, aber auch die Freidenker-Bewegungen und viele freireligiöse Gemeinden verboten, somit auch die von diesen Gemeinschaften angebotenen Jugendweihen. Ein generelles Verbot der Jugendweihen gab es jedoch nicht, da nur ein Teil der freireligiösen Gemeinden verboten war. Die Nationalsozialisten entwickelten eigene Formen von Weihen und Feiern. So wurde die „Schulentlassungsfeier“ eingeführt sowie Aufnahmerituale in [[Hitlerjugend]] und [[Bund Deutscher Mädel|BDM]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Lebenswendefeier&amp;#039;&amp;#039;, in: Cornelia Schmitz-Berning: &amp;#039;&amp;#039;Vokabular des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl., Berlin : Walter de Gruyter, 2007, S. 383f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese drei Elemente wurden dann 1940 in Opposition zu Konfirmation und Firmung zur „Nationalsozialistischen Jugendweihe“, der „Verpflichtung der Jugend“, zusammengefasst. Konfirmation und Firmung der Kirchen wurden nicht verboten. 1944 wurde vor dem [[Volksgerichtshof]] ein Verfahren gegen einen evangelischen Pfarrer geführt, dem die Geringschätzung der „Jugendweihe der NSDAP“ vorgeworfen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.kas.de/wf/doc/kas_54-544-1-30.pdf |titel=Struktur und Geschichte der Jugendweihen/Jugendfeiern |hrsg=Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. |abruf=2009-09-04|format=PDF; 148&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendweihe nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahmen die freireligiösen Gemeinden und die Verbände der Freidenker die Tradition der Jugendweihe wieder auf. Die Entwicklung und Feierkultur verlief in den beiden deutschen Staaten jedoch unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Gemeinden und Verbände, die in der Zeit des Nationalsozialismus verboten waren, wieder tätig sein konnten – anfangs auch in der [[Sowjetische Besatzungszone|SBZ]] und der DDR –, konnten sie ihre alte Bedeutung und Größe überwiegend nicht mehr erreichen. Später bekam die Jugendweihe in der DDR eine staatspolitische Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen Deutschlands ist das Jugendweiheritual bis in die Gegenwart weitgehend unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hueb&amp;quot;&amp;gt;Christiane Hübscher: [https://www.spiegel.de/geschichte/ersatz-religion-jugendweihe-in-der-ddr-und-heute-in-ostdeutschland-a-1280724.html Jugendweihe im Osten. Die Ersatzreligion.] Spiegel online.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur unter Freidenkern blieb es eine Art Aufnahmezeremonie in die freigeistigen Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Instrumentalisierung in der DDR ===&lt;br /&gt;
==== Hintergrund ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-36672-0002, Dresden, Jugendweihe, Buchgeschenk.jpg|mini|Buchgeschenk bei einer Jugendweihe]]&lt;br /&gt;
In den ersten Jahren der [[SBZ]]/[[DDR]] vermied das [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands#Politbüro des Zentralkomitees|Politbüro des Zentralkomitees der SED]] zunächst eine offene Konfrontation mit den Kirchen und lehnte die Mitwirkung der Partei, der Gewerkschaften und der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] an Jugendweihen im Sinne der früheren [[Freidenker]]verbände deutlich ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Matthias Rogg]] |Titel=Armee des Volkes? Militär und Gesellschaft in der DDR |Verlag=Christoph Links Verlag |Ort=Berlin |Jahr=2008 |ISBN=978-3-86153-478-5 |Seiten=190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Jugendweihe danach zum staatssozialistischen Fest avancierte, war in Moskau beschlossen worden. Im Mai 1953 fasste das [[Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion]] einen Beschluss über „Maßnahmen zur Gesundung der politischen Lage in der DDR“, der auch eine sozialistische Alternative zur Konfirmation vorsah. Mit gewaltigem Druck wurde die formal aufgebaute Jugendweihe durch ihre zeitliche Nähe zu [[Ostern]] und [[Pfingsten]] und ihre pseudosakralen Inhalte zu einem vordergründigen Gegenentwurf zur evangelischen [[Konfirmation]] und der katholischen [[Firmung]] etabliert. Aber auch konfessionell gebundene Jugendliche sollten (parallel zur Konfirmation/Firmung) an den Jugendweihefeiern teilnehmen. Sie sollte eine Konkurrenz zur Konfirmation sein und war ein Instrument zu der von der SED geforderten [[Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Kremser: [http://books.google.de/books?id=zhSBYsZ_4oEC&amp;amp;pg=PA164 Der Rechtsstatus der evangelischen Kirchen in der DDR und die neue Einheit], S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. März 1955 fand die erste Jugendweihe in [[Ost-Berlin]] statt. Ab 1958 wurde die Jugendweihe durch die eingesetzten Maßnahmen der Regierung von [[Walter Ulbricht]] praktisch zur Zwangsveranstaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;1958 schrieb der Thüringer Landesbischof [[Moritz Mitzenheim]] an [[Otto Grotewohl]]: {{&amp;quot;|Der immer wieder aufflammende Streit in dieser Sache kommt nicht daher, daß diese beiden im Gegensatz zueinander stehenden Anschauungen (dialektischer Materialismus und christlicher Glaube) vorhanden sind. Er kommt vielmehr daher, daß die Vertreter der Jugendweihe für ihre Propaganda und die Durchsetzung ihrer Anschauungen den Staatsapparat in Anspruch nehmen dürfen. Die Beunruhigung unserer christlichen Bevölkerung kommt daher, daß die Jugendweihe mit Drohung und Zwang durchgesetzt wird.}} Zitiert nach Horst Dähn: &amp;#039;&amp;#039;Konfrontation oder Kooperation? Das Verhältnis von Staat und Kirche in der SBZ/DDR 1945–1980.&amp;#039;&amp;#039; Opladen 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tausende von Jugendlichen mussten schwere Benachteiligungen hinnehmen:&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www2.evangelisch.de/themen/gesellschaft/jugendweihe-ideologische-keule-gegen-die-kirchen40697 |text=Jugendweihe: Ideologische Keule gegen die Kirchen |wayback=20111230022343}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wer nicht an der Jugendweihe teilnahm, musste mit schlechteren Lehrstellen, versagter Zulassung zur Erweiterten Oberschule (EOS)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pnn.de/potsdam/14179/ |titel=Unbekannte Überschrift |werk=pnn.de |datum=2016-04-22 |abruf=2024-03-03 |offline=ja |archiv-datum=2018-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180616030451/http://www.pnn.de/potsdam/14179/ |archiv-bot=2025-08-29 18:07:25 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ehrhart Neubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Opposition in der DDR 1949–1989&amp;#039;&amp;#039;, [http://books.google.de/books?id=HCiSjXdSAQYC&amp;amp;pg=PA119&amp;amp;lpg=PA119&amp;amp;dqGeschichte S. 119].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Hochschulstudium|Nichtzulassung zum Studium]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-13523863&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13523863 |Autor=U. Schwarz und W. Bickerich |Titel=SPIEGEL Gespräch: „Wir sind eine unabhängige Vertrauensinstanz“ |Jahr=1987 |Nr=21 |Seiten= |Datum=18.&amp;amp;nbsp;Mai 1987}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und anderen Repressionen rechnen; auch auf die Eltern wurde Druck ausgeübt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.dra.de/online/dokument/2005/maerz.html |text=Die Jugendweihe in der DDR |wayback=20160815005641}} Deutsches Rundfunkarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.frauenseelsorge.de/htdocs/index.php?detail=1&amp;amp;newsnr=510&amp;amp;sID=0401 |text=Archivierte Kopie |wayback=20131111215641}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Jugendweihe.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine wesentliche Rolle bei der Durchsetzung der Jugendweihe gegenüber der Konfirmation spielte die DDR-Staatssicherheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Anhalt: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Kirchen brechen. Die Mitwirkung des Ministeriums für Staatssicherheit bei der Durchsetzung der Jugendweihe in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-35121-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ablauf ====&lt;br /&gt;
Vor der eigentlichen Jugendweihe besuchten die Jugendlichen, meist im Klassenverband, ein Jahr lang monatlich so genannte &amp;#039;&amp;#039;Jugendstunden&amp;#039;&amp;#039;, die meist aus Betriebsbesichtigungen, Vorträgen über [[Sexualität]] und [[Politik]], [[Tanzstunde]]n oder ähnlichen gesellschaftlichen Nachmittagen bestanden. Auch Besuche von [[Konzentrationslager|KZ-Gedenkstätten]] waren üblich. Einbezogen in das Programm der Jugendstunden, die in die „wehrpolitisch heißen Wochen“ im jeweils ersten [[Quartal]] fielen, waren die regionalen &amp;#039;&amp;#039;Kommissionen für sozialistische Wehrerziehung&amp;#039;&amp;#039; durch einen „wirksamen Beitrag“ von Offizieren der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] (NVA), begleitet von einer Sendung der &amp;#039;&amp;#039;militärpolitischen Redaktion&amp;#039;&amp;#039; des [[Deutscher Fernsehfunk|Fernsehens der DDR]] mit Bezug zur Jugendweihe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias Rogg]]: &amp;#039;&amp;#039;Armee des Volkes? Militär und Gesellschaft in der DDR&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Militärgeschichte der DDR]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 15). Ch. Links, Berlin 2008, ISBN 978-3-86153-478-5, S. 191–193; Zitate S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem Festakt, der meist in einem größeren Saal oder Theater des Ortes stattfand, waren die Angehörigen eingeladen. Nach einigen offiziellen Reden und dem Gelöbnis, in dem sich die Jugendlichen zum sozialistischen Staat bekennen sollten, wurden ihnen dann meist von [[Pionierorganisation Ernst Thälmann|Jungen Pionieren]] Blumen überreicht. Das Gelöbnis selbst war noch in der „Du“ bzw. „Ihr“-Form abgefasst. Nach Abschluss des Gelöbnisses wurden die Jugendlichen im Alter von 14 Jahren [[Siezen|mit „Sie“ angeredet]]. „Wir haben &amp;#039;&amp;#039;Ihr&amp;#039;&amp;#039; Gelöbnis vernommen.“ Außerdem erhielten sie eine Urkunde und ein Buch. Dies war bis 1974 der Sammelband &amp;#039;&amp;#039;[[Weltall Erde Mensch]]&amp;#039;&amp;#039;, der neben ideologischen Auslassungen vor allem [[Allgemeinwissen]] enthielt. Nach 1974 wurde dieses Buch von dem reinen Propagandawerk &amp;#039;&amp;#039;[[Der Sozialismus, Deine Welt]]&amp;#039;&amp;#039; abgelöst. Ab 1983 bis 1989 verwendete man das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Vom Sinn unseres Lebens]]&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom [[Verlag Neues Leben]] Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Standard-Buchgeschenke von staatlicher Seite wurde den Teilnehmern der DDR-Jugendweihe überreicht:&lt;br /&gt;
* 1954–1960: &amp;#039;&amp;#039;Weltall Erde Mensch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1961: &amp;#039;&amp;#039;[[Unsere Welt von morgen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Chowanski / Dreier: Die Jugendweihe, S. 104&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1962–1974: &amp;#039;&amp;#039;Weltall Erde Mensch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1975–1982: &amp;#039;&amp;#039;Der Sozialismus, Deine Welt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981–1989: &amp;#039;&amp;#039;Aus meinem Leben&amp;#039;&amp;#039; (Autobiographie von [[Erich Honecker]])&lt;br /&gt;
* 1983–1989: &amp;#039;&amp;#039;Vom Sinn unseres Lebens&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zeitbilder01&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Wolle |Titel=Aufbruch in die Stagnation – Die DDR in den Sechzigerjahren |Auflage=1. |Verlag=Bundeszentrale für politische Bildung |Ort=Bonn |Jahr=2005 |ISBN=3-89331-588-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
sowie ergänzend&lt;br /&gt;
* 1960: &amp;#039;&amp;#039;Programm der jungen Generation für den Sieg des Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Mit einem Vorwort „zur Jugendweihe“ von [[Horst Schumann (Politiker)|Horst Schumann]], 1. Sekretär des Zentralrats der FDJ, vom März 1960. Herausgegeben vom Zentralrat der FDJ über Verlag Junge Welt, Berlin 1960 (450/ZR 936/1159 – Ag 209/60), Format ca. 20&amp;amp;nbsp;cm × 20&amp;amp;nbsp;cm, 48 Seiten, mit 21 ganzseitigen Illustrationen von Ernst Jazdzewski&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1963: [[Anna Siemsen]], [[Julius Zerfaß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch der Freiheit. Stimmen der Völker und Nationen aus vier Jahrtausenden&amp;#039;&amp;#039;. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem feierlichen Akt in der Öffentlichkeit verbrachten die Geehrten den Rest des Tages mit ihrer Familie oder gemeinsam mit den Familien der Klassenkameraden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gelöbnis ====&lt;br /&gt;
[[Datei:JW-Urkunde 1986.jpg|mini|Jugendweiheurkunde mit Gelöbnis aus 1986]]&lt;br /&gt;
Die Jugendweihlinge mussten mitsprechend geloben: „Seid ihr bereit, als junge Bürger unserer Deutschen Demokratischen Republik mit uns gemeinsam, getreu der Verfassung, für die große und edle Sache des Sozialismus zu arbeiten und zu kämpfen und das revolutionäre Erbe des Volkes in Ehren zu halten, so antwortet: JA, DAS GELOBEN WIR!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In drei weiteren Abschnitten musste die Verpflichtung zum Einsatz für den [[Arbeiter- und Bauernstaat]] beteuert werden. Ferner mussten die Jugendlichen geloben, für das Glück des Volkes zu kämpfen, die Völkerfreundschaft mit der Sowjetunion zu vertiefen, sowie den „Sozialismus gegen jeden imperialistischen Angriff zu verteidigen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hueb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwärtige Praxis ==&lt;br /&gt;
Jugendweihen werden traditionell von freireligiösen Gemeinden, humanistischen Organisationen und von speziellen Jugendweihe-Vereinen durchgeführt. Die Veranstaltungen des [[Humanistischer Verband Deutschlands|Humanistischen Verbands Deutschlands]] werden &amp;#039;&amp;#039;Jugendfeiern&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendweihe ===&lt;br /&gt;
Zahlenmäßig größter Anbieter von Jugendweihen ist [[Jugendweihe Deutschland|Jugendweihe Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.]], der 1990 unter dem Namen „Interessenvereinigung Jugendweihe e.&amp;amp;nbsp;V.“ gegründet wurde und sich in mehrere Landesverbände gliedert. Noch um die Jahrtausendwende nahmen, je nach Region, bis zu 40 Prozent der Jugendlichen in [[Ostdeutschland seit 1990|Ostdeutschland]] an Jugendweihen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Maser: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 2000, ISBN 3-89331-401-6, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2009 nahmen bundesweit rund 25.000 Jugendliche an Jugendweihen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Statista]]: [http://de.statista.com/statistik/daten/studie/158420/umfrage/teilnehmer-bei-jugendweihen-in-deutschland-seit-1991/ &amp;#039;&amp;#039;Anzahl der Teilnehmer bei Jugendweihen in Deutschland von 1991 bis 2009&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit lag der Wert bei etwa einem Viertel der Teilnehmerzahlen zehn Jahre zuvor, was jedoch auch mit dem starken Geburtenrückgang in den [[Neue Länder|neuen Bundesländern]] auf 35 % der Vorwendezeit in Zusammenhang gebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugendfeier ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jugendfeier berlin 2011 berlin.jpg|mini|Jugendfeier des Humanistischen Verbandes in Berlin 2011]]&lt;br /&gt;
Der Begriff „Jugendfeier“ wurde von einigen Anbietern seit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] verwendet, um sich von der Jugendweihe-Tradition der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] abzusetzen. Zudem will man „Jugendliche nicht weihen, sondern ihnen den symbolischen Schritt ins Erwachsenenleben unvergesslich machen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jugendfeier-berlin.de/jugendfeier-berliner-tradition-seit-1920 Webseite der Jugendfeier Berlin]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Jugendfeier geht ein mehrmonatiges Vorbereitungsprogramm voraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jugendfeier-berlin.de/vorbereitungsprogramm HVD Berlin: Vorbereitungsprogramm], abgerufen am 2. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jugendfeier-bayern.de/informationen/vorbereitungsprogramm/ HVD Bayern: Programm zur Jugendfeier], abgerufen am 2. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Humanisten Baden-Württemberg: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Humanistische Jugendfeier&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.dhuw.de/cms2010/102-0-jugendfeier.html |wayback=20131111222641}}, abgerufen am 2. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Junge Humanisten Hannover: {{Webarchiv|url=http://www.juhus-hannover.de/juhus/content/view/13/26/ |wayback=20130717050155 |text=Informationen zur Jugendfeier |archiv-bot=2025-08-29 18:07:25 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 2. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Junge Humanisten Magdeburg: [http://www.juhu-magdeburg.de/JugendFEIER_20XX/20xx_Main/Main_Infos_fur_Jugendliche/main_infos_fur_jugendliche.html Infos für Jugendliche], abgerufen am 3. Juli 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Es umfasst „vielfältige Angebote, die sich mit den unterschiedlichsten Facetten des Erwachsenwerdens befassen und Möglichkeiten bieten, Neues zu entdecken, andere Menschen zu treffen oder sich selbst besser kennenzulernen, Fähigkeiten zu entwickeln und Vertrautes kritisch zu hinterfragen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Margrit Witzke: &amp;#039;&amp;#039;Den eigenen Weg finden: Humanistische Jugendarbeit und JugendFEIER&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Humanismus ist die Zukunft. Festschrift 100 Jahre Humanistischer Verband Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; An den Jugendfeiern des Humanistischen Verbandes in Berlin und Brandenburg nahmen 2013 insgesamt 7500 Jugendliche teil&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.hvd-bb.de/node/1164 |wayback=20130518134853 |text=Pressemitteilung vom 8. April 2013}}, abgerufen am 9. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;, rund zehn Prozent der Altersgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche oder vergleichbare Anlässe in anderen Ländern und Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Feiern anlässlich des Übergangs von der Kindheit in die Welt der Erwachsenen gibt es in vielen Kulturen und Traditionen auf der Welt. Im Judentum wird die Bar Mitzwa begangen. Entsprechende Feste für die Bedürfnisse nichtreligiöser Menschen nach [[Übergangsritus|Übergangsriten]] haben sich in christlich geprägten Gesellschaften häufig in Anlehnung an die christliche (evangelische) Konfirmation entwickelt, aber auch in der Tradition der [[Arbeiterbewegung]] im 19. und 20. Jahrhundert als Schulentlassungsfeier. Trotzdem sind nicht nur in Ländern wie den [[Niederlande]]n, sondern auch im angelsächsischen Sprachraum vergleichbare Feiern von [[Konfessionslosigkeit|konfessionslosen]] Menschen weitgehend unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nord- und Westeuropa ===&lt;br /&gt;
In [[Norwegen]], [[Schweden]], [[Island]] und anderen nordeuropäischen Ländern gibt es vergleichbare Feiern. Humanistische Verbände in Norwegen und Schweden nennen die Feiern für die Jugendlichen „Humanistische Konfirmation“.&amp;lt;ref&amp;gt;Human-Etisk Forbund (Norwegen): [https://www.human.no/Seremonier/Humanistisk-konfirmasjon/ Website zur &amp;#039;&amp;#039;Humanistisk konfirmasjon&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Humanisterna (Schweden): [https://www.humanisterna.se/konfirmation/ Website zur &amp;#039;&amp;#039;Humanistisk konfirmation&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siðmennt (Island): {{Webarchiv|text=Borgaraleg ferming |url=http://sidmennt.is/veraldlegar-athafnir/bf-yfirlit/ |wayback=20130813021721}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Norwegen nahmen 2012 knapp 10.000 Jugendliche, ca. 16 % der Altersgruppe der 14-Jährigen, an den Feiern teil.&amp;lt;ref&amp;gt;human.no: {{Webarchiv|text=Statistik zur &amp;#039;&amp;#039;Humanistisk konfirmasjon&amp;#039;&amp;#039; in Norwegen |url=http://www.human.no/Aktuelt/Pressemeldinger/16-prosent-av-arskullet-valgte-Humanistisk-konfirmasjon-i-ar/ |wayback=20151208161804}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-51664-0001, Gera, Jugendweihe, Walter Ulbricht.jpg|mini|Jugendweihe in [[Gera]] mit [[Walter Ulbricht]], 1958]]&lt;br /&gt;
In Österreich, Schweiz und Liechtenstein begleitet die [[Jungbürgerfeier]] den Weg in die Volljährigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bo Hallberg: [http://books.google.de/books?id=B4mEEc_0utkC&amp;amp;pg=PA0 &amp;#039;&amp;#039; Die Jugendweihe&amp;#039;&amp;#039;: zur deutschen Jugendweihetradition], 2. Auflage, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1979, ISBN 3-525-55359-5 (Zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Lund]] (Schweden), 1977).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Isemeyer]], Klaus Sühl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Feste der Arbeiterbewegung – 100 Jahre Jugendweihe&amp;#039;&amp;#039;. Elefanten-Press, Berlin 1989, ISBN 3-88520-296-4&lt;br /&gt;
* Helmuth Sturmhoebel, Helga Kutz-Bauer, Konny G. Neumann, Kurt T. Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was ist der Mensch – was soll der Mensch? 100 Jahre Jugendweihe Hamburg&amp;#039;&amp;#039;. Ein historischer Überblick und Anhang mit Texten. In Zusammenarbeit mit der Stiftung &amp;#039;&amp;#039;Geistesfreiheit&amp;#039;&amp;#039; Hamburg, Heinevetter, Hamburg 1990, ISBN 3-87474-852-9.&lt;br /&gt;
* Andreas Meier: &amp;#039;&amp;#039;Jugendweihe – Jugendfeier. Ein deutsches nostalgisches Fest vor und nach 1990&amp;#039;&amp;#039;. München 1998, ISBN 3-423-30595-9.&lt;br /&gt;
* Albrecht Döhnert: &amp;#039;&amp;#039;Jugendweihe zwischen Familie, Politik und Religion&amp;#039;&amp;#039;. Studien zum Fortbestand der Jugendweihe nach 1989 und die Konfirmationspraxis der Kirchen. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2000, ISBN 3-374-01818-1.&lt;br /&gt;
* Joachim Chowanski, Rolf Dreier: &amp;#039;&amp;#039;Die Jugendweihe. Eine Kulturgeschichte seit 1852&amp;#039;&amp;#039;. Edition Ost, Berlin 2000, ISBN 3-932180-56-9.&lt;br /&gt;
* Andreas Meier: [http://www.kas.de/wf/doc/kas_54-544-1-30.pdf Struktur und Geschichte der Jugendweihen/Jugendfeiern] (PDF; 148&amp;amp;nbsp;kB), St. Augustin, 2001&lt;br /&gt;
* Thomas Gandow: &amp;#039;&amp;#039;Jugendweihe – Humanistische Jugendfeier&amp;#039;&amp;#039;. München 2002, ISBN 3-583-50661-8.&lt;br /&gt;
* Torsten Morche: &amp;#039;&amp;#039;Weltall ohne Gott, Erde ohne Kirche, Mensch ohne Glaube: zur Darstellung von Religion, Kirche und „wissenschaftlicher Weltanschauung“ in „Weltall, Erde, Mensch“ zwischen 1954 und 1974 in Relation zum Staat-Kirche-Verhältnis und der Entwicklung der Jugendweihe in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Edition Kirchhof &amp;amp; Franke, Leipzig / Berlin 2006, ISBN 978-3-933816-33-7.&lt;br /&gt;
* Konny G. Neumann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freier Blick – Fragen zu unserer Zeit / Antworten für die Jugend&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2007 (Jahrgänge ab 1990).&lt;br /&gt;
* Markus Anhalt: &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Kirchen brechen. Die Mitwirkung der Staatssicherheit bei der Durchsetzung der Jugendweihe in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-35121-5.&lt;br /&gt;
* Michael Rudloff: &amp;#039;&amp;#039;„Bauvolk der kommenden Welt“. Die Jugendweihen im Leipzig der zwanziger Jahre&amp;#039;&amp;#039;. In: Alexander Bolz, Christina Fischer, Hartmut M. Griese (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jugendweihen in Deutschland. Idee, Geschichte und Aktualität eines Übergangsrituals&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1998, S. 42–71.&lt;br /&gt;
* Michael Rudloff: &amp;#039;&amp;#039;Von der freireligiösen Konfirmation zur sozialistischen Jugendweihe&amp;#039;&amp;#039;. In: Christof Römer(Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 6 / 1999, Böhlau Verlag Weimar / Köln / Wien 1999, S. 97 – 122, {{ISSN|0946-3119}}.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Claudia Knepper |Titel=Jugendweihe |Hrsg=Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen |Sammelwerk=Zeitschrift für Religion und Weltanschauung. Materialdienst der EZW |Datum=2009-10 |Online=https://ezw-berlin.de/html/15_1515.php}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dra.de/online/dokument/2005/maerz.html Jugendweihe in der DDR (Deutsches Rundfunkarchiv)]&lt;br /&gt;
* [https://www.jugendopposition.de/themen/145438/jugendweihe Jugendweihe in der DDR] auf jugendopposition.de&lt;br /&gt;
* Thomas Bickelhaupt: [https://www.welt.de/geschichte/article138697601/Wie-die-SED-gegen-Kirche-und-Konfirmation-kaempfte.html Wie die SED gegen Kirche und Konfirmation kämpfte], [[Die Welt]], 23. März 2015&lt;br /&gt;
* [http://web.archive.org/web/20160414010600/https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Jugendweihe-unter-Druck,jugendweihe126.html Preiskampf: Jugendweihe unter Wettbewerbsdruck], NDR, 11. April 2016&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/einestages/ersatz-religion-jugendweihe-in-der-ddr-und-heute-in-ostdeutschland-a-1280724.html Die Ersatzreligion]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Arnold Schölzel]] |url=https://www.jungewelt.de/artikel/496553.jugendweihe-aufkl%C3%A4rung-f%C3%BCr-alle.html |titel=Aufklärung für alle |werk=junge welt |datum=2025-03-22 |abruf=2025-03-22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4028953-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Passageritus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freireligiöse, freigeistige und Freidenkerbewegung]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ostdeutschland seit 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ankermast</name></author>
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