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	<title>Juckbohne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:39:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juckbohne&amp;diff=242342&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15351-59: Was ist &quot;psychologischer&quot; Stress? Ist er gelehrter als einfach psychischer?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Juckbohne&amp;diff=242342&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-05T18:23:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Was ist &amp;quot;psychologischer&amp;quot; Stress? Ist er gelehrter als einfach psychischer?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Juckbohne&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mucuna pruriens&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Augustin-Pyrame de Candolle|DC.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Mucuna&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Erythrininae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Subtribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Phaseoleae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Schmetterlingsblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Faboideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hülsenfrüchtler&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Fabaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Mucuna-pruriens-fruit.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Juckbohne (&amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mucuna pruriens Blanco2.405b.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; – Lithographie von [[Francisco Manuel Blanco]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mucuna pruriens (4500436724).jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mucuna-pruriens-seeds.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; Samen von zwei verschiedenen Reifegraden]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Juckbohne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Schmetterlingsblütler]] (Faboideae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Juckbohne ist eine [[Einjährige Pflanze|einjährige]] (selten [[Zweijährige Pflanze|zweijährige]]) linkswindende [[Schlingpflanze]], die Wuchshöhen bis 18 Meter erreichen kann. Junge Individuen sind fast vollständig flaumig behaart, während der [[Seneszenz bei Pflanzen|Seneszenz]] werden die Pflanzen aber fast vollständig kahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständigen [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind dreizählig gefiedert. Der behaarte Blattstiel weist eine Länge zwischen 2 und 40 Zentimeter auf. Die einzelnen ganzrandigen, kurz gestielten und spitzen, papierigen Fieder[[blättchen]] sind zwischen 4,9 und 19 Zentimeter lang und zwischen 3,5 und 16,5 Zentimeter breit. Ihre [[Blattspreite|Spreite]] ist eiförmig, verkehrt-eiförmig, rautenförmig oder elliptisch. Die Seitenblättchen sind oft stark asymmetrisch, und spitz bis zugespitzt. Bei den Jungpflanzen sind beide Blattseiten behaart und dann verkahlend. Die kurzen und behaarten Stiele der Fiederblättchen sind 2 bis 3 Millimeter lang. Es sind kleine Nebenblättchen vorhanden. Die [[Nebenblatt|Nebenblätter]] sind etwa 5 Millimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der achselständige, [[Traube|traubige]] [[Blütenstand]] ist 15 bis 32 Zentimeter lang und enthält zwei bis drei, oder viele Blüten. Die Blütenstiele weisen eine Länge von zwischen 2,5 und 5 Millimeter auf. Die [[Tragblatt|Tragblätter]] sind etwa 12,5 Millimeter lang. Die zwittrige [[Schmetterlingsblüte]] ist [[zygomorph]]. Der seidige [[Kelchblatt|Kelch]] ist 7,5 bis 9 Millimeter lang. Die Kelchzähne sind mindestens gleich lang wie die Kelchröhre. Die [[Kronblatt|Krone]] ist purpurn oder weiß. Die Fahne ist 1,5 Zentimeter lang. Das Schiffchen ist zwischen 2,5 und 3,8 Zentimeter lang. Der [[Fruchtknoten]] ist behaart. Es ist ein [[Diskus (Botanik)|Diskus]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fruchtreife bildet sich eine 4 bis 13 Zentimeter lange, 1 bis 2 Zentimeter breite, ungeflügelte, meist gebogene [[Hülsenfrucht]], die dicht mit bräunlichen, borstigen, auf bloßer Haut stark reizenden Haaren bedeckt ist. Auf der Frucht verläuft eine Längsrippe. Die Hülse enthält bis zu sieben [[Same (Pflanze)|Samen]]. Die Samen sind abgeflacht eiförmig bis ellipsoid, 1 bis 1,9 Zentimeter lang, zwischen 0,8 und 1,3 Zentimeter breit und 4 bis 6,5 Millimeter dick. Das Trockengewicht der Samen beträgt 55 bis 85 Gramm pro 100 Samen. Das [[Hilum]], die Ansatzstelle des [[Funiculus]] (Verbindung zwischen Plazenta und [[Samenanlage]]) ist von einem deutlichen [[Arillus]] (fleischige Samenhülle) umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 20, 22 oder 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich stammt die Juckbohne aus [[Südasien|Ostindien]] mit [[Kaschmir]] und [[Sikkim]], sowie Südchina, [[Myanmar]] und der Indochinesischen Halbinsel. Ob die Bestände auf den [[Philippinen]] und [[Sri Lanka]] natürlich oder eingeführt sind, ist unklar. Heute ist diese Art in den ganzen [[Tropen]] weit verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der Art wurden vier [[Varietät (Biologie)|Varietäten]] [[Erstbeschreibung|beschrieben]]:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;hirsuta&amp;#039;&amp;#039; (Wight &amp;amp; Arn.) Wilmot-Dear&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;pruriens&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;sericophylla&amp;#039;&amp;#039; (Perkins) Wilmot-Dear&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;utilis&amp;#039;&amp;#039; (Wall. ex Wight) Baker ex Burck&lt;br /&gt;
Dabei wurde gezeigt, dass &amp;#039;&amp;#039;M. p.&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;pruriens&amp;#039;&amp;#039; eine deutlich höhere genetische Variabilität aufweist als die kultivierte Varietät &amp;#039;&amp;#039;M. p.&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;utilis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Padmesh, J. V. Reji, M. Jinish Dhar, S. Seeni |Titel={{lang|en|Estimation of genetic diversity in varieties of Mucuna pruriens using RAPD}} |Sammelwerk=Biologia Plantarum |Band=50 |Nummer=3 |Datum=2006-09 |Seiten=367–372 |DOI=10.1007/s10535-006-0051-z}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nomenklatur (Biologie)|Wissenschaftliche Name]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Mucuna&amp;#039;&amp;#039; leitet sich aus dem [[Tupi-Sprache|Tupíwort]] &amp;#039;&amp;#039;mucunan&amp;#039;&amp;#039; (= Juckbohne, Juckfasel) ab. Das [[Epitheton|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;pruriens&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Latein]]ischen und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;juckend&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3937872167|Seite=397, 510}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Die Juckbohne ist als Futterpflanze in den [[Tropen]] weit verbreitet. Dazu werden die ganzen Pflanzen [[Silage|siliert]], als [[Heu]] getrocknet oder die Samen als [[Futtermittel#Einteilung der Futtermittel nach (äußeren) Eigenschaften|Kraftfutter]] zugefüttert. Juckbohnensilage enthält 11 bis 23 % [[Rohprotein]] und 35 bis 40 % [[Rohfaser]], die getrockneten Bohnen 20 bis 35 % Rohprotein und weniger als 5 % Rohfaser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso findet sie als [[Heilpflanze]] Verwendung. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] werden wegen ihres Gehalts an [[Levodopa|L-Dopa]] bei [[Parkinson-Krankheit|Parkinson]]-Patienten eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. V. Manyam, M. Dhanasekaran, T. A. Hare |Titel={{lang|en|Effect of antiparkinson drug HP-200 (Mucuna pruriens) on the central monoaminergic neurotransmitters}} |Sammelwerk=Phytotherapy Research |Band=18 |Nummer=2 |Datum=2004 |Seiten=97–101 |DOI=10.1002/ptr.1407}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. V. Manyam, M. Dhanasekaran, T. A. Hare |Titel={{lang|en|Neuroprotective effects of the antiparkinson drug Mucuna pruriens}} |Sammelwerk=[[Phytotherapy Research]] |Band=18 |Nummer=9 |Datum=2004 |Seiten=706–712 |DOI=10.1002/ptr.1514}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu werden die Samen auch industriell verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nahrungsmittel können Juckbohnen geröstet als Kaffeeersatz dienen. Frische Triebe oder Bohnen können auch gekocht gegessen werden. Dazu müssen die Pflanzenteile aber mindestens 30 Minuten kochen und 48 Stunden vorher in Wasser eingeweicht werden, da sie sonst für den Menschen giftig sind. Auch für nicht [[Wiederkäuer|wiederkäuende]] Tiere ist die Bohne unverarbeitet toxisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den wilden Formen (alle Varietäten außer &amp;#039;&amp;#039;M. p.&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;utilis&amp;#039;&amp;#039;) kommt hinzu, dass die [[Trichom|Pflanzenhaare]] [[Mucunain]] enthalten, das die Haut reizt und ein sehr unangenehmes Jucken verursacht. Aus diesem Grund werden sie unter anderem auch für kommerzielle [[Juckpulver]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. V. Joglekar, M. B. Bhide J. H. Balwani |Titel={{lang|en|An experimental method for screening antipruritic agents}} |Sammelwerk={{lang|en|[[British Journal of Dermatology]]}} |Band=75 |Nummer=3 |Datum=1963-03 |Seiten=117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Ayurveda|ayurvedischen]] Heilkunde werden der Juckbohne [[Aphrodisiakum|aphrodisierende]] Wirkungen nachgesagt. Auch werden der Juckbohne halluzinogene Wirkungen nachgesagt, so dass Pflanzenteile gelegentlich [[Ayahuasca]] – einem rauscherzeugenden Trank, der [[Dimethyltryptamin|DMT]] sowie einen [[Monoaminooxidase-Hemmer]] enthält – zugesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.erowid.org/plants/mucuna_pruriens/ |titel=Mucuna pruriens |werk=Erowid Mucuna pruriens Vault |abruf=2008-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Studie wurden 60 unfruchtbare Männer untersucht, die an psychischem Stress litten. Sie nahmen während der Untersuchung die Juckbohne &amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; ein und hatten ein spürbar geringeres Stressempfinden und mehr Spermien als davor. Durch die Einnahme kam es zu einer Stimulation des [[Antioxidativ|antioxidativen]] Abwehrsystems und zu einer besseren Stressbewältigung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Shukla, Mahdi, Ahmad, Jaiswar, Shankwar, Tiwari |PMID=18955292 |Titel=Mucuna pruriens Reduces Stress and Improves the Quality of Semen in Infertile Men |Datum=2007-12-18 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Toxikologie ==&lt;br /&gt;
Die Juckbohne ist giftig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptwirkstoffe: [[Gallussäure]]; ein [[Glucosid]]; die [[Alkaloide]] [[Mucunin]], [[Mucunadin]], [[Prurienin]], [[Prurienidin]], [[Nicotin]], sowie 5 weitere Alkaloide.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergiftungserscheinungen: [[Prurienin]] bewirkt an Fröschen eine Verlangsamung der Herztätigkeit, Erweiterung der Blutgefäße, Blutdrucksenkung und eine Anregung der Darm-Peristaltik, wobei die Blutdrucksenkung über [[Histamin]]-Freisetzung zustande kommt (ebenso wirkt [[Prurienidin]]). Die Indol-Basen bewirken eine Spasmolyse der glatten Muskulatur; [[Bufotenin]] und  die 5-Oxy-indol-3-alkylamine rufen eine neuromuskuläre  Blockierung hervor (ebenso 3-Alkylamin) und an Hunden eine schwere [[Atemdepression]], [[Bronchospasmen]] und Blutdruckabfall; nach wiederholten Dosen tritt Gewöhnung ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirkungen auf die Haut: Die Haare bewirken sofort ein unerträgliches Jucken. Wenn man nicht kratzt, treten nach 5–10 Minuten [[Erytheme]] und kleine punktförmige [[Papeln]] von ödematösem Charakter, also wie [[Lipachen urtricatus]] oder [[Urticaria papulosa]], auf. Meist wird aber dazwischen gekratzt; das [[Exanthem]] ist gewöhnlich lokalisiert; gelegentlich gibt es ausgebreitete Eruptionen bei den Arbeitern, die Zuckerrohrfelder bestellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aktive juckreizerzeugende Prinzip ist das proteolytische [[Enzym]] [[Mucunain]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stizo.png|mini|Stizolobinin- und Stizolobinsäure]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Keimlingen der Pflanze konnten die nicht-proteinogenen Aminosäuren Stizolobinin- und Stizolobinsäure nachgewiesen werden, die nach dem mittlerweile veralteten wissenschaftlichen Namen der Pflanze (&amp;#039;&amp;#039;Stizolobium hassjoo&amp;#039;&amp;#039; Piper &amp;amp; Tracy) benannt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hattori1959&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Senoh1964&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Senoh1967&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beiden Verbindungen wurden bisher außer in Juckbohnenkeimlingen auch im [[Pantherpilz]] (&amp;#039;&amp;#039;Amanita pantherina&amp;#039;&amp;#039;) und anderen Pilzen der Gattungen &amp;#039;&amp;#039;[[Amanita]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chilton1976&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saito1978&amp;quot; /&amp;gt; und [[Clitocybe]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yamano1992&amp;quot; /&amp;gt; gefunden.&lt;br /&gt;
Stizolobinsäure ist ein kompetitiver Antagonist am [[AMPA-Rezeptor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shinozaki1988&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ishida1988&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maruyama1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=S. I. Ali |Titel=Papilionaceae |Sammelwerk=Flora of West Pakistan |Band=100 |Verlag=Stewart Herbarium |Ort=Rawalpindi |Datum=1977 |Seiten=238 |Online=[http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=5&amp;amp;taxon_id=242333123 &amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; – online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=L. Sathiyanarayanan, S. Arulmozhi |Titel={{lang|en|Mucuna pruriens Linn. – A Comprehensive Review}} |Sammelwerk={{lang|en|Pharmacognosy Reviews}} |Band=1 |Nummer=1 |Datum=2007 |Seiten=157–162 |Online={{Webarchiv |url=http://www.phcogrev.com/issue1/19.pdf |text=phcogrev.com |wayback=20080227161717}} |Format=PDF |KBytes=}}&lt;br /&gt;
* [[Robert Bentley (Botaniker)|Robert Bentley]], [[Henry Trimen]]: &amp;#039;&amp;#039;Medical Plants.&amp;#039;&amp;#039; Vol. II, J. &amp;amp; A. Churchill, 1880, Nr. 78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Literatur und Weblinks angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hattori1959&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=S. Hattori, A. Komamine |Titel={{lang|en|Stizolobic acid: a new amino acid in Stizolobium hassjoo.}} |Sammelwerk={{lang|en|[[Nature]] (London, United Kingdom)}} |Band=183 |Datum=1959 |Seiten=1116–1117}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Senoh1964&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Shiro Senoh, Shoji Imamoto, Yoshiko Maeno, Takashi Tokuyama, Takeo Sakan, Atsushi Komamine, Shizuoi Hattori |Titel={{lang|en|α-Pyrone-6-carboxylic acid derivatives. I. Structure of stizolobic and stizolobinic acids, two novel amino acids from Stizolobium hassjoo}} |Sammelwerk={{lang|en|Tetrahedron Letters}} |Band=5 |Nummer=46 |Datum=1964 |Seiten=3431–3436}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Senoh1967&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Shiro Senoh, Yoshiko Maeno, Shoji Imamoto, Atsushi Komamine, Shizuo Hattori, Kyohei Yamashita, Masanao Matsui |Titel={{lang|en|α-Pyrone-6-carboxylic acid derivatives. IV. Optical resolution and configuration of stizolobic acid, stizolobinic acid, and β-(6-carboxy-α&amp;#039;-pyron-5-yl)alanine lactam.}} |Sammelwerk={{lang|en|Bulletin of the Chemical Society of Japan}} |Band=40 |Nummer=2 |Datum=1967 |Seiten=379–384}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chilton1976&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=W. S. Chilton, Jonathan Ott |Titel={{lang|en|Toxic metabolites of Amanita pantherina, A. cothurnata, A. muscaria and other Amanita species.}} |Sammelwerk=[[Journal of Natural Products|Lloydia]] |Band=39 |Nummer=2–3 |Datum=1976 |Seiten=150–157}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Saito1978&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Koshi Saito, Atsushi Komamine, Shinichi Hatanaka |Titel={{lang|en|Biochemical studies on nitrogen compounds of fungi. Part 17. Biosynthesis of stizolobic and stizolobinic acids in Amanita pantherina.}} |Sammelwerk={{lang|de|Zeitschrift für Naturforschung}} |Band=33C |Nummer=9–10 |Datum=1978 |Seiten=793–795}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Yamano1992&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Kimiaki Yamano, Haruhisa Shirahama |Titel={{lang|en|Studies on glutamate agonists and antagonists from Clitocybe acromelalga and Amanita pantherina.}} |Sammelwerk={{lang|en|Tetrahedron}} |Band=48 |Nummer=8 |Datum=1992 |Seiten=1457–1464}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Shinozaki1988&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=H. Shinozaki, M. Ishida |Titel={{lang|en|Stizolobic acid, a competitive antagonist of the quisqualate-type receptor at the crayfish neuromuscular junction.}} |Sammelwerk={{lang|en|Brain Research}} |Band=451 |Nummer=1–2 |Datum=1988 |Seiten=353–356}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ishida1988&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=M. Ishida, H. Shinozaki |Titel={{lang|en|Excitatory action of a plant extract, stizolobic acid, in the isolated spinal cord of the rat}} |Sammelwerk={{lang|en|Brain Research}} |Band=473 |Nummer=1 |Datum=1988 |Seiten=193–197}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maruyama1993&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=M. Maruyama, K. Takeda |Titel={{lang|en|Stizolobic acid on frog spinal cord; possible species dependent activation of excitatory amino acid receptors}} |Sammelwerk={{lang|en|[[Comparative Biochemistry and Physiology – Part C Toxicology &amp;amp; Pharmacology]]}} |Band=104 |Nummer=3 |Datum=1993 |Seiten=439–444}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roth2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lutz Roth, Max Daunderer, Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen – Pflanzengifte. Vorkommen, Wirkung, Therapie, allergische und phototoxische Reaktionen. Mit Sonderteil über Gifttiere.&amp;#039;&amp;#039; 6., überarbeitete Auflage, Sonderausgabe. Nikol, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86820-009-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Mucuna pruriens|Juckbohne (&amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rain-tree.com/velvetbean.htm Vielseitige Informationen zur Art] bei Rain-Tree (englisch).&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.tropicalforages.info/key/Forages/Media/Html/Mucuna_pruriens.htm |wayback= 20150706014323 |text=&amp;#039;&amp;#039;Mucuna pruriens&amp;#039;&amp;#039; bei Tropical Forages Factsheets}}.&lt;br /&gt;
* {{DrDukesDB|ID=1346 |Typ=p |Name=Mucuna pruriens (Fabaceae) |Abruf=2021-07-17}}.&lt;br /&gt;
* {{AfricanPlants|Mucuna pruriens}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phaseoleae (Tribus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilpflanze]]&lt;/div&gt;</summary>
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