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	<title>Jugendhilfestation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:44:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jugendhilfestation&amp;diff=1977183&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-02-12T15:14:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Jugendhilfestationen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen die wenigen definitionsstiftenden Autoren regionale Dienste, die dezentral im Auftrag der befugten [[Jugendamt|Jugendämter]] Erziehungshilfen organisieren, planen, beraten und ihre Finanzierung vermitteln. Damit sind sie alternative Institutionen im [[Hilfeplanverfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ansätze wurden in Deutschland entwickelt und/oder umgesetzt:&lt;br /&gt;
Im [[Mecklenburg-Vorpommern]] sind ab 1993 einerseits vier Modellprojekte „Jugendhilfestationen“ für Brennpunkte errichtet worden mit einer Laufzeit von fünf Jahren. In ihnen hat der freie Träger ISP seine &amp;#039;&amp;#039;flexiblen Erziehungshilfen&amp;#039;&amp;#039; eingeführt. Die §§ 28 bis 35 SGB VIII sollen nicht voneinander getrennt, sondern bedarfsgerecht aus einer Hand bereitgestellt werden. Neben den vier Modellen wurden weitere 50 Jugendhilfestations-Einrichtungen sozialraumbezogen in M.-V. aufgebaut. Die Väter dieses Ansatzes sind Thomas Klatetzki (Das Rauhe Haus Hamburg, auch Schleswig-Holstein), Jochen Rößler (damals Ausländerbeauftragter in M.-V.) und [[Hagen Winter]], der für sein Engagement 1994 den [[Hermine-Albers-Preis]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1986 hatte der Berliner [[Manfred Günther (Psychologe)|Manfred Günther]] eine hypothesengeleitete explorative Untersuchung vorgelegt, die auf der Basis eines narrativen, teilstrukturierten Interviews mit Experten der [[Kinder- und Jugendpsychiatrie]] und der [[Kinder- und Jugendhilfe|Jugendhilfe]] neue Wege weisen sollte im Dschungel der Angebote, die damals noch Maßnahmen waren. Es folgte eine Monografie, die den Aufbau von Jugendhilfestationen &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; Verbundeinrichtungen empfahl. Das Land (West-Berlin) sollte neu strukturiert werden (die späteren Bezirksfusionen sind dem ähnlich), um dann gemeindenahe, regionale Jugendhilfestationen etwa pro 60.000-Einwohner-Kiez von dort aus einzurichten. Ob die Behörden (hoheitlich) oder anerkannte [[Freier Träger|freie Träger]] der Jugendhilfe die Dienste betreiben sollten, blieb zunächst offen. Neben Günther verfolgten auch die Fachkollegen Günter Menkel, Armin Emrich und [[Martin Scherpner]] diese Ziele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fraktion der [[Alternative Liste für Demokratie und Umweltschutz|Alternativen Liste]] (Vorläufer der Partei [[Bündnis 90/Die Grünen]]) beauftragte daraufhin den Senat, einen Bericht anzufertigen über Möglichkeiten, Jugendhilfestationen im Land Berlin zu errichten. Problemorientierte Hilfen im Stadtteil sollten ganzheitlich und entwicklungsbegleitend bereitgestellt werden. Die kameralistische „Titel-Wirtschaft“ wurde infrage gestellt. Der Senat lehnte damals diese qualitative Neuorientierung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Jahre später entstanden dann aber in Berlin tatsächlich regionalisierte Jugendamtseinrichtungen, pro Doppelbezirk 3 bis 8 Einrichtungen, wie in den alten Konzeptionen von 1987 vorgestellt. Theoretischer Hintergrund waren aber nun die Überlegungen zur sozialräumlichen Verwaltung des Duisburger Hochschullehrers [[Wolfgang Hinte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute finden wir in Deutschland an verschiedenen Orten Teile der Jugendhilfestationen-Idee wieder. Seit 2003 wird im Landkreis [[Cuxhaven]] so angesetzt. Träger der Jugendhilfestationen sind dort das [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutsche Rote Kreuz]] – ebenfalls ein anerkannter freier Träger der Jugendhilfe – mit vier der insgesamt sieben Stationen sowie die [[AWO]] und [[Der Paritätische Wohlfahrtsverband]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jugendhilfestation ist fachlich in konzeptioneller Nähe zur [[Sozialraumorientierung]] des [[Hans Thiersch]] zu sehen. Auch [[Carl Wolfgang Müller]], Mitbegründer der &amp;#039;&amp;#039;praktischen Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, steht Pate mit seinem Ansatz der [[Gemeinwesenarbeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Günther: &amp;#039;&amp;#039;Jugendliche im Berliner Psychodschungel&amp;#039;&amp;#039;. AJB Berlin 1987, ISBN 3-925399-03-8.&lt;br /&gt;
* Thomas Klatetzki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flexible Erziehungshilfen&amp;#039;&amp;#039;. Votum 1994, ISBN 3-926549-98-X.&lt;br /&gt;
* Hagen Winter: Jugendhilfestationen. In: IGFH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Materialien zur Heimerziehung&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 3, August 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation der Kinder- und Jugendhilfe (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsfelder, Handlungskonzepte und Methoden (Soziale Arbeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinwesenarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpädagogik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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