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	<title>Judenpost - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rote4132: /* Weblinks */ repariert, Archivspeicherung als Quelltextkommentar hinterlegt</title>
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		<updated>2025-09-15T20:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; repariert, Archivspeicherung als Quelltextkommentar hinterlegt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Judenpost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ghettopost&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich „&amp;#039;&amp;#039;Judenpost Litzmannstadt-Getto&amp;#039;&amp;#039;“, war die offizielle Bezeichnung für den [[Post]]dienst innerhalb des [[Ghetto Litzmannstadt|Ghettos Litzmannstadt]]. Die dorthin [[Deportation|deportierten]] [[Juden]] bauten während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mit Hilfe einer so genannten Selbstverwaltung des [[Judenrat]]es einen eigenen Postdienst auf und gaben auch eigene [[Briefmarke]]n aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] und der Besetzung von [[Łódź]] durch die [[Wehrmacht]] im September 1939 wurde die zuvor [[Polen|polnische]] Stadt laut [[Führererlass]] in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Reich]] eingegliedert und am 11. April 1940 nach [[Karl Litzmann]] in [[Litzmannstadt]] umbenannt. Das Ghetto wurde unter dem Kommando von [[SS-Brigadeführer]] [[Johannes Schäfer (Politiker, 1903)|Johannes Schäfer]] in einem Stadtteil von Łódź eingerichtet und am 30. April 1940 abgeriegelt. Anschließend wurde es unter strengen Auflagen dem Judenrat unter der Leitung des „Judenältesten“  [[Chaim Rumkowski]] übergeben und unterstand deutschen Behörden. Chaim Rumkowski setzte sich bis zur schrittweise erfolgten Auflösung und Liquidierung des Ghettos und seiner eigenen Deportation nach [[KZ Auschwitz-Birkenau|Auschwitz]] im Jahre 1944 für den Aufbau eines eigenen Postwesens im Ghetto Litzmannstadt ein. Es wurden mehrere kleine Postdienststellen und [[Briefkasten|Briefkästen]] eingerichtet, wobei der Postdienst ausschließlich auf das Ghetto beschränkt war. Um 1941 wurden sogar eigene [[Briefmarke]]n ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefmarken ==&lt;br /&gt;
Drei Briefmarkenarten in einheitlicher Zeichnung zu 5 [[Pfennig]] in dunkelblauer, zu 10 Pfennig in dunkelgrüner und zu 20 Pfennig in dunkelbrauner Farbe sind bekannt. Die Ghetto-Briefmarken wurden geschnitten auf leicht gerautem [[Briefmarkenpapier|Papier]] ausgegeben. Sie besaßen teilweise eine leicht gelbliche [[Gummierung bei Briefmarken|Gummierung]]. Die Zeichnung im Querformat auf der 5-Pfennig-Marke zeigt neben der Inschrift „JUDENPOST Litzmannstadt-Getto“ und der Wertangabe mit dahinter liegendem [[Judenstern]] ein Porträt Chaim Rumkowskis, eine stilisierte Abbildung der im Ghetto geleisteten [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] für [[Textilie|Textilfabriken]] sowie Fabrikschornsteine.&lt;br /&gt;
Diese Briefmarken wurden bald von den deutschen Behörden verboten und vermutlich größtenteils vernichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philatelie|Philatelistisch]] gesehen sind die wenigen erhaltenen Briefmarken der [[Deutsche Postgeschichte|deutschen Postgeschichte]] zuzurechnen, da Litzmannstadt zur Zeit der Ausgabe als Stadt in Deutschland galt. Dies zeigt auch die Wertangabe, da diese in Pfennig und nicht in [[Złoty]], wie im [[Generalgouvernement]] verwendet, angegeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.stgoellner.eu/data/documents/ghetto.pdf Ghettopost Litzmannstadt von AG-Rat Martin Opitz]&lt;br /&gt;
*[https://digital.kenyon.edu/bulmash/1449/ Full set of Litzmannstadt Ghetto stamps] (englisch)&amp;lt;!--https://web.archive.org/web/20250815030654/https://digital.kenyon.edu/bulmash/1449/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
*[https://spungenfoundation.org/wp-content/themes/spungen/archive/documents/frame06/f06.p10.pdf Gelaufene Briefmarke mit Umschlag] (englisch)&amp;lt;!--https://web.archive.org/web/20250915203933/https://spungenfoundation.org/wp-content/themes/spungen/archive/documents/frame06/f06.p10.pdf--&amp;gt;&lt;br /&gt;
*{{Webarchiv | url=http://www.ghwk.de/sonderausstellung/lodz/lodz_dokumente-4.htm  | wayback=20110615083510 | text=Briefe, Briefmarken sowie historische Aufnahmen von Postdienststellen und Briefkästen der Ghettopost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philatelie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ghetto Litzmannstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rote4132</name></author>
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