<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joseph_Serchuk</id>
	<title>Joseph Serchuk - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Joseph_Serchuk"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Serchuk&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T10:18:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Serchuk&amp;diff=2408355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;5glogger: präziserer Link NS-Ghetto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Serchuk&amp;diff=2408355&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-15T18:31:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;präziserer Link NS-Ghetto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Serchuk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Yozhik Serchuk&amp;#039;&amp;#039;; geboren [[1919]]; gestorben [[6. November]] [[1993]] in [[Tel Aviv]]) war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Kommandant jüdischer [[Partisan]]en-Einheiten in der Gegend von [[Lublin]] ([[Polen]]). Nach dem Krieg war er Zeuge bei den [[Nürnberger Prozesse]]n und erhielt eine besondere Anerkennung des Staates [[Israel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nachdem seine Eltern und andere Familienmitglieder 1941 im [[Ghetto in der Zeit des Nationalsozialismus|Ghetto]] umgekommen waren, wurden Joseph und sein Bruder David ergriffen und kamen in das [[Vernichtungslager Sobibor]]. Nach einem Tag im Lager floh er mit seinem Bruder und anderen und bildete den Kern der Partisanengruppe. Während des Krieges agierte die Gruppe, die von aus den Ghettos entkommenen Juden geführt wurde, in der Nähe von [[Sobibor]]. Mitglied der Gruppe war auch der Schriftsteller [[Dov Freiberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half Serchuk bei der Suche nach geflohenen Nazi-[[Kriegsverbrecher]]n in Europa und diente als Zeuge in den Nürnberger Prozessen. Danach kehrte er nach [[Polen]] zurück, um nach Israel zu emigrieren, wurde dort aber zunächst abgelehnt. 1950 erhielt er einen Pass und ging nach [[Israel]]. Gleich bei der Ankunft in Israel wurde er als Soldat in die [[Armee]] eingezogen. Nach der Dienstzeit heiratete er und ließ sich in [[Yad Eliyahu]] bei [[Tel Aviv]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre ging Serchuk mehrmals zurück nach [[Europa]], um gegen Nazi-Kriegsverbrecher auszusagen. Im Prozess gegen Oberscharführer [[Hugo Raschendorfer]] war er der einzige Zeuge der Anklage. Raschendorfer wurde verurteilt und zu lebenslanger Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serchuk erhielt eine besondere Auszeichnung des &amp;quot;Nazi Crimes Investigation Department&amp;quot; der israelischen Polizei. 1967 übergab ihm [[Levi Eshkol]], der damalige [[Liste der Ministerpräsidenten von Israel|Ministerpräsident]] Israels die Medaille &amp;#039;&amp;#039;Fighters against Nazis&amp;#039;&amp;#039;. 1968 erhielt er zusätzlich die &amp;#039;&amp;#039;Fighters Medal&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serchuk starb 1993 in Tel Aviv im Alter von 74 Jahren. Er hinterließ seine Ehefrau, neun Kinder und mehr als hundert Enkel und Urenkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dov Freiberg]]: &amp;#039;&amp;#039;To Survive Sobibor.&amp;#039;&amp;#039; Gefen Publishing, Jerusalem and New York 2007, ISBN 978-965-229-388-6.&lt;br /&gt;
* Dov Freiberg: &amp;#039;&amp;#039;A Journey To The Past With Dekel Shibolim&amp;#039;&amp;#039;. Ramla 1993.&lt;br /&gt;
* Dov Freiberg: &amp;#039;&amp;#039;A Man as Any Other&amp;#039;&amp;#039;. Ramla 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20020705230717fw_/http://www.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd691.htm Über Oberscharführer Hugo Raschendorfer und seine Strafe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Serchuk, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des jüdischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Serchuk, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Serchuk, Yozhik&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=jüdischer Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. November 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;5glogger</name></author>
	</entry>
</feed>