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	<title>Joseph Wismayr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:25:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Wismayr&amp;diff=1537137&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: /* Grabstätte */Lint-Fehler behoben (Doppelte IDs = Standort doppelt)</title>
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		<updated>2025-12-04T19:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Grabstätte: &lt;/span&gt;Lint-Fehler behoben (Doppelte IDs = Standort doppelt)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Wismayr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1767]] in [[Freising]]; † [[8. Juli]] [[1858]] in [[München]]) war ein bayerischer Theologe und Pädagoge.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=116817 Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage 1885–1892, 16. Band, Seite 695]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Wismayr war zunächst Präfekt des lodronisch-rupertinischen Erziehungsstifts in Salzburg. 1803 wurde er von [[Maximilian von Montgelas]] als Schulen- und Studiengeneraldirektionsrat, später auch Oberkirchenrat, ins  bayerische Innenministerium berufen, um das höhere Schulwesen im realistisch-philanthropischen Sinn neu zu ordnen. An den reformierenden Lehrplänen von 1804 war er wesentlich beteiligt. 1806 mahnte er: &amp;#039;&amp;#039;die Schule muss für die Kinder eine &amp;#039;Freudenschule&amp;#039; sein, man darf den Kindern die Freude nicht durch schlechte Methoden nehmen.&amp;#039;&amp;#039; Sein Organisationsplan wurde von der humanistischen Partei heftig angegriffen und ab 1808 in deren Sinn von [[Friedrich Immanuel Niethammer]] umgestaltet. In die Streitigkeiten um die Reformen war auch der Philologe [[Johann Heinrich Voß]] verwickelt. Wismayr hat eine [[Grammatik|Sprachlehre]] und eine [[Lehrbuch der Orthographie|Rechtschreiblehre]] verfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:15-ML-SP2-23-Grab-Joseph-Wismayr-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen.jpg|mini|Grab von Joseph Wismayr auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Joseph Wismayr befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Mauer Links Platz SP 2-23 bei Gräberfeld 15, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Joseph Wismayr|NS=48/7/37.40/N |EW=11/33/58.10/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wismayrs Rechtschreiblehre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WISM 1805 PBF1.jpg|miniatur|Joseph Wismayrs [[Lehrbuch der Orthographie|RechtschreibLehre]] 1805]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Titel ===&lt;br /&gt;
Die originale Schreibweise des Titels ist &amp;#039;&amp;#039;GrundSätze der hochdeutschen Sprache zum Schul- und SelbstUnterrichte. Zweyter Theil, RechtschreibLehre.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhalt ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Einleitung Ueber den Ursprung und die allmählige Ausbildung der SchriftSprache überhaupt.&amp;#039;&amp;#039; § 1 – § 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Besondere Einleitung, oder Vorbegriffe zur deutschen Rechtschreiblehre.&amp;#039;&amp;#039; § 11 – § 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erstes Kapitel. Allgemeine GrundSätze der hochdeutschen SchriftSprache.&amp;#039;&amp;#039; § 17 – § 28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zweytes Kapitel. Besondere Regeln und Bemerkungen über den Gebrauch der deutschen SchriftBuchstaben.&amp;#039;&amp;#039; § 29 – § 38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drittes Kapitel. Von der Dehnungs- und SchärfungsBezeichnung der deutschen Hülfslaute.&amp;#039;&amp;#039; § 39 – § 45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viertes Kapitel. Von der Theilung, Zusammenziehung, Abkürzung und Zusammensetzung der deutschen Wörter.&amp;#039;&amp;#039; § 46 – § 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünftes Kapitel. Von dem Gebrauche der großen Anfangsbuchstaben in der deutschen SchriftSprache.&amp;#039;&amp;#039; § 52 – § 54.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechstes Kapitel. Von den Unterscheidungs- und anderen orthographischen Zeichen.&amp;#039;&amp;#039; § 55 – § 70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Siebentes Kapitel. Einzelne GrundSätze und Bemerkungen zum Behufe des Richtigschreibens überhaupt.&amp;#039;&amp;#039; § 71 – § 87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anhang, oder Verzeichniß der vorzüglichsten gleich- oder ähnlich- lautenden Wörter der hochdeutschen Sprache, mit Beyspielen und Bemerkungen, wie dieselben in jedem Falle geschrieben werden müssen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gestaltung ===&lt;br /&gt;
Das Werk ist als Schulbuch und für den Selbstunterricht konzipiert. Es soll den Schüler in die Lage versetzen, die Schreibung eines Wortes herauszufinden ohne sich weit auf wissenschaftliches Gebiet zu begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung ist in mehreren Bereichen neuartig: Die Paragraphen des ersten Kapitels tragen keine beschreibenden Überschriften, sondern es wird jeder Paragraph mit einer konkreten Frage überschrieben. Es werden auch Streitfragen behandelt wie &amp;#039;&amp;#039;„Ist der allgemeine Schreibgebrauch unveränderlich?“&amp;#039;&amp;#039;. Im Anhang, der als ein [[orthographisches Wörterbuch]] für die Schule anzusehen ist, sind die Wörter nicht einfach aufgelistet, sondern es ist jedem Wort ein kleiner Beispielsatz zum Abschreiben beigegeben, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;„Biene – die Biene sammelt Honig“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„fest – der Mann steht fest, wo Weiber beben“&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erscheinen ===&lt;br /&gt;
Als Teil von Wismayrs Hauptwerk ist die Rechtschreiblehre über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren in 9 Auflagen erschienen. Es existieren zahlreiche [[Raubdruck]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Wismayr war Ehrenritter des [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Ordens vom Heiligen Michael]], [[Offizier (Ordenskunde)|Ritter I. Klasse]] des [[Großherzoglich Hessischer Ludwigsorden|großherzoglich hessischen Ludwigsordens]], ordentliches frequentierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|königlich bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München]], ordentliches auswärtiges Mitglied der Akademien in Erfurt, Padua, Arezzo und Florenz und korrespondierendes Mitglied der gelehrten Gesellschaft in Jena und der Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde in Frankfurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;GrundSätze der deutschen Sprache zum Schul- und SelbstUnterrichte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: Sprachlehre, Teil 2: Rechtschreiblehre. Salzburg 1796.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;GrundSätze der hochdeutschen Sprache zum Schul- und SelbstUnterrichte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: Sprachlehre, Teil 2: Rechtschreiblehre. München 1805.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der teutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; München 1811.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Der Paedagoge Josef Wismayr in Salzburg.&amp;#039;&amp;#039; Salzburg 1876.&lt;br /&gt;
* Friedrich Paulsen: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des gelehrten Unterrichts.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1885.&lt;br /&gt;
* Oskar Steinel: &amp;#039;&amp;#039;Der Wismayrsche Lehrplan.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1888.&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Wismayr, Joseph|57|127|130|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.gymnasium-vilsbiburg.de/portraet.html | wayback=20060426082554 | text=Die Schulreformen von Maximilian von Mongelas und Joseph Wismayr (Internet Archive)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117413135|LCCN=nr/99/31866|VIAF=69707229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wismayr, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Rechtschreibung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Illuminat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Philipps des Großmütigen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenritter des Ritterordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wismayr, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Pädagoge&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1767&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freising]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juli 1858&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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