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	<title>Joseph Marx - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Marx&amp;diff=133411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christian Heindl: Schüler ergänzt</title>
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		<updated>2026-04-26T14:16:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schüler ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Komponisten Joseph Marx. Zu anderen Personen siehe [[Josef Marx]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Marx-joseph-in-1927-06-01-photographische-correspondenz-nr06-s164f.jpg|mini|Joseph Marx um 1927, fotografiert von [[Anton Josef Trčka]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Marx 1903.jpg|mini|hochkant=0.9|rechts|Joseph Marx (1903)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Rupert Rudolf Marx&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Mai]] [[1882]] in [[Graz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[3. September]] [[1964]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Komponist]], [[Pianist]], [[Musikpädagogik|Musikpädagoge]] und [[Kritiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph (richtig Josef) Marx wurde am 11. Mai 1882 als Sohn des Arztes Josef Marx und der Irene, geb. Strohhuber (später umbenannt in Stiglitz) in Graz, Rechbauerstraße 15, geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarre Graz-St. Leonhard, Taufbuch XVIII 1877-1884, Seite 310.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er lernte bereits bei seiner Mutter Musik. Später erhielt er Unterricht an der Klavierschule von [[Johann Buwa]] (1828–1907), wo er sich zu einem virtuosen Pianisten entwickelte. Zugleich brachte er sich selbst das Cello- und [[Violinist|Geigenspiel]] bei. Während seiner Gymnasialzeit begann er zu komponieren, indem er aus vorhandenen Themen Klavierstücke und kleinere Werke für Trio- und Quartettbesetzung [[Arrangement|arrangierte]] und diese mit Freunden in Wirtshäusern aufführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er studierte auf Wunsch seines Vaters [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Graz]], wechselte jedoch bald zu [[Philosophie]] und [[Kunstgeschichte]]. Dies führte schließlich zu einem Bruch mit seiner Familie, doch Marx hatte weiterhin großes Interesse an der Musik, so dass er im Alter von 26 Jahren seine Kompositionstätigkeit wieder aufnahm und innerhalb von vier Jahren, von 1908 bis 1912, ungefähr 120 seiner rund 150 Lieder schrieb. Marx, der als exzellenter Pianist galt, begleitete seine Lieder oft selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1909 den Dr. phil. erworben und musiktheoretische Arbeiten publiziert hatte, nahm Marx 1914 die Stelle eines Professors für [[Musiktheorie]] an der [[Wiener Musikakademie]] an. Zuvor hatte er in Graz im Rahmen einer eigenen, jahrelangen musikwissenschaftlichen Forschungsarbeit (basierend auf 8000 Einzelversuchen mit musikalisch unterschiedlich geschulten Testpersonen) zwei umfangreiche Dissertationen über Klangpsychologie und das Wesen der Tonalität vorgelegt, die auf der Pionierarbeit des Musikwissenschaftlers [[Hugo Riemann]] basierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 wurde er Direktor der Akademie und von 1924 bis 1927 übte er das Amt des Rektors der auf seine Initiative hin gegründeten ersten Hochschule für Musik aus. Im Jahr 1932 wurde Marx von [[Atatürk]] beauftragt, als erster Berater beim Aufbau des [[Konservatorium]]s in [[Ankara]] und des türkischen Musikschulsystems tätig zu werden. Er übte diese Tätigkeit bis Ende 1933 aus (seine Nachfolger waren Hindemith, Bartók u.&amp;amp;nbsp;a.). Marx war mit mehreren bedeutenden Komponisten befreundet, u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Giacomo Puccini]], [[Maurice Ravel]], [[Richard Strauss]], [[Zoltán Kodály]], [[Ottorino Respighi]], [[Franz Schreker]], [[Erich Wolfgang Korngold]] und [[Karol Szymanowski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1938 war er Mitglied im [[Staatsrat (Österreich 1934–1938)|Staatsrat]] des [[Ständestaat (Österreich)|autoritären Ständestaats]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EnderleBurcel&amp;quot;&amp;gt;[[Gertrude Enderle-Burcel]], Johannes Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Christlich – Ständisch – Autoritär. Mandatare im Ständestaat 1934–1938.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes und Österreichische Gesellschaft für historische Quellenstudien, Wien 1991, ISBN 3-901142-00-2, S. 154f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx, der auch als Kulturressortleiter, Musikkritiker und Essayist für Musikjournale und Zeitungen Wiens, etwa ab 1945 für die [[Wiener Zeitung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Rebecca Unterberger: [https://litkult1920er.aau.at/themenfelder/wiener-zeitung &amp;#039;&amp;#039;Vom Diarium zur Zeitung: Wiener Zeitung&amp;#039;&amp;#039;] auf litkult1920er.aau.at, verfasst März 2017, redaktionell ergänzt Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;, tätig war, unterrichtete in seinen 43&amp;amp;nbsp;Jahren als Musiktheorie- und Kompositionslehrer ca. 1.300&amp;amp;nbsp;Schüler unterschiedlicher Herkunft. Dazu zählten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Walter Achleitner]], [[Necil Kâzım Akses]], [[Ferid Alnar]], [[Stefan Askenase]], [[Seweryn Barbag]], [[Guido Binkau]], [[Miltiades Caridis]], [[Paraschkew Chadschiew]], [[Johann Nepomuk David]], [[Karl Etti (Komponist)|Karl Etti]], [[Frederick Fall]], [[Richard Flury]], [[Paul Walter Fürst]], [[Friedrich Gulda]], [[Theodor Hassek]], [[Jascha Horenstein]], [[Šimon Jurovský]], [[Oswald Kabasta]], [[Rudolf Kattnig]], [[Armin Kaufmann]], [[Leon Klepper]], [[Viktor Korda]], [[Marjan Kozina]], [[Johan Kvandal]], [[Robert Leukauf]], [[Alois Melichar]], [[Josef Mertin (Musiker)|Josef Mertin]], [[Franz Mixa]], [[Hilde Westrick|Hilde von Odelga]] (verehelichte Westrick), [[Walter Panhofer]], [[Olavi Pesonen]], [[Ľudovít Rajter|Ludovit Rajter]], [[Artur Rodziński]], [[Arnold Röhrling]], [[Heinz Sandauer]], [[Robert Schollum]], [[Kurt Schwertsik]], [[Witold Silewicz]], [[Lucijan Marija Škerjanc]], [[Øistein Sommerfeldt]], [[Norbert Sprongl]], [[Peter Stadlen]], [[Marko Tajčević]], [[Jenö Takács]], [[Georg Tintner]], [[Bruno Uher]], [[Ernst Ludwig Uray]], [[Victor Urbancic]], [[Erik Werba]], [[Othmar Wessely]], [[Friedrich Wildgans]], [[Friedrich Wührer]], [[Gerhard Wuensch|Gerhard Wünsch]], [[Erich Zeisl]] und [[Herbert Zipper]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Marx Joseph.jpg|mini|hochkant=0.90|Grabstätte von Joseph Marx]]&lt;br /&gt;
Der umfangreiche Briefnachlass in der Österreichischen Nationalbibliothek – Marx hatte rund 15.000 Briefe von ca. 3.400 Personen aus dem Bereich der Musik erhalten, darunter der österreichische Komponist [[Leopold Stolz]] – zeigt Joseph Marx’ jahrzehntelanges Ringen um die Geltung tonaler Musik.&amp;lt;ref&amp;gt;Nationalbibliothek Wien, Datenquelle: Alter Autographenkatalog : Nachlass Joseph Marx&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Tod im Jahre 1964 war Joseph Marx Präsident und Ehrenvorsitzender vieler bedeutender Institutionen und Vereinigungen der österreichischen Musik, so der [[Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger]], Staatsrat für Kultur, Mozartgemeinde und [[Österreichischer Komponistenbund]]. Der auch international angesehene Marx hatte sich nach dem Zweiten Weltkrieg um den Wiederaufbau des mitteleuropäischen und insbesondere des österreichischen Musiklebens verdient gemacht und als Vertreter Österreichs in Gremien der [[UNESCO]] für die Wiederherstellung der durch die NS-Zeit zerstörten internationalen Beziehungen [[Österreich]]s gesorgt. Er wurde am [[Wiener Zentralfriedhof]] in einem [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] bestattet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorbenensuche&amp;quot;&amp;gt;{{Verstorbenensuche Wien |Name=Josef Rupert Rudolf Marx |Friedhof=Zentralfriedhof |Jahr=1964}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haltung und Rolle im Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Marx gehörte auch nach dem sogenannten [[Anschluss Österreichs]] an Nazi-Deutschland zu den meistgespielten Komponisten. So wurde etwa sein Klavierkonzert „Castelli Romani“ 1938 auf dem Reichsmusiktag in Düsseldorf aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Musik im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 1982, S. 275.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus fanden sich seine Werke oft in Programmen zusammen mit der NS-Ideologie nahestehenden Komponisten und Interpreten, etwa im Rahmen der Wochen neuer Musik in Wien&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Völkischer Beobachter]]&amp;#039;&amp;#039; vom 6. Mai 1942, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit [[Alfred Uhl]] (Gauobmann der Fachschaft Volksmusik der Reichsmusikkammer, Gau Wien)&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; PDF auf CD-ROM, Kiel 2004 (2. Edition, Kiel 2009), S. 7774.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Armin Caspar Hochstetter (NSDAP-Mitglied);&amp;lt;ref&amp;gt;Prieberg, &amp;#039;&amp;#039;Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, S. 3375f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dirigent des Konzerts mit den Wiener Symphonikern war NSDAP-Mitglied [[Paul Schmitz (Dirigent)|Paul Schmitz]] aus Leipzig.&amp;lt;ref&amp;gt;Prieberg, Handbuch, S. 6661.&amp;lt;/ref&amp;gt; Immer wieder traten parteinahe Musikforscher als Vortragende in ausschließlich Joseph Marx gewidmeten Konzerten in Erscheinung, etwa das NSDAP-Mitglied [[Erich Hermann Müller von Asow]] („Das Judentum in der Musik“).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Stunde&amp;#039;&amp;#039; vom 8. und 9. März 1938, S. 3–4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als konsequenter Gegner der Zwölftonmusik lag Joseph Marx auch während der NS-Diktatur voll auf kulturpolitischer Linie: „Die einzigen konsequenten Gegner der Schönbergschule auf Wiener Boden kamen aus der Runde um Joseph Marx.“&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Kaufmann: „Im Vorfeld der &amp;#039;Jakobsleiter&amp;#039;“, in: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Von innen und außen. Schriften über Musik, Musikleben und Ästhetik.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Werner Grünzweig und Gottfried Krieger. Wolke, Hofheim 1993, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Entgegen der verbreiteten Information, er sei 1938 aller Ämter enthoben worden,&amp;lt;ref&amp;gt;Website Universal Edition [https://www.universaledition.com/Personen/Joseph-Marx/ Joseph Marx], abgerufen am 13. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; behielt Marx seine Professur an der Reichshochschule für Musik in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Völkischer Beobachter&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Juli 1942, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem nahm Joseph Marx während der NS-Zeit zahlreiche Ehrungen, Preise und finanzielle Unterstützungen seitens des NS-Regimes entgegen: so 1942 den Ehrenring der Stadt Wien,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Völkischer Beobachter&amp;#039;&amp;#039; vom 12. Mai 1942, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Ehrenmitgliedschaft im Musikverein für Steiermark,&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Kaufmann: &amp;#039;&amp;#039;Eine bürgerliche Musikgesellschaft. 150 Jahre Musikverein für Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1965, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Kunstpreis der Stadt Graz (2500 Reichsmark)&amp;lt;ref&amp;gt;Prieberg, &amp;#039;&amp;#039;Musik im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;, S. 270.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einen Staatszuschuss in Höhe von 4000 Reichsmark vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda.&amp;lt;ref&amp;gt;Prieberg, &amp;#039;&amp;#039;Musik im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlässlich des 60. Geburtstages von Joseph Marx verfügte Gauleiter [[Baldur von Schirach]] die Einrichtung des Joseph-Marx-Preises für Nachwuchs-Komponisten. Dieser wurde 1942 an [[Anton Heiller]] und 1943 an Hans Toifl verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Völkischer Beobachter&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Juli 1942, S. 3, sowie &amp;#039;&amp;#039;Völkischer Beobachter&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Juni 1943, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das nationalsozialistische &amp;#039;&amp;#039;[[Bozner Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete ihn 1944 als „führenden Musiker der Südostgaue des Reiches“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/28/1/07.07.1944/120497/4 &amp;#039;&amp;#039;Bozner Tagblatt&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe vom 7. Juli 1944, S. 4].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 stand Marx in der [[Gottbegnadeten-Liste]] des [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda|Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marx, Joseph&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Kellenter: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottbegnadeten: Hitlers Liste unersetzbarer Künstler&amp;#039;&amp;#039;. Kiel: Arndt, 2020, ISBN 978-3-88741-290-6, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen nach seinem Tode ==&lt;br /&gt;
Während der letzten rund anderthalb Jahrzehnte seines Lebens galt Marx als Autorität des Wiener Musiklebens. Im Zweiten Weltkrieg war Marx in Wien geblieben und hatte sich mit der ihm noch verbliebenen Stellung als bekannter Komponist und Redner für die „Rettung der untergehenden Musikkultur“ eingesetzt und im Rahmen dessen einige Reden über die Musik im NS-Staat gehalten. Dies sowie die Tatsache, dass er weder emigriert war noch protestiert hatte und in den 1950er Jahren eine Machtposition im Wiener Musikleben innegehabt hatte, machten ihn zur umstrittenen Figur in den Debatten der Nachkriegszeit. So wurde etwa der 1947 von der Steiermärkischen Landesregierung gestiftete Joseph-Marx-Preis im Jahr 1989 in Johann-Joseph-Fux-Preis umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Acham]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Geisteswissenschaften aus Graz&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Wien 2009, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Marx am 9. Mai 1942 von der gleichgeschalteten [[Wiener Konzerthaus]]gesellschaft zum dritten Ehrenmitglied ernannt worden war, sowie Namensverwechslungen mit dem Komponisten [[Karl Marx (Komponist)|Karl Marx]], der laut der Forschungen von [[Fred K. Prieberg]] Lieder für die Hitlerjugend komponiert hatte, brachten Joseph Marx in den Jahrzehnten nach seinem Tod weitere Beschuldigungen ein. Die Versuche, dem bis zu seinem Lebensende mit zahlreichen jüdischen Künstlern wie Herbert Zipper, Erich Zeisl, [[Marcel Rubin]] und Erich Wolfgang Korngold befreundeten Joseph Marx eine antisemitische Haltung zu unterstellen, wurden durch die Erschließung seines Briefwechsels mit seinen vielen jüdischen Freunden und Schülern gegenstandslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde er in Musikgeschichtsbüchern als einflussreicher, erzkonservativer Musikpädagoge und im Bereich des Liedschaffens erfolgreicher Komponist geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 2006 in Wien gegründete &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph-Marx-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; will an die musikalische Vielseitigkeit von Joseph Marx erinnern und seine vergessenen unentdeckten Werke in die Konzertsäle bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionsstil ==&lt;br /&gt;
In seinen Werken orientierte sich Marx an [[Max Reger]], [[Claude Debussy]] und [[Alexander Nikolajewitsch Skrjabin|Alexander Skrjabin]]. Ähnlich wie Skrjabin suchte er aufgrund seiner starken Affinität zu mystischen Vorstellungen nach dem Höchsten in der Kunst als Ausdruck für den transzendenten Aspekt des Daseins. Dabei trieb er die spätromantisch-impressionistische Klangfülle vor allem in der monumentalen, bisweilen orgiastischen &amp;#039;&amp;#039;[[Herbstsymphonie]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1921 auf einen Höhepunkt. Sie bildet als eine von Überschwang und ungezügelter Leidenschaft geprägte Orchestermusik zweifellos sein musikalisches Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Höhepunkte des Marxschen Schaffens findet man in den Werken &amp;#039;&amp;#039;Herbstchor an Pan&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ein Neujahrshymnus&amp;#039;&amp;#039;, beide entstanden in einer auf die Liederjahre folgenden Chormusik- und Kammermusikphase (1910–1914), wobei der &amp;#039;&amp;#039;Herbstchor&amp;#039;&amp;#039; sein erstes Werk mit Orchester war. Mit &amp;#039;&amp;#039;Verklärtes Jahr&amp;#039;&amp;#039; von 1932 verband er den Gesang ein letztes Mal mit ausschweifender Symphonik. Seine zunächst im Schatten der erfolgreichen [[Jugendstil]]-Lieder stehenden Orchester- und Chorwerke zeugen insgesamt von einem stark ausgeprägten Sinn für [[Polyphonie]] und einer unkonventionellen [[Harmonik]]. Seine trotz starker Melodik recht eigenwillige, die Tonalität voll ausschöpfende Tonsprache brachte Marx den Ruf eines Erneuerers unter den „Traditionalisten“ ein. Die sich für Solisten, Dirigenten und Orchestermusiker ergebenden Schwierigkeiten resultieren häufig in einer mangelnden Transparenz und Ausdifferenzierung der teilweise ins Extreme reichenden polyphon-komplexen Klangstrukturen, wie man sie beispielsweise in der Herbstsymphonie in sehr ausgeprägter Form findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1941: Stiftung des &amp;#039;&amp;#039;Joseph-Marx-Preis&amp;#039;&amp;#039; für Studenten des Faches Komposition an der Reichshochschule für Musik Wien durch Gauleiter [[Baldur von Schirach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EnderleBurcel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Völkischer Beobachter vom 12. Mai 1942, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1942: [[Ehrenring der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
* 1942: Ehrenmitgliedschaft [[Musikverein für Steiermark]]&lt;br /&gt;
* 1942: Kunstpreis der Stadt [[Graz]]&lt;br /&gt;
* 1947: Bürgerurkunde der Stadt Wien (→ [[Liste der Bürger ehrenhalber der Stadt Wien]])&lt;br /&gt;
* 1950: [[Großer Österreichischer Staatspreis für Musik]] als Erster&amp;lt;ref&amp;gt;Flotzinger u. Gruber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte Österreichs&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Verlag Styria, 1979. S. 498&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1952: [[Preis der Stadt Wien für Musik]]&amp;lt;ref&amp;gt;Flotzinger u. Gruber S. 505–506&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1952: Mozartmedaille durch die [[Mozartgemeinde Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.viennatouristguide.at/Gedenktafeln/pers/M/mozart_1_zmed.htm Inschrift Deutschordenshof, Singerstraße: Joseph Marx 1952] (abgerufen am 11. Juni 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1956: Musikpreis des Landes Steiermark&amp;lt;ref&amp;gt;Flotzinger u. Gruber S. 522&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1957: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1965: Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus in Wien in der Traungasse 6&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wien.gv.at/rk/historisch/1965/mai.html |wayback=20151208170345 |text=Marx-Gedenktafel im 3. Bezirk |archiv-bot=2025-08-27 07:42:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|Ehrengrab]] auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] (Gruppe 32 C, Nummer 29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorwerke (teilweise Bearb.):&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Neujahrshymnus&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor (oder Männerchor) und Orchester (1914)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berghymne&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor und Orchester (ca. 1910)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herbstchor an Pan&amp;#039;&amp;#039; für gemischten Chor, Knabenstimmen, Orgel und Orchester (1911)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Morgengesang&amp;#039;&amp;#039; für Männerchor und Orchester (1910)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abendweise&amp;#039;&amp;#039; für Männerchor, Blasorchester, Pauken und Orgel (1912)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesang des Lebens&amp;#039;&amp;#039; für Männerchor und Orgel (1914)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lieder/Orchesterlieder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* insgesamt ca. 150 Lieder für Gesang und Klavier, davon ca. zwei Dutzend mit Gesang und Orchester/Streichorchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verklärtes Jahr&amp;#039;&amp;#039; für mittlere Stimme und Orchester (Liederzyklus, 1932; auch f. Singstimme und Klavier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orchesterwerke:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Eine Herbstsymphonie]]&amp;#039;&amp;#039; (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturtrilogie&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Eine symphonische Nachtmusik&amp;#039;&amp;#039; (1922)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Idylle – Concertino über die pastorale Quart&amp;#039;&amp;#039; (1925)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Eine Frühlingsmusik&amp;#039;&amp;#039; (1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordland-Rhapsodie&amp;#039;&amp;#039; (1929)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine festliche Fanfarenmusik&amp;#039;&amp;#039; für Blechblasorch., Pauken u. kl. Trommel (1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alt-Wiener Serenaden&amp;#039;&amp;#039; (1941)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinfonia in modo classico&amp;#039;&amp;#039; für Streichorchester (1944)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Partita in modo antico&amp;#039;&amp;#039; für Streichorchester (1945)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feste im Herbst&amp;#039;&amp;#039; (1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konzerte für Soloinstrument:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klavierkonzert in E-dur: „Romantisches Klavierkonzert“&amp;#039;&amp;#039; (1919–1920), von [[Jorge Bolet]] wiederentdeckt und oft gespielt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klavierkonzert in Es-dur: „Castelli Romani“&amp;#039;&amp;#039; (1929–1930)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonstiges:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klavierquartett in Form einer Rhapsodie&amp;#039;&amp;#039; (1911)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scherzo für Klavierquartett&amp;#039;&amp;#039; (1911)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ballade für Klavierquartett&amp;#039;&amp;#039; (1911)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sechs Stücke für Klavier&amp;#039;&amp;#039; (1916)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett A-dur&amp;#039;&amp;#039; (1936, spätere Fassung als &amp;#039;&amp;#039;Quartetto Chromatico&amp;#039;&amp;#039; 1948)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quartetto in Modo Antico&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quartetto in Modo Classico&amp;#039;&amp;#039; (1941)&lt;br /&gt;
* Zwei Violinsonaten&lt;br /&gt;
* Werke für Cello und Klavier&lt;br /&gt;
* Ein Klaviertrio&lt;br /&gt;
* Drei Klavierquartette&lt;br /&gt;
* Orgelstücke&lt;br /&gt;
* Weitere (bislang unveröffentlichte) Klavierstücke&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Stücke für Gesang und Kammerensemble&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
Auszug&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [http://www.joseph-marx.org/de/discography.html http://www.joseph-marx.org: Diskografie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Trio-Phantasie; „Ballade“ für Klavierquartett. [[Musikproduktion Dabringhaus &amp;amp; Grimm|MDG]], 2013.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/joseph-marx-trio-phantasie-fuer-violine-cello-klavier/hnum/5277964 Hörprobe]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Harmonielehre. Unter Zugrundelegung des Lehrganges von Joseph Marx verfaßt von Friedrich Bayer&amp;#039;&amp;#039;. Universal-Edition, Wien 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kontrapunktlehre. Unter Zugrundelegung des Lehrganges von Joseph Marx verfaßt von Friedrich Bayer&amp;#039;&amp;#039;. Universal-Edition, Wien 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Betrachtungen eines romantischen Realisten. Gesammelte Aufsätze, Vorträge und Reden über Musik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Oswald Ortner. [[Gerlach &amp;amp; Wiedling]], Wien 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weltsprache Musik. Bedeutung und Deutung tausendjähriger Tonkunst&amp;#039;&amp;#039;. Austria-Edition, Wien 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|326|327|Marx, Joseph|Josef-Horst Lederer|118578529}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas Liess]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Marx. Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;. Steirische Verlagsanstalt, Graz 1943.&lt;br /&gt;
* Erik Werba: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Marx&amp;#039;&amp;#039;. (Österreichische Komponisten des 20. Jahrhunderts, Band I). ÖBV, Wien 1964.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Marx_Joseph||AHo}}&lt;br /&gt;
* Berkant Haydin: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Marx. Rückkehr eines „romantischen Realisten“&amp;#039;&amp;#039;, in: Österreichische Musikzeitschrift, Nr. 3/2006, S. 30–41.&lt;br /&gt;
* Daniela Candillari: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Marx, romantische Ästhetik.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMSLP|id=Marx, Joseph}}&lt;br /&gt;
* [http://www.joseph-marx-gesellschaft.org/ www.joseph-marx-gesellschaft.org – Website der Joseph-Marx-Gesellschaft]&lt;br /&gt;
* [http://www.joseph-marx.org/ www.joseph-marx.org – ausführliche Seite zu Leben und Werk]&lt;br /&gt;
* [http://www.klassika.info/Komponisten/Marx/wvjh.html Werkverzeichnis auf klassika.info]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118578529}}&lt;br /&gt;
* [http://www.musikzeit.at/documents/edition/komp/staatspreis/marx.pdf ÖMZ-Artikel] (PDF; 757&amp;amp;nbsp;kB) Würdigungsartikel anlässlich der Verleihung des Österreichischen Staatspreises&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.at/atom/14B9AB4B-002-003D4-00000CD0-14B88636 Aufnahmen von „Marienlied“ mit Erna Sack von Joseph Marx aus dem Online-Archiv der Österreichischen Mediathek]&lt;br /&gt;
* [http://www.gmg-bw.de/html/musikl-multimedia_lied_ga_marx.html Lied-Portal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten des Österreichischen Komponistenbundes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118578529|LCCN=n/82/40716|VIAF=44485761}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Marx, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikpädagoge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Staatsrates (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Österreichischen Staatspreises für Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wiener Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VF-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Marx, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Marx, Joseph Rupert Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Mai 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christian Heindl</name></author>
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