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	<title>Joseph Teusch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:25:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Teusch&amp;diff=1343980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2021-04-05T22:14:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Teusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Josef Teusch&amp;#039;&amp;#039;, (* [[15. Februar]] [[1902]] in [[Köln]]; † [[20. September]] [[1976]] ebenda) war ein deutscher Geistlicher und von 1952 bis 1969 [[Generalvikar]] des [[Erzbischof von Köln|Erzbischofs von Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Teusch war der Sohn der Textilkaufleute Heinrich Teusch und Gertrud Gülich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er absolvierte in [[Essen]] das Abitur und studierte dann an der Universität zu [[Bonn]] von 1921 bis 1925 Theologie. Nach seiner Ausbildung im [[Priesterseminar Köln|Kölner Priesterseminar]] empfing er 1927 die [[Priesterweihe]] und ging von 1927 bis 1929 als [[Kaplan]] nach [[Köln-Raderthal]]. Anschließend hielt er sich bis 1932 zum Promotionsstudium in [[Rom]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1934 wurde er zum [[Domvikar]] ernannt. Im gleichen Jahr übernahm er die Leitung der von [[Karl Joseph Schulte|Karl Joseph Kardinal Schulte]] gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Abwehrstelle gegen die nationalsozialistische antichristliche Propaganda&amp;#039;&amp;#039;. Teusch brachte in dieser Position einige Schriften zur Widerlegung der Weltanschauung des [[Nationalsozialismus]] heraus, die eine weite Verbreitung fanden. So 1934 die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Studien zum Mythus des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; gegen einen der wichtigsten Ideologen des Nationalsozialismus, [[Alfred Rosenberg]], und 1936 die Schrift &amp;#039;&amp;#039;Katechismuswahrheiten&amp;#039;&amp;#039;. Von 1944 bis 1952 leitete er als Direktor das [[Collegium Leoninum (Bonn)|Collegium Leoninum]] in Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzbischof [[Joseph Frings|Joseph Kardinal Frings]] berief Teusch am 6. März 1952 zu seinem Generalvikar. Dieses Amt hatte er bis zur [[Resignation]] von Frings am 23. Februar 1969 inne. Als Generalvikar regte er die Partnerschaft zwischen dem Erzbistum Köln und dem [[Erzbistum Tokio]] an, die ein weltkirchliches Pilotprojekt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 trug Frings als Vorsitzender der [[Fuldaer Bischofskonferenz]] die von Generalvikar Teusch erarbeitete Konzeption des weltweit ersten Werkes &amp;#039;&amp;#039;Gegen Hunger und Krankheit in der Welt&amp;#039;&amp;#039; vor, das von der Konferenz unter dem Namen [[Bischöfliches Hilfswerk Misereor]] beschlossen wurde. Für die Vorgeschichte von Misereor ist bedeutsam, dass  Teusch 1957 einen Reisebericht von [[Jakob Alfons Holl]] über die Arbeit von [[Mutter Teresa]] in [[Kalkutta]] gelesen hatte, dem Holl ergreifende, selbst gefertigte Fotos von der Armut der Kinder in [[Indien]] beigelegt hatte. In seinem Bericht schildert er u. a., wie sich Mutter Teresa in ihrem von der Stadt geschenkten Tempel um Sterbende kümmerte und sie liebevoll bis zum Tod begleitete. Er berichtet auch darüber, wie in seinem eigenen Schoß zwei Menschen gestorben waren.&amp;lt;ref&amp;gt; Norbert Trippen: &amp;#039;&amp;#039;Josef Kardinal Frings (1887–1978).&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Sein Wirken für die Weltkirche und seine letzten Bischofsjahre.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen, Band 104). Ferdinand Schöningh, Paderborn 2005, ISBN 3-506-71345-0, S. 106&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ab 1961 auf Bitten der [[Päpstliche Kommission für Lateinamerika|Päpstlichen Kommission für Lateinamerika]] von den deutschen Bischöfen getragene [[Adveniat|Bischöfliche Aktion Adveniat]] geht ebenfalls auf eine gemeinsame Initiative von Teusch und Frings zurück. Während des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] war Teusch Konzilsberater des Kölner Erzbischofs Kardinal Frings. Teusch starb am 20. September 1976 in Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Am 21. Juni 1960 ernannte die theologische Fakultät der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] Teusch  zum [[Ehrendoktor]].&lt;br /&gt;
* Am 4. November 1974 ernannte die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der [[Nanzan-Universität]] zu [[Nagoya]] Teusch zum Ehrendoktor.&lt;br /&gt;
* In Köln ist eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und Christus ist dennoch der Herr&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arteigene Religion? Brief an einen Neureligiösen&amp;#039;&amp;#039;, Bad Godesberg 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Katholischer Glaube in der Stunde der Bewährung&amp;#039;&amp;#039;, Leutersdorf 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist die Kirche alt und müde geworden?&amp;#039;&amp;#039;, Bad Godesberg 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Worte des Herrn&amp;#039;&amp;#039;, Köln 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Neuß (Theologe)|Wilhelm Neuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Kampf gegen den Mythus des 20. Jahrhunderts. Ein Gedenkblatt an Clemens August Kardinal Graf Galen&amp;#039;&amp;#039;. Bachem, Köln 1947.&lt;br /&gt;
* [[Eduard Hegel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbistum Köln zwischen der Restauration des 19. Jahrhunderts und der Restauration des 20. Jahrhunderts, 1815–1962&amp;#039;&amp;#039; (= Geschichte des Erzbistums Köln, Bd. 5). Bachem, Köln 1987, ISBN 3-7616-0873-X.&lt;br /&gt;
* [[Norbert Trippen]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Teusch&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz Josef Heyen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder Bd. 15&amp;#039;&amp;#039;. Rheinland-Verlag, Köln 1995, ISBN 3-7927-1537-6, S. 223–246.&lt;br /&gt;
* Keywan Klaus Münster: &amp;#039;&amp;#039;„Dein Volk – oder Christus?“ Joseph Teusch, die Kölner „Abwehrstelle“ und die Auseinandersetzung der katholischen Kirche mit dem völkischen Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Christoph Kösters, Hans Maier, Frank Kleinehagenbrock (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Profil und Prägung. Historische Perspektiven auf 100 deutsche Katholikentage&amp;#039;&amp;#039; (= Politik- und Kommunikationswissenschaftliche Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaft, Bd. 34). Schöningh, Paderborn 2017, ISBN 978-3-506-78724-8, S. 67–88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|174115415}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/persoenlichkeiten/T/Seiten/JosephTeusch.aspx Joseph Teusch] rheinische-geschichte.lvr.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Emmerich David]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Hermann Jansen (Generalvikar)|Hermann Jansen]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Kölner Generalvikare|Kölner Generalvikar]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1952]]–[[1969]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=174115415|VIAF=220598063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Teusch, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalvikar (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Japan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Teusch, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Teusch, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher und Generalvikar des Erzbischofs von Köln (1952–1969)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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