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	<title>Joseph Wendel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Wendel&amp;diff=135112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andrsvoss: /* Wendel als Namensgeber */ Beleg deckt gesamten Satz ab</title>
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		<updated>2025-11-02T12:15:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wendel als Namensgeber: &lt;/span&gt; Beleg deckt gesamten Satz ab&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joseph Wendel crop.jpg|mini|hochkant|Kardinal Wendel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F003951-0012, Köln, 77. Deutscher Katholikentag.jpg|mini|Joseph Wendel (rechts) neben [[Konrad Adenauer]] (Mitte) und Bischof [[Karl Christian Weber]] auf der Schlusskundgebung des [[77. Deutscher Katholikentag|77.&amp;amp;nbsp;Katholikentages]] in [[Köln]], 1956]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Wendel.jpeg|mini|Grabstätte in der [[Frauenkirche (München)|Münchner Frauenkirche]], 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlosskirche (Blieskastel) 27.jpg|mini|hochkant|Kardinal-Wendel-Gedenktafel, Schlosskirche Blieskastel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Kardinal Wendel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1901]] in [[Blieskastel]]; † [[31. Dezember]] [[1960]] in [[München]]) war ein deutscher Geistlicher. Er war [[Bischof]] von [[Bistum Speyer|Speyer]] und [[Erzbischof]] von [[Erzbistum München und Freising|München und Freising]] sowie der erste [[Militärbischof]] der [[Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph Wendel wurde im damals zur [[Pfalz (Bayern)|bayerischen Pfalz]] gehörenden Blieskastel geboren. Nach Abitur und Studium empfing er am 30. Oktober 1927 in [[Rom]] durch [[Basilio Pompili|Basilio Kardinal Pompili]] die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 wurde er von Papst [[Pius XII.]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Lebessus|Lebessus]]&amp;#039;&amp;#039; (Lebissos) in [[Lykien]] ernannt und zum [[Koadjutor]]bischof des [[Bistum Speyer|Bistums Speyer]] bestellt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 29. Juni 1941 der [[Bistum Speyer|Speyerer]] [[Bischof]] [[Ludwig Sebastian]]; [[Konsekration|Mitkonsekratoren]] waren der Bischof von [[Bistum Würzburg|Würzburg]], [[Matthias Ehrenfried]], und der [[Erzbistum Bamberg|Bamberger]] [[Weihbischof]] [[Joseph Otto Kolb]]. Am 20. Mai 1943 übernahm Wendel das Amt des Bischofs von Speyer. Am 7. November 1952 wurde er als Nachfolger von [[Michael von Faulhaber|Michael Kardinal von Faulhaber]] auf dem Stuhl des Erzbischofs von München und Freising inthronisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits als Bischof von Speyer war Wendel in den Aufbau einer süddeutschen Statthalterei des [[Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem|Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem]] eingebunden. Im November 1952 erfolgte die Ernennung zum Ehrengroßprior des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem durch Kardinal-Großmeister [[Nicola Canali]] in Rom.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Jürgen Brandt (Theologe)|Hans Jürgen Brandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem hat Freunde – München und der Ritterorden vom Heiligen Grab: Festgabe zum goldenen Jubiläum der Komturei Patrona Bavariae&amp;#039;&amp;#039;, [[EOS Verlag]] 2010, S. 176 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Januar 1953 nahm Papst Pius XII. Wendel als [[Kardinalpriester]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Santa Francesca Romana|Santa Maria Nuova]]&amp;#039;&amp;#039; in das [[Kardinalskollegium]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde er der erste [[Militärbischof]] der neu gegründeten [[Bundeswehr]]. 1960 organisierte er den [[37. Eucharistischer Weltkongress|Eucharistischen Weltkongress]] in München, was auch den theologischen Höhepunkt seiner Laufbahn bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb nach der Silvesterpredigt 1960 im Bischofshof an einem Herzinfarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendel war Ehrenmitglied der [[Katholische Studentenverbindung|katholischen Studentenverbindungen]] [[KDStV Aenania München]] und KDStV Tuiskonia München im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] sowie der [[KSStV Alemannia München]] im [[Kartellverband katholischer deutscher Studentenvereine|KV]]. Joseph Wendel schloss sich als Kaplan nach Exerzitien in [[Schönstatt (Vallendar)|Schönstatt]] der gleichnamigen Bewegung an. Neben seiner Tätigkeit als Direktor des Bischöflichen Studienheims in Speyer leitete er die Schönstatt-Bewegung in der Diözese Speyer. Die Exerzitien zu seiner Bischofsweihe hielt ihm der Gründer der Schönstatt-Bewegung, [[Pater Josef Kentenich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein im Januar 2022 veröffentlichtes [[Münchner Missbrauchsgutachten|Gutachten der Münchner Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl]] dokumentierte, dass es in Wendels Amtszeit als Erzbischof Fälle von 19 des sexuellen Missbrauchs bezichtigten Klerikern gab, die für die Untersuchung relevant waren; in acht davon stellte es ein fehlerhaftes Verhalten Wendels fest. So seien verurteilte Missbrauchstäter wieder in der Seelsorge eingesetzt worden, auch im Religionsunterricht, vorgeschriebene Voruntersuchungen und Meldungen nach Rom seien unterblieben und die Opfer hätten für das Erzbistum keine Rolle gespielt. Teilweise setzten sich Wendel und sein Generalvikar bei staatlichen Stellen auch für eine Begnadigung von Tätern ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.katholisch.de/artikel/32817-faulhaber-wendel-doepfner-die-schuld-der-toten-muenchner-erzbischoefe &amp;#039;&amp;#039;Faulhaber, Wendel, Döpfner: Die Schuld der toten Münchner Erzbischöfe&amp;#039;&amp;#039;] www.katholisch.de, 22. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischofswappen ==&lt;br /&gt;
Das Bischofswappen zeigt in Feld 1 und 3 ein weißes Kreuz auf blauem Feld, das Bistumswappen von Speyer. In Feld 2 und 4 das persönliche Wappen, auf blauem Grund über einem Wellenband eine weiße Taube und darunter eine Krone. Die Krone steht für das Reich Christi (Christkönig), das Wasser darüber symbolisiert das Wasser der Taufe, durch das man in das Reich Christi eintritt. Zweimal steht darüber die Taube: Als Symbol für den Heiligen Geist der Liebe und der Wahrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das überarbeitete Wappen von Kardinal Wendel: Im Wappenschild befindet sich der Freisinger Mohr als Zeichen für die Erzdiözese München und Freising sowie das persönliche Wappen des Kardinals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Worte seines Wappenspruchs, „Veritati et Caritati“, verweisen auf das Reich der Wahrheit („Veritati“) und der Liebe („Caritati“), dem Kardinal Wendel dienen wollte: Gerade auch in Zeiten der Missachtung des Glaubens wie etwa während des [[Drittes Reich|Dritten Reiches]], als Joseph Wendel den Spruch wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wendel Sp.jpg|Wappen als [[Bistum Speyer|Bischof von Speyer]]&lt;br /&gt;
Coat of arms of Joseph Wendel.svg|Wappen als [[Kardinal]]-[[Erzbistum München und Freising|Erzbischof von München und Freising]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Benennungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen ===&lt;br /&gt;
* 1952: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1956: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großkreuz des Verdienstordens]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1958: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wendel als Namensgeber ===&lt;br /&gt;
Nach Wendel sind benannt:&lt;br /&gt;
* Das 1961/1962 erbaute Kardinal-Wendel-Haus in [[Homburg]]. Ursprünglich ein Jugendbildungshaus der katholischen Diözese Speyer, seit 2013 betreibt die Lebenshilfe Saarpfalz gGmbH das Haus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kardinal-wendel-haus.de/home/historie |titel=Historie |werk=Kardinal-Wendel-Haus |hrsg=Lebenshilfe Saarpfalz |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Joseph Kardinal Wendel. Der Wahrheit und der Liebe&amp;#039;&amp;#039; (= Arena Bild-Taschenbücher Band 1). Arena, Würzburg, 3. Aufl. 1961. [Mit Beiträgen von [[Nikolaus Lauer (Theologe)|Nikolaus Lauer]], [[Wilhelm Sandfuchs]], Josef Kardinal Wendel, Richard Egender, [[Michael Schmaus]], [[Franz Josef Strauß]], [[Alois Hundhammer]], [[Julius Kardinal Döpfner]] und Josef Russwurm]&lt;br /&gt;
* Karl-Ulrich Gelberg: &amp;#039;&amp;#039;Kardinal Wendel und die bayerische Politik 1952–1960.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Altbayerischen Kirchengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 46 (2001), S.&amp;amp;nbsp;209–233.&lt;br /&gt;
* {{NDB|27|768|770|Wendel, Joseph|Karl-Ulrich Gelberg|11876683X}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629160224/http://www.bautz.de/bbkl/w/wendel_j.shtml |autor=[[Manfred Heim]]|artikel=Wendel, Joseph|band=17|spalten=1543–1545}}&lt;br /&gt;
* [[Manfred Weitlauff]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Joseph Wendel (1901–1960). Koadjutor-Bischof und Bischof von Speyer (1941–1952). Mit einem Quellenanhang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 54, 2002, S. 351–432.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11876683X}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bwendel|Artikel=Joseph Wendel|Abruf=2016-08-09}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=471}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1953.htm#Wendel|Artikel=Wendel, Joseph|Abruf=2016-08-09}}&lt;br /&gt;
* {{SaarBiogr|1106|Wendel Joseph}}&lt;br /&gt;
* [https://www.erzbistum-muenchen.de/ueber-uns/dioezesangeschichte/fruehere-erzbischoefe/kardinal-wendel Lebenslauf Kardinal Wendel] bei www.erzbistum-muenchen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|ZEIT=1943–1952|AMT=[[Liste der Bischöfe von Speyer|Bischof von Speyer]]|VORGÄNGER=[[Ludwig Sebastian]]|NACHFOLGER=[[Isidor Markus Emanuel]]&lt;br /&gt;
|ZEIT2=1952–1960|AMT2=[[Datei:COA cardinal DE Wendel Joseph.png|20px]][[Liste der Bischöfe von Freising und der Erzbischöfe von München und Freising|Erzbischof von München und Freising]]|VORGÄNGER2=[[Michael von Faulhaber|Michael Kardinal von Faulhaber]]|NACHFOLGER2=[[Julius Döpfner|Julius Kardinal Döpfner]]&lt;br /&gt;
|ZEIT3=1956–1960|AMT3=[[Deutsches Militärordinariat|Militärbischof für die Bundeswehr]]|VORGÄNGER3=—|NACHFOLGER3=[[Franz Hengsbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Fürstbischöfe und Bischöfe von Speyer (seit 1564)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Erzbischöfe von München und Freising (seit 1821)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11876683X|LCCN=n93102258|VIAF=5726817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wendel, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Speyer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von München und Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Militärbischof (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komtur mit Stern (Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Päpstlichen Universität Gregoriana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Saarland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deidesheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1901]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wendel, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wendel, Joseph Kardinal (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, römisch-katholischer Erzbischof von München und Freising (1952–1960)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1901&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blieskastel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andrsvoss</name></author>
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