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	<title>Joseph Whitworth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:08:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Whitworth&amp;diff=170413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RAL1028: Stil /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2025-07-22T15:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil  &lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joseph whitworth.jpg|mini|Joseph Whitworth, Stich nach einer Fotografie um 1882]]&lt;br /&gt;
Sir &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Whitworth, 1. Baronet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1803]] in [[Stockport]]; † [[22. Januar]] [[1887]] in [[Monte Carlo]]) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Ingenieur]] und ist bekannt für sein bahnbrechendes Wirken zur Abkehr von handwerklichen Herstellungsmethoden hin zum [[Austauschbau]]. Dadurch schuf er die Grundlage für die industrielle Großserien- und Massenfertigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Whitworth besuchte lediglich bis zum vierzehnten Lebensjahr eine Schule. Nach Arbeitsjahren in der Baumwollspinnerei seines Onkels und einer Mechanikertätigkeit in Manchester war er insgesamt acht Jahre lang in London bei den Firmen [[Henry Maudslay|Maudslay]], Holtzapffel und [[Joseph Clement|Clement]] beschäftigt. 1834 machte er sich mit einer Reparaturwerkstatt in Birmingham selbstständig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Akoš Paulinyi]] in: &amp;#039;&amp;#039;Propyläen Technik-Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, &amp;#039;&amp;#039;Mechanisierung und Maschinisierung&amp;#039;&amp;#039;. Neuausgabe des Ullstein-Verlages, Berlin 1997, ISBN 3-549-07112-4, S. 346&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Whitworth befasste sich insbesondere mit [[Messtechnik]] und den Befestigungsgewinden. Eine der heute genormten [[Gewinde]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;formen wurde nach ihm als [[Whitworth-Gewinde]] benannt. Des Weiteren erlangte der Schüler [[Henry Maudslay]]s mit konstruktiven Verbesserungen der damaligen [[Drehmaschine]]n weltweit Anerkennung. So führte er den [[Hohlguss]] und den automatischen Planzug auf dem Support ein. Ferner verkürzte er die Hauptzeit 1849 mit der sogenannten Mehrschnittbank, bei der mehrere [[Drehmeißel]] gleichzeitig ein Werkstück bearbeiten, und verbesserte sie für die Geschütz- und Gewehrherstellung zur Mehrstahlkopierdrehbank. Er baute 1835 seine erste [[Hobelmaschine]], deren Verbesserungen gegenüber anderen Modellen jedoch gering ausfielen. Im gleichen Jahr ließ er eine [[Fräsmaschine]] patentieren, die dampfbetriebene Einzelantriebe aufwies und für die späteren Jahrzehnte zum Vorbild wurde. Schon 1837 setzte Whitworth Rundlehren mit festgelegten Über- und Untermaß für die Passung ein und stellte [[Grenzlehre|Kaliberlehren]] und Ringlehren mit feiner Abstufung her. Diese Normallehren fanden bald weite Verbreitung.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Spur]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wandel der industriellen Welt durch Werkzeugmaschinen, eine kulturgeschichtliche Betrachtung der Fertigungstechnik&amp;#039;&amp;#039;. Carl Hanser Verlag, München / Wien 1991, ISBN 3-446-16242-9, S. 174–181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verbesserung der Schussleistung von Feuerwaffen schlug Joseph Whitworth der britischen Armee 1853 das Prinzip des [[Polygonlauf]]es vor; anstatt durch Felder und Züge sollte das Geschoss durch das polygonale Innenprofil des Laufes in Rotation versetzt werden. Die britische Beschaffungsbehörde lehnte ab. Infanteriegewehre mit Polygonläufen wurden später im [[Sezessionskrieg|Amerikanischen Bürgerkrieg]] jedoch mit Erfolg von den &amp;#039;&amp;#039;Whitworth Sharpshooters&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Armstrong Whitworth.JPG|mini|Links: Verschlusssystem Armstrong / rechts: Verschluss mit Polygonlauf System Whitworth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Geschützbau verwendete Whitworth den von ihm entwickelten Polygonlauf, der sich aber langfristig nicht durchsetzte. Auch sein Verschlusssystem mit außen aufgesetztem Schraubenverschluss hatte gegenüber dem heute noch gebräuchlichen [[Schraubenverschluss]] von [[William George Armstrong]] keine Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Geschützrohre zu verstärken, entwickelte Whitworth ein &amp;#039;&amp;#039;Fluid Compressed Steel&amp;#039;&amp;#039; genanntes Verfahren. Dabei wird die beim [[Gießen (Metall)|Gießen]] erstarrende Schmelze einem großen Druck ausgesetzt. Whitworth patentierte das Verfahren im Jahre 1865, doch es dauerte bis 1869, bis er in größeren Mengen produzieren konnte. Das Patent lief nach einer Verlängerung um fünf Jahre 1884 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;William Tulloch Jeans: &amp;#039;&amp;#039;The Creators of the Age of Steel&amp;#039;&amp;#039; Verlag Cambridge University Press, 1884, ISBN 978-1-108-02692-5, S. 249–250 [https://books.google.de/books?id=1AZCDSxVe14C&amp;amp;pg=PA249]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Beitrag Whitworths zur industriellen Fertigungstechnik war die Durchsetzung der [[Normung]]. Bereits im achtzehnten Jahrhundert vom französischen Büchsenmacher [[Honoré Blanc]] im Waffenbau eingeführt, verringert sie Fabrikationskosten und erlaubt den [[Austauschbau|Austausch]] defekter Komponenten industriell hergestellter Geräte ohne Nachbearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Austauschbau werden die Einzelteile nicht mehr in probierender Beziehung zu den benachbarten Bauteilen aufeinander eingepasst wie in der handwerklichen Methode, sondern nach Zeichnung mit Maßen und [[Toleranz (Technik)|Toleranzen]] einzeln gefertigt, unter Umständen auch ohne Kenntnis der Nachbarteile. Statt des konkreten Teiles kann daher auch ein nach der gleichen Zeichnung gefertigtes gleichartiges anderes Teil montiert werden. Dadurch ist eine rationellere industrielle Fertigung und [[Montage (Produktion)|Montage]] möglich. Sie hängt jedoch von einer präzisen Beschreibung der Teile-Eigenschaften in Form von Zeichnungen und Stücklisten, von der Genauigkeit und Qualität der Bearbeitungsverfahren und -Maschinen, sowie von der Qualifikation der am Herstellprozess und den Prüfungen beteiligen Personen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Whitworth war zweimal Präsident der [[Institution of Mechanical Engineers]]. 1857 wurde er Mitglied der [[Royal Society]] und 1879 Mitglied der [[Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften|Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{NordFamilje |Lemma= |Auflage=2 |Band=32 |Spalte=190 |SpalteBis=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. November 1869 wurde ihm der erbliche Adelstitel eines [[Baronet]], of The Firs in the [[Lancashire|County of Lancaster]], verliehen. Da er keine Söhne hinterließ, erlosch der Titel bei seinem Tod 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guns and steel&amp;#039;&amp;#039;, 1873&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Miscellaneous papers on mechanical subjects&amp;#039;&amp;#039;, 1858&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;On an uniform system of screw threads&amp;#039;&amp;#039;, 1841&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;On plane metallic surfaces and the proper mode of preparing them&amp;#039;&amp;#039;, 1840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{IllustrZ |Autor= |Wikisource=Strassenreinigungsmaschine von Whitworth |Titel= |Nummer=6 |Datum=1843-08-05 |Seiten=86}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.whitworthsociety.org/history.php?page=2 Sir Joseph Whitworth] auf WhitworthSociety.org (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119548968|LCCN=n85283138|VIAF=32809196}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Whitworth, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baronet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1803]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Armstrong-Whitworth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Whitworth, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Whitworth, Sir Joseph, 1. Baronet (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Ingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1803&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stockport]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1887&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Monte Carlo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RAL1028</name></author>
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