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	<title>Jossi Sarid - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Jossi_Sarid&amp;diff=2060281&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stiller Zuhörer: /* Weblinks */ Webseite der Knesset</title>
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		<updated>2025-02-04T15:48:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Webseite der Knesset&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Yossi Sarid.JPG|mini|hochkant|Jossi Sarid]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jossi Sarid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|יוסי שריד&amp;amp;lrm;}}; geboren am [[24. Oktober]] [[1940]] in [[Rechovot]], [[Völkerbundsmandat für Palästina]]; gestorben am [[4. Dezember]] [[2015]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ofer Aderet: [http://www.haaretz.com/israel-news/1.690131 &amp;#039;&amp;#039;Yossi Sarid, Former Knesset Member and Minister, Dies at 75&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Haaretz]], 5. Dezember 2015 (en)&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Tel Aviv]]) war ein linksgerichteter [[israel]]ischer Nachrichten-Kommentator und Politiker. Bekannt wurde er als wichtiger Exponent der israelischen Friedensbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jossi Sarids Geburtsname war Sneider. Sein Vater Yaakov, der als einziger seiner Familie die [[Shoah]] überlebt hatte, änderte den Familiennamen 1945 in Sarid (hebräisch: Überbleibsel).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.israelnetz.com/innenpolitik/detailansicht/aktuell/israelischer-linkspolitiker-jossi-sarid-gestorben-94338/ |wayback=20151222071045 |text=&amp;#039;&amp;#039;Israelnetz.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-03-05 17:09:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide Eltern waren in der damals polnischen Stadt [[Rafaliwka]] (Rafałówka) aufgewachsen und 1934 nach Palästina ausgewandert. Seine schwer depressive Mutter Duba Sarid nahm sich am 19. Jahrestag des von den Nazis in einem Wald bei Rafałówka begangenen Massakers, bei dem ihre Mutter, ihr Vater, ihre Schwester und ihr Bruder erschossen wurden, das Leben. Sein Vater, dessen Lebenswille ungebrochen war, arbeitete als Lehrer und wurde Leiter aller sozialistischen Schulen und Mitarbeiter im israelischen Erziehungsministerium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ari Shavit]] |Titel=Mein gelobtes Land – Triumph und Tragödie Israels |Auflage=1 |Verlag=Bertelsmann Verlag |Ort=München |Datum=2015 |ISBN=978-3-570-10226-8 |Seiten=337–344 |Kommentar=Erstausgabe 2013 bei Spiegel &amp;amp; Grau, New York}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarid diente ab 1958 im Artillerie-Corps und als Militär-Korrespondent in den [[Israelische Verteidigungsstreitkräfte|Israelischen Verteidigungsstreitkräften]]. Nach dem Militärdienst arbeitete er als Korrespondent für [[Israeli Public Broadcasting Corporation|Israel Radio]]. Als Journalist war er bekannt für sein geschliffenes Hebräisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rößler&amp;quot;&amp;gt;Hans-Christian Rößler: &amp;#039;&amp;#039;Jossi Sarid gestorben&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Dezember 2015, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit 24 Jahren wurde er Pressesprecher der sozialdemokratischen Partei [[Awoda]]. Schnell gewann er das Vertrauen von [[Levi Eschkol]], [[Pinchas Sapir]] und [[Golda Meir]]. An der [[New School for Social Research]] in New York studierte er kurz nach dem [[Sechs-Tage-Krieg]] Politikwissenschaften. Dort beteiligte er sich am Protest gegen den [[Vietnamkrieg]] der [[Students for a Democratic Society]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; dies veränderte auch seinen Blick auf die militärische Politik Israels. Dass sich Golda Meir weigerte, das [[Westjordanland]] nach dem von Israel gewonnenen Krieg wieder unter arabische Verwaltung zu stellen, verstand er nicht. Sein Verhältnis zur Parteiführung trübte sich. Nach den militärischen Triumphen [[Mosche Dajan]]s galt er bald als Außenseiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Beinaheniederlage des [[Jom-Kippur-Krieg]]s die Machtverhältnisse relativiert hatte, war er von 1974 bis 2006  Mitglied der [[Knesset]] für [[HaMa’arach|Ma’arach]], [[Ratz (Partei)|Ratz]] und [[Meretz]]. Ab dem Wahlsieg [[Menachem Begin]]s 1977 wurde er zu einer der wichtigsten Stimmen der linken Opposition. 1982 sprach er sich als erster [[Zionismus|zionistischer]] Knesset-Abgeordneter gegen den [[Libanonkrieg 1982|Libanonkrieg]] aus,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; was ihn zunächst zahlreichen Anfeindungen aussetzte, letztlich aber seinen Rückhalt stärkte, als sich der Krieg als [[Fiasko]] erwies.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Von 1992 bis 1996 war Sarid Minister für Umwelt und von 1999 bis 2000 Minister für Erziehung, Kultur und Sport. Er regte an, auch Gedichte palästinensischer Autoren in israelische Schulbücher aufzunehmen und in Israel offiziell des [[Völkermord an den Armeniern|Völkermordes an den Armeniern]] zu gedenken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rößler&amp;quot; /&amp;gt; Er war einer der Vertrauten von [[Jitzchak Rabin]] und war an den Vorarbeiten für die [[Oslo-Friedensprozess|Abkommen mit den Palästinensern]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rößler&amp;quot; /&amp;gt; Von 1996 bis 2003 führte Sarid die links-[[Säkularismus|säkuläre]] Partei Meretz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarid lebte in Tel Aviv. In seinen wöchentlichen &amp;#039;&amp;#039;[[Haaretz]]&amp;#039;&amp;#039;-Kolumnen brachte er seine Kritik an der israelischen Regierung, besonders an ihrer Besatzungspolitik zum Ausdruck. Er war einer der Wortführer der Bürgerrechts- und Friedensbewegung [[Schalom Achschaw]]. [[Der Spiegel]] schrieb im Nachruf: „Sprachmächtig, mit scharfen Verstand und oft beißender Kritik hielt er seinem Land den Spiegel vor, kämpfte gegen Korruption, Rassismus und die Besatzungspolitik. Er litt am Kurs Israels und trauerte öffentlich bis zuletzt in seinen &amp;#039;&amp;#039;Haaretz&amp;#039;&amp;#039;-Kolumnen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/yossi-sarid-75-a-f4e7f34f-0002-0001-0000-000140390074 Nachruf im &amp;#039;&amp;#039;Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 51/2015, S. 141.]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ari Shavit]] beschrieb ihn 2013 in seinem Buch als [[Resignation|resigniert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb im Dezember 2015 im Alter von 75 Jahren an den Folgen eine [[Herzinfarkt]]s. Er wurde am 6. Dezember auf dem Friedhof des Kibbuz Givat Hashlosha im [[Drom HaScharon]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Israels Ministerpräsident [[Benjamin Netanjahu]] würdigte ihn in einem Nachruf: „Obwohl wir in vielen Punkten unterschiedlicher Meinung waren, habe ich ihn bewundert für das Festhalten an seinen Überzeugungen, für sein umfangreiches Wissen und für seinen einwandfreien Gebrauch des Hebräischen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.blick.ch/news/ausland/israel-langjaehriger-israelischer-linkspolitiker-jossi-sarid-gestorben-id4430397.html]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jossi Sarid war verheiratet mit Dorit und hatte drei Kinder. Der 1965 geborene Jurist und Schriftsteller [[Yishai Sarid]] ist sein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yossi Sarid|Jossi Sarid}}&lt;br /&gt;
* [https://main.knesset.gov.il/en/MK/APPS/mk/mk-personal-details/126 Jossi Sarid] auf der Webseite der [[Knesset]] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1112558926|LCCN=nr/97/17155|NDL=|VIAF=66373411}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sarid, Jossi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungsminister (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltminister (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knesset-Abgeordneter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meretz-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rechovot)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2015]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sarid, Jossi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sarid, Yossi&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rechovot]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 2015&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stiller Zuhörer</name></author>
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