<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joseph_Seydel</id>
	<title>Joseph Seydel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joseph_Seydel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Seydel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T05:00:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Seydel&amp;diff=1273741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Frühe Jahre und Erster Weltkrieg */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Seydel&amp;diff=1273741&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-04T19:22:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Frühe Jahre und Erster Weltkrieg: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Josef Seydel|Zu anderen Personen siehe [[Josef Seidl]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SeydelJoseph.jpg|mini|Joseph Seydel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Seydel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in manchen Quellen &amp;#039;&amp;#039;Josef&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Februar]] [[1887]] in [[München]]; † [[10. April]] [[1945]] in [[Burghausen]]), war ein deutscher Offizier, [[Paramilitär|paramilitärischer]] Aktivist und Politiker (NSDAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Seydel war ein Sohn des bayerischen Generalstabsarztes der [[Bayerische Armee|Armee]] [[Karl von Seydel]] und dessen Ehefrau Luise, geborene Koch. Nach dreijährigem Besuch des Wilhelmsgymnasiums in München absolvierte er für sechs Jahre das dortige [[Bayerisches Kadettenkorps|Kadettenkorps]] und wurde 1906 als [[Fähnrich]] dem [[Königlich Bayerisches 3. Feldartillerie-Regiment „Prinz Leopold“|3. Feldartillerie-Regiment „Prinz Leopold“]] der Bayerischen Armee überwiesen. Im Jahr darauf erfolgte seine Kommandierung zur [[Kriegsschule]]. Zu seinen Mitschülern dort gehörte der spätere NS-Politiker und SA-Kommandeur [[Ernst Röhm]], mit dem Seydel zu dieser Zeit freundschaftliche Bande knüpfte. 1908 wurde Seydel zum [[Leutnant]] befördert. In den Jahren 1910 und 1911 durchlief er eine vertiefende Ausbildung an der [[Königlich Bayerische Artillerie- und Ingenieur-Schule|Artillerie- und Ingenieurschule]]. 1913 besuchte er die [[Maximilian-II-Kaserne#Geschichte|Equitationsanstalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] kam Seydel von 1914 bis 1918 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zum Einsatz und war bei Kriegsende [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Für seine Leistungen wurde er mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] und dem [[Militärverdienstorden (Bayern)|Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. 1916 heiratete er Lotte Schöning, mit der er zwei Söhne und eine Tochter hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach Ende des Ersten Weltkrieges war Seydel während der [[Weimarer Republik]] zunächst Mitglied des [[Freikorps Epp]]. 1920 war er in der Landesleitung der Bayerischen [[Einwohnerwehr]]en tätig. Seinen Lebensunterhalt verdiente Seydel von 1922 bis 1923 und erneut von 1925 bis 1931 in kaufmännischen Stellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1922 betätigte Seydel sich in dem neu gegründeten [[Bund Reichskriegsflagge]], der im Hintergrund von seinem Freund aus Militärtagen [[Ernst Röhm]] geleitet wurde. Er selbst wurde 1923 stellvertretender Führer dieser Organisation und übernahm selbst ihre Führung, nachdem Röhm sich äußerlich zurückgezogen hatte (die Reichskriegsflagge aber im Verborgenen weiter lenkte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. September 1923 beteiligte Seydel sich an einer geheimen Sieben-Mann-Konferenz der Führer des sogenannten „Kampfbundes“, zu dem sich die [[NSDAP]], [[Sturmabteilung|SA]], die Reichskriegsflagge und der [[Bund Oberland]] kurz zuvor zusammengeschlossen hatten. Außer Seydel nahmen [[Adolf Hitler]], [[Hermann Göring]], Ernst Röhm, [[Hermann Kriebel]], [[Friedrich Weber (Tiermediziner)|Friedrich Weber]] und Heiß teil. Auf dieser Konferenz wurde Hitler von den übrigen die gesamte politische Leitung des Kampfbundes übertragen. Damit waren die Weichen zum Hitler-Putsch vom November gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1923 beteiligte Seydel sich dann am gescheiterten [[Hitlerputsch|Hitler-Ludendorff-Putsch]] in München, in dessen Folge der Bund verboten wurde. Er verbrachte viereinhalb Monate Untersuchungshaft im [[Gefängnis Neudeck]]. Im April 1924 verurteilte das  [[Volksgericht (Bayern)|Volksgericht]] in München ihn zu einer [[Festungshaft]] von 1 Jahr und 3 Monaten, die jedoch durch die [[Untersuchungshaft]] als abgegolten galt bzw. deren Restzeit ihm zur [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] ausgeschrieben wurde. 1924 beteiligte er sich am Aufbau des [[Frontbann]]s, einer Auffangorganisation für die verbotene SA, und wurde deshalb vom 21. September bis 24. Oktober 1924 wegen des Vorwurfes der „Fortsetzung verbotener Verbände“ in Untersuchungshaft genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung war er bis 1931 erneut kaufmännisch tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgehende Weimarer Republik und NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Zum 1. November 1931 trat Seydel erneut in die NSDAP ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 530.786)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] R 9361-IX KARTEI/22600141.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1931 übernahm Seydel, nachdem sein Freund Ernst Röhm zum Stabschef der SA ernannt worden war, Führungsaufgaben als Abteilungschef und Referent in der Obersten SA-Führung, dem Steuerungsorgan der zu dieser Zeit zu einer Massenorganisation sich entwickelnden SA. Daneben verfasste er Publikationen über den Luft- und Gasschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl Juli 1932|Reichstagswahl vom Juli 1932]] wurde Seydel als Kandidat der NSDAP im Wahlkreis Dresden-Bautzen als Abgeordneter in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. In der [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahl vom November 1932]] verlor er sein Mandat, wurde bei der [[Reichstagswahl März 1933]] abermals gewählt und gehörte dann dem praktisch bedeutungslosen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstag in der Zeit des Nationalsozialismus]] bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wechselte Seydel von der Obersten SA-Führung in das [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|Nationalsozialistische Kraftfahrkorps]] (NSKK) als Kraftfahrinspekteur West. Im NSKK wurde er 1943 bis zum [[Obergruppenführer]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivarische Überlieferung ==&lt;br /&gt;
Im Bayerischen Hauptstaatsarchiv haben sich eine Kadettenkorps-Personalakte (Personalakte 1242) sowie eine Offiziers-Persoanlakte zu Seydel erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung zur Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Seydel erhielt den [[Blutorden]] der NSDAP mit der sehr frühen [[Liste von Trägern des Blutordens|Nummer 4.]] (nach [[Ernst Röhm|Röhm]], [[Rudolf Heß|Heß]] und [[Heinrich Himmler|Himmler]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch für den Luftschutz.&amp;#039;&amp;#039; J. C. Huber, Dießen vor München 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 338.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126824576}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126824576}}&lt;br /&gt;
* [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2Fcd776936-7a8a-48e1-8517-ec099a637fe9&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=109&amp;amp;cHash=6b53c7641a6c257e7ef5c4ae1912f5bf Detail Seydel, Hitler-Prozess.]&lt;br /&gt;
* [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2Fcd776936-7a8a-48e1-8517-ec099a637fe9&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=114&amp;amp;cHash=ce516fab9a4e14e37be58c6b79799b1a Seydel-Protokoll vom 12.12.1023.]&lt;br /&gt;
* [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fgda.bayern.de%2Fmets%2Fcd776936-7a8a-48e1-8517-ec099a637fe9&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=250&amp;amp;cHash=03c175a49bd658f1d0162b9bf5aed8e7 Seydel-Protokoll vom 6.5.1024.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126824576|LCCN=n/2003/077022|VIAF=23143881}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seydel, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Hitlerputsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seydel, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Seydel, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Februar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burghausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>