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	<title>Josias von Heeringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-06T19:00:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0067, Josias v. Heeringen.jpg|mini|Josias von Heeringen (1915)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josias Oskar Otto von Heeringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. März]] [[1850]] in [[Kassel]]; † [[9. Oktober]] [[1926]] in [[Berlin-Charlottenburg]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[Generaloberst]], [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsminister]], Verbandsfunktionär und von 1919 bis 1926 Präsident des [[Kyffhäuserbund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Er war der Sohn des [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischen]] Oberhofmarschalls und Theaterintendanten Josias von Heeringen (1809–1885) und dessen Ehefrau Karoline von Starkloff (1817–1871)&amp;lt;ref&amp;gt;Tochter von Oberforstdirektor Georg Wilhelm von Starkloff (1770–1828) und Susette Margarete Kunckel von Loewenstein&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sein jüngerer Bruder [[August von Heeringen]] (1855–1927) stieg in der Kriegsmarine bis zum [[Admiral]] und Chef des Admiralstabs auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josias von Heeringen heiratete 1874 in Wiesbaden Auguste [[Dewall (Adelsgeschlecht)|von Dewall]] (1853–1942), Tochter des preußischen Generalleutnants [[Kasimir von Dewall (General)|Kasimir von Dewall]] (1811–1895). Das Paar hatte vier Söhne, darunter der Freimaurer [[Kurt von Heeringen]], und zwei Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärische Laufbahn ===&lt;br /&gt;
Heeringen trat am 11. April 1867 aus dem [[Kadettenkorps]] kommend als [[Fähnrich]] in das [[Füsilier-Regiment „von Gersdorff“ (Kurhessisches) Nr. 80|Füsilier-Regiment Nr. 80]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Mit dem Regiment nahm er 1870/71 als [[Leutnant|Sekondeleutnant]] am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] teil. In der [[Schlacht bei Wörth]] wurde er schwer verwundet und erhielt für persönliche Tapferkeit das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. Nach mehreren Stationen seiner militärischen Laufbahn wurde Heeringen 1887 [[Major]] im [[Preußisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]]. Zwischen 1892 und 1895 war er Abteilungschef im [[Großer Generalstab|Generalstab]]. Im Jahr 1898 wurde Heeringen zum [[Generalmajor]] und zum Direktor des Armee-Verwaltungsdepartements im Kriegsministerium ernannt. 1901 wurde er zum [[Generalleutnant]] befördert. 1903 wurde er Kommandeur der [[22. Division (Deutsches Kaiserreich)|22. Division]]. Am 21. September 1906 wurde Heeringen zum [[General der Infanterie]] befördert und gleichzeitig zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[II. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|II. Armee-Korps]] in Stettin ernannt. Dieses Kommando hatte er bis zum 31. August 1909 inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtszeit als Kriegsminister ===&lt;br /&gt;
Vom 19. August 1909 bis zum 4. Juli 1913 amtierte Heeringen als Kriegsminister. Er widersetzte sich den Plänen von Generalstabschef [[Helmuth Johannes Ludwig von Moltke]] und Oberst [[Erich Ludendorff]], damals Leiter der Aufmarschabteilung des Generalstabs, die Heeresstärke in Friedenszeiten von 670.000 auf 970.000 Mann aufzustocken.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Fesser]]: &amp;#039;&amp;#039;„Je eher, desto besser.“ Sehenden Auges in die Katastrophe des Ersten Weltkriegs: Im viel beschworenen Jahr 1913 wird in Berlin der finale Aufrüstungsschub beschlossen.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Zeit. 7. März 2013. S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur durch einen [[Immediatvortrag]] bei Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] konnte der Kriegsminister es erreichen, dass in der [[Ludwig Frank (Politiker, 1874)#Heeresvorlage und Wehrbeitrag 1913|Heeresvorlage 1913]] die Heeresvergrößerung auf 117.000 (statt der geplanten 300.000) Mann begrenzt blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Thilo Vogelsang: Heeringen, Josias Oskar Otto von. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch die Kritik, durch seinen Einsatz gegen eine forcierte Aufrüstung habe Heeringen die Aufstellung dreier zusätzlicher Armeekorps vereitelt, riss nicht ab. Die Beziehungen zwischen dem Kriegsministerium und dem Generalstab blieben derart angespannt, dass der Kriegsminister den Kaiser um seine Amtsentpflichtung bat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus dem Kabinett war Heeringen Generalinspekteur der [[II. Armee-Inspektion (Deutsches Kaiserreich)|II. Armee-Inspektion]] mit Sitz in Berlin und wurde am 27. Januar 1914 zum Generaloberst befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde Heeringen am 2. August 1914 zum [[Oberbefehlshaber]] der [[7. Armee (Deutsches Kaiserreich)|7. Armee]] an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] ernannt. Das Armeeoberkommando 7 blieb bis zum September 1914 an die Weisungen der [[6. Armee (Deutsches Kaiserreich)|6. Armee]] gebunden, um ein einheitliches Vorgehen der Nachbararmeen in der [[Schlacht in Lothringen]] (21./22. August 1914) zu gewährleisten. Während der [[Schlacht bei Mülhausen (1914)|Schlacht von Mülhausen]] verteidigte Heeringen das Elsass gegen Angriffe der französischen Vogesengruppe ([[Armée d’Alsace]]) unter General [[Paul Pau|Paul Marie Pau]]. Deren Angriff auf den [[Donon]], den Nordgipfel der Vogesen, von dessen Einnahme General Pau sich eine Entlastung der [[1ere Armée (Frankreich)|französischen 1. Armee]] unter General [[Auguste Dubail]] erhoffte, scheiterte unter schweren Verlusten. Am 13. September 1914 und den Folgetagen wurde die 7. Armee in den Raum südlich von [[Laon]] verlegt und half, die schwer bedrängte deutsche Front in der [[Schlacht an der Aisne (1914)|Schlacht an der Aisne]] zu stabilisieren. Heeringen erhielt dabei kurzfristig den Befehl einer zentralen Heeresgruppe beiderseits Reims. Am 28. August 1915 wurde er mit dem Orden [[Pour le Mérite]] ausgezeichnet. Am 28. August 1916 musste er die 7. Armee an General der Artillerie [[Richard von Schubert (General)|Richard von Schubert]] abgeben und verließ die Westfront. Von 1916 bis 1918 war er Oberbefehlshaber der [[Oberkommando der Küstenverteidigung|Küstenverteidigung]]. Am 18. September 1918 wurde Heeringen in die Position [[Offizier von der Armee]] überführt und nach Kriegsende am 18. November 1918 aus dem aktiven Dienst verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 15. November 1919 bis 1926 war Heeringen Präsident des [[Kyffhäuserbund]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
Heeringen wurde im September&amp;amp;nbsp;1914 [[Ehrenbürger]] der Stadt Kassel. Außerdem war er seit 18. September 1918 [[Regimentschef|Chef]] des [[Colbergsches Grenadier-Regiment „Graf Gneisenau“ (2. Pommersches) Nr. 9|Colbergschen Grenadier-Regiments „Graf Gneisenau“ (2. Pommersches) Nr. 9]] sowie Ritter des [[Schwarzer Adlerorden|Schwarzen Adlerordens]] mit Kette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|196|197|Heeringen, Josias Oskar Otto von|Thilo Vogelsang|117509760}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117509760}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/007394}}&lt;br /&gt;
* [https://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%2010.pdf Acta borussica Bd.10 S. 390] (PDF-Datei; 2,74 MB)&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/48965078-e51e-4daf-b637-190d788a30a9/ Nachlass Bundesarchiv N 972]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117509760|titel=Heeringen, Josias Oskar Otto von|datum=2023-03-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Preußische Kriegsminister}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117509760|VIAF=52469199}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heeringen, Josias von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Schwarzen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kyffhäuserbund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1850]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heeringen, Josias von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer Generaloberst, Kriegsminister und Verbandsfunktionäre&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. März 1850&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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