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	<title>Joseph Stacher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T02:49:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Stacher&amp;diff=1325902&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ivanfromearth am 31. Oktober 2023 um 11:07 Uhr</title>
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		<updated>2023-10-31T11:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph „Doc“ Stacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; alias &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Oystacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1902]] in [[Letytschiw]], [[Russisches Kaiserreich]], heute [[Ukraine]]; † [[28. Februar]] [[1977]] in [[München]]) war ein US-amerikanischer [[Mobster]], der heute der [[Kosher Nostra]] zugerechnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er soll [[Meyer Lansky]] und [[Lucky Luciano]] bei der Zusammenarbeit zwischen der jüdischen Kosher Nostra und der italienischen [[La Cosa Nostra]] unterstützt haben, die dazu führte, dass Meyer Lansky einen Sitz in der &amp;#039;&amp;#039;Kommission&amp;#039;&amp;#039;, einem obersten Mafia-Gremium, des [[National Crime Syndicate]] bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
1912 emigrierte die Familie aus der Ukraine in die USA und lebte in [[Newark (New Jersey)]]. Stacher wurde bekannt als [[Vermögensdelikt|Dieb]], der seine Beute von [[Sackkarre]]n etc. stahl. Er verkürzte seinen Familiennamen von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oystacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Er lernte die Gangster Meyer Lansky und [[Abner Zwillman]] kennen. In den 1920er beteiligte er sich an den Glücksspielaktivitäten von Zwillman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 war Stacher Lansky bei der Organisation eines Treffens von „Kosher Nostras“ im [[Franconia Hotel]] behilflich, welches heute als Auftakt für die Bildung des [[National Crime Syndicate]] gewertet werden kann. Dieses Mafia-Gremium wurde nach dem blutigen Mafia-Krieg ([[Krieg von Castellammare]]) gegründet und diente dazu, im Konfliktfall neue Kriege zu verhindern. Als Lansky seine Aktivitäten in der [[Karibik]] und an der [[Westküste der Vereinigten Staaten]] begann, war Stacher der stille Helfer und Partner im Hintergrund. In [[Las Vegas]] fungierte er als eine Art [[Supervisor]] in den Casinos [[Sands (Hotel)|Sands]] und [[Fremont Street Experience|Fremont]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jack Dragna]], der lokale Boss der [[La Cosa Nostra]] in [[Kalifornien]], war kein Freund dieser Expansion der [[Mobster]] unter Meyer Lansky nach Las Vegas. Er schickte seinen „enforcer“ (engl.: „Durchsetzer“) Jimmy „The Weasel“ Fratianno aus, um seine Rechte geltend zu machen. [[Moe Sedway]] und auch der ranghöhere Doc Stacher wurden körperlich angegriffen. Eigentlich hatte das [[National Crime Syndicate]] Las Vegas als offene Stadt vorgesehen, welche keinem Clan oder keiner Gruppe als Territorium zugeordnet war. Als Meyer Lansky deshalb [[Tommy Lucchese]] darauf ansprach, kam es zunächst zu keiner Lösung. Meyer Lansky suchte aber nicht den Konflikt, sondern bot Jack Dragna eine Beteiligung am [[Flamingo Las Vegas|Flamingo]] an, was dieser jedoch ablehnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.americanmafia.com/Feature_Articles_163.html AmericanMafia.com - Muscling In] von John William Tuohy auf www.americanmafia.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 konnte Stacher auch dann noch seine Aktivitäten fortsetzten, als andere [[Mobster]] bereits u.&amp;amp;nbsp;a. wegen [[Steuerdelikt|Steuerhinterziehung]] belangt werden konnten; allerdings war seine Rolle nicht unbemerkt geblieben und die Einwanderungsbehörde versuchte, ihn nach [[Polen]] abzuschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der [[Abschiebung (Recht)|Abschiebung]] nach Polen bewahrte ihn eine Regelung, die es verbot, Personen in Staaten abzuschieben, die dem kommunistischen [[Ostblock]] zuzurechnen waren. Aber es wurde ihm erlaubt, sich in [[Israel]] anzusiedeln, wobei ihm [[Frank Sinatra]] behilflich gewesen sein soll, und so emigrierte Stacher 1965 dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wurde er von den Journalisten [[Dennis Eisenberg]], [[Uri Dan]] und [[Eli Landau]] aufgesucht, die eine Biografie über [[Meyer Lansky]] planten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Februar 1977 starb Joseph Stacher unter ungeklärten Umständen in einem Hotel in [[München]]. Als Todesursache wurde Herzversagen angegeben. Seine Leiche wurde zurück nach Israel gebracht und dort beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Joseph Stachers Tochter &amp;#039;&amp;#039;Joanne Ruth&amp;#039;&amp;#039; ist eine graduierte [[Geologe|Geologin]] und arbeitet als Juwelen-Desigerin in [[Crystal Bay (Nevada)|Crystal Bay]], [[Nevada]], in der Nähe des [[Lake Tahoe]]. Über sie existieren abweichende Geburtsinformationen; einerseits soll sie 1952 in [[Los Angeles]] geboren worden sein; aber auch das Jahr 1950 mit Geburtsort [[Rom]] wird genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lacndb.com/php/Info.php?name=Joseph%20-%20Doc%20-%20Stacher Joseph - Doc - Stacher] auf www.lacndb.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David A. Chapin, Ben Weinstock: &amp;#039;&amp;#039;The Road from Letichev: The history and culture of a forgotten Jewish community in Eastern Europe.&amp;#039;&amp;#039; Volume 2, Universe, Lincoln 2000, S. 475–477.&lt;br /&gt;
* T. J. Englisch: &amp;#039;&amp;#039;Havana Nocturne. How the Mob Owned Cuba...and Then Lost It to the Revolution&amp;#039;&amp;#039;. Harper, New York 2008, ISBN 978-0-06-171274-6.&lt;br /&gt;
* Seymour M. Hersh: &amp;#039;&amp;#039;The Dark Side of Camelot&amp;#039;&amp;#039;. Little, Brown and Company, New York 1997, ISBN 0-316-35955-6.&lt;br /&gt;
* Robert Lacey: &amp;#039;&amp;#039;Little Man: Meyer Lansky and the Gangster Life&amp;#039;&amp;#039;. Century, London 1991, ISBN 0-7126-2426-0.&lt;br /&gt;
* Michael Collins Piper: &amp;#039;&amp;#039;Final Judgment: The Missing Link in the JFK Assassination Conspiracy&amp;#039;&amp;#039;. Wolfe Press, Washington, D.C. 1993, ISBN 0-935036-47-4.&lt;br /&gt;
* Ed Reid, [[Ovid Demaris]]: &amp;#039;&amp;#039;The Green Felt Jungle&amp;#039;&amp;#039;. Pocket Books, Montreal 1964.&lt;br /&gt;
* Carl Sifakis: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of American Crime: Second Edition&amp;#039;&amp;#039;. Facts On File, New York 2001, ISBN 0-8160-6884-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stacher, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Kosher Nostra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stacher, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oystacher, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Mobster, Partner von Meyer Lansky&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Letytschiw]], [[Russisches Kaiserreich]] (heute Ukraine)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Februar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]], Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ivanfromearth</name></author>
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