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	<title>Journalistinnenbund - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Journalistinnenbund&amp;diff=717702&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;18quirl08: Ländercode ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-06T17:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ländercode ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name              = Journalistinnenbund&lt;br /&gt;
| Abkürzung         = JB&lt;br /&gt;
| Logo              = Journalistinnenbund logo.svg&lt;br /&gt;
| Rechtsform        = [[Gemeinnützigkeit|gemeinnütziger]] [[Verein#Eingetragener Verein|eingetragener&amp;amp;nbsp;Verein]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum    = [[31. Oktober]] [[1987]]&lt;br /&gt;
| Gründungsort      = [[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
| Sitz              = [[Köln]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Zweck             = [[Gleichstellung der Geschlechter|Geschlechtergleichstellung]] in den [[Massenmedien|Medienunternehmen]] und geschlechtersensible Darstellung von Frauen in den Medien&lt;br /&gt;
| Vorsitz           = Sissi Pitzer (seit 2025)&lt;br /&gt;
| Geschäftsführung  = &lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl    = ca. 400&lt;br /&gt;
| Website           = [https://www.journalistinnen.de/ www.journalistinnen.de]&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Journalistinnenbund e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;JB&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein bundesweites, berufsbezogenes und Generationen übergreifendes Netzwerk für Frauen, die hauptberuflich im journalistischen Bereich tätig sind. Sein Sitz befindet sich in [[Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein wurde am 31. Oktober 1987 in [[Frankfurt am Main]] gegründet. Federführend an der Gründung beteiligt waren an [[Frauenpolitik]] interessierte und in den Medienunternehmen bzw. elektronischen Medien engagierten [[Journalist]]innen. Der Verein versteht sich als frauenpolitisches und an Geschlechtergleichstellung interessiertes sowie dem Qualitätsjournalismus verpflichtetes Netzwerk im Bereich der Medien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kerstin Ruskowski |url=https://www.deutschlandfunk.de/frauen-in-deutschen-medien-100.html |titel=Frauen in deutschen Medien |hrsg=deutschlandfunk.de |datum=2011-02-05 |sprache= |abruf=2024-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Frauen aus allen Bereichen der Medien können Mitglied werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Journalistinnenbund vergibt jährlich drei [[Journalistenpreis|Medienpreise]] an Frauen und würdigt deren journalistische Leistungen mit der [[Hedwig-Dohm-Urkunde]] für ihr Lebenswerk, mit dem [[Marlies-Hesse-Nachwuchspreis]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung&amp;#039;&amp;#039;. Seit 2022 wird zudem ein [[Hedwig Dohm|Hedwig-Dohm]]-Recherchestipendium vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele und Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jb Herne.jpg|mini|Podiumsdiskussion mit [[Miriam Meckel]] (l.) und [[Bettina Gaus]] (r.) zur Jahrestagung 2007 in Herne]]&lt;br /&gt;
Seit seiner Gründung setzt sich der Verein für eine stärkere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen der deutschen Medien ein (1988), forderte 1990 die Einrichtung eines deutsch-deutschen Medienrates unter paritätischer Beteiligung von Frauen, bezog Stellung zu politischen Ereignissen wie dem Golfkrieg 1991, und protestierte wiederholt gegen Versuche, bestehende frauenpolitische Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder analoge Ressorts in Zeitungen zu kürzen oder zu schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seines Bestehens gab es wechselnde Schwerpunktthemen, mit denen sich das Netzwerk intensiver beschäftigte und aus denen Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen wie [[Gender]] (soziales Geschlecht), gendersensibler Sprache im Journalismus,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bettina Erdmann |url=https://mmm.verdi.de/beruf/das-gekillte-binnen-i-21195 |titel=Das gekillte Binnen-I |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2003-02-05 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Medienbeobachtung]], [[Mentoring]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; das Medienlabor&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Birgitta M. Schulte |url=https://mmm.verdi.de/beruf/verlagserbinnen-1348 |titel=Verlagserbinnen |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2013-05-01 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Brave&amp;#039;&amp;#039; (Projekt zur Unterstützung von Journalistinnen in der arabischen Welt) und anderen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gitta Düperthal |url=https://mmm.verdi.de/medienpolitik/was-soll-an-seifenopern-bloss-feministisch-sein-29155 |titel=Was soll an Seifenopern bloß feministisch sein? |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=1999-12-10 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicole Tepasse |url=https://mmm.verdi.de/beruf/so-viel-aggression-2061 |titel=So viel Aggression |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2013-11-11 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Treffen von Mitgliedern finden in Regionalgruppen statt. Regelmäßig wird eine Jahrestagung ausgerichtet, die sich einem aktuellen journalistischen, frauenpolitischen oder Medienthema widmet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bärbel Röben |url=https://mmm.verdi.de/beruf/journalistinnen-bund-wir-bleiben-am-ball-42741 |titel=Journalistinnenbund: Wir bleiben am Ball! |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2017-07-03 |sprache=de |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Journalistinnenbund ist seit Dezember 1990 Mitglied im [[Deutscher Frauenrat|Deutschen Frauenrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frauenrat.de/verband/mitglieder/ |titel=Mitglieder |werk=[[Deutscher Frauenrat]] |abruf=2024-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2011 gehörte der Verband mit zu den Erstunterzeichnern der [[Berliner Erklärung (Frauen)|Berliner Erklärung]] und er unterstützt seit dessen Gründung 2012 die Medien-Initiative [[Pro Quote|Pro Quote Medien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wurden im Verband Schulungsunterlagen und Hilfestellungen zu medienpolitischen und journalistischen Themen erarbeitet, u. a. ein Medienkoffer, Materialien zu [[Geschlechtergerechte Sprache|gendergerechtem Texten]] im [[Journalismus]] und in der [[Öffentlichkeitsarbeit]]. Seit 2019 berät er mit der Website &amp;#039;&amp;#039;genderleicht.de&amp;#039;&amp;#039; Medien und eine interessierte Öffentlichkeit bei der Anwendung geschlechtergerechter Sprache ([[Gendern]]) und seit 2022 zur Vermeidung stereotyper Abbildung von Frauen im Journalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bisherige Vorsitzende ===&lt;br /&gt;
* [[Gisela Brackert]] (1987–1991)&lt;br /&gt;
* [[Inge von Bönninghausen]] (1991–1999)&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Helwerth]] (1999–2005)&lt;br /&gt;
* Eva Kohlrusch (2005–2011)&lt;br /&gt;
* [[Andrea Ernst]] (2011–2015)&lt;br /&gt;
* Rebecca Beerheide (2015–2019)&lt;br /&gt;
* [[Friederike Sittler]] (2019–2025)&lt;br /&gt;
* Sissi Pitzer (ab 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekte (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2009 GMMP Codieren Ulrike Helwerth.jpg|mini|250px|Journalistin [[Ulrike Helwerth]] anlässlich des GMMP 2009 beim Codieren der Printmedien, welchen Anteil Frauen in den Nachrichten haben und wie sie dargestellt werden]]&lt;br /&gt;
=== Global Media Monitoring Project (GMMP) ===&lt;br /&gt;
Von 1995 bis 2015 war der Journalistinnenbund Projektpartner für das alle 5 Jahre weltweit durchgeführte Global Media Monitoring Project (GMMP), einer Medienbeobachtung, wie häufig Frauen in den Nachrichten vorkommen und in welcher Funktion sowie Rolle sie dargestellt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulla Lessmann |url=https://mmm.verdi.de/beruf/patriarchaler-hort-die-zeitungen-29905 |titel=Patriarchaler Hort: Die Zeitungen |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2000-04-01 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bärbel Röben |url=https://mmm.verdi.de/medienpolitik/im-schatten-grosser-maenner-7717 |titel=Im Schatten großer Männer |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2010-10-18 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Medienbeobachtung findet weiterhin statt, der Journalistinnenbund beteiligt sich jedoch erstmals seit 2020 nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mentoring im Journalistinnenbund ===&lt;br /&gt;
Seit 2001 existiert ein Mentoringprogramm. Anfangs als &amp;#039;&amp;#039;Old Girl’s Network&amp;#039;&amp;#039; gestartet, unterstützt das Programm Journalistinnen am Beginn ihres Berufsweges.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Journalistinnenbund |Titel=The Old Girl&amp;#039;s Network. Mentoring im Journalistinnenbund |Sammelwerk=JB-Texte |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Bonn |Datum=2004 |ISBN= |Seiten=7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mentoringprogramm zählt zu den ersten Programmen dieser Art in Deutschland. Erfahrene Journalistinnen aus Print, [[Hörfunk]], [[Fernsehen]] und [[Onlinemedien]] geben in einem etwa einjährigen Zeitraum ihre Erfahrungen an den Nachwuchs weiter und unterstützen bei unterschiedlichen Fragestellungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gudrun Sonnenberg |url=https://mmm.verdi.de/beruf/positiver-druck-16525 |titel=Positiver Druck - Erfolgreiches Mentoringprogramm des Journalistinnenbundes |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2002-10-31 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Journalistinnenbund |Titel=Beständig im Wandel: 30 Jahre Journalistinnenbund |Verlag=Helmer |Ort=Sulzbach/Taunus |Datum=2017 |ISBN=978-3-89741-407-5 |Seiten=61, 62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Programm wird ehrenamtlich durch eine interne Arbeitsgruppe betreut, die sich aus ehemaligen Mentorinnen und Mentees zusammensetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Watch-Salon ===&lt;br /&gt;
2008 startete der Watch-Salon, ein Blog, in dem Mitglieder des Journalistinnenbundes aus ihrer Sicht und unter Berücksichtigung journalistischer Grundsätze ihren Blick auf Gesellschaft, Medien und Frauenrechte darstellten. Neben einer Stammredaktion beteiligten sich weitere Journalistinnen als Gastautorinnen. Am 26. Mai 2021 wurde das Projekt von den Beteiligten beendet, um sich anderen journalistischen Themen im Verein zu widmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brave ===&lt;br /&gt;
2012 startete das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Brave&amp;#039;&amp;#039;, mit dem die Stimme von Journalistinnen aus Ländern der [[Arabischer Frühling|Arabellion]] hörbar wurde. Der Zusammenhang zwischen Gleichberechtigung und Demokratie und der Wunsch arabischer Kolleginnen nach gendersensibler Weiterbildung standen im Zentrum dieser Begegnungen. Erfahrungen des kollegialen Austausch in Seminaren, Tagungen und einem interkulturellen Mentoring. Ergebnisse wurden auf der Medienkonferenz „Crossing Borders – Empowering Women Journalists in Egypt“ in Kairo präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medienlabor ===&lt;br /&gt;
Seit 2013 gibt es das Medienlabor des Journalistinnenbundes als medienpolitische Reihe für Interessierte aus Medien, Politik und Gesellschaft. Ansatz des Medienlabors ist es, medienpolitische Fragen aufzugreifen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seit seinem Bestehen widmete sich das Medienlabor u.&amp;amp;nbsp;a. Themen wie den Journalistinnen in der [[Kriegsberichterstattung|Kriegs-]] und Krisenberichterstattung, der Macht der Konzern- und Verlagserbinnen, der [[Boulevard (Medien)|Boulevardisierung der Medien]], den Frauen im [[Wirtschaftsjournalismus]], den Medien in der Einwanderungsgesellschaft und den Frauen in der Politikberichterstattung. Medienpolitisch brisante Themen wie Investigativrecherche oder die Auswirkungen von KI auf die Arbeit Medienschaffender gehören zu den aktuellen Diskursen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|genderleicht.de}} Genderleicht.de ===&lt;br /&gt;
2019 startete der Journalistinnenbund das Online-Projekt &amp;#039;&amp;#039;Genderleicht.de und&amp;#039;&amp;#039; betreibt seit Mitte 2019 die [[Website]] &amp;#039;&amp;#039;genderleicht.de&amp;#039;&amp;#039;. Der Name bezieht sich auf [[Gendern]] als Anwendung von geschlechtersensibler Sprache (vergleiche [[Gender]] als soziales Geschlecht).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bärbel Röben |url=https://mmm.verdi.de/beruf/gendern-frage-von-macht-und-kreativitaet-59523 |titel=Gendern – Frage von Macht und Kreativität |werk=M - Menschen Machen Medien |hrsg=ver.di |datum=2019-07-03 |sprache= |abruf=2024-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt wurde von 2019 bis 2021 vom [[Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend]] (BMFSFJ) gefördert.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrizia Hecht: [https://taz.de/Gendern-lernen-fuer-JournalistInnen/!5603664/ &amp;#039;&amp;#039;Gendern lernen für JournalistInnen: Mehr als nur Sternchen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung#taz.de|taz.de]]&amp;#039;&amp;#039; 28. Juni 2019, abgerufen am 24. August 2020; Zitat: {{&amp;quot; |Gendergerechte Sprache in Wort, Bild und Video? Der Journalistinnenbund will mit dem Angebot genderleicht.de dafür sensibilisieren.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab September bis Dezember 2021 wurde eine Vorrecherche zu gendergerechter [[Bildsprache (Fotografie)|Bildsprache]] durchgeführt. Seit September 2022 fördert das BMFSFJ die Fortsetzung des Projektes unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;bildermächtig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2022 veröffentlichte die Journalistin und ehemalige Projektleiterin [[Christine Olderdissen]] die Erkenntnisse aus der dreijährigen Projekt- und Recherchearbeit in dem Buch &amp;#039;&amp;#039;Genderleicht. Wie Sprache für alle elegant gelingt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildermächtig ===&lt;br /&gt;
Von Oktober 2022 bis Dezember 2024 wurde mit dem Projekt &amp;#039;&amp;#039;bildermächtig&amp;#039;&amp;#039; zu stereotyper Bildsprache im Journalismus gearbeitet. Mit dem Ziel, auf Klischees in der Darstellung von Frauen in Medien aufmerksam zu machen und den gesellschaftlich weitverbreiteten Sexismus in der journalistischen Bildsprache zu entlarven, ging es um die beispielhafte Betrachtung klischeehafter Bilder in Print- wie Onlinemedien. Das Projekt zielte darauf ab, in die Medienbranche hineinzuwirken, nutzte Website, Blogposts sowie Postings in den Social-Media-Kanälen, und sollte dem Impuls dienen, Frauen in all ihrer Vielfalt und auf Augenhöhe qualitativ angemessen in den Medien abzubilden. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Frauen, Senioren, Familie und Jugend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.genderleicht.de/ |titel=Genderleicht &amp;amp; Bildermächtig |hrsg=Journalistinnenbund e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |abruf=2025-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Oktober 2025 wird das Projekt mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit einer Laufzeit bis September 2028 fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hedwig-Dohm-Recherchestipendium ===&lt;br /&gt;
Auf Initiative mehrerer [[Hedwig-Dohm-Urkunde|Hedwig-Dohm-Preisträgerinnen]] wurde 2022 das Hedwig-Dohm-Recherchestipendium initiiert, das von ehemaligen Preisträgerinnen der Hedwig-Dohm-Urkunde getragen wird. Das Stipendium richtet sich an Nachwuchsjournalistinnen, denen ein journalistisches Vorhaben zu einem Thema mit geschlechtergerechter und gesellschaftlicher Relevanz ermöglicht wird und die mit ihrem Projekt gleichzeitig eine geschlechtersensible Perspektive einnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journalistinnenpreise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2004 HDU Susanne von Paczensky.jpg|mini|250px|Hedwig-Dohm-Preisträgerin [[Susanne von Paczensky]] (li.) mit der jb-Vorsitzenden Ulrike Helwerth, 2004 in Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2017 Bascha Mika.jpg|mini|250px|[[Bascha Mika]] (2.v.re) bei der Verleihung der Hedwig-Dohm-Urkunde 2017 in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hedwig-Dohm-Urkunde ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hedwig-Dohm-Urkunde}}&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 1991 werden ausgewählte Journalistinnen für ihre herausragende journalistische (Lebens-)Leistung und ihr frauenpolitisches Engagement mit der Hedwig-Dohm-Urkunde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.journalistinnen.de/hedwig-dohm-urkunde/ |titel=Hedwig-Dohm-Urkunde - Journalistinnenbund |abruf=2017-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marlies-Hesse-Nachwuchspreis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Marlies-Hesse-Nachwuchspreis}}&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2002 wird jährlich wechselnd für herausragendes Engagement in den Medien Film und Fernsehen, Online-Publizistik, Print und Radio der JB-Nachwuchspreis &amp;#039;&amp;#039;Andere Worte – neue Töne&amp;#039;&amp;#039;, der im Jahr 2012 den Namen seiner Stifterin erhielt und in &amp;#039;&amp;#039;[[Marlies Hesse|Marlies-Hesse]]-Nachwuchspreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.journalistinnen.de/journalistinnenbund/auszeichnungen/marlies-hesse-nachwuchspreis.html |titel=Marlies-Hesse-Nachwuchspreis |werk= |hrsg=Journalistinnenbund |datum= |abruf=2017-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; umbenannt wurde, an weibliche Nachwuchstalente vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preiswürdig ist eine erkennbar gendersensible Perspektive, ein differenzierter Blick auf Menschen verschiedenen Alters, unterschiedlicher Hautfarbe, Herkunft und Religion. Die Beiträge führen an die unterschiedlichsten Lebensentwürfe von Menschen heran, jenseits gängiger Geschlechterzuschreibungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Journalistinnenbund, Courage-Preis 2016.jpg|mini|250px|Verleihung des Courage-Preis 2016 an [[Sandra Petersmann]] in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016 wird der &amp;#039;&amp;#039;Courage-Preis für aktuelle Berichterstattung&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.journalistinnen.de/courage-preis/ |titel=Courage-Preis - Journalistinnenbund |abruf=2017-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er steht für eine herausragende journalistische Arbeit. Die Veröffentlichung spiegelt ein Bewusstsein für Genderfragen wider, nimmt ein aktuelles nationales oder internationales Thema auf und betrachtet es mit frauenspezifischem Blick. Die Arbeit ist in einem deutschsprachigen Medium erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die Preisträgerinnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2016: [[Sandra Petersmann]]&lt;br /&gt;
* 2017: Christine Auerbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.journalistinnen.de/courage-preis/courage-preis-2017-fuer-christine-auerbach/ |titel=Courage-Preis 2017 für Christine Auerbach |werk= |hrsg=Journalistinnenbund |datum= |abruf=2017-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: [[Jenni Roth]]&lt;br /&gt;
* 2019: Christine Holch und Patricia Morosan&lt;br /&gt;
* 2020: [[Mareike Nieberding]] und Nicole Ficociello&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.journalistinnen.de/mutig-und-beharrlich-die-preistraegerinnen-der-jb-medienpreise-2020/ |titel=Mutig und beharrlich – die Preisträgerinnen der jb-Medienpreise 2020 |werk= |hrsg=Journalistinnenbund |datum=2020-06-30 |abruf=2020-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: Chloe Fairweather&amp;lt;ref name=&amp;quot;preise21&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.journalistinnen.de/jb-medienpreise-2021/ |titel=»jb-Medienpreise 2021« |datum=2021-07-27 |abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: [[Wera Jefimowna Kritschewskaja|Wera Kritschewskaja]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;preise22&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.journalistinnen.de/jb-medienpreise-2022-drei-ausgezeichnete-journalistinnen/ |titel=jb-Medienpreise 2022: Drei ausgezeichnete Journalistinnen! |datum=2022-05-17 |abruf=2022-05-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: Redaktion des [[Hanauer Anzeiger]]s&amp;lt;ref name=&amp;quot;preise23&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.op-online.de/region/hanau/hanau-redaktion-des-hanauer-anzeiger-erhaelt-fuer-ausgabe-am-frauentag-courage-preis-92303296.html |titel=Redaktion des HANAUER ANZEIGER erhält für Ausgabe am Frauentag Courage-Preis |datum=2023-05-25 |abruf=2023-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2024: [[Saša Uhlová]] für den Film &amp;#039;&amp;#039;Die Unsichtbaren. Arbeiterinnen aus Osteuropa&amp;#039;&amp;#039; ([[Arte]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Darija Knežević |url=https://www.workzeitung.ch/2024/04/diese-journalistin-wagt-ein-experiment-und-erfaehrt-demuetigung-und-erschoepfung/ |titel=Diese Journalistin wagt ein Experiment – und erfährt Demütigung und Erschöpfung |hrsg=workzeitung.ch |datum=2024-04-03 |sprache= |abruf=2025-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: [[Isabell Beer]] und [[Isabel Ströh]] für ihre Dokumentation &amp;#039;&amp;#039;Das Vergewaltiger-Netzwerk auf Telegram&amp;#039;&amp;#039; (STRG_F, ARD-ZDF-Kanal [[Funk (Medienangebot)|funk]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.journalistinnen.de/courage-preis/2025-fuer-isabell-beer-und-isabel-stroeh/ |titel=Courage-Preis 2025 für Isabell Beer und Isabel Ströh |werk=Pressemeldung |hrsg=Journalistinnenbund e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2025-06-23 |sprache= |abruf=2025-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
2019 geriet der Journalistinnenbund in die Kritik, als er die [[Cartoon]]istin [[Franziska Becker (Cartoonistin)|Franziska Becker]] mit der Hedwig-Dohm-Urkunde auszeichnete. Kritiker warfen Becker vor, [[Islamfeindlichkeit|islamfeindliche]] und [[Rassismus|rassistische]] Inhalte in ihren Werken zu transportieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandfunkkultur&amp;quot;&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/rassismus-kritik-an-cartoons-warum-der-journalistinnenbund-100.html https://www.deutschlandfunkkultur.de/rassismus-kritik-an-cartoons-warum-der-journalistinnenbund-100.html Warum der Journalistinnenbund Franziska Becker ehrt]; deutschlandfunkkultur.de, vom 25. Juni 2019, abgerufen am 2. Januar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Die damalige Vereinsvorsitzende Rebecca Beerheide verteidigte die Auszeichnung an Franziska Becker. Diese sei für „ihre Selbstironie ausgezeichnet“ worden und der Journalistinnenbund habe Beckers gesamtes Werk würdigen wollen, „das auch Ambivalenzen haben kann“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutschlandfunkkultur&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte und Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Federführend. Journalistinnen berichten über Frauen in Führungspositionen.&amp;#039;&amp;#039; Ulrike Helmer, Königstein/Taunus 1996, ISBN 978-3-927164-98-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Journalistinnen 1987–1997. Festschrift zum zehnjährigen Bestehen.&amp;#039;&amp;#039; Journalistinnenbund, Bonn 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer macht die Nachrichten? Zur Sichtbarkeit von Frauen in den Medien.&amp;#039;&amp;#039; Materialsammlung, Journalistinnenbund Bonn 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Old Girl’s Network. Mentoring im Journalistinnenbund.&amp;#039;&amp;#039; Journalistinnenbund, Bonn 2004.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Präsenz von Frauen in den Nachrichten. Medienbeobachtungen.&amp;#039;&amp;#039; Journalistinnenbund, Bonn 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der G-Faktor. Gender-Perspektiven in den Medien.&amp;#039;&amp;#039; Journalistinnenbund, Bonn 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre Journalistinnenbund. Eine Festschrift.&amp;#039;&amp;#039; Journalistinnenbund, Bonn 2007, ISBN 978-3-00-022408-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Iss was, Kanzlerin?“ Das Besondere an weiblicher Macht oder wie Männer wieder richtige Männer wurden.&amp;#039;&amp;#039; Eine Analyse des Journalistinnenbundes zur Darstellung von [[Angela Merkel]] in den Medien.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;GMMP 2010: 15 Jahre nach Peking&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marlies Hesse, Annika Noffke, Birgitta M. Schulte |Hrsg=Journalistinnenbund |Titel=GMMP 2010: 15 Jahre nach Peking |Sammelwerk=PDF |Ort=Köln |Datum=2010 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beständig im Wandel. 30 Jahre Journalistinnenbund.&amp;#039;&amp;#039; Ulrike Helmer, Sulzbach 2017, ISBN 978-3-89741-407-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Medienfrauentreffen]] (Herbsttreffen der Medienfrauen von ARD, ZDF und ORF)&lt;br /&gt;
* [[Pro Quote|Pro Quote Medien]] (von Journalistinnen gegründete Gleichstellungsinitiative)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2155901-6}}&lt;br /&gt;
* [https://www.journalistinnen.de/ Offizielle Website des Journalistinnenbundes]&lt;br /&gt;
* [https://www.genderleicht.de/ Website von Genderleicht &amp;amp; Bildermächtig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2155901-6|VIAF=157943382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalistenverband (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenverband (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feministische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauen und Medien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1987]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;18quirl08</name></author>
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