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	<title>Josy Meidinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:34:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Josy_Meidinger&amp;diff=1996529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-09-13T15:15:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josy Meidinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1899]] in [[Schäftlarn]]; † [[7. Juni]] [[1971]] in [[Neuburg an der Donau]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Maler]]in, [[Scherenschnitt]]künstlerin und [[Illustrator]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Josy Meidinger wurde 1899 als drittes Kind des Gymnasialassistenten Johann Meidinger und seiner Ehefrau Magdalena in [[Kloster Schäftlarn]] geboren. Nach kurzer Zeit in [[Donauwörth]] kam sie 1909 (durch Versetzung ihres Vaters) mit ihrer Familie nach Neuburg an der Donau. Dem Mädchenlyzeum folgte 1916 bis 1919 das Studium an der [[Königliche Kunstgewerbeschule München|Königlichen Kunstgewerbeschule]] in München, damals für Mädchen Ersatz der Akademie. 1920 ließ sie sich in Neuburg an der Donau als freischaffende Künstlerin nieder, wo sie, abgesehen von längeren Aufenthalten in Augsburg und Nürnberg, bis an ihr Lebensende blieb. Ihr Leben war geprägt vom [[Christentum|christlichen Glauben]], Verehrung für ihre großen Gönner, [[Rupprecht von Bayern|Kronprinz Rupprecht von Bayern]] und seine Gattin Herzogin [[Marie Gabriele in Bayern|Marie in Bayern]], welche ihr – nach Verwüstung ihrer Räume im Schloss durch internierte Fremdarbeiter ab 1945 im [[Jagdschloss Grünau]] bei Neuburg – freie Wohnung in [[Schloss Neuburg (Bayern)|Schloss Neuburg]] gewährten, und durch selbstlose Liebe zu Mensch, Tier und Natur.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;quot;Ein Leben für christliche Kunst&amp;quot; in &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Tagespost&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Mai 1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie kennzeichnet auch ihr gesamtes Lebenswerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Monografie &amp;#039;&amp;#039;Josy Meidinger, Scherenschnitte, Grafik&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Neuburg a.d.Donau, 2001, S. 22–27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
So vielseitig die Arbeiten Josy Meidingers inhaltlich und technisch sind, Grundlage ist stets eine emotional fundierte Zeichnung. Aus ihr entwickelte sie Gemälde, Holz- und Linolschnitte, vielfältige Grafiken und selbst Bühnenbilder,&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;quot;Alt-Nürnberger-Künstlermarionetten&amp;quot; im Bayerischen Volksbildungsverband, &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 7. September 1971 S. 13, &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 22. September 1927&amp;lt;/ref&amp;gt; besonders aber die filigranen [[Scherenschnitt]]e, nur mit der Schere und aus traditionell einem Stück, teilweise mehrschichtig farbig hinterlegt.&lt;br /&gt;
Bekannt sind über 1800 Scherenschnitte, wovon bis 1938 viele Hunderte als Illustrationen in Büchern, Zeitschriften, auf Kalendern und Postkarten des In- und Auslands veröffentlicht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Liste der Publikationen bis 2000 in der Monografie &amp;#039;&amp;#039;Josy Meidinger, Scherenschnitte, Grafik&amp;#039;&amp;#039; S. 253–255&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 versiegten die Verbindungen zum Ausland und den unterdrückten christlichen Verlagen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Für die Jahre 1920 bis etwa 1939 gilt Josy Meidinger neben [[Johanna Beckmann]] und [[Lotte Reiniger]] als die wohl profilierteste deutsche Scherenschnittkünstlerin, auch „ebenbürtig Künstlern wie Ernst Moritz Engert“.&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Weber, bis Februar 1998 1. Vorsitzender des Deutschen Scherenschnittvereins e.V., in &amp;#039;&amp;#039;Schwarz Auf Weiß&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift des Vereins, Nr. 3 S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hauptwerke ===&lt;br /&gt;
* „Drei-Königs-Legende“, 34 mit bis zu 7 Schichten farbig hinterlegte Scherenschnitte, 9 × 10 cm, 1926, in Glas gefasst zur Wandprojektion bei den Aufführungen der „Legende von den Heiligen 3 Königen“ von Gustav Schwab,&amp;lt;ref&amp;gt;Aus zahlreichen Beiträgen &amp;#039;&amp;#039;Ingolstädter Tagblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 28. März 1928 „ausgezeichnete Arbeiten von ganz besonderem künstlerischen Wert“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „TOTENTANZ“, 14 schwarze Scherenschnitte, 1930, 8,5 × 10 cm, als Glasdias zur Wandprojektion anläßlich der Aufführungen des Mysterienspiels „[[Totentanz]]“ von Gottfried Haaß-Berkow, eingerichtet von Max Gümbel-Seiling,&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Breitkopf&amp;amp;Härtel, Leipzig 1919,  Uraufführung am 20. Juli 1930 im Stadttheater Neuburg a.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;D., &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 16. Juli, 19. Juli und 22. Juli&amp;lt;/ref&amp;gt; und 22 Blätter „Totentanz“, mit einigen Grafiken als Buch 1996 erschienen,&amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bildband „TOTENTANZ“, Hg. Elmar Gernert, Nürnberg 1996, Besprechung von Hans Helmut Jansen in „Schwarz-Auf-Weiß“ Nr. 3 S. 13/14, und „TOTENTANZ actuell“, Zeitschrift der Association Danses Macabres d’Europe Nr.&amp;amp;nbsp;14, 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
* 39 „Habsburg-Schnitte“ zur Illustration von Märchenschriften und Gedichten der Kaiserin [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Elisabeth von Österreich]], im Auftrag von Frau [[Marie Louise von Larisch-Wallersee|Marie Luise von Wallersee]], der Nichte der Kaiserin. Die Schnitte entstanden zwar 1932/1933,&amp;lt;ref&amp;gt;handschriftlicher Brief  Frau von Wallersee&amp;#039;s an Josy Meidinger vom 2. Oktober 1932 „Liebe Josy, ich bin entzückt, einfach entzückt!“&amp;lt;/ref&amp;gt; die Verträge zur Veröffentlichung wurden 1934 geschlossen,&amp;lt;ref&amp;gt; Vereinbarung „zwischen Frau Marie Louise Meyers, geb. Baronesse von Wallersee, ci devant Gräfin Larisch, und Fräulein Josefine Meidinger“ vom 29. Februar 1932, und „Vertragliche Vereinbarung zwischen Frau Marie Louise Meyers von Wallersee, Mr. A. Paul Maerker-Branden, 910 Westend-Avenue, New York City, und Frl. Josy Meidinger, wohnhaft auf Schloß Neuburg a.d.Donau“ vom 10. Juli 1934&amp;lt;/ref&amp;gt; doch infolge Krankheit und Tod von Frau von Wallersee scheiterte die Publikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Ausstellungen nahm Josy Meidinger u.&amp;amp;nbsp;a. von 1922 bis 1939 jährlich mit bis zu 50 Arbeiten in München teil, dazu 1926 in Chicago, Nürnberg und Augsburg, 1934 und 1948 in Neuburg a. d. Donau.&amp;lt;ref&amp;gt;unzählige Besprechungen, u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;Fränkischer Kurier&amp;#039;&amp;#039; vom 4. April 1926, &amp;#039;&amp;#039;München-Augsburger Abendzeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Juli 1926, &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 9. Januar 1927, &amp;#039;&amp;#039;Bayernkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 3. April 1930, &amp;#039;&amp;#039;Münchener Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039; vom 30. März 1930 und 20. Januar 1939, und viele weitere&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihrem Tod fanden Einzelausstellungen 1978 und 1994 in Neuburg a.d.Donau, 1995 in Pfaffenhofen an der Ilm,&lt;br /&gt;
1999/2000 mit über 300 Arbeiten im staatlichen Schloss Neuburg und Wittelsbacher Jagdschloss Grünau statt, 2003/2004 schließlich in der städtischen Galerie Neuburgs.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neuburger Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 14. September, 22. September, 25. September, 26. September und 30. September 1978, &amp;#039;&amp;#039;Donaukurier&amp;#039;&amp;#039; vom 24., 25. und 26. Dezember 1994,&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Süddeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Dezember 1999, &amp;#039;&amp;#039;Weltkunst&amp;#039;&amp;#039; Nr. 2/2000 S. 264 und &amp;#039;&amp;#039;Bayernkurier&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Februar 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Arbeiten von Josy Meidinger befinden sich unter anderem im Eigentum des Hauses Wittelsbach, der Stadt Neuburg a. d. Donau, des [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseums Nürnberg]], des [[Historischer Verein Neuburg|Historischen Vereins Neuburg an der Donau e.V.]], sowie unzähliger Sammler und Privatpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
2000 wurde die Neuzüchtung einer [[Fuchsien]]art nach Josy Meidinger benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bay. Fernsehen, Infokanal „Gartenmagazin“ vom 2. Juli 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 erklärte der Stadtrat von Neuburg a. d. Donau das Grab von Josy Meidinger zum städtischen [[Ehrengrab]], beschloss die Gründung eines Josy-Meidinger-Museums und mit dem Verschönerungsverein Neuburg e.V. die Errichtung eines Josy-Meidinger-Denkmals.&amp;lt;ref&amp;gt;u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Neuburger Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Januar und 12. Juni 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde am 3. November 2010, gestaltet nach einem Scherenschnitt der Künstlerin, in einer Mauernische des Schlosses Neuburg a.d.Donau enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neuburger Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 4. November 2010 S. 33, &amp;#039;&amp;#039;Donaukurier&amp;#039;&amp;#039; vom 5. November 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid von der Dollen in &amp;#039;&amp;#039;Malerinnen im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Hirmer München 2000, S. 335, ISBN 3-7774-8700-7&lt;br /&gt;
* [[Lore Lorentz|Lore Lorenz]] in &amp;#039;&amp;#039;Erste Berührung-Bleibende Begegnung&amp;#039;&amp;#039;, in „Schwabenspiegel“ 4–5/2004, S. 428–431, ISBN 3-89639-460-6&lt;br /&gt;
* Barbara Höglmeier MA in „Neuburger Kollektaneenblatt“ 148/2000 S. 161–179, {{ISSN|0302-5934}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Wellmann (Linguist)|Hans Wellmann]] in &amp;#039;&amp;#039;Schwabenspiegel&amp;#039;&amp;#039; 1/2000 S. 73, ISBN 3-89639-244-1 und 4–5/2004 S. 368–370, ISBN 3-89639-460-6&lt;br /&gt;
* Elmar Gernert in &amp;#039;&amp;#039;TOTENTANZ&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag Nürnberg 1996 und &amp;#039;&amp;#039;Josy Meidinger, Scherenschnitte, Grafik&amp;#039;&amp;#039;, Stadt Neuburg a.d.Donau 2001, S. 7–34 u. 253–258.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.scherenschnitt.org/?s=josy+meidinger Deutscher Scherenschnittverein]&lt;br /&gt;
* [https://www.augsburger-allgemeine.de/suche/?q=josy+meidinger Artikelsuche zum Begriff „Josy Meidinger“ in der Tageszeitung „Augsburger Allgemeine“]&lt;br /&gt;
* [https://www.donaukurier.de/archiv/?fcms-facetedsearch-input=Josy+Meidinger&amp;amp;fcms-facetedsearch-sort-id=relevance Artikelsuche zum Begriff „Josy Meidinger“ in der Tageszeitung  „Donaukurier“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119429179|VIAF=45111599}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meidinger, Josy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meidinger, Josy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meidinger, Josefine&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Malerin, Scherenschnittkünstlerin und Illustratorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schäftlarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juni 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neuburg an der Donau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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