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	<title>Joseph von Hommer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T01:25:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_von_Hommer&amp;diff=678484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LeoDavid: /* Leben */ Wikilink Solemacher (Adelsgeschlecht)</title>
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		<updated>2026-04-04T07:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Wikilink Solemacher (Adelsgeschlecht)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joseph von Hommer.jpg|mini|hochkant|Bischof Joseph von Hommer, vor dem [[Trierer Dom]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Ludwig Aloys von Hommer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Josef Ludwig Alois von Hommer&amp;#039;&amp;#039;, (* [[4. April]] [[1760]] in [[Koblenz]]; † [[11. November]] [[1836]] in [[Trier]]) war von 1824 bis 1836 [[Liste der Bischöfe von Trier|Bischof von Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph von Hommer entstammte einer Koblenzer Familie, sein Vater war der [[kurtrier]]ische [[Geheimrat]] und Archiv- und Kanzleidirektor Johann Friedrich von Hommer (1703–1773). Seine Mutter Ursula (1724–1782) war eine Tochter des [[kurköln]]ischen [[Reichskammergericht#Assessoren|Assessors]] (Richter) am [[Reichskammergericht]], [[Johann Melchior Cramer von Clausbruch]] (1680–1740)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14, 1838, S. 716 ([https://books.google.de/books?id=jpUFAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA716&amp;amp;dq=von+hommer+adel books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Anna Maria Seraphina Edle [[Solemacher (Adelsgeschlecht)|von Solemacher]] aus dem Haus [[Burg Namedy|Namedy]] (1695–1734), sowie Schwester des kurkölnischen Reichskammergerichts-Assessors [[Arnold Heinrich Cramer von Clausbruch]] (1720–1792).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|ohne|Hommer-Wappen.jpg|140|Cramer von Clausbruch-Wappen.jpg|164|Wappen derer von Hommer|Wappen derer Cramer von Clausbruch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bruder Peter Melchior von Hommer (1743–1809) war von 1796 bis 1806 kurtrierischer Reichskammergerichts-Assessor, Schwiegervater des Verwaltungsjuristen [[Franz Joseph von Stein (Jurist)|Franz Joseph von Stein]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=OL |ID=117244805 |titel=Stein, Franz Bernhard Joseph von |datum=2020-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Großvater von [[Karl von Mulzer]] (1805–1875).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Reichskammergericht und seine Richter.&amp;#039;&amp;#039; Verwandtschaftstafel II, S. 558–559 ([https://books.google.de/books?id=ChC6jZNmHZYC&amp;amp;pg=PA556&amp;amp;dq=cramer+von+clausbruch+Reichskammergericht+Assessor books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph von Hommer erhielt seine Ausbildung als Kleriker im [[Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Trier)|Jesuitenkolleg]], später im [[Bischöfliches Priesterseminar Trier|Diözesanseminar]] in Trier (1778). Danach folgten juristische Studien in [[Heidelberg]], seit 1780 arbeitete er als praktischer [[Jurist]] in [[Wetzlar]] und [[Koblenz]]. Im Jahre &amp;lt;!--1781 wurde er in das [[Stiftskapitel]] von St. Kastor zu Trier aufgenommen, zwei Jahre später--&amp;gt;1783 empfing er die [[Priesterweihe]] in Trier. Er übernahm im selben Jahr die Pfarrei Wellersheim bei Trier. Es folgten aufsteigende Tätigkeiten im erzbischöflichen Dienst ([[Vikariat (katholisch)|Vikariat]] und [[Offizialat]]) bis zum „Geheimen Rat“ (1786).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1794 floh er als Vertrauter des [[Kurfürst]]en und [[Erzbischof]]s [[Clemens Wenzeslaus von Sachsen]] vor den einrückenden [[Franzosen]] über den [[Rhein]] und wirkte als [[Pfarrer]] in [[Kölbingen|Schönberg/Westerwald]]. 1802 wurde er vom Erzbischof als Seelsorger nach [[Koblenz-Ehrenbreitstein|Ehrenbreitstein]] berufen, ab 1816 war er [[Generalvikar]] des [[Domkapitel]]s für die [[rechtsrheinisch]]en Pfarreien des [[Bistum Trier|Bistums Trier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1821 das Bistum nach Übernahme durch [[Königreich Preußen|Preußen]] neu formiert wurde, wurde Hommer 1824 zum Bischof von Trier ernannt – auf Vorschlag [[König]] [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelms III. von Preußen]] – durch Papst [[Pius VII.]] Die [[Bischofsweihe]] am 24. August 1824 spendete ihm [[Kaspar Maximilian von Droste-Vischering|Kaspar Max Freiherr Droste zu Vischering]], [[Bischof von Münster]]. Die feierliche Einsetzung ([[Inthronisation]]) fand nach achtjähriger [[Sedisvakanz]] am 12. September 1824 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Sein Hauptanliegen war neben der Arbeit am Archivwesen im Bistum die Anhebung der geistlichen Ausbildung und die Förderung der Fortbildung der Geistlichen im [[Zeitalter der Aufklärung|Geiste der Aufklärung]]. [[Bischof]] von Hommer war ein Mann profunder Gelehrsamkeit und ein beim Volke sehr beliebter Hirte, der für seine Ziele selbst Mittel aus eigener Tasche einbrachte. Er unternahm zahlreiche [[Visitation]]en in seinem Bistum und gab den Pfarrern jeweils genaue Anweisungen und Ratschläge zur Verbesserung der Verhältnisse in ihrer Pfarrei, dabei war er um Ausgleich bemüht, konnte aber auch streng durchgreifen wenn es erforderlich war. Besonderes Anliegen war ihm auch die Ausstattung der Kirchen und ihre bauliche Instandhaltung.&lt;br /&gt;
Hommer förderte die „Hermesianische Theologie“ (nach [[Georg Hermes (Theologe)|Georg Hermes]]; 1835 durch [[Papst]] [[Gregor XVI.]] verboten) in Trier, was starken Widerspruch der konservativen Kräfte hervorrief, der sich noch steigerte, als er sich für die [[interkonfessionelle Ehe]] einsetzte und der geheim gehaltenen „Berliner Konvention“ von 1834 zur „Mischehenfrage“ („Jede Trauung ist [[Liturgie|liturgisch]] möglich.“) beitrat; weitere Mitglieder waren: der [[Erzbischof von Köln]], Graf [[Ferdinand August von Spiegel]] zum Desenberg und Canstein, und der preußische [[Gesandter|Gesandte]] in [[Rom]], [[Christian Karl Josias Freiherr von Bunsen]]. Unmittelbar vor seinem Tode bereute er diesen Schritt und widerrief. Gregor XVI. wurde durch den Widerruf früh über die Konvention in Kenntnis gesetzt und kündigte sie am 10. Dezember 1837.&lt;br /&gt;
Ein bemerkenswertes Selbstzeugnis und eine wichtige Quelle für die Geschichte seiner Zeit sind die von Hommer verfassten „Meditationes in vitam meam peractam“, eine Mischung aus religiöser Betrachtung, Tagebuch und Autobiografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Arnoldi (Bischof)|Wilhelm Arnoldi]]: &amp;#039;&amp;#039;Trauerrede auf den Hochwürdigsten Hochwohlgeborenen Herrn Joseph Ludwig Aloys von Hommer&amp;#039;&amp;#039;. Blattau, Trier 1836&lt;br /&gt;
* {{ADB|13|59|63|Hommer, Joseph Ludwig Aloys von|[[Franz Xaver Kraus]]|ADB:Hommer, Josef von}}&lt;br /&gt;
* Johann Jakob Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Joseph von Hommer, Bischof von Trier.&amp;#039;&amp;#039; Petrus-Verlag, Trier 1917.&lt;br /&gt;
* Alois Thomas: Die liturgische Erneuerungsbewegung im Bistum Trier unter Bischof von Hommer (1824–1836). In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039; 15, 1963, S. 208–238.&lt;br /&gt;
* [[Martin Persch]]: &amp;#039;&amp;#039;Josef von Hommer (1760–1836).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; 10, 1985, S. 47–66.&lt;br /&gt;
* Joseph von Hommer: &amp;#039;&amp;#039;Meditationes in vitam meam peractam. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Alois Thomas (Quellen und Abhandlungen zur mittelrheinischen Kirchengeschichte 25).&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte, Mainz 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bischöfe von Trier seit 1802.&amp;#039;&amp;#039; Festgabe für Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum 70. Geburtstag am 31. Dezember 1995. Im Auftrag des Bischöflichen Generalvikariates hrsg. v. Martin Persch, [[Michael Embach]]. Paulinus Verlag, Trier 1996 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier.&amp;#039;&amp;#039; Band 30).&lt;br /&gt;
* Martin Persch, Bernhard Schneider (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg in die Moderne - Geschichte des Bistums Trier.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, Paulinus Verlag, Trier 2002, ISBN 3-7902-0274-6.&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|592|593|Hommer, Josef von|Alois Thomas|118553364}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629224639/http://www.bautz.de/bbkl/h/hommer_j.shtml |band=2|spalten=1018-1020|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Hommer, Josef v.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Joseph von Hommer}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118553364}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|205|Hommer Josef von}}&lt;br /&gt;
* [http://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bhommer.html Eintrag über Joseph von Hommer] auf &amp;#039;&amp;#039;catholic-hierarchy.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Charles Mannay]]|NACHFOLGER=[[Wilhelm Arnoldi (Bischof)|Wilhelm Arnoldi]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Trier|Bischof von Trier]]|ZEIT=1824–1836}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Meyers}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118553364|LCCN=n93122949|VIAF=21360197}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hommer, Joseph von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1760]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1836]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hommer, Joseph von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hommer, Josef Ludwig Alois von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Trier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. April 1760&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1836&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trier]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LeoDavid</name></author>
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