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	<title>Joseph Werminghoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:42:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Werminghoff&amp;diff=799215&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;32X: Tagebau Lohsa ist falsch, der war Werminghoff/Glückauf III, während hier von I und II die Rede ist.</title>
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		<updated>2025-05-31T14:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Tagebau_Lohsa&quot; title=&quot;Tagebau Lohsa&quot;&gt;Tagebau Lohsa&lt;/a&gt; ist falsch, der war Werminghoff/Glückauf III, während hier von I und II die Rede ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Werminghoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Januar]] [[1848]] in [[Köln]]; † [[24. Mai]] [[1914]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Unternehmer]], er leitete als [[Vorstandsvorsitzender|Generaldirektor]] die [[Eintracht Braunkohlenwerke und Brikettfabriken AG]] zu [[Welzow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AG Eintracht Braunkohlenwerke und Briketfabriken 1905.jpg|mini|Aktie über 1000 Mark der AG Eintracht Braunkohlenwerke und Briketfabriken vom 30. November 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DD-Bautzner-Landstr-46.jpg|mini|Villa Turmeck in Dresden – Wohnsitz von Werminghoff von 1909 bis 1914]]&lt;br /&gt;
Unter seiner Leitung wurde am 1. Januar 1887 in Berlin die &amp;#039;&amp;#039;AG Eintracht Braunkohlenwerke und Briketfabriken zu Welzow&amp;#039;&amp;#039; (auch kurz „Eintracht“ genannt) gegründet. In der Amtszeit von [[Daniel Fengler]] als [[Amtsvorsteher]] von Neu Welzow veranlasste Joseph Werminghoff 1905 als Vorsitzender des [[Aufsichtsrat]]es der Gesellschaft die Verlegung des Stammsitzes des Unternehmens von [[Berlin]] nach Welzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Werminghoff koordinierte alle Konzepte des großen Projektes der „Eintracht“ im [[Lausitzer Braunkohlerevier]] und  den Ortsausbau Welzow. Die Verlegung eines Konzernsitzes in einen bis dahin unbedeutenden Ort war für Welzow ein großer Glücksfall. Die Anzahl der Beschäftigten des Unternehmens wuchs von 600 im Jahr 1900 bis auf über 1600 im Jahr 1934. Viele technologische Neuerungen fanden in Welzow ihren Ursprung, wie die Aufbereitung der zu brikettierenden [[Kohle|Feinkohle]] durch Aushalten holziger Bestandteile, die elektrostatischen [[Entstaubung]]seinrichtungen oder die nasse Niederschlagung des [[Kohlenstaub]]es mit [[Schlammwasser]]. Viele Welzower Entwicklungen der „Eintracht“ wurden patentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauvorhaben wie das Rathaus, die Schulen, [[Friedhofskapelle]]n, [[Feuerwehrhaus|Feuerwehrhäuser]], die [[Kanalisation]] sowie der mustergültige Bau der [[Badeanstalt]] und nicht zuletzt die Unterstützung für die Ansiedlung von [[Kleingarten|Schrebergärten]] waren Meilensteine für den wachsenden Industrieort. Der Bau des elektrischen Ortsnetzes und der Wasserleitungsbau erfolgten mit finanzieller Unterstützung der „Eintracht“. Dies war der Beginn der nachhaltigen [[Industrialisierung]] von Welzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Werminghoff war nicht nur geschäftlich in Welzow tätig. Überliefert ist sein Besuch bei der Einweihung des Schulhauses (Ecke Cottbuser Straße / Germaniastraße) am 7. November 1899 und der Nachfeier im Gasthof „Zur Grube Clara“, als die Schulkinder „[[Wallensteins Lager]]“ von [[Friedrich Schiller]] aufführten. Durch seine Funktionen im Arbeitgeberverband des [[Deutscher Braunkohlen-Industrie-Verein|Deutschen Braunkohlen-Industrie-Vereins]], im Eisenbahnrat, Knappschafts-Vorstand etc. war Joseph Werminghoff als Ratgeber und Gutachter in der preußischen Verwaltung hoch geschätzt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er auf dem [[Weißer Hirsch|Weißen Hirsch]] bei Dresden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;25 Welzower&amp;quot;&amp;gt;Joachim Schneider: &amp;#039;&amp;#039;25 Welzower Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Welzow ehrte Werminghoff zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Benennung einer Straße, die jedoch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] aus ideologischen Gründen in [[Franz Mehring|Franz-Mehring]]-Straße umbenannt wurde. Nach seinem Tod wurden der [[Tagebau Werminghoff I|Tagebau]], die [[Brikettfabrik Werminghoff|Brikettfabrik]] und die Werkkolonie, welche die Eintracht südlich von Hoyerswerda betrieb, nach ihm benannt. Auch hier erfolgte eine Umbenennung nach 1945 in [[Knappenrode]] (für Werkkolonie und Brikettfabrik) sowie [[Tagebau Werminghoff II|Glückauf II]] (zweiter Tagebau).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rpv-oberlausitz-niederschlesien.de/braunkohlenplanung/sanierungsrahmenplanung/tagebau-lohsa.html |titel=Geschichte der Tagebaue Lohsa |hrsg=[[Regionaler Planungsverband]] Oberlausitz-Niederschlesien |sprache=de |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute erinnert die Werminghofftraße zur [[Energiefabrik Knappenrode]] an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werminghoff, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lausitzer Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werminghoff, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer und Manager im Lausitzer Braunkohlenbergbau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Januar 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Mai 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;32X</name></author>
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