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	<title>Joseph Wulf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Wulf&amp;diff=504219&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikuli: /* Joseph Wulf Bibliothek */ typo Anführungszeichen</title>
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		<updated>2025-05-30T21:15:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Joseph Wulf Bibliothek: &lt;/span&gt; typo Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Giesebrechtstr 12 (Charl) Joseph Wulf.jpg|mini|hochkant=1.5|Gedenktafel am Haus Giesebrechtstraße 12 in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Wulf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[22. Dezember]] [[1912]] in [[Chemnitz]]; gestorben am [[10. Oktober]] [[1974]] in [[Berlin-Charlottenburg]]) war ein deutsch-polnischer jüdischer [[Historiker]] und [[Holocaust]]-Überlebender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Joseph Wulf wurde in eine [[Juden in Polen|polnisch-jüdische]] Familie geboren und wuchs in [[Krakau]] auf. An der dortigen Jüdischen Hochschule machte er eine Ausbildung zum [[Rabbiner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem deutschen [[Überfall auf Polen]] wurde Wulfs Familie 1940 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ins [[Ghetto Krakau]] [[Deportation|deportiert]]. Dort schloss sich Joseph einer [[Jüdischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus|jüdischen Widerstandsgruppe]] an. 1943 wurde er ins [[KZ Auschwitz-Birkenau|KZ Auschwitz]] gebracht, das er überlebte, und konnte kurz vor Kriegsende bei einem der [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmärsche]] fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende blieb Wulf zunächst in Polen, wo er von 1945 bis 1947 Exekutivmitglied der [[Jüdisches Historisches Institut|Zentralen Jüdischen Historischen Kommission]] war. Im Sommer 1947 [[Emigration|emigrierte]] er zusammen mit [[Michał Borwicz]] –&amp;amp;nbsp;ebenfalls Exekutivmitglied der „Zentralen Jüdischen Historischen Kommission“&amp;amp;nbsp;– nach Paris und gründete dort das &amp;#039;&amp;#039;Centre pour l’Histoire des Juifs Polonais&amp;#039;&amp;#039; („Zentrum für die Geschichte der polnischen Juden“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später versuchte er (ab 1952 in Berlin-Charlottenburg in der [[Giesebrechtstraße]] wohnend) als Mitarbeiter der &amp;#039;&amp;#039;Bundeszentrale für Heimatdienst&amp;#039;&amp;#039; in [[Bonn]] (der heutigen [[Bundeszentrale für politische Bildung]]) als einer der Ersten, die [[Deutschland|bundesdeutsche]] Gesellschaft über die Verbrechen des [[Nationalsozialismus]] und den [[Holocaust]] umfassend zu informieren. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher. Vor allem seine Dokumentationen zu bestimmten Themenbereichen des [[Drittes Reich|„Dritten Reiches“]] waren bahnbrechend und beeinflussten die Politik stark. Versuche, ehemalige Nationalsozialisten Anfang der 1950er Jahre im [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] unterzubringen, wurden mit Hilfe seiner Veröffentlichungen empfindlich gestört. Diese sind auch heute noch genutzte Untersuchungen. So stützte sich auch die [[Unabhängige Historikerkommission – Auswärtiges Amt]] in ihrer 2010 erschienenen Studie [[Das Amt und die Vergangenheit]] auf seine Dokumentationen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], [[Peter Hayes (Historiker)|Peter Hayes]], [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2, S. 586 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 startete Wulf Aktivitäten, in der Berliner [[Haus der Wannsee-Konferenz|Villa der Wannseekonferenz]] ein Dokumentationszentrum zu errichten. Zwar konnte er sowohl Geldgeber als auch prominente Unterstützung aus dem Ausland, etwa durch [[Nahum Goldmann]], den damaligen Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation (WZO), gewinnen. Nach dem Weggang [[Willy Brandt]]s nach Bonn verlor er jedoch die Unterstützung des Berliner Senats.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mimeo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verena Bunkus |url=https://mimeo.dubnow.de/nationalsozialismus-ist-keine-juedische-angelegenheit/ |titel=»Nationalsozialismus ist keine jüdische Angelegenheit« |werk=Mimeo. Blog der Doktorandinnen und Doktoranden am Dubnow-Institut |hrsg=[[Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon-Dubnow]] |datum=2022-01-31 |sprache=de |abruf=2022-02-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Selbst unter ehemaligen Gegnern des [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Regimes]] war das Projekt umstritten. So sprach sich beispielsweise auch der prominente Berliner Propst [[Heinrich Grüber]] – ihm wurde ein Jahr nach Joseph Wulf (1964) die [[Carl-von-Ossietzky-Medaille]] verliehen – gegen die Nutzung der Villa als Dokumentationszentrum aus. 1967 äußerte der Regierende Bürgermeister [[Klaus Schütz]] (SPD) gar die Befürchtung, eine Gedenkstätte im Haus am Wannsee könne [[Neonazismus]] und [[Antisemitismus]] fördern. Generell fehlte der bundesdeutschen Gesellschaft in den 1960er Jahren ein Bewusstsein für die Schuld, die sie im Nationalsozialismus auf sich geladen hatte. Entsprechend wurde Wulfs Vorstoß vor allem als innerjüdisches Projekt rezipiert. Indem die Gedenkstätte verhindert wurde, blieb eine Verdrängung der eigenen Schuld möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mimeo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gesellschaft der „[[Wirtschaftswunder]]zeit“ stieß Wulf – trotz einiger Auszeichnungen wie dem [[Leo-Baeck-Preis]] (1961), dem [[Heinrich-Stahl-Preis]] (1967) und der Verleihung der [[Ehrendoktorwürde]] der [[Freie Universität Berlin|FU Berlin]] – auf wenig Resonanz; von keinem akademischen Institut wurde er zur ständigen Mitarbeit auf seinem Gebiet berufen. Im Kreis der Forscher über das [[Drittes Reich|Dritte Reich]] blieb er ein Außenseiter. Man warf ihm vor, er sei befangen, weil er zu den Opfern des „Dritten Reiches“ gehöre. Besonders konfliktträchtig war sein Verhältnis zum Münchner [[Institut für Zeitgeschichte]] und dessen Direktor [[Martin Broszat]], NSDAP-Mitglied ab 1944. Wulfs Arbeit fand erst nach seinem Tod 1974 Anerkennung bei NS-Forschern und beim Lesepublikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Lagererfahrungen stark traumatisiert, nach dem Tode seiner Frau vereinsamt und enttäuscht vom fehlenden Interesse, starb Wulf am 10. Oktober 1974 durch [[Suizid]]; er sprang aus einem Fenster im vierten Stock.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Carstens: &amp;#039;&amp;#039;Warum das Haus der Wannseekonferenz erst spät zur Gedenkstätte wurde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Januar 2022 ([https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/haus-der-wannseekonferenz-ns-taeterort-wurde-spaet-zur-gedenkstaette-17739849.html FAZ.net]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinem letzten Brief an seinen Sohn David vom 2. August 1974 schrieb er eine Liste seiner Enttäuschungen nieder, zum Beispiel „9.&amp;amp;nbsp;Ich weiß, &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;daß [[Ilja Ehrenburg]] nach 1945 ein ‚In memoriam‘ für die ermordeten Juden &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;verfaßt hat und man erlaubte in der Sowjetunion nicht, &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;daß das Buch erschien“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Ich habe hier 18&amp;amp;nbsp;Bücher über das Dritte Reich veröffentlicht, und das alles hatte keine Wirkung. Du kannst dich bei den Deutschen totdokumentieren, es kann in Bonn die demokratischste Regierung sein – und die Massenmörder gehen frei herum, haben ihr Häuschen und züchten Blumen.“&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot;&amp;gt;Bonn war damals [[Bundeshauptstadt]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Breng: &amp;#039;&amp;#039;Die Massenmörder gehen frei herum, haben ihr Häuschen und züchten Blumen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Mai 2025 ([https://www.spiegel.de/geschichte/holocaust-forscher-joseph-wulf-die-massenmoerder-gehen-frei-herum-haben-ihr-haeuschen-und-zuechten-blumen-a-34a9ac73-0439-47ea-b9ac-2ff7bf42d472 spiegel.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Jahre später fanden seine Bücher viel Zuspruch und wurden neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Joseph Wulf Bibliothek ==&lt;br /&gt;
1965 hatte Wulf die Einrichtung eines „Internationalen Dokumentationszentrums zur Erforschung des Nationalsozialismus und seiner Folgeerscheinungen“ in der Villa gefordert, in der am 20. Januar 1942 die sogenannte Wannsee-Konferenz stattgefunden hatte. Für dieses Vorhaben gründete er im Jahr darauf einen Verein und fand weltweit prominente Unterstützer, der West-Berliner Senat war jedoch nicht bereit, das Gebäude freizugeben. Nach jahrelangen ergebnislosen Verhandlungen löste sich der Verein schließlich im März 1973 auf.&lt;br /&gt;
Die Wiederaufnahme der Ideen von Wulf in den 1980er Jahren und die Eröffnung des Hauses als Gedenk- und Bildungsstätte zum 50. Jahrestag der Wannsee-Konferenz im Januar 1992 hat Joseph Wulf, der sich 1974 das Leben nahm, nicht mehr erleben können.&lt;br /&gt;
Die Bibliothek des Hauses der Wannsee-Konferenz ist seit seinem 20. Todestag nach Joseph Wulf benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.ghwk.de/de/bibliothek/joseph-wulf |titel=Josef Wulf |hrsg=Gedenk- und Bildungsstätte&lt;br /&gt;
Haus der Wannsee-Konferenz |abruf=2025-05-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Joseph Wulf. Ein Schriftsteller in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; TV-Erstsendung 27. August 1981, [[WDR 3]]; von [[Henryk M. Broder]] und [[Frans van der Meulen]], Drehbuch und Konzept Henryk M. Broder.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.filmportal.de/film/joseph-wulf-ein-schriftsteller-in-deutschland_ea5084f907dc41c586da6fe4bdf1083c&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit zahlreichen Interviews. In den letzten Jahren im Kontext von Veranstaltungen als Dokumentarfilm gezeigt. Dazu Programmzettel: &amp;#039;&amp;#039;Wer war Joseph Wulf?&amp;#039;&amp;#039; (mit gleichem Titel: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Wulf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Oktober 1981).&amp;lt;ref&amp;gt;Die diesem Film Broders zugrunde liegende Materialsammlung jetzt in [[Germania Judaica]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
Erst seit wenigen Jahren wird Wulfs Vorreiterrolle in der [[NS-Forschung]] gewürdigt; so trägt die Mediothek&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=&amp;quot;Meine eigentliche Universität war Auschwitz&amp;quot;. Joseph Wulf zum 100. Geburtstag   |url=https://www.ghwk.de/fileadmin/Redaktion/PDF/Ausstellung/wulf.pdf |werk=[[Wannseekonferenz#Das_Konferenzgebäude_als_Gedenkstätte |Gedenk- und Bildungsstätte – Haus der Wannsee-Konferenz]] |datum=2012 |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des 1992 eingerichteten Dokumentationszentrums und Museums [[Haus der Wannseekonferenz]] seit Wulfs 20. Todestag 1994 seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ghwk.de/de/bibliothek/joseph-wulf &amp;#039;&amp;#039;Joseph Wulf.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ghwk.de.&amp;#039;&amp;#039; Haus der Wannseekonferenz. Bibliothek, abgerufen am 2. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn Joseph Wulf ist eigentlich der Initiator dieser 1988 schließlich eröffneten Einrichtung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im [[Jüdisches Museum Berlin|Jüdischen Museum]] in Berlin wird seiner gedacht. Hier wird sein letzter Brief präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Berliner Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Verbrechen und Aufklärung. Die erste Generation der Holocaustforschung&amp;#039;&amp;#039;, die vom Haus der Wannsee-Konferenz und vom [[Touro College Berlin]] erarbeitet wurde und im Januar / Februar 2019 im [[Haus am Werderschen Markt]] gezeigt wurde, wird Joseph Wulf als einer von 20 Pionieren der Holocaustforschung vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.auswaertiges-amt.de/blob/2181126/d573f31292a1add339c2d6d729c91432/190124-flyer-de-data.pdf &amp;#039;&amp;#039;Verbrechen und Aufklärung. Die erste Generation der Holocaustforschung.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 209&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;auswaertiges-amt.de,&amp;#039;&amp;#039; [[Auswärtiges Amt]], abgerufen am 30. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde am Haus Giesebrechtstraße 12 eine Bronzetafel, die an Joseph Wulf erinnert, angebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/geschichte/persoenlichkeiten-und-gedenktafeln/artikel.125626.php  Gedenktafel Joseph Wulf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München vergibt die Joseph-Wulf-Fellowships.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ifz-muenchen.de/zentrum-fuer-holocaust-studien/fellowships/aktuelle-ausschreibungen |titel=Fellowships am Zentrum für Holocaus-Studien |werk=Institut für Zeitgeschichte München - Berlin |abruf=2025-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und die Juden. Dokumente und Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinsam mit [[Léon Poliakov]]. Arani, Berlin 1955. Verschiedene Neuauflagen als Hardcover, zuletzt Fourier, Wiesbaden 1987. Als Taschenbuch u.&amp;amp;nbsp;a. bei Ullstein, Berlin 1983, ISBN 3-548-33036-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und seine Diener&amp;#039;&amp;#039; (= Teil von: &amp;#039;&amp;#039;[[Anne-Frank-Shoah-Bibliothek]]&amp;#039;&amp;#039;). Mit Léon Poliakov. Arani, Berlin 1956, {{DNB|453814603}}. Auch bei Volk und Welt, Berlin-Ost 1975, {{DNB|760077312}}. Als Taschenbuch u.&amp;amp;nbsp;a. (= &amp;#039;&amp;#039;Ullstein-Buch.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 33037). Ullstein, Frankfurt/M. / Berlin / Wien 1983, ISBN 3-548-33037-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Leben, Kampf und Tod im Ghetto Warschau.&amp;#039;&amp;#039; [[Bundeszentrale für politische Bildung#Geschichte|Bundeszentrale für den Heimatdienst]], Bonn 1958.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und seine Denker. Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Mit Leon Poliakov. Arani, Berlin 1959. Taschenbuchausgabe u.&amp;amp;nbsp;a. bei Ullstein, 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nürnberger Gesetze.&amp;#039;&amp;#039; Arani Verlag, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Himmler]] – Eine biographische Studie.&amp;#039;&amp;#039; Arani, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dritte Reich und seine Vollstrecker – Die Liquidation von 500.000 Juden im [[Ghetto Warschau]].&amp;#039;&amp;#039; Arani, Berlin 1961.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Martin Bormann]] – Hitlers Schatten.&amp;#039;&amp;#039; Sigbert Mohn, Gütersloh 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lodz, das letzte Ghetto auf polnischem Boden.&amp;#039;&amp;#039; Bundeszentrale für den Heimatdienst, Bonn 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Lexikon der Mörder.&amp;#039;&amp;#039; Sigbert Mohn, Gütersloh 1963, {{URN|nbn:de:bsz:mh39-51008|resolver=bsz}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Sigbert Mohn, Gütersloh 1963. Als Taschenbuch: Ullstein, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-550-07059-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die bildenden Künste im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kultur im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; {{DNB|551499583}}). Sigbert Mohn, Gütersloh 1963. Verschiedene Taschenbuchausgaben, u.&amp;amp;nbsp;a. bei Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin 1989, ISBN 3-550-07057-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Dichtung im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Sigbert Mohn, Gütersloh 1963; diverse Neuauflagen als Taschenbuch u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Literatur und Dichtung im Dritten Reich. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main/Berlin/Wien 1983, ISBN 3-550-07056-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theater und Film im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Mohn, Gütersloh 1963. Verschiedene Taschenbuchausgaben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Presse und Funk im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; Sigbert Mohn, Gütersloh 1964. Auch spätere Taschenbuchausgaben.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Raoul Wallenberg]]: Il fut leur espérance.&amp;#039;&amp;#039; Casterman, Paris/Tournai 1968, {{DNB|578442264}} (zuerst deutsch, Colloquium, Berlin 1958, {{DNB|455769060}}, in: &amp;#039;&amp;#039;Köpfe des XX. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, {{ISSN|0454-1383}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ernst Jünger]] – Joseph Wulf: Der Briefwechsel. 1962–1974.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Anja Keith, [[Detlev Schöttker]], Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 2019, ISBN 978-3-465-04380-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
* [[Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland]]: Bestände: Personen: Bestand B. 2/1. Nachlaß Joseph Wulf (1912–1974)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Monika Preuß und Christiane Pfanz-Sponagel  |url=https://zentralarchiv-juden.de/bestaende/verschiedenes/joseph-wulf/serie-b |titel=Nachlaß Joseph Wulf (1912 – 1974)  |werk=[[Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland]] |datum=2013 |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nach Autorenaphabet sortieren --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nicolas Berg: &amp;#039;&amp;#039;Ein Außenseiter der Holocaustforschung. Joseph Wulf (1912–1974) im Historikerdiskurs der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dan Diner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. K.G. Saur, München 2003, ISBN 3-598-24750-8&amp;lt;!-- nicht in DNB, desh.: --&amp;gt;, {{OCLC|314854986}}, S.&amp;amp;nbsp;311–346.&lt;br /&gt;
* [[Gideon Botsch]]: „&amp;#039;&amp;#039;Kaum etwas über Nationalsozialismus, Israel und Juden“. Über den Freitod des Holocaustforschers Joseph Wulf im Oktober 1974.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 72    (2024), Heft 9, S. 712–732.&lt;br /&gt;
* Barbara Breysach: &amp;#039;&amp;#039;Verbrennen, Widerstehen, Aufdecken und Bewahren. Über Joseph Wulfs Wirken in Krakau, Paris und Berlin.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brennende Bücher. Erinnerungen an den 10. Mai 1933.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Margrid Bircken, [[Helmut Peitsch]]. [[Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung]], Potsdam 2003, ISBN 3-932502-35-3, S. 95–109 ({{Webarchiv |url=http://www.politische-bildung-brandenburg.de/publikationen/pdf/brennende_buecher.pdf |text=politische-bildung-brandenburg.de |wayback=20180612142849}} [PDF; 459&amp;amp;nbsp;kB; 25. Februar 2004]).&lt;br /&gt;
* [[Henryk M. Broder]]: &amp;#039;&amp;#039;„In den Wind gesprochen&amp;amp;nbsp;…“. Das Leben und Sterben des jüdischen Historikers Joseph Wulf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 1981, Heft 6, S. 41–48.&amp;lt;!-- unklar: &amp;#039;&amp;#039;Journal für Geschichte. Praxis. Dokumente, Materialien, Bücher&amp;#039;&amp;#039;, {{ZDB|626279-X}}, war Beilage zum &amp;#039;&amp;#039;Journal Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0171-953X}}, erschien lt. ZDB aber erst/nur 1985–86 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Peter Carstens: &amp;#039;&amp;#039;Warum das Haus der Wannseekonferenz erst spät zur Gedenkstätte wurde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Januar 2022 ([https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/haus-der-wannseekonferenz-ns-taeterort-wurde-spaet-zur-gedenkstaette-17739849.html FAZ.net]).&lt;br /&gt;
* Uri Degania: &amp;#039;&amp;#039;Objektiv, aber nicht neutral. Vor 100 Jahren wurde der jüdische Historiker Joseph Wulf geboren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tribüne (Zeitschrift)|Tribüne]].&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!-- Quartals-Nr. --&amp;gt;4, 2012 (Heft 204), S. 79–82.&lt;br /&gt;
* Ulla Gorges (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Sachor – Nicht vergessen: Erinnerung an Joseph Wulf.&amp;#039;&amp;#039; [[Aktion Sühnezeichen Friedensdienste]], Berlin 1989, ISBN 3-89246-016-7.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.israel-information.net/glossar/Sachor.htm &amp;#039;&amp;#039;Glossar: Grundbegriffe im Judentum – Sachor.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;israel-information.net,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 2. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kempter]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Wulf. Ein Historikerschicksal in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des [[Simon-Dubnow-Institut]]s.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2012, ISBN 978-3-525-36956-2 (Rezension von Klaus-Peter Friedrich: [http://www.sehepunkte.de/2015/07/27447.html &amp;#039;&amp;#039;Klaus Kempter – Joseph Wulf. Ein Historikerschicksal in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[sehepunkte]].&amp;#039;&amp;#039; Band 15, 2015, Nr. 7/8).&amp;lt;ref&amp;gt;Das Buch ging zugleich aus einem von der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] geförderten Projekt hervor, siehe {{Internetquelle|autor= |url=https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/85603620/ergebnisse?context=projekt&amp;amp;task=showDetail&amp;amp;id=85603620&amp;amp;selectedSubTab=2&amp;amp; |titel=Joseph Wulf (1912-1974) - Pionier und Außenseiter der Holocaustforschung - Projektergebnisse |werk=[[Deutsche Forschungsgemeinschaft |DFG]] |datum=2013 |abruf=2023-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gerd Kühling: &amp;#039;&amp;#039;Schullandheim oder Forschungsstätte? Die Auseinandersetzung um ein Dokumentationszentrum im Haus der Wannsee-Konferenz (1966/67).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeithistorische Forschungen|Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History]].&amp;#039;&amp;#039; 5, 2008, Heft 2, S. 211–235, [[doi:10.14765/zzf.dok-1866]].&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schoenberner]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Wulf. Aufklärer über den NS-Staat, Initiator der Gedenkstätte Haus der [[Wannsee-Konferenz]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; Band 39). Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2006, ISBN 3-938485-18-3.&lt;br /&gt;
* Verena Bunkus: [https://mimeo.dubnow.de/nationalsozialismus-ist-keine-juedische-angelegenheit/ »Nationalsozialismus ist keine jüdische Angelegenheit«. Ein Interview mit Joseph Wulf zur Initiative für ein Internationales Dokumentationszentrum,] in: Mimeo 31. Januar 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119095181}}&lt;br /&gt;
* Winfried Sträter: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/pionier-der-ns-aufarbeitung-100.html &amp;#039;&amp;#039;Pionier der NS-Aufarbeitung.&amp;#039;&amp;#039;] Der Historiker Joseph Wulf erfuhr kalte Ablehnung, als er in den 60er Jahren eine Gedenkstätte an dem Ort errichten wollte, an dem der Massenmord an den Juden geplant wurde. Wenige Jahre später nahm er sich aus Verzweiflung das Leben. Erst Anfang der 90er Jahre wurde die Villa der „Wannsee-Konferenz“ als Museum und Gedenkort eröffnet. In: &amp;#039;&amp;#039;[[DLF Kultur]],&amp;#039;&amp;#039; 22. Dezember 2012&amp;lt;!-- abgerufen am 2. Februar 2022 --&amp;gt; (zum 100. Geburtstag)&lt;br /&gt;
* [[Roland Kaufhold]]: [https://www.hagalil.com/2012/12/wulf/ &amp;#039;&amp;#039;„… und die Massenmörder gehen frei herum und züchten Blumen.“&amp;#039;&amp;#039;] Vor 100 Jahren wurde der Historiker Joseph Wulf (22.12.1912 – 10.10.1974) geboren… In: &amp;#039;&amp;#039;[[haGalil]].&amp;#039;&amp;#039; Internetmagazin, 20. Dezember 2012 &lt;br /&gt;
* Joseph Wulf – Pionier der NS- und Holocaust-Forschung, Vortrag von Götz Aly an der Stiftung Topographie des Terrors vom 10. Oktober 2024; unter: https://www.youtube.com/watch?v=QMmGF8Vn8aE&amp;lt;!-- abgerufen am 11. Oktober 2024 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119095181|LCCN=n86840549|VIAF=2549209}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wulf, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Krakau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Freien Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wulf, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-polnischer Historiker und Holocaust-Überlebender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Oktober 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikuli</name></author>
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