<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Journalismustheorie</id>
	<title>Journalismustheorie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Journalismustheorie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Journalismustheorie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T15:39:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Journalismustheorie&amp;diff=663510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nhfflkh: /* Der Legitimistische Empirismus */ Beleg von der Diskussionsseite übernommen, Beleeg ist nach Prüfung vertrauenswürdig und wurde eingefügt, Belegbaustein entfernt ÜA-Baustein bleibt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Journalismustheorie&amp;diff=663510&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-12-26T15:27:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Der Legitimistische Empirismus: &lt;/span&gt; Beleg von der Diskussionsseite übernommen, Beleeg ist nach Prüfung vertrauenswürdig und wurde eingefügt, Belegbaustein entfernt ÜA-Baustein bleibt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
Mit der [[Verberuflichung]] des [[Journalismus]] im 19. Jahrhundert begann die [[Theorie|theoretische]] Beschreibung des [[Phänomen]]s. Schon 1910 erschien [[Max Weber]]s &amp;#039;&amp;#039;Vorbericht über eine vorgeschlagene [[Erhebung (Empirie)|Erhebung]] über die [[Soziologie]] des [[Zeitung]]swesens&amp;#039;&amp;#039;, der eine theorie- und [[empirie]]geleitete Bestandsaufnahme der deutschen Presse darstellt und die Produktions- und Arbeitsbedingungen beleuchtet. Viele theoretische Ansätze folgen, die Aussagen basieren auf Beobachtungen, wobei individuelle, kulturelle und [[sozialstruktur]]elle Unterschiede miteinzubeziehen sind. Den &amp;#039;&amp;#039;Journalismus an sich&amp;#039;&amp;#039; gibt es nicht, aber Beschreibungen werden durch Theorien und Versuche, die Ansätze zu systematisieren, gelenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Journalismuskonzepte ==&lt;br /&gt;
In der [[Journalistik]] und der Kommunikationswissenschaft werden höchst unterschiedliche theoretische Ansätze diskutiert. In einer Synopse aktueller Ansätze im deutschsprachigen Raum unterscheidet [[Martin Löffelholz]] acht Journalismuskonzepte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- die verschiedenen Konzepte in Form der folgenden Unterkapitel bieten sicherlich genug Stoff, um daraus eigene Lemma zu erstellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Der Normative Individualismus ===&lt;br /&gt;
Beim [[Normativ]]en [[Individualismus]] liegt der Schwerpunkt auf der Begabung und Gesinnung von Journalisten. Die [[Komplexität]] und der Ertrag sind sehr gering. Er ist personenbezogen, was durch geschichtliche Ereignisse mitgeprägt wurde, zum Beispiel durch eine [[Individualismus|individualistische]] [[Weltanschauung]] gegen Ende des 18. Jahrhunderts, die die Basis für den [[Utilitarismus]], wo Nützlichkeit die Grundlage sittlichen Verhaltens bedeutet, ist ([[Ideologie|Begabungsideologie]]). Journalisten galten als &amp;#039;&amp;#039;geistige Führer&amp;#039;&amp;#039;, vor allem in der [[NS-Zeit]]: [[Subjektivität]] und Normativität machten die [[Zeitungswissenschaft]] zur &amp;#039;&amp;#039;[[akademisch]]en Instanz der Rechtfertigung&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden manche [[Prämisse]]n beibehalten, zum Beispiel von [[Dovifat]], der die zentral gesteuerte [[Propaganda]] gut hieß. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Publikationswesen|Publizistik]]&amp;#039;&amp;#039; war die Basis für den personenbezogenen Journalismusbegriff, einem sehr alten Verständnis, das weit hinter Max Weber zurückreicht. Dovifats Einfluss auf Begabungsideologie und wissenschaftliche Theoriebildung ist bis heute erkennbar. Weitere Vertreter sind [[Karl Bücher]], [[Hermann Boventer]], [[Walter Hagemann]] und [[Otto Groth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Materialistische Medientheorie ===&lt;br /&gt;
Der Fokus liegt bei der [[Materialismus|Materialistischen]] [[Medientheorie]] auf [[Klasse (Soziologie)|Klassen]] und [[Kapital]]verwertung. Komplexität ist gering, der Ertrag sehr gering. Sie stammt aus Leipzig und wurde in der DDR an der [[Sektion Journalistik]] als Zweig der [[Marxismus-Leninismus|marxistisch-leninistischen]] [[Marxismus#Theorie|Gesellschaftswissenschaften]] (nach [[Karl Marx]], [[Lenin]] und [[Friedrich Engels]]) gelehrt. Journalismus wird als &amp;#039;&amp;#039;ausgeprägt klassenmäßig bestimmte [[Institution]] des [[Politik|politischen]] Überbaus der [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; gesehen. Daraus wurden die &amp;#039;&amp;#039;[[Genre]]theorie der proletarischen Presse&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;journalistische [[Methodik]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Berufspolitisch waren diese in der DDR erfolgreich, im Westen eher nicht. Vertreter sahen den Journalismus als [[Produktionsprozess]] von Medienaussagen (klassenabhängig, Kapitalverwertung: Medien als [[Unternehmen]], [[Nachricht]]en als [[Ware]]n, [[Produktivkraft]]). Diese [[Ökonomisierung]] bzw. Hinweise auf die [[Kommerzialisierung]] sind Standard von [[Empirie|empirischen]] [[Analyse|Journalismusanalysen]], haben Komplexität und [[Relevanz]] aber stark vermindert. Weitere Vertreter sind [[Emil Dusiska]], [[Horst Holzer]] und [[Wulf D. Hund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Analytische Empirismus ===&lt;br /&gt;
Bei dem [[Analyse|Analytischen]] [[Empirismus]] liegt der Fokus auf der [[Nachrichtenforschung|Nachrichtenselektion]], dem [[Agenda-Setting]] und den [[Akteur]]en. Die Komplexität ist mittel, der Ertrag hoch. Dieser Ansatz ist ein zentrales [[Paradigma]] der gegenwärtigen Diskussion. Der Erfolg basiert auf der Entwicklung und Prüfung von Theorien mittlerer Reichweite, zum Beispiel [[Agenda Setting|Agenda]]- oder [[Gatekeeper (Nachrichtenforschung)|Gatekeeper]]-Forschung. Die Theorie soll verschiedene [[Abhängige und unabhängige Variable|Variablen]] verknüpfen, die ausreichend definiert und mit Beobachtungen verbunden sind. Die Regeln der Beobachtung sind zu beschreiben. Wichtig sind die [[Objektivität|objektive]] Überprüfbarkeit und die logische Arbeit. Das [[Problemfeld]] soll durch die Empirie beleuchtet werden. Das Gatekeeper-Modell von White wird auf den Journalismus übertragen, Entscheidungsprozesse der Journalisten wurden beobachtet. Das ebnete den Weg für den Umbruch der [[Publizistikwissenschaft]] von einer Vermutungs- zu einer Erklärungs[[wissenschaft]]. Vertreter sind [[Winfried Schulz (Soziologe)|Winfried Schulz]], [[David Weaver]], [[Maxwell E. McCombs]] und [[Klaus Schönbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Legitimistische Empirismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fokus liegt beim [[Legitimismus|Legitimistischen]] Empirismus auf dem Verhalten, dem Wirklichkeitsbezug und den Akteuren. Die Komplexität ist mittel, der Ertrag mittel. Die Wissenschaft hatte sich auf [[Rezipient]]en und Aussagen festgelegt. [[Wolfgang Donsbach]] meinte, dass der Einfluss der [[Massenmedien]] nur dann gut zu erklären ist, wenn die [[Wirkungsforschung]] sich auch den [[Kommunikator (Medien)|Kommunikatoren]] zuwendet. Die Hauptfrage ist, ob Journalisten mit ihrer [[Macht]] adäquat umgehen können. So betrachtet scheint Journalismusforschung als Teil der [[Medienwirkungsforschung]]. [[Kommunikationspolitik|Kommunikationspolitische]] [[Standard|Normen]] werden empirisch-analytischen Ergebnissen gegenübergestellt. Gefragt wird nach Selbstverständnis und [[Motivation]]. Außerdem sind Aussagen über [[Kollege]]n wichtig, weil sie [[Konsequenz]]en für [[Produkt (Wirtschaft)|Produkt]] und Publikum haben. Kritiker bemängeln eine zu starke individuelle Orientierung. [[Struktur]]elles, wie Zeit und Quellen würden vernachlässigt, Journalismus mit Medien gleichgesetzt. Es wird unterstellt, dass Einstellungen der Journalisten handlungsrelevant sind. Befragungen würde auf vermutete Inhalte und Einstellungen geschlussfolgert. Weitere Vertreter sind [[Hans Mathias Kepplinger]] und [[Renate Köcher]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3IUiBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA35&amp;amp;lpg=PA35&amp;amp;dq=Kritik+am+Legitimistischer+Empirismus&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=1I4583jsxI&amp;amp;sig=QV3GQlxqyboxSfuAvRer1dK72fs&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjD2L3yopTQAhXKnBoKHQ7GBPMQ6AEIJjAC#v=onepage&amp;amp;q=Kritik%20am%20Legitimistischer%20Empirismus&amp;amp;f=false Öffentliche Kommunikation] abgerufen am 26. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritische Handlungstheorien ===&lt;br /&gt;
Bei den Kritischen [[Handlungstheorie (Soziologie)|Handlungstheorien]] liegt der Fokus auf Journalismus als kommunikativem und sozialem Handeln mit Handlungsregeln. Die Komplexität ist hoch, der Ertrag gering. Kerngegenstand der an Max Weber orientierten Handlungstheorien sind die Akteure, ihre Handlungen und deren Sinn. Soziales Handeln wird durch Regeln geformt. Ziel ist eine [[Klassifikation|Typologisierung]] journalistischer Handlungsmuster, -formen und -regeln. Es gibt nur wenige theoretisch elaborierte Ansätze, Baum und [[Jürgen Gottschlich|Gottschlich]] orientierten sich an [[Jürgen Habermas]]’ kritisch-theoretischem Ansatz. Baum will zeigen, dass [[Massenkommunikation]] über soziales Handeln in lebensweltliche Zusammenhänge eingebettet ist. Journalisten handeln demnach verständigungsorientiert. Gottschlich beschäftigt sich mit der Rolle Legitimität des Journalisten für den gesellschaftlichen [[Diskurs]]. Er beschreibt den &amp;#039;&amp;#039;[[Orientierung (mental)|Orientierung]]sverlust&amp;#039;&amp;#039;, der durch die [[Diskrepanz]] zwischen dem [[subjektiv]]en Berufsbild und dem tatsächlichen entsteht. Bucher thematisiert Zusammenhänge journalistischer Handlungen ([[Handlungsnetz]]e) als komplexe soziale Ereignisse. Buchers Ansatz orientiert sich an der [[Systemeigenschaften#Dynamik|Dynamik]] der Kommunikation, nicht an den Absichten der Handelnden und ist laut Bucher [[Komplementarität|komplementär]] zur Systemtheorie zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Funktionalistischen Systemtheorien ===&lt;br /&gt;
Der Fokus liegt bei den [[Funktionalismus (Sozialwissenschaften)|Funktionalistischen]] [[Systemtheorie]]n auf dem Journalismus als soziales System in der Weltgesellschaft. Die Komplexität ist sehr hoch, der Ertrag mittel. Sie begann 1969 mit [[Manfred Rühl]]s Studie &amp;#039;&amp;#039;Die Zeitungsredaktion als organisiertes soziales System&amp;#039;&amp;#039;. [[Redaktion]]elles Handeln ist in eine [[Rationalismus|rationalisierte]] und [[differenziert]]e Organisation eingebettet. Rühl befindet die Person als Paradigma als zu unelastisch. Die Alternative wäre ein ordnendes [[Sozialsystem]]. Hier kann zwischen Journalismus und seinen [[Umwelt]]en unterschieden werden. Das bedeutet eine Trennung von Journalisten als Personen und Journalismus als Sozialsystem. Die Einbettung des Journalismus ist stets abhängig von [[Sozialgeschichte|Soziohistorischem]]. Der Systembegriff ist nicht einheitlich. Es stellt sich die Frage, wie offen ([[Siegfried Weischenberg]]) oder geschlossen (Manfred Rühl) so ein System ist. Hierüber bestehen divergente Auffassungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker bemängeln, dass in der Luhmannschen Systemtheorie die Relevanz der Journalisten als handelnde Akteure unterschätzt wird. Die mikrostrukturelle [[Akteursperspektive]] werde in der Systemtheorie verkürzt dargestellt. Zudem vernachlässige die scheinbare [[Dichotomie]] von System und Subjekt die engen Bezüge zwischen handelnden Individuen und der funktional differenzierten Gesellschaft. Außerdem werden Verschränkungen, zum Beispiel zwischen ökonomischen und journalistischen Prozeduren, ausgeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Autopoiesis]] ist der Prozess der Selbsterneuerung oder -schaffung eines Systems. Weitere Vertreter sind [[Bernd Blöbaum]], [[Alexander Görke]] und [[Matthias Kohring]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Integrativen Sozialtheorien ===&lt;br /&gt;
Bei den Integrativen Sozialtheorien liegt der Fokus auf journalistischen Kognitionen (Akteure) und Kommunikationen (System) im Systemzusammenhang. Die Komplexität ist hoch, der Ertrag gering. Es existiert keine wirklich elaborierte Theorie. [[Christoph Neuberger]] überträgt Akteur-, Institutionen- und Systemtheorie auf die [[Journalismusforschung]]. Die Redaktion ist eine [[Institution]] mit handelnden Akteuren. Beides kann analysiert werden. Kritiker bemängeln theoretische Brüche, wenn ein Anschluss an die [[Konstruktivismus (Philosophie)|konstruktivistische]] Systemtheorie gesucht wird, zum Beispiel einflusstheoretische Prämissen gegenüber [[Operationalisierung|operationaler]] Geschlossenheit sozialer Systeme. Es bestehe keine Beziehung zwischen dem Journalismus und seiner Umwelt. Eine integrative Journalismustheorie muss erst entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cultural Studies ===&lt;br /&gt;
Bei [[Cultural Studies]] liegt der Fokus auf dem Journalismus als Teil der [[Populärkultur]] zur Produktion von Bedeutungen. Die Komplexität ist mittel, der Ertrag sehr gering. Cultural Studies sind keine eigene [[Einzelwissenschaft|Disziplin]]. Wichtig ist die [[Relation (Philosophie)|kontextuelle]] Erforschung von Veränderungen des Verhältnisses zwischen Kultur, Medien und Macht. Das Konzept ist offen mit vielen Wurzeln. Kultur wird nicht definiert. Das Hauptaugenmerk liegt auf der [[Rezeption (Kommunikation)|Rezeption]] von ([[Fernsehen|TV]]-)Unterhaltungsprogrammen. Es gibt Versuche, Kerngedanken auf den Journalismus zu übertragen (John Hartley, [[Stuart Allan (Medienwissenschaftler)|Stuart Allan]], [[Rudi Renger]]). Journalismus gilt in dieser Denkschule als kultureller [[Diskurs]] und Teil der Populärkultur. Stichworte sind Produktion von Bedeutungen, Journalismus als [[Ressource|Alltagsressource]], dient [[pleasure]]s, Medien als Bedeutungsstrukturen, als literarische oder [[visuell]]e [[Konstrukt]]e, die von Regeln und [[Tradition]]en geformt werden. Der Kulturbegriff wird allmählich relevanter. In der [[Globalisierung|globalisierten]] Welt verbindet das, was trennt: die kulturellen Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier dargestellte Unterscheidung von Löffelholz ist nicht die einzige Differenzierungsmöglichkeit. Allerdings hat sie konkurrierenden Sichtweisen eine klare Systematik voraus. Diese Systematik bedingt wiederum, dass eine Vielfalt an nicht einordenbaren Ansätzen und Sichtweisen unerwähnt bleibt, die zum Teil in Löffelholz eigenem Standardwerk „Theorien des Journalismus“ (2000, 2004) diskutiert werden. In dem 2016 von Löffelholz und Rothenberger herausgegebenen „Handbuch Journalismustheorien“ wurden jedoch weitere Theorien aufgenommen, u.&amp;amp;nbsp;a. kritische, partizipatorische und kulturorientierte Ansätze sowie Theorien mittlerer Reichweite. Die Systematik kann zwar nur für den deutschsprachigen Raum Gültigkeit beanspruchen, was Löffelholz und Quandt an anderer Stelle selbst explizit machen. So ist beispielsweise die in Deutschland weit verbreitete Systemtheorie nach Luhmann in der US-amerikanischen Journalismusforschung weitgehend unbekannt. Allerdings weisen Löffelholz und Rothenberger in der Einleitung zu ihrem Handbuch darauf hin, dass dieses Werk die weltweit umfassendste Übersicht zu Journalismustheorien sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Löffelholz &amp;amp; Liane Rothenberger (Hrsg.): Handbuch Journalismustheorien. Springer VS, Wiesbaden 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Public Journalism]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=[[Martin Löffelholz]] |JahrEA=2000 |Datum=2004 |Auflage=2. ergänzte Auflage |Titel=Theorien des Journalismus |Ort=Wiesbaden |Verlag=Westdeutscher}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martin Löffelholz |Datum=2002|Titel=Journalismuskonzepte. Eine synoptische Bestandsaufnahme |Hrsg=[[Irene Neverla]], [[Elke Grittmann]], [[Monika Pater]] |Sammelwerk=Grundlagentexte zur Journalistik |Verlag=Universitätsverlag (UVK) |Ort=Konstanz |Seiten=35–51}}&lt;br /&gt;
* Martin Löffelholz &amp;amp; [[Thorsten Quandt]], 2005: &amp;#039;&amp;#039;New journalism, old theories? Current developments in journalism theory: The German speaking countries&amp;#039;&amp;#039;, in Ecquid Novi. The South African Journal for Journalism Research, 26(2), 228–246.&lt;br /&gt;
* Martin Löffelholz &amp;amp; David Weaver (Hrsg.), 2008: &amp;#039;&amp;#039;Global Journalism Research. Theories, Methods, Findings, Future&amp;#039;&amp;#039;. Blackwell Publishing, Malden, Oxford, Carlton, ISBN 978-1-4051-5331-7.&lt;br /&gt;
* Martin Löffelholz &amp;amp; Liane Rothenberger (Hrsg.), 2016: &amp;#039;&amp;#039; Handbuch Journalismustheorien&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden: Springer VS, ISBN  978-3-531-18157-8.&lt;br /&gt;
* Manfred Rühl, 1980: &amp;#039;&amp;#039;Journalismus und Gesellschaft. Bestandsaufnahme und Theorieentwurf&amp;#039;&amp;#039;. Mainz: v. Hase &amp;amp; Koehler, ISBN 3-7758-0975-9.&lt;br /&gt;
* Max Weber, &amp;#039;&amp;#039;Die Presse als Forschungsfeld. Vorbericht über eine vorgeschlagene Erhebung über die Soziologie des Zeitungswesens&amp;#039;&amp;#039; in: [[Horst Pöttker|Pöttker, Horst]] (Herausgeber), 2001: &amp;#039;&amp;#039;Öffentlichkeit als gesellschaftlicher Auftrag. Klassiker der Sozialwissenschaft über Journalismus und Medien&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsverlag (UVK) Konstanz, 498 Seiten, ISBN 3-87940-632-4, Seiten 313 bis 325.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medienwissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nhfflkh</name></author>
	</entry>
</feed>