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	<title>Jost Wiedmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T07:47:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: {{Belege fehlen}}</title>
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		<updated>2026-04-10T11:03:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;{{Belege fehlen}}&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jost Wiedmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. März]] [[1931]] in [[Breslau]]; † [[2. Dezember]] [[1993]] in [[Tübingen]]) war ein deutscher [[Paläontologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Vater Alfred Wiedmann war Stadtbaumeister in Breslau. Jost W. besuchte dort ab 1941 das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]]. Ein Klassenkamerad war [[Walter Odersky]], 1988 bis 1996 Präsident des [[Bundesgerichtshof]]es. Die Familie Wiedmann floh bei Kriegsende 1945 nach [[Berlin]]. Von 1950 bis 1955 studierte Wiedmann zunächst in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], dann an der [[Universität Tübingen]]. Er [[promoviert]]e dort 1960 bei [[Otto Heinrich Schindewolf]], [[habilitiert]]e sich 1965 und wurde 1979 zum [[Professor]] ernannt. In seiner akademischen Laufbahn trug er wesentlich zu dem 1984 beendeten Sonderforschungsbereich [[Paläoökologie]] bei. Wegen der besseren Arbeitsbedingungen in Tübingen lehnte er 1984 den Ruf auf einen Lehrstuhl an der [[Universität Hamburg]] ab. Jost Wiedmann verstarb nach langer Krankheit im 63. Lebensjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Das Wiedmannsche „Kreideseminar“ war über viele Jahre eine feste Einrichtung am Tübinger Institut für [[Geologie]] und Paläontologie. Als Nachfolger von Schindewolf wurde Wiedmann zu einem der führenden Systematiker der Kreideammoniten, die er weltweit (zuletzt auch in [[Nepal]]) mit Schwerpunkten im westlichen [[Mittelmeerraum]] und in Nord[[spanien]] untersuchte. Mit seiner im Institut für Geologie und Paläontologie aufgebauten Arbeitsgruppe hatte er eine Art „verschworener Gemeinschaft“ gebildet. Mehrere seiner ehemaligen Doktoranden arbeiten – im In- und Ausland – erfolgreich in der wissenschaftlichen Forschung. Zwei seiner „Schüler“ erhielten 1993/94 den Ruf auf eine Professur.&lt;br /&gt;
In rund 150 Beiträgen in wissenschaftlichen Zeitschriften und in Themenbänden hat Wiedemann seine Forschungsergebnisse mitgeteilt. Er pflegte auch intensiven Kontakt mit Instituten im In- und Ausland und beteiligte sich an internationalen Großprojekten. Jost Wiedmann war Mitglied der Deutschen [[Stratigraphie (Geologie)|Stratigraphischen Kommission]] (DSK), der Geologischen Vereinigung (GV), der Palaeontographic Society, der Palaeontological Association (PalAss), der Société Géologique de France (SGF), der Palaeontologischen Gesellschaft und der Palaeontological Society of Japan.&lt;br /&gt;
Ganz besonders hat er sich um Kontakte mit Kollegen aus Osteuropa einschließlich [[Russland]] verdient gemacht. Im Jahre 1990 wurde ihm der „Ministerpreis“ des [[Polen|polnischen]] Erziehungsministeriums verliehen.&lt;br /&gt;
Im März 1996 wurde zu Ehren von Jost Wiedmanns 65. Geburtstag vom Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Tübingen ein dreitägiges internationales Symposium abgehalten. Es referierten Wissenschaftler aus Deutschland, [[Schweden]], der [[Schweiz]] und den [[USA]] zu Wiedmanns Spezialgebiet, den „[[Ammoniten]] der Kreide“ ([[Kreidezeit]] vor 130 bis 60 Mio. Jahren). Schwerpunkt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Symposiums war die Entwicklungsgeschichte dieser ausgestorbenen Kopffüßer unter Berücksichtigung geologischer und klimatischer Umweltbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117355941}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ammoniten der vascogotischen Kreide (Nordspanien),&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unterkreide-Ammoniten von Mallorca&amp;#039;&amp;#039;, 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biostratigraphische Untersuchungen in der nordspanischen Oberkreide&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1965&lt;br /&gt;
* (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Aspekte der Kreide Europas&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1979&lt;br /&gt;
* (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Subsidenz-Entwicklung im kantabrischen Variszikum und an passiven Kontinentalrändern der Kreide&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117355941|LCCN=n/80/122664|VIAF=19768280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiedmann, Jost}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläontologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiedmann, Jost&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Paläontologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. März 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Dezember 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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