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	<title>Jubaland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;archiveurl-Parameter  archivedate-Parameter  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •7 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Map of Jubaland.png|mini|Karte von Jubaland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jubaland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Somali (Sprache)|Somali]]: &amp;#039;&amp;#039;Jubbaland&amp;#039;&amp;#039;, {{arS|جوبالاند&amp;amp;lrm;}}) wird der westlich des Flusses Juba/[[Jubba]] an der [[Grenze zwischen Kenia und Somalia|Grenze]] zu [[Kenia]] gelegene äußerste Südwesten [[Somalia]]s bezeichnet. Dieses Gebiet umfasst die ehemaligen somalischen Verwaltungsregionen [[Gedo]], [[Jubbada Dhexe|Mittel-]] und [[Jubbada Hoose|Unter-Jubba]]. Bedeutendste Stadt ist die Hafenstadt [[Kismaayo]]. [[Clansystem der Somali|Clans]] in der Region sind die überwiegend ländlichen und viehzüchtenden Marehan- und Ogadeni-[[Darod]]. In der Stadt Kismaayo leben auch Harti-Darod. Am Fluss [[Juba (Fluss)|Juba]] leben die [[Somalische Bantu|somalischen Bantu]] als Ackerbauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des [[Somalischer Bürgerkrieg|Somalischen Bürgerkriegs]] haben politischen Führer aus der Region das schwer umkämpfte Gebiet gleich mehrmals zum autonomen Staat &amp;#039;&amp;#039;Jubaland&amp;#039;&amp;#039;, im Jahr 2011 auch &amp;#039;&amp;#039;Azania&amp;#039;&amp;#039; erklärt. Nach Einführung der neuen föderalen Verfassung Somalias im August 2012 bildete die &amp;#039;&amp;#039;Interim Jubba Administration (IJA)&amp;#039;&amp;#039; unter Führung des ehemaligen islamistischen Kommandeurs Ahmed Mohamed Islam „Madobe“ am 28. August 2013 eine von der neuen [[Bundesregierung Somalias]] gebilligte Übergangsverwaltung für einen Bundesstaat &amp;#039;&amp;#039;Jubaland State of Somalia&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominik Balthasar:  {{Webarchiv | url=http://www.iss.europa.eu/uploads/media/Brief_17_Somalia.pdf | wayback=20161213064311 | text=&amp;#039;&amp;#039;Somalia’s federal agenda: From Fragility to Fragmentation&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 930 kB). Brief Issue 17/2014 des [[Institut der Europäischen Union für Sicherheitsstudien]], Juni 2014 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:JubalandPostageStamps.jpg|mini|Briefmarken des italienischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oltre Giuba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1926]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Die Region spielte über ihre Häfen vermutlich schon in der Antike eine Rolle im Welthandel. Zahlreiche Städte am Juba bestehen zumindest seit dem Mittelalter, wie [[Bardera]] oder der Hafen Kismaayo. Bis ins 17. Jahrhundert war die Region ein Teil des Sultanat Ajuuraan, geriet ab 1836 unter den Einfluss des Sultanats [[Maskat]] und wurde bei dessen Aufteilung am 19. Oktober 1856 dem [[Sultanat Sansibar]] zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolonialzeit ===&lt;br /&gt;
Am 7. November 1890 wurde Sansibar zum britischen Protektorat und trat seine ostafrikanischen Besitzungen am 1. Juli 1895 an [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] ab. Die Gebiete westlich des Flusses Juba gehörten damit zu [[Britisch-Ostafrika]], ehe es 1924 als &amp;#039;&amp;#039;Trans-Juba&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Oltre Giuba]]&amp;#039;&amp;#039; an Italien übertragen und am 30. Juni 1926 in [[Italienisch-Somaliland]] eingegliedert wurde. Trans-Juba umfasste zu dieser Zeit 87.000 km² mit einer Bevölkerung von 120.000 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde das Gebiet von britischen Truppen besetzt und unterstand bis 1947 einer Militärverwaltung. Von 1947 bis zur Unabhängigkeit Somalias am 1. Juli 1960 war Jubaland Teil des [[Italienisches Treuhandgebiet Somalia|Italienischen Treuhandgebietes Somalia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgerkrieg ===&lt;br /&gt;
==== Jubaland ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Jubaland.svg|mini|170px|Flagge Jubalands (1998)]]&lt;br /&gt;
Im [[Somalischer Bürgerkrieg|somalischen Bürgerkrieg]] seit 1991 war Jubaland zwischen verschiedenen Kriegsparteien umkämpft. Im Dezember 1993 nahm der Kriegsherr [[Siad Hersi Morgan]] Kismaayo ein. Er rief mit seiner [[Somalische Patriotische Bewegung|SPM]]-Harti am 3. September 1998 den unabhängigen Staat &amp;#039;&amp;#039;Jubaland&amp;#039;&amp;#039; aus, der aber von keinem Staat als solcher anerkannt wurde. Siad Hersi und die SPM-Harti wurden 1999 von der gegnerischen [[Juba-Tal-Allianz]] (JVA) entmachtet. Die JVA schloss sich am 18. Juni 2001 der [[Übergangsregierung Somalias]] an, so dass Jubaland nun nominell unter deren Kontrolle war. Mit Siad Hersi kam es aber weiterhin zu Kämpfen. 2006 übernahm die [[Union islamischer Gerichte]] die Macht in Jubaland und weiten anderen Landesteilen und verdrängte die JVA. Nach der Niederlage der Union gegen internationale Truppen, gruppierten sich im Süden die radikalen islamische Milizen unter [[al-Shabaab (Somalia)|al-Shabaab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Azania State of Somalia ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of Azania.svg|mini|170px|Flagge Azanias (2011)]]&lt;br /&gt;
Ab 2010 begannen sich Bewohner im Süden um eine neue säkulare Verwaltung und Stabilität in der Region zu bemühen. In der kenianischen Hauptstadt [[Nairobi]] gründeten somalische Politiker am 3. April 2011 schließlich die &amp;#039;&amp;#039;Republik Azania&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.news.com.au/breaking-news/somalia-creates-new-state-azania/story-e6frfku0-1226033210285 |titel=Somalia creates new state, Azania |werk=news.com.au |datum=2011-04-04 |zugriff=2012-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Gründung nahm man sich die autonomen Republiken im Norden des Landes zum Vorbild, wie [[Puntland]] oder [[Galmudug]], die sich zwar eigenständig verwalten, aber im Unterschied zu [[Somaliland]] auch weiterhin als Teile eines gemeinsamen Staates Somalia verstehen. Erster Präsident der neuen Republik wurde Mohamed Abdi Gandhi, der ehemalige Verteidigungsminister Somalias.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://blog.foreignpolicy.com/posts/2011/04/06/welcome_to_azania_somalias_newest_pseudostate |titel=Welcome to Azania/Jubaland: The world’s newest pseudostate |werk=[[Foreign Policy]] |datum=2011-04-06 |zugriff=2012-04-11 |archiv-datum=2014-09-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140907053045/http://blog.foreignpolicy.com/posts/2011/04/06/welcome_to_azania_somalias_newest_pseudostate |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name &amp;#039;&amp;#039;Azania&amp;#039;&amp;#039; wurde laut Gandhi aufgrund seiner historischen Bedeutung gewählt – ursprünglich wurde die somalische Küste von ägyptischen Seglern so genannt, da es hier reichlich an Essensvorräten gab. In seinem Wortursprung bedeutet es &amp;quot;Land des Überflusses&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.somaliareport.com/index.php/post/455 |titel=Azania President Vows To Defeat Al-Shabaab |autor=Abdifitah Ibrahim |datum=2011-06-04 |werk=Somaliareport.com |zugriff=2014-01-05  |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120613222106/http://www.somaliareport.com/index.php/post/455 |archiv-datum=2012-06-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Befreiung Jubalands von al-Shabaab profitierte die Region Oktober 2011 von der kenianischen &amp;#039;&amp;#039;Operation Linda Nchi&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Verteidigt die Nation), mit der Kenia militärisch in den Bürgerkrieg eingriff. Beobachter vermuteten, dass sich Kenia über die Republik Azania eine Pufferzone einrichten und Einfluss auf die in der Region vermuteten Erdölreserven gewinnen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-15499534 |titel=Are Kenyans seeking a buffer zone in Somalia? |werk=[[BBC News]] |datum=2011-10-20 |zugriff=2012-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jubaland State of Somalia ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Jubaland flag.jpg|mini|170px|Flagge Jubalands (2013)]]&lt;br /&gt;
Delegierte bei einer „Staatskonferenz“ in Kismaayo nahmen am 2. April 2013 eine provisorische Verfassung für Jubaland an.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv | url=http://www.garoweonline.com/artman2/publish/Somalia_27/Somalia_Jubaland_conference_continues_with_provisional_constitution.shtml | wayback=20130405020550 | text=Somalia: Jubaland conference continues with provisional constitution}}. Garowe Online (2. April 2013). Aufgerufen am 22. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine verfassungsgebende Versammlung wählte dann am 15. Mai 2013 Ahmed Mohamed Islam, genannt „Madobe“, zum neuen Präsidenten. Auch wenn Madobe, Führer der Ras Kamboni Miliz erfolgreich gegen militante, angeblich mit [[Al-Qaida]] verbundene Kämpfer vorgegangen war, galt der ehemalige [[Warlord]] bei der Regierung in Mogadischu als unbeliebt. Nur Stunden später erklärte sich der ehemalige Führer der JVA, [[Barre Adan Shire Hiiraale|Barre Hiirale]], zum rechtmäßigen Präsidenten der Region,&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|title=Former Islamist warlord elected president of Somali region|url=http://uk.reuters.com/article/2013/05/15/uk-somalia-security-jubaland-idUKBRE94E1AS20130515|publisher=Reuters|accessdate=2014-01-05 | archive-url= https://web.archive.org/web/20130608084442/http://uk.reuters.com/article/2013/05/15/uk-somalia-security-jubaland-idUKBRE94E1AS20130515| archive-date= 2013-06-08 |language=en|url-status=dead}}&amp;lt;/ref&amp;gt; fand aber außer dem Wohlwollen der Zentralregierung zu wenig Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. August 2013 unterzeichnete die Autonomieregierung ein nationales Versöhnungsabkommen mit der somalischen Bundesregierung. Das Abkommen war von Äthiopien vermittelt worden und sah vor, dass Jubaland für die kommenden zwei Jahre von einer Interimsregierung unter Ahmed Mohamed Islam regiert wird. Die Kontrolle über den Hafen und Flughafen von Kismaayo soll im Gegenzug Anfang 2014 an die Bundesregierung übertragen werden, wobei Erträge aus diesen für die öffentlichen Dienste und den Aufbau von Institutionen in Jubaland zweckgebunden werden. Das Abkommen sieht auch die Integration der militärischen Kräfte der Region in die [[Streitkräfte Somalias|somalische Armee]] vor, während die Interimsregierung Kontrolle über die regionale Polizei behält.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news|title=Somalia: Jubaland gains recognition after intense bilateral talks in Ethiopia|url=http://www.garoweonline.com/artman2/publish/Somalia_27/Somalia_Jubaland_gains_recognition_after_intense_bilateral_talks_in_Ethiopia_printer.shtml|accessdate=2013-09-11|newspaper=Garowe Online|date=2013-08-28|offline=yes| archive-url= https://web.archive.org/web/20131012043444/http://www.garoweonline.com/artman2/publish/Somalia_27/Somalia_Jubaland_gains_recognition_after_intense_bilateral_talks_in_Ethiopia_printer.shtml| archive-date= 2013-10-12 |language=en|url-status=dead}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Repräsentanten von [[Afrikanische Union|AU]], [[Vereinte Nationen|UNO]], [[Europäische Union|EU]] und [[Intergovernmental Authority on Development|IGAD]] waren ebenfalls bei der Unterzeichnung anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news|last=Wendoson|first=Abera|title=Somalia gives recognition to Jubaland interim administration|url=http://www.ethpress.gov.et/herald/index.php/herald/news/3845-somalia-gives-recognition-to-jubaland-interim-administration?tmpl=component&amp;amp;print=1&amp;amp;page=|accessdate=2013-09-11|newspaper=Ethiopian Herald|offline=yes| archive-url= https://archive.today/20130911170044/http://www.ethpress.gov.et/herald/index.php/herald/news/3845-somalia-gives-recognition-to-jubaland-interim-administration?tmpl=component&amp;amp;print=1&amp;amp;page=| archive-date= 2013-09-11 |language=en|url-status=dead}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der damalige UN-Spezialgesandte für Somalia, Nicholas Kay&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=https://www.un.org/press/en/2015/sga1609.doc.htm |title=Secretary-General Appoints Michael Keating of United Kingdom Special Representative for Somalia |publisher=United Nations |date=2015-11-23 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, bezeichnete das Abkommen als „Durchbruch, der die Türe für eine bessere Zukunft Somalias öffnet“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news|last=Sisay|first=Andualem|title=Somali government and Jubaland strike a peace deal|url=http://www.africareview.com/News/Somali+government+and+Jubaland+strike+a+deal/-/979180/1972618/-/3a6xv7z/-/index.html|accessdate=2013-09-11|newspaper=Africa Review|date=2013-08-29 | archive-url= https://web.archive.org/web/20170910220859/http://www.africareview.com/News/Somali+government+and+Jubaland+strike+a+deal/-/979180/1972618/-/3a6xv7z/-/index.html| archive-date= 2017-09-10 |language=en|url-status=dead}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Somalia/kenia4.html Ja zur Invasion]  bei &amp;#039;&amp;#039;AG Friedensforschung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Somalische Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Somalia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht allgemein anerkannter historischer Staat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jubaland| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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