<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jostbergkloster</id>
	<title>Jostbergkloster - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Jostbergkloster"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jostbergkloster&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T22:10:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jostbergkloster&amp;diff=1649038&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jostbergkloster&amp;diff=1649038&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-20T08:10:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jostbergkloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Niederlassung der [[Franziskaner (OFM)|Franziskanerobservanten]] auf einem Höhenzug des [[Teutoburger Wald]]es südwestlich von [[Bielefeld]]. Erhalten sind die Grundmauern der spätgotischen Klosterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster-Jostberg-Gesamtanlage-von-Westen.jpg|mini|Die Reste des Jostbergklosters (Ansicht von Westen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kloster-Jostberg-Ansicht-von-Norden.jpg|mini|Die Fundamente der ehemaligen Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
In einer Urkunde des Jahres 1483 stellte Bischof [[Simon III. zur Lippe|Simon III. von Paderborn]] fest, dass zwei Jahre zuvor Gläubige auf dem &amp;#039;&amp;#039;Loyckhuserberge&amp;#039;&amp;#039; begonnen hatten, den heiligen Eremiten [[Jodokus]], den Schutzpatron der [[Pilger]], in einem Häuschen (&amp;#039;&amp;#039;domuncula&amp;#039;&amp;#039;) zu verehren. Da eine [[Wallfahrt]] entstanden war, erlaubte der Bischof den Bau einer Kapelle zu Ehren des Jodokus und der heiligen Maria. Spätestens 1496 baten der Franziskaner Johannes Schrage und sein Bruder, der Bielefelder Kaufmann Wessel Schrage, den Herzog [[Wilhelm (Jülich-Berg)|Wilhelm von Jülich und Berg]], Grafen von Ravensberg, darum, Franziskaner zu berufen, um den Jodokuskult vor Ort mit Hilfe einer klösterlichen Niederlassung zu betreuen. Nach einer Ortsbesichtigung lehnten die Ordensoberen der [[Kölnische Franziskanerprovinz|Kölnischen Franziskanerprovinz]] (&amp;#039;&amp;#039;Colonia&amp;#039;&amp;#039;) dies jedoch ab, da der Ort sehr einsam sei und sie wegen der nahe gelegenen Franziskanerklöster in Hamm und Lemgo keine weitere Niederlassung übernehmen könnten. Als der Herzog mit der Berufung eines anderen Ordens drohte und Wessel Schrage zudem beim Bischof und der [[Römische Kurie|Römischen Kurie]] intervenierte, erlaubte  Papst [[Alexander VI.|Alexanders VI.]] dem Franziskaner Deithard Duve, bei der Kapelle eine Niederlassung des Ordens zu errichten. Der Herzog übergab den Franziskanern die Kapelle und das umliegende Terrain.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1501 erhielten die Franziskaner aus Rom die Genehmigung, an einer anderen Stelle auf dem Berg, an der höchsten Stelle der Passstraße von Bielefeld nach [[Halle (Westf.)|Halle]], ein Kloster neu zu bauen, das 1502 [[Kirchweihe|geweiht]] wurde. Jedoch beklagten sich die Brüder über den Wind im Winter und Wassermangel im Sommer sowie über die Abgeschiedenheit, die die [[Seelsorge]] und das Betteln erheblich behinderten; 1504 starben zwei der Brüder. Am 10.&amp;amp;nbsp;Juni 1507 genehmigte Papst [[Julius II.]] gegen den Protest des Stifters Schrage eine Übersiedlung des Klosters in die Stadt Bielefeld, wo den Franziskanern ein Grundstück an der [[Obernstraße (Bielefeld)|Obernstraße]] geschenkt  worden war. Die neue Klosterkirche [[St. Jodokus (Bielefeld)|St. Jodokus und Franziskus]] wurde 1511 [[Kirchweihe|konsekriert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://historischer-rueckklick-bielefeld.com/2011/07/01/01072011/ historischer-rückklick-bielefeld.com: &amp;#039;&amp;#039;20. Juli 1511: Kirchweihe von St. Jodokus – Vom Berg in die Stadt&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Berg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spuren franziskanischer Geschichte. Abriß der Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinzen von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Dietrich-Coelde-Verlag, Werl 1999 (Bearb.: Bernd Schmies, Kirsten Rakemann), S.&amp;amp;nbsp;215,&amp;amp;nbsp;225.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Anlage ==&lt;br /&gt;
Die spätgotische Klosterkirche ist in Grundmauern in einer Höhe bis zu einem Meter erhalten. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] ist 9,1 Meter breit und 14 Meter lang. Die Kirche war [[Kirchenschiff|einschiffig]] mit drei [[Joch (Architektur)|Jochen]] und hatte einen 5/8-Chorschluss und eine Gesamtlänge von 24,4 Metern Innenmaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der Klosterkirche wurde 1912 auf Veranlassung der Stadt Bielefeld und 1966 durch die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Jodokus freigelegt. Seitdem zerfiel das Bauwerk; Souvenirjäger hatten wiederholt Stücke herausgebrochen. Erst 1993/94 erfolgte eine archäologische Grabung und Dokumentation. Die Instandsetzung und teilweise Restaurierung der Kirchenruine wurde 2009 beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle|autor=Jochen Rath|url=https://historischer-rueckklick-bielefeld.com/2011/07/01/01072011/|titel=20. Juli 1511: Kirchweihe von St. Jodokus – Vom Berg in die Stadt|werk=Historischer &amp;quot;RückKlick&amp;quot;|hrsg=Stadtarchiv Bielefeld  |datum=2011|zugriff=2019-07-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Daniel Bérenger: &amp;#039;&amp;#039;Müdehorst und Jostberg. Zwei Klosterkirchenruinen in Bielefeld.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg&amp;#039;&amp;#039; 92 (2007), S. 7–26.&lt;br /&gt;
*Daniel Bérenger: &amp;#039;&amp;#039;Zur Restaurierung der Klosterkirchenruine auf dem Jostberg bei Bielefeld.&amp;#039;&amp;#039; In: Archäologie in Westfalen-Lippe, Band 2015, S. 132–134 [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-aiw-250639 Digitalisat] Abgerufen am 6.&amp;amp;nbsp;Juli 2019&lt;br /&gt;
*Daniel Bérenger: &amp;#039;&amp;#039;Bielefeld: Die Klosterkirchenruine auf dem Jostberg&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Ostwestfalen-Lippe – Ausflüge zu Archäologie, Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8062-2303-3&lt;br /&gt;
*Roland Pieper: &amp;#039;&amp;#039;Jostberg bei Bielefeld. Aspekte zu einem Franziskanerkloster in Passlage.&amp;#039;&amp;#039; In: R. Averkorn (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Europa und die Welt in der Geschichte. Festschrift zum 60. Geburtstag von Dieter Berg&amp;#039;&amp;#039;, Bochum 2004, S. 813–832.&lt;br /&gt;
*Michael Zozmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Klosters auf dem Jostberg bis zu seiner Verlegung in die Stadt Bielefeld im Jahr 1511.&amp;#039;&amp;#039; In: Johannes Altenberend, Josef Holtkotte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;St. Jodokus 1511 - 2011. Beiträge zur Geschichte des Franziskanerklosters St. Jodokus in Bielefeld.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2011, ISBN 978-3-89534-911-9, S. 25–40. | [http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/mzozmann/images/jodokus.pdf Digitalisat] Abgerufen auf wwwhomes.uni-bielefeld.de/mzozmann am 6. Juli 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/0/38.72/N|EW=8/29/25.0/E|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Franziskanerkloster in Nordrhein-Westfalen|Bielefeld, Jostbergkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Nordrhein-Westfalen|Bielefeld, Jostbergkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Bielefeld, Jostbergkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jodokuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in Nordrhein-Westfalen|Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gadderbaum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Bielefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Franziskanerprovinz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1498]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>