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	<title>Joshua Reynolds - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Minoo: /* Das Porträt von Mai (1776) */ lnk</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Das Porträt von Mai (1776): &lt;/span&gt; lnk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joshua Reynolds Self Portrait.jpg|mini|Joshua Reynolds: &amp;#039;&amp;#039;Selbstporträt&amp;#039;&amp;#039;, 1776]]&lt;br /&gt;
Sir &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Royal Academy of Arts#Mitgliedschaft|PRA]] [[Royal Society of Arts|FRSA]] (* [[16. Juli]] [[1723]] in [[Plympton (Devon)|Plympton]] bei [[Plymouth]], [[Devon (England)|Devon]]; †&amp;amp;nbsp;[[23.&amp;amp;nbsp;Februar]] [[1792]] in [[London]]) war neben [[William Hogarth]] und [[Thomas Gainsborough]] der bekannteste und durch sein künstlerisches und kunsttheoretisches Wirken der einflussreichste [[England|englische]] Maler des 18. Jahrhunderts. Er wird zur [[English School|English school]] des 18./19. Jahrhunderts gezählt. 1768 wurde er erster Präsident der neu gegründeten [[Royal Academy of Arts]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.royalacademy.org.uk/art-artists/name/joshua-reynolds-pra Joshua Reynolds.] Royal Academy of Arts; abgerufen am 15. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Joshua Reynolds wurde 1769 von [[Georg III. (Vereinigtes Königreich)|Georg III.]] zum Ritter geschlagen und war damit erst der zweite englische Künstler, dem diese Ehre zuteilwurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Richard Wendorf |Titel=Sir Joshua Reynolds: The Painter in Society. |Verlag=Harvard University Press |Ort=Cambridge, Mass. |Datum=1998 |Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde taub geboren oder ertaubte im frühen Kindesalter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20170803151058if_/http://www.disability.co.uk/sites/default/files/resources/B.pdf |titel=Britains Deaf Heritage |sprache=en |abruf=01.10.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Reynolds wurde als Sohn eines Geistlichen Samuel Reynolds (1681–1745) geboren und begann mit siebzehn Jahren eine Lehre bei dem Porträtmaler [[Thomas Hudson]] in London. Es waren vier Lehrjahre ausgemacht, doch schon nach zweieinhalb Jahren verließ Reynolds die Werkstatt Hudsons wieder, da er alles gelernt hatte, was Hudson ihm beibringen konnte. In den folgenden Jahren versuchte er sich in Plymouth in der [[Porträtmalerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Italienreise von 1750 bis 1752 vervollständigte er seine künstlerische Ausbildung. Er war begeistert von der Kunst der [[Antike]] und der [[Hochrenaissance]], vor allem von den Werken [[Raffael]]s und [[Michelangelo]]s, was ihn allerdings nicht davon abhielt, einige witzige Parodien auf ihre Werke zu malen, so etwa eine [[Parodie]] von Raffaels &amp;#039;&amp;#039;[[Schule von Athen]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Busch]]: &amp;#039;&amp;#039;Great Jump. Laurence Sterne und die bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;. Fink, München 2011. Abb.&amp;amp;nbsp;21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber auch die Venezianer hinterließen ihren Einfluss in Reynolds’ Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinwendung zum „Grand Style“ mit seinen Anleihen bei großen Meistern ===&lt;br /&gt;
Zurück in London ist der Einfluss Italiens in seinen Werken unverkennbar. Fortan widmet sich Reynolds dem „Grand Style“ und wird zum Verfechter einer Porträt- und Historienmalerei, die sich am Ideal der großen Kunst vergangener Epochen orientiert. &amp;#039;&amp;#039;Grand Style&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen idealisierten ästhetischen Stil, der sich aus dem Klassizismus und der Kunst der Hochrenaissance ableitet. Im 18. Jahrhundert verwendeten britische Künstler und Kunstkenner den Begriff, um Gemälde zu beschreiben, die visuelle [[Metapher]]n enthielten, um edle Eigenschaften zu suggerieren. Es war Sir Joshua Reynolds, der den Begriff in seinen &amp;#039;&amp;#039;Discourses on Art&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gutenberg.org/files/2176/2176-h/2176-h.htm |titel=Seven Discourses on Art |abruf=2024-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verbreitete, einer Reihe von Vorträgen, die er zwischen 1769 und 1790 an der [[Royal Academy of Arts]] hielt. Darin vertrat er die Ansicht, dass Maler ihre Sujets eher durch Verallgemeinerung und Idealisierung wahrnehmen sollten als durch die genaue Nachahmung der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich auf die [[Historienmalerei]] angewandt, die in der Hierarchie der Gattungen als die höchste gilt, wurde der &amp;#039;&amp;#039;Grand Style&amp;#039;&amp;#039; später auch auf die [[Porträtmalerei]] angewandt, bei der die Dargestellten in Lebensgröße und in ganzer Figur in einer Umgebung abgebildet wurden, die den [[Adel]] und den elitären Status der Dargestellten zum Ausdruck brachte. Zu den gängigen Metaphern gehörten die klassische Architektur, die für Kultiviertheit und Raffinesse stand, und der [[Pastorale (Bildende Kunst)|pastorale]] Hintergrund, der einen tugendhaften Charakter von unprätentiöser Ehrlichkeit implizierte, der nicht durch den Besitz großer Reichtümer und Ländereien befleckt war.[[Datei:Porträt der Society of Dilettanti.jpg|mini|Joshua Reynolds: Porträt der [[Society of Dilettanti]] (1777/79)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Nobilitierung der englischen Bildnismalerei ===&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert war in England hauptsächlich die Porträtmalerei nachgefragt, denn Adlige und reiche Geschäftsleute wollten an den Wänden ihrer Räume vor allem sich selbst in idealisierter Form repräsentiert sehen. Zudem traute man, auch wenn man andere Bildgattungen schätzte, den englischen Malern keine Historienbilder im großen Stil zu, sondern nur ausländischen Künstlern, vor allem Italienern und Franzosen. Dabei stellte seinerzeit das [[Historiengemälde]] die höchste Gattung innerhalb der Malerei dar. Diese Gattung wurde von den Sammlern jedoch überwiegend in Italien gekauft, und um die englische Malerei auf eine Stufe mit der Malerei in anderen europäischen Ländern zu stellen, galt es, die englische Historienmalerei, wie sie zu Beginn des 18. Jahrhunderts nur wenige einheimische Künstler, etwa [[James Thornhill]], pflegten, stärker gesellschaftsfähig zu machen. Um dies zu erreichen, näherte Reynolds das Porträt der Historie an. Diese Annäherung bedeutete eine Idealisierung und Erhöhung des Porträtierten, die bei den Auftraggebern gut ankam. Reynolds entwickelt sich zum beliebtesten Porträtmaler in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Präsident der Royal Academy of Arts (1768–1792) ===&lt;br /&gt;
Als 1768 die [[Royal Academy of Arts]] gegründet wurde, blieb König [[Georg III. (Vereinigtes Königreich)|Georg&amp;amp;nbsp;III.]], der nicht unbedingt ein Anhänger Reynolds war, auf Grund von dessen Beliebtheit in der Öffentlichkeit nichts anderes übrig, als ihn zum Präsidenten zu ernennen. Und im darauffolgenden Jahr wurde Reynolds für seine Verdienste geadelt. In der Position des Akademie-Präsidenten war es für ihn leichter, sein Ziel, die Nobilitierung der englischen Malerei, zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1769 erhob ihn König Georg&amp;amp;nbsp;III. als [[Knight Bachelor]] in den [[Britischer Adel|Adelsstand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historiengemälde ===&lt;br /&gt;
1773 wagte er es erstmals, ein [[Historiengemälde]], &amp;#039;&amp;#039;Ugolino und seine Söhne im Hungerturm&amp;#039;&amp;#039;, in der Royal Academy auszustellen, um die Öffentlichkeit auch an andere Gattungen neben der [[Porträtmalerei]] heranzuführen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Omai.jpg|mini|Portrait of Mai („Omai“), Öl auf Leinwand, 236 × 140 cm – National Portrait Gallery London und The Getty Museum, Kalifornien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Porträt von Mai (1776) ===&lt;br /&gt;
Sir Joshua Reynolds’ spektakuläres Porträt von [[Omai|Mai (Omai)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.npg.org.uk/support/the-portrait-of-omai |titel=The Portrait of Mai |abruf=2024-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nimmt einen zentralen Platz in der europäischen [[Kunstgeschichte]] ein. Es zeigt den ersten [[Polynesier]], der [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] besuchte, und gilt weithin als das beste Porträt eines der größten britischen Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai (um 1753–1777) stammte aus [[Raiatea]], einer Insel, die heute zu [[Französisch-Polynesien]] gehört, und reiste mit Kapitän [[James Cook]] von [[Tahiti]] nach England. Im Juli 1774 landete Mai (oder „Omai“, wie er dort genannt wurde) im englischen [[Spithead]] und war damit der erste polynesische Besucher in Großbritannien. Bei seiner Ankunft erregte Mai das Interesse und die Bewunderung der britischen Gesellschaft. Joshua Reynolds hielt Mai in einem imposanten Ganzkörperporträt fest. Reynolds stellte Mai, der sich in England britisch kleidete, barfuß und dennoch elegant vor einer idealisierten tropischen Landschaft dar. Die dynamische Pose erinnert an eine der berühmtesten [[Skulptur]]en der klassischen [[Antike]], den [[Apollo von Belvedere|Apoll von Belvedere]], während der [[Turban]] und die [[Tätowierung|tätowierten]] Hände auf Mais außereuropäische Herkunft hinweisen. Der cremefarbene Stoff von [[Schärpe]], Turban und Gewand stellt wahrscheinlich &amp;#039;&amp;#039;Tapa&amp;#039;&amp;#039; oder Rindenstoff dar, der in Mais polynesischer Kultur traditionell von Personen mit hohem sozialen Status getragen wurde. Im April 1776 reichte Reynolds das Porträt von Mai bei der jährlichen Ausstellung der [[Royal Academy of Arts|Royal Academy]] ein, wo es großen Anklang fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mais Reise nach England hatte diplomatische Gründe. Als er noch ein Kind war, wurde seine Heimatinsel Raiatea von der Nachbarinsel Bora Bora angegriffen und sein Vater getötet. Seine Familie floh nach Tahiti, das 1767 von der britischen Marine angegriffen und von König George III. beansprucht wurde. Mai, der während der Belagerung durch Kanonenschüsse verwundet wurde, war von den Waffen der Fremden beeindruckt. Als Kapitän Cooks Gefolge einige Jahre später von den pazifischen Inseln nach England zurückkehrte, sah Mai eine strategische Chance. Er beantragte die Überfahrt nach Großbritannien auf der HMS Adventure in der Hoffnung, Waffen zu erhalten, mit denen er das Land seiner Familie von den Bora Boranern zurückfordern konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1776, kurz nach dem Ende der Ausstellung in der Royal Academy, trat Mai die Heimreise an. Er erreichte die Pazifikinseln, starb dort 1779, ohne nach Raiatea zurückzukehren. Das Porträt von Mai, das Reynolds als sein Meisterwerk betrachtete, blieb bis zu seinem Tod 1792 im Atelier des Künstlers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Atelierverkauf des Künstlers (3. Tag, 16. April 1796) wurde das Gemälde für 100 Guineen an Michael Bryan verkauft, der es 1796 an [[Frederick Howard, 5. Earl of Carlisle]] (1748–1825) veräußerte. Bis 2001 verblieb es im Besitz der Nachkommen des [[Earl of Carlisle|Earls of Carlisle]]. Am 29. November 2001 wurde das Gemälde auf einer Auktion bei Sotheby’s in London an den Kunsthändler Guy Morrison verkauft, vermutlich im Auftrag des irischen Geschäftsmannes [[John Magnier]] (*&amp;amp;nbsp;1948), der bereits 2002 versucht, das Gemälde aus England zu exportieren, dem jedoch die Ausfuhrgenehmigung verweigert wurde. Schließlich wurde das Gemälde 2023 gemeinsam von der National Portrait Gallery in London und dem Getty Museum Trust in Kalifornien für 50 Millionen Pfund Sterling erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.barnebys.de/blog/der-mai-bleibt-in-england |titel=Der Mai bleibt in England {{!}} Barnebys Magazin |datum=2023-04-25 |sprache=de |abruf=2024-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Institutionen werden das Werk gemeinsam für öffentliche Ausstellungen, [[Forschung]] und [[Konservierung]] nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemälde wurde zuerst in der [[National Portrait Gallery (London)|National Portrait Gallery]] in London anlässlich ihrer Wiedereröffnung (nach Renovierung) gezeigt, bevor es in anderen Institutionen im Vereinigten Königreich ausgestellt wird. Danach wird es dann regelmäßig zwischen den beiden Ländern hin- und herreisen und während der [[Olympische Spiele|Olympischen Spiele]] 2028 in [[Los Angeles]] im Getty Museum zu sehen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;#039;&amp;#039;Discourses on Art&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Auch seine jährlich gehaltenen Diskurse bei der Preisverleihung der Royal Academy&amp;lt;ref&amp;gt;{{archive.org|sirjoshuareynold00reynuoft|Full text of &amp;#039;&amp;#039;Sir Joshua Reynolds’s discourses on art&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; dienten der Erhöhung der englischen Kunst. Zum einen versuchte er der englischen Malerei mit Hilfe der Doktrin „[[ut pictura poesis]]“, die die Malerei mit der Dichtkunst vergleicht, eine Tradition zu verschaffen, zum anderen propagierte er die [[Historienmalerei]] und den „Grand Style“, der seiner Meinung nach der einzig angemessene Stil für diese Bildgattung darstellte. Somit beeinflusste er durch seine ausgestellten Werke und seine Diskurse den Geschmack der Sammler und die Kunstproduktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die letzten Jahre ===&lt;br /&gt;
1781 unternahm er eine Reise nach [[Flandern]] und Holland, die ihn auch in einige deutsche Städte, wie Aachen, Köln oder Düsseldorf, führte. Hier wurde er von der Kunst von [[Peter Paul Rubens]] stark beeinflusst. Er war begeistert von dessen Farbauftrag und der Darstellung seiner Themen. In Reynolds Werken ist nun ein stärker malerischer Stil zu bemerken, und die Darstellung in seinen Gemälden wird lebendiger und dramatischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Grab Joshua Reynolds.jpg|thumb|Das Grab von Joshua Reynolds in der [[St Paul&amp;#039;s Cathedral]] in London]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 wurde Reynolds zum Hofmaler des Königs ernannt. 1789 erblindete er und musste die Malerei aufgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ruhestätte befindet sich in der [[St Paul’s Cathedral|St. Paul’s Cathedral]] in London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Porträt Heinrichs VIII.#Rezeption, Parodien|Der junge Crewe als Heinrich&amp;amp;nbsp;VIII.]], 1776, Leinwand, 51 × 110 cm. London, Slg. Marquess of Crewe.&lt;br /&gt;
* Dr. [[John Mudge]], 1752, Leinwand, 80 × 62 cm.&lt;br /&gt;
* Edward Holden Cruttendens Kinder, 1763, Leinwand, 174 × 170 cm. New York, Slg. M. Field.&lt;br /&gt;
* Elizabeth Gunning, Duchess of Hamilton and Argyll, 1758–1760, Leinwand, 234 × 145 cm. Port Sunlight (Cheshire), Lady Lever Art Gallery.&lt;br /&gt;
* Garrick zwischen Tragödie und Komödie, 1760–1761, Leinwand, 172 × 181 cm. Rushbrooke, Slg. Lord Rothschild.&lt;br /&gt;
* Georgiana Duchess of Devonshire und ihre Tochter Georgiana, 1786, Leinwand, 44 × 141 cm. London, Slg. Duke of Devonshire.&lt;br /&gt;
* Jeremiah Meyers Tochter Mary als Hebe, 1772, Leinwand, 129 × 99 cm. London, Slg. A. de Rothschild.&lt;br /&gt;
* [https://www.nationalgallery.org.uk/paintings/sir-joshua-reynolds-anne-2nd-countess-of-albemarle Lady Anne Lennox, Countess of Albermarle, 1757–1759, Leinwand, 126×101 cm.] London, National Gallery.&lt;br /&gt;
* Lady Elizabeth Keppel, 1757–1759, Leinwand, 72 × 61 cm. London, Slg. A. de Rothschild.&lt;br /&gt;
* Lady Sarah Bunbury opfert den drei Grazien, 1765&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Joshua Reynolds - Portrait of Nelly O&amp;#039;Brien WLC WLC P38-001.jpg|Portrait of Nelly O&amp;#039;Brien, 1762&lt;br /&gt;
Datei:Lady Sarah Bunbury Sacrificing to the Graces by Joshua Reynolds..jpg|Lady Sarah Bunbury Sacrificing to the Graces, 1765&lt;br /&gt;
Datei:Sir Joshua Reynolds - Colonel Acland and Lord Sydney- The Archers - Google Art Project.jpg|Colonel Acland and Lord Sydney: The Archers, 1769&lt;br /&gt;
Datei:Mrs Abington as Miss Prue in Love for Love, by Joshua Reynolds.jpg|Mrs. Abington as Miss Prue, 1771&lt;br /&gt;
Datei:Colonel George K. H. Coussmaker, Grenadier Guards by Joshua Reynolds 1782 (cropped).jpeg|Porträt des Colonel George K. H. Coussmaker vom Regiment der Garde-Grenadiere, 1770–1780&lt;br /&gt;
Datei:Joshua Reynolds - Portrait of Omai.jpg|Portrait of Mai, 1776&lt;br /&gt;
Datei:Sir Joshua Reynolds - The Ladies Waldegrave - Google Art Project.jpg|Die Schwestern Waldegrave, 1770–1780&lt;br /&gt;
Datei:Sir Joshua Reynolds - Lady Cockburn and Her Three Eldest Sons (1773-1775).jpg|Porträt der Lady Cockburn und ihrer drei ältesten Söhne, 1773&lt;br /&gt;
Datei:Master Crewe by Joshua Reynolds.jpg|Master Crewe as Henry VIII, 1775&lt;br /&gt;
Datei:Joshua Reynolds (1723-1792) - The Strawberry Girl - P40 - The Wallace Collection.jpg|The Strawberry Girl, 1773–1777&lt;br /&gt;
Datei:Charles burney by reynolds 1781.jpg|[[Charles Burney]], 1781&lt;br /&gt;
Datei:Reynolds, Sir Joshua - Mrs Siddons as the Tragic Muse - Google Art Project.jpg|Mrs. Siddons as the Tragic Muse, 1784&lt;br /&gt;
Datei:Sir William Fawcett.jpg|[[William Fawcett (Offizier)|William Fawcett]], 1785&lt;br /&gt;
Datei:Reynolds Joshua - Cupid Untying the Zone of Venus.jpg|Venus und Amor, 1788&lt;br /&gt;
Datei:The Age of Innocence - Reynolds.jpg|The Age of Innocence, 1788&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== The Reynolds Research Project ==&lt;br /&gt;
2010 startete die [[Wallace Collection]] das &amp;#039;&amp;#039;The&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Reynolds Research Project&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wallacecollection.org/explore/explore-in-depth/reynolds/the-reynolds-research-project/ |titel=The Reynolds Research Project |sprache=en |abruf=2024-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Unterstützung des &amp;#039;&amp;#039;Paul Mellon Centre for Studies in British Art&amp;#039;&amp;#039; und in Partnerschaft mit der [[National Gallery (London)|National Gallery]] (London) sowie in Zusammenarbeit mit dem [[Yale Center for British Art]] wurden die Porträts des Museums konserviert, um ihre visuelle Wertschätzung für künftige Generationen zu verbessern und die Art und Weise, wie sie gemalt wurden, zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wallace Collection besitzt eine außergewöhnliche Gruppe von Werken des Künstlers, die von Mitgliedern der Familie Seymour-Conway, den Gründern der Sammlung des Museums, in Auftrag gegeben und gesammelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12 Gemälde zeigen das Talent und die kreative Bandbreite des Künstlers, von Porträts weltlicher Persönlichkeiten bis hin zu einer Darstellung des Heiligen Johannes des Täufers als Kind in der Wildnis. Reynolds ist seit langem als Künstler bekannt, der mit Materialien und Techniken experimentierte. Aus diesem Grund haben Generationen von [[Restaurator]]en bei der [[Konservierung]] seiner Gemälde Zurückhaltung geübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel einer Ausstellung und des begleitenden Katalogs &amp;#039;&amp;#039;Joshua Reynolds: Experiments in Paint (2015)&amp;#039;&amp;#039; war es, die im Rahmen des Projekts gemachten Entdeckungen mit anderen zu teilen und Reynolds’ komplexen und experimentellen Umgang mit Malmaterialien im Laufe seiner langen Karriere aufzuzeigen. Eine Reihe thematischer Gruppierungen von Werken aus der Sammlung mit temporären Leihgaben ermöglichte es den [[Kurator (Museum)|Kuratoren]], die Entwicklung von Reynolds’ Gemälden sowohl aus technischer als auch aus kunsthistorischer Sicht zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt untersuchte nicht nur seine Experimente mit Materialien, sondern zeigte auch die innovative Art und Weise, in der Reynolds mit seinen Auftraggebern zusammenarbeitete, mit den [[Konvention]]en von [[Genre]], [[Komposition (bildende Kunst)|Komposition]] und Pose spielte, sich mit den Werken anderer Künstler auseinandersetzte und die Einreichung und Präsentation seiner Werke auf Ausstellungen organisierte. Auch die Auftragsvergabe und das Sammeln von Reynolds’ Werken, insbesondere im Zusammenhang mit den Gründern der Wallace Collection (der Familie Seymour-Conway), wurden untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wertung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Joshua Reynolds Statue1.JPG|mini|hochkant|Statue Joshua Reynolds’ im Hof der [[Royal Academy of Arts]], London]]&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Reynolds ist es gelungen, der englischen Malerei eine Tradition zu verschaffen und die brachliegende einheimische Historienmalerei zu erneuern und bei einem breiten Publikum hoffähig zu machen. Mit seinen akademischen Diskursen stellte er für lange Zeit die alleinige Autorität innerhalb der englischen Kunsttheorie dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reynolds hat sich besonders als Bildnismaler ausgezeichnet. In dem feinen Gefühl für Formen und in dem kräftigen Vortrag übertraf er alle früheren englischen Maler, und auch in der Farbgebung erreichte er eine seltene Frische. Doch fehlte ihm Originalität. Als [[Eklektiker]] suchte er die Vorzüge von [[Tizian]], [[Peter Paul Rubens|Rubens]], [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]] und [[Antonio da Correggio|Correggio]] zu vereinigen, geriet dabei aber in koloristische Experimente, die viele seiner Bilder verdorben haben. &amp;lt;!---sagt wer?---&amp;gt;Besonders gut gelang ihm die Darstellung der Jugendfrische und des naiven Wesens der Kinder. Aus heutiger Sicht weniger gelungen sind die Ausführungen seiner Historienbilder, lassen diese doch die Leichtigkeit der Komposition und die Wahrhaftigkeit der Darstellung vermissen.&amp;lt;!---sagt wer?---&amp;gt; Eines seiner besten Gemälde ist der &amp;#039;&amp;#039;Tod des Kardinals Beaufort&amp;#039;&amp;#039; und von größter Anmut sein &amp;#039;&amp;#039;Liebesgott, der Schönheit den Gürtel lösend&amp;#039;&amp;#039;. Seine von ihm als Präsident der Malerakademie gehaltenen „Discourses“ (London 1778 und später immer wieder neu aufgelegt; deutsch zuerst Dresden 1781) zeichnen sich durch die Eleganz des Stils und die Reichhaltigkeit des philosophischen und ästhetischen Gedankenguts aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henry William Beechey: &amp;#039;&amp;#039;The Literary Works of Sir Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. London 1852, 2 Bände.&lt;br /&gt;
* Charles Robert Leslie, Tom Taylor: &amp;#039;&amp;#039;The Life and Times of Sir Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. London 1865. 2 Bände.&lt;br /&gt;
* Edmond Malone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Works of Sir Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. London 1798. 3 Bände.&lt;br /&gt;
* Algernon Graves und William&amp;amp;nbsp;V. Cronin: &amp;#039;&amp;#039;A History of the Works of Sir Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039; I-IV. London 1899–1901.&lt;br /&gt;
* [[Paul Ortlepp]]: &amp;#039;&amp;#039;Sir Joshua Reynolds. Ein Beitrag zur Geschichte der Ästhetik des 18. Jahrhunderts in England&amp;#039;&amp;#039;, Heitz, Strassburg 1907.&lt;br /&gt;
* Frederick W. Hilles: &amp;#039;&amp;#039;The Literary Career of Sir Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge 1936.&lt;br /&gt;
* Ellis K. Waterhouse: &amp;#039;&amp;#039;Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. London 1941.&lt;br /&gt;
* Derek Hudson: &amp;#039;&amp;#039;Sir Joshua Reynolds: A Personal Study&amp;#039;&amp;#039;. London 1958.&lt;br /&gt;
* Robert R. Wark (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sir Joshua Reynolds: Discourses on Art&amp;#039;&amp;#039;. San Marino/Calif. 1959.&lt;br /&gt;
* Nicholas Penny: &amp;#039;&amp;#039;Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. Kat. Royal Academy of Arts, London 1986.&lt;br /&gt;
* Andrea M. Kluxen: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende des Standesporträts. Die Bedeutung der englischen Malerei für das deutsche Porträt 1760–1848&amp;#039;&amp;#039;. München 1989.&lt;br /&gt;
* Renate Prochno: &amp;#039;&amp;#039;Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. Weinheim 1990.&lt;br /&gt;
* David Mannings, Martin Postle: &amp;#039;&amp;#039;Sir Joshua Reynolds – a complete catalogue of his paintings&amp;#039;&amp;#039;. New Haven, Yale Univ. Press, 2000, ISBN 0-300-08533-8.&lt;br /&gt;
* John Ingamells und John Edgcumbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Letters of Sir Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. New Haven, Yale Univ. Press, 2000.&lt;br /&gt;
* Ian McIntyre: &amp;#039;&amp;#039;Joshua Reynolds. The Life and Times of the First President of the Royal Academy&amp;#039;&amp;#039;. London 2003.&lt;br /&gt;
* Iris Wien: &amp;#039;&amp;#039;Joshua Reynolds – Mythos und Metapher&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn, Fink Verlag, 2009, ISBN 978-3-7705-4653-4.&lt;br /&gt;
* {{Britannica 1911 |Lemma=Reynolds, Sir Joshua |Band=23 |Seite=227}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118744771}}&lt;br /&gt;
* Lucy Davis und Mark Hallett, &amp;#039;&amp;#039;Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Experiments in Paint&amp;#039;&amp;#039;, London, 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118744771}}&lt;br /&gt;
* {{Spk-digital|title:(Joshua Reynolds) OR person:(Reynolds Joshua)|NAME=Joshua Reynolds|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* [https://digital.slub-dresden.de/id343363682 Digitalisat der Akademiereden Reynolds’ in deutscher Übersetzung] auf den Seiten der SLUB Dresden&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Künstler|Kunstwerke/A/Reynolds,+Sir+Joshua}}&lt;br /&gt;
* [http://www.artcyclopedia.com/artists/reynolds_sir_joshua.html Paintings in Museums and Public Art Galleries.]  Artcyclopedia (englisch)&lt;br /&gt;
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* [[:en:Sarah Siddons as the Tragic Muse]]&lt;br /&gt;
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* Ulrike Gondorf: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/joshua-reynolds-maler-102.html &amp;#039;&amp;#039;23.02.1792 - Todestag des Malers Joshua Reynolds&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 23. Februar 2017. (Podcast)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Royal Academy of Arts}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118744771|LCCN=n/84/168483|NDL=001276628|VIAF=27081216}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reynolds, Joshua}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Academy of Arts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Society of Dilettanti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Bachelor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1723]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1792]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gehörlosigkeit)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reynolds, Joshua&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englischer Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juli 1723&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plympton (Devon)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Februar 1792&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
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