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	<title>Jugendbund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Jugendbund: &quot; &quot;</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Jugendbund&quot; title=&quot;Kategorie:Jugendbund&quot;&gt;Kategorie:Jugendbund&lt;/a&gt;: &amp;quot; &amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jugendbund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kann man die in verschiedenen Kulturen verbreitete Zusammenfassung vornehmlich der männlichen unverheirateten Jugendlichen und jungen Männer ([[Junggeselle]]n) einer Altersklasse zu einer mehr oder minder institutionell verfestigten Organisation bezeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem Volkskundler und Soziologen, aber auch Historiker erforschen die Erscheinungsformen der Jugendbünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschsprachiger Raum: Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Während insbesondere im Rheinland die Bezeichnung [[Junggesellenverein]] vorherrscht, wird in Bayern und Österreich vorwiegend von [[Burschenschaft (Dorfverein)|Burschenschaften]] gesprochen, während in der Schweiz die traditionelle Bezeichnung [[Knabenschaft]] oder Knabengesellschaft dominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich heißen die Vereinigungen auch Zechen, Irten, Ruden oder Passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind sie wichtige Träger des traditionellen Brauchtums. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschsprachiger Raum: Geschichte ==&lt;br /&gt;
Statuten von Jugendbünden liegen überwiegend erst aus dem 19. Jahrhundert vor, nur vereinzelte Stücke stammen aus der Zeit vor 1800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft waren vormoderne Jugendbünde an ländlichen Rügebräuchen wie dem Charivari (bzw. [[Katzenmusik]]) oder [[Haberfeldtreiben]] beteiligt, bei dem abweichendes Verhalten, das mit den Normen der Gemeinschaft nicht in Einklang stand, geahndet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühneuzeitlichen Quellen lässt sich oft nicht erkennen, ob aggressiv auftretende nächtliche Unruhestörer, die Norbert Schindler untersucht hat, einem Jugendbund angehörten. Die Übergänge zwischen Jugendbünden und Jugendbanden waren fließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweizer Forschung (Wackernagel, Schaufelberger u.&amp;amp;nbsp;a.) hat den engen Zusammenhang der Knabenschaften mit der Kriegsführung und der [[Fehde]] hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frankreich und Italien: Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gut untersucht sind die spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Verhältnisse in Frankreich (Davis, Robert Muchembled) und im Italien der Renaissance. In England ist die Beleglage hinsichtlich formaler Vereinigungen außerordentlich dünn (Griffiths S. 171).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im spätmittelalterlichen Frankreich zogen Jugendbanden Frauen jagend und vergewaltigend durch die Nacht (Roussiaud).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bund (Soziologie)]], [[Männerbund]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Natalie Zemon Davis, The Reasons of Misrule: Youth Groups and Charivaris in Sixteenth-Century France, in: Past and Present 50, 1971, S. 41–75&lt;br /&gt;
* Norbert Schindler: Die Hüter der Unordnung, in Geschichte der Jugend, hg. von G. Levi, J.-C. Schmitt, Bd. 1, 1996, S. 319–382, (ital. 1994)&lt;br /&gt;
*Paul Griffiths: Youth and Authority: Formative Experiences in England 1560-1640, Oxford 1996, S. 168 [https://books.google.de/books?id=dpntsDouRNoC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Buch bei] [[Google Print]]&lt;br /&gt;
* Rahul Peter Das, Gerhard Meiser (Hrsg.): Geregeltes Ungestüm. Bruderschaften und Jugendbünde bei indogermanischen Völkern (Veröffentlichungen zur Indogermanistik und Anthropologie, Bd. 1) 2002. ISBN 3-934106-22-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bockenheim-historie.de/burschenschaft1.htm Geschichte einer Burschenschaft] in [[Bockenheim an der Weinstraße|Bockenheim]]&lt;br /&gt;
* [https://www.projekt-gutenberg.org/queri/bauernfm/bauer001.html Zur Geschichte der Bubenbruderschaft] von [[Mittenwald]]&lt;br /&gt;
* {{HLS|16546|Charivari|Autor= Ilaria Taddei}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dbnl.org/tekst/bork001lett01/lexicon_020.htm Hinweis zum Charivari in den Niederlanden, niederländisch]&lt;br /&gt;
* [http://www.knabenschaft.ch  Knabenschaft] in [[Maienfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendbund| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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