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	<title>Joseph Maria Olbrich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Schiplagerheide: /* Literatur */ verlinkt</title>
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		<updated>2025-12-05T18:16:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joseph Maria Olbrich.jpg|mini|Joseph Maria Olbrich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsplatz Otto Wagner Pavillon 01-edit.jpg|mini|Ornamente von J. M. Olbrich an den [[Otto-Wagner-Pavillons auf dem Karlsplatz]] in Wien]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Maria Olbrich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Dezember]] [[1867]] in [[Opava|Troppau]], [[Österreichisch-Schlesien]]; †&amp;amp;nbsp;[[8. August]] [[1908]] in [[Düsseldorf]]) war ein österreichischer [[Designer]] und [[Architekt]] der [[Wiener Secession]], der ab 1900 in der [[Darmstädter Künstlerkolonie]] auf der [[Mathildenhöhe]] in Deutschland lebte und arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph Maria Olbrich wurde als drittes Kind der Eheleute Edmund und Aloisia Olbrich geboren. Er hatte zwei Schwestern, die vor seiner Geburt gestorben waren, sowie die jüngeren Brüder Johann und Edmund. Sein Vater war ein wohlhabender [[Konditor]]meister und [[Wachs]]hersteller und besaß unter anderem eine [[Ziegelei]], wodurch Olbrichs Interesse am Baugewerbe schon früh geweckt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olbrich besuchte das [[Gymnasium]] in Troppau, verließ es vor der [[Matura]], absolvierte eine Maurerlehre und arbeitete danach bei einem [[Bauunternehmen|Bauunternehmer]] als Zeichner. 1882 ging er nach [[Wien]], um in die Architekturklasse der [[Kunstgewerbeschule Wien|Wiener Staatsgewerbeschule]] einzutreten. Seine Lehrer waren unter anderem [[Julius Deininger]] und [[Camillo Sitte]]. 1886 bestand Olbrich sein Abschlussexamen mit der Note „vorzüglich“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kehrte er kurzzeitig nach Troppau zurück und arbeitete dort wieder bei einem Bauunternehmen als Zeichner. Ab 1890 studierte er an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Akademie der bildenden Künste]] in Wien als Schüler von [[Karl Freiherr von Hasenauer]] und gewann mit seinen Entwürfen mehrere Preise, wie den Pein-Preis, den Hofpreis 1. Klasse und den Rom-Preis der Akademie. 1893 trat er in das Büro von [[Otto Wagner]] ein. Die meisten Detailpläne für die Gebäude der [[Wiener Stadtbahn]] dürften von Olbrich stammen; dies ist nicht genau bekannt. Wagner schätzte ihn sehr; er erwog zeitweise eine Ehe seiner Tochter mit ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Secessionsgebäude.JPG|mini|Secessionsgebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
1896 entstand wegen der Unzufriedenheit mehrerer Künstler unter der Führung von [[Gustav Klimt]] die [[Wiener Secession]] als Abspaltung des [[Wiener Künstlerhaus]]es. Die Gruppe benötigte ein eigenes Ausstellungsgebäude; Olbrich erhielt den Auftrag und plante 1897 das [[Wiener Secessionsgebäude|Secessionsgebäude]]. Dies war sein erster großer Auftrag. Später plante er auch mehrere Wohnhäuser in Wien und Umgebung, unter anderem das Haus für [[Hermann Bahr]] an der Veitlissengasse in [[Hietzing]] (13. Bezirk). Im Gegenzug verkündete Bahr Olbrich in seinen Essays und Feuilletons als einen zentralen Architekten Wiens.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Bahr: &amp;#039;&amp;#039;Meister Olbrich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit.&amp;#039;&amp;#039; 17 (1898) #211, 42-43. (15. Oktober 1898), erneut in: Secession. Wien: Wiener Verlag 1900, 60-65. Hermann Bahr: Olbrich. [[Der Tag (1901–1934)|Der Tag]], Berlin, (1901) #417, Unterhaltungsblatt, 9-10. (22. September 1901) Hermann Bahr: Josef Olbrich. (Gestorben am 18. August 1908). Nord und Süd, 32 (1908) #127, 339-344, erneut in: Buch der Jugend. Wien und Leipzig: H. Heller 1908, 70-76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olbrich und die Wiener Sezession werden gerne als Bindeglied zwischen [[Historismus]] und [[Deutscher Werkbund|Werkbund]] und [[Bauhaus]] betrachtet. Zumindest für Olbrich trifft dies nicht zu. Sein „Pathos der Schlichtheit“ hat nichts mit Funktionalität zu tun, sondern ist ein Ausdruck von Wahrheit und Würde. Entsprechend nutzte er viele Elemente der Antike in freier, assoziativer Weise.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Joseph M. Olbrich.&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zur Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt vom 18. September bis 27. November 1983) Darmstadt 1983, S. 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großherzog [[Ernst Ludwig (Hessen-Darmstadt)|Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein]] besuchte häufig Wien und war sehr an moderner Kunst interessiert. Auf seine Veranlassung entstand daher 1899 die Darmstädter Künstlerkolonie auf der [[Mathildenhöhe]]. Zu diesem Zweck holte er Olbrich nach Darmstadt, der schnell zum inoffiziellen Führer der Künstlerkolonie wurde und auch das höchste Gehalt bezog. Am 4. April 1900 bekam er vom Großherzog den Professorentitel verliehen und wurde hessischer [[Staatsbürgerschaft|Staatsbürger]]. Olbrich war damals der einzige Architekt in der Künstlergruppe; [[Peter Behrens]] war lediglich als Maler und Grafiker ausgebildet. Vielfach setzte sich der Verleger [[Alexander Koch (Verleger)|Alexander Koch]] in den wichtigen Zeitschriften &amp;#039;&amp;#039;Innendekoration&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst und Dekoration&amp;#039;&amp;#039; mit Olbrich und der Darmstädter Künstlerkolonie auseinander.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/_md_search?md_query_inhaltsverz=1&amp;amp;md_query_cat3=all&amp;amp;md_query_var3=Olbrich+Kolonie digi.ub.uni-heidelberg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1903 heiratete Olbrich in [[Wiesbaden]] Claire Morawe, die geschiedene Frau des Schriftstellers [[Christian Ferdinand Morawe]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Joseph Maria Olbrich.jpg|mini|Grabmal von Joseph Maria Olbrich auf dem Alten Friedhof in Darmstadt, unsigniert, [[Heinrich Jobst]] zugeschrieben]]&lt;br /&gt;
Die Künstlerkolonie wurde zum Experimentierfeld für Olbrich, wo er auch das Hauptgebäude, das [[Darmstädter Künstlerkolonie#Ernst-Ludwig-Haus|Ernst-Ludwig-Haus]] plante. Daneben entstanden diverse Wohnhäuser und provisorische Bauten für die Ausstellungen. Olbrich betätigte sich auch als Illustrator, z.&amp;amp;nbsp;B. für Gedichtsammlungen von [[Hans Bethge (Dichter)|Hans Bethge]]. Seit 1901 arbeitete der aus [[Magdeburg]] stammende [[Hans Heller (Architekt)|Hans Heller]] (1884–1917) im Atelier von Olbrich und qualifizierte sich dort, um 1907 an der [[Kunstgewerbeschule Hamburg]] eine Professur für Innenraumgestaltung zu übernehmen. Ferner entwarf Olbrich Keramikgeschirre, die in [[Waechtersbacher Keramik]] ausgeführt wurden, Möbelstücke für den Möbelfabrikanten [[Julius Glückert]] und Musikinstrumente, wie den Mand-Olbrich-Flügel. Länger als manch anderes Mitglied blieb Olbrich der Kolonie treu. Olbrich sah sich selbst als begnadeten Künstler und erwartete von seinen Schülern und Assistenten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Albin Müller]] und [[Paul Haustein]]) Unterordnung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Joseph M. Olbrich.&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zur Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt vom 18. September bis 27. November 1983) Darmstadt 1983, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hasste die [[Bohème]]-Kultur anderer Künstler und war selbst immer elegant gekleidet mit Hut, Handschuhen und Stock und liebte einen luxuriösen Lebensstil.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Joseph M. Olbrich.&amp;#039;&amp;#039; (Katalog zur Ausstellung auf der Mathildenhöhe Darmstadt vom 18. September bis 27. November 1983) Darmstadt 1983, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Beiträge auf der Weltausstellung &amp;#039;&amp;#039;[[Louisiana Purchase Exposition]]&amp;#039;&amp;#039; in [[St. Louis]] 1904 machten einen so großen Eindruck, dass er – wahrscheinlich auf Veranlassung von [[Frank Lloyd Wright]] – korrespondierendes Mitglied des [[American Institute of Architects]] wurde. 1906 erhielt er seinen letzten und größten Auftrag, das [[Warenhaus Tietz (Heinrich-Heine-Allee)|Warenhaus Tietz in Düsseldorf]]. Im selben Jahr fand der Stapellauf des Doppelschrauben-Schnellpostdampfers [[Kronprinzessin Cecilie (Schiff)|&amp;#039;&amp;#039;Kronprinzessin Cecilie&amp;#039;&amp;#039;]] statt, an der Inneneinrichtung und Ausstattung dieses Transatlantikliners wirkten neben Olbrich unter anderem [[Bruno Paul]] und [[Richard Riemerschmid]] mit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mertens14&amp;quot;&amp;gt;Eberhard Mertens (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Lloyd-Schnelldampfer. Kaiser Wilhelm der Große, Kronprinz Wilhelm, Kaiser Wilhelm II., Kronprinzessin Cecilie.&amp;#039;&amp;#039; Olms Presse, Hildesheim 1975, ISBN 3-487-08110-5, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der Geburt seiner Tochter Marianne am 19. Juli 1908 starb Olbrich – nur 40 Jahre alt – am 8. August in Düsseldorf an [[Leukämie]]. Vier Tage später wurde er in Darmstadt auf dem [[Alter Friedhof (Darmstadt)|Alten Friedhof]] beerdigt (Grabstelle: IV C 11). Das Grab ist ein [[Ehrengrab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Bauten und Entwürfe ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Secession Vienna June 2006 005.jpg|mini|Eingang zur Secession, Wien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochzeitsturm Darmstadt 2022.jpg|mini|Hochzeitsturm, Mathildenhöhe, Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:La colonie dartistes jugendstil (Mathildenhöhe, Darmstadt) (7882268852).jpg|mini|Ernst-Ludwig-Haus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Koenigsalle-3.JPG|mini|Warenhaus der &amp;#039;&amp;#039;Leonhard Tietz AG&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Kaufhof&amp;#039;&amp;#039;, Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Prinzessinenhaus Schloss Wolfsgarten.jpg|mini|Prinzessinnenhaus im Park von Schloss Wolfsgarten bei Langen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1897–1898: Ausstellungsgebäude der [[Wiener Secession]] in Wien&lt;br /&gt;
* 1898 / 1899: Clubhaus des Radfahrclubs der Hof- und Staatsbeamten in Wien-[[Leopoldstadt]], Rustenschacherallee 7 ([[Pratercottage]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.leopoldmuseum.org/de/presse/meldungen/48 |text=&amp;#039;&amp;#039;Leopold Museum entdeckt wichtigen Olbrich-Bau im Wiener Prater&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304042929}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.svsb.at/geschichte/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Geschichte - SV Schwarz Blau&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160304074725 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eventlokale.at/autothumb/646x380/locality_16017_bilder_1.jpg |text=Bild |wayback=20160304063103}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1898: Café Niedermeyer in [[Opava|Troppau]]&lt;br /&gt;
* 1898–1899: Wohnhaus für [[Max Friedmann (Politiker, 1864)|Max Friedmann]] in [[Hinterbrühl]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;NÖ Gestalten&amp;#039;&amp;#039; Nummer 153 &amp;#039;&amp;#039;Theresia Hauenfels&amp;#039;&amp;#039;: Baujuwele in Niederösterreich Villa Friedmann in [[Hinterbrühl]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1899: [[Stöhr-Haus (St. Pölten)|Haus Stöhr]] in [[St. Pölten]]&lt;br /&gt;
* 1899–1900: Wohnhaus für [[Hermann Bahr]] in [[Hietzing|Wien 13.]], Veitlissengasse 7&lt;br /&gt;
* 1900: Haus Sift in Wien&lt;br /&gt;
* 1900: Grabmal der Familie Glückert auf dem Alten Friedhof in [[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1900: Häusergruppe für den Bauunternehmer Wilhelm Ganss in Darmstadt (kriegszerstört, modern wiederaufgebaut)&lt;br /&gt;
* 1900–1901: [[Darmstädter Künstlerkolonie#Ernst-Ludwig-Haus|Ernst-Ludwig-Haus]] auf der [[Mathildenhöhe]] in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1900–1901: [[Darmstädter Künstlerkolonie#Haus Olbrich|eigenes Wohnhaus]] auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (erheblich verändert)&lt;br /&gt;
* 1900–1901: Wohnhaus für [[Hans Christiansen (Maler)|Hans Christiansen]] auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (kriegszerstört)&lt;br /&gt;
* 1900–1901: Wohnhaus für Carl Keller auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (kriegszerstört)&lt;br /&gt;
* 1900–1901: Wohnhaus für [[Julius Glückert]], sog. &amp;#039;&amp;#039;[[Darmstädter Künstlerkolonie#Großes Glückert-Haus|Großes Glückert-Haus]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Mathildenhöhe in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1900–1901, Wohnhaus für [[Rudolf Bosselt]], sog. &amp;#039;&amp;#039;[[Darmstädter Künstlerkolonie#Kleines Glückert-Haus|Kleines Glückert-Haus]]&amp;#039;&amp;#039; auf der Mathildenhöhe in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1900–1901: Wohnhaus für [[Ludwig Habich]] auf der Mathildenhöhe in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1901: Ausstellungsgebäude „Haus für Flächenkunst“, „Spielhaus“ für die Darmstädter Spiele und Hauptportal auf der Mathildenhöhe in Darmstadt. Die Gebäude aus Holz wurden nach dem Ende der Bauausstellung &amp;#039;&amp;#039;Ein Dokument Deutscher Kunst&amp;#039;&amp;#039; nach fünf Monaten wieder abgetragen.&lt;br /&gt;
* 1901: Wohnhaus für Albert Hochstrasser in [[Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
* 1901–1902: Doppelwohnhaus für Gustav und Joseph Stade auf der Mathildenhöhe in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1902: Prinzessinnenhaus im Park des [[Schloss Wolfsgarten|Jagdschlosses Wolfsgarten]]&lt;br /&gt;
* 1902–1903: Wohnhaus für Carl Kuntze in [[Berlin-Steglitz]]&lt;br /&gt;
* 1903: Fassade des Hauses Edmund Olbrich in Troppau&lt;br /&gt;
* 1903–1904: „[[Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe#Dreihäusergruppe|Dreihäusergruppe]]“ („Blaues Haus“, „Eckhaus“ und „Graues Haus“ oder „Hofprediger-Haus“) auf der Mathildenhöhe in Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1903–1904: Bildhauer-Atelier als Anbau an das „Ernst-Ludwig-Haus“ auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (heute als Museumsshop genutzt)&lt;br /&gt;
* 1905–1906: Ausstellungsgebäude „Frauen-Rosenhof“ für die &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunstausstellung Köln 1906&amp;#039;&amp;#039; in der Kölner [[Flora (Köln)|Flora]], [[Riehl (Köln)|Köln-Riehl]] (kriegszerstört, durch [[Wilhelm Riphahn]] verändert wieder aufgebaut; restauriert)&lt;br /&gt;
* 1905–1907: Innenausstattung der Privaträume für Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein im [[Altes Schloss (Gießen)|Alten Schloss]] zu [[Gießen]]&lt;br /&gt;
* 1907–1908: „Oberhessisches Haus“ für die &amp;#039;&amp;#039;Hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunst&amp;#039;&amp;#039; auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (nach 1908 als Wohnhaus genutzt, verändert)&lt;br /&gt;
* 1907–1908: Wohnhaus für Hugo Kruska in [[Köln-Lindenthal]] (kriegszerstört)&lt;br /&gt;
* 1907–1908: [[Hochzeitsturm]] auf der Mathildenhöhe in Darmstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(+) = nach Olbrichs Tod fertiggestellt&lt;br /&gt;
* 1908 (+): Wohnhaus für [[Max Clarenbach]] in [[Düsseldorf-Wittlaer]], An der Kalvey 21&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/3667424?query=Joseph%20Maria%20Olbrich Abbildung „Haus Max Clarenbach“, Architekt Joseph Maria Olbrich], in [[Richard Klapheck]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Baukunst in den Rheinlanden&amp;#039;&amp;#039;, Schwann, 1928, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Weiß: [https://web.archive.org/web/20220701113825/https://cms.wittlaer.net/cgi-bin/wittlaer?HTML=jahrbuch_list_inhalt.htm&amp;amp;VS_JAHRBUCH_ID=1101639770957&amp;amp;VS_INDEX=110184078557205&amp;amp;ID=C566CB81B45DF1765E980EB251DAE250&amp;amp;BANNER= &amp;#039;&amp;#039;Haus und Garten von Max Clarenbach in Wittlaer&amp;#039;&amp;#039;]: &amp;quot;Im Februar 1908 wurde mit dem Rohbau des Clarenbach-Hauses begonnen und dieser von der Baubehörde im Juli desselben Jahres abgenommen; bereits im Oktober 1908 bezog der Maler mit seiner Familie das Haus.&amp;quot;, Archivlink abgerufen am 15. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; (erheblich verändert)&lt;br /&gt;
* 1907–1909 (+): [[Warenhaus Tietz (Heinrich-Heine-Allee)|Warenhaus]] der [[Leonhard Tietz|Leonhard Tietz AG]] (später [[Kaufhof]]) in Düsseldorf (innen völlig verändert)&lt;br /&gt;
* 1908 (+): „Arbeiterhaus Opel“ (Musterhaus) für die &amp;#039;&amp;#039;Hessische Landesausstellung für freie und angewandte Kunst&amp;#039;&amp;#039; auf der Mathildenhöhe in Darmstadt (nicht erhalten)&lt;br /&gt;
* 1908 (+): [[Künstlerhaus Krefeld]], es wurde finanziert durch eine Schenkung des Kommerzienrates Albert Oetker an die Stadt Krefeld und Stiftung des Grundstückes durch die Jentges’sche Grundbesitz GmbH.&lt;br /&gt;
* 1908–1909 (+): Villa für [[Josef Feinhals (Unternehmer)|Josef Feinhals]] in [[Köln-Marienburg]] (kriegszerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter Müller-Wulckow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Baukunst der Gegenwart. Wohnbauten und Siedlungen&amp;#039;&amp;#039;. Königstein i.T., Langewiesche 1929, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1908–1909 (+): Wohnhaus für Walther Banzhaf in Köln-Marienburg (1926 durch [[Wilhelm Riphahn]] umgebaut, kriegszerstört)&lt;br /&gt;
* 1908–1909 (+): Warenhaus für die Theodor Althoff AG in [[Gladbeck]], Hochstraße 23 (zerstört)&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|projekte|13453|Kaufhaus Theodor Althoff|2022-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* J. M. Olbrich: &amp;#039;&amp;#039;Zehn Entwürfe für Zimmermaler.&amp;#039;&amp;#039; (Mappenwerk) Verlag Anton Schroll Wien o.&amp;amp;nbsp;J. (1899?).&lt;br /&gt;
* mit Ludwig Hevesi: &amp;#039;&amp;#039;Ideen von Olbrich.&amp;#039;&amp;#039; 1900. / 2. erweiterte Auflage, Baumgärtner, Leipzig 1904.&lt;br /&gt;
** [[Nachdruck]]: Wasmuth, Tübingen 1988.&lt;br /&gt;
** Arnold’sche Art Publishers, Stuttgart 1992 (2. Aufl. 2009), ISBN 978-3-89790-279-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Architektur von Olbrich.&amp;#039;&amp;#039; (Mappenwerk) Verlag Ernst Wasmuth, Berlin 1901–1914.&lt;br /&gt;
* mit Wilhelm Holzamer: &amp;#039;&amp;#039;Spiele.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Eugen Diederichs, Leipzig 1901.&lt;br /&gt;
* mit Georgina Freiin von Rotsmann: &amp;#039;&amp;#039;Es war einmal.&amp;#039;&amp;#039; Darmstadt 1904.&lt;br /&gt;
** Nachdruck: Verlag zur Megede, Darmstadt 1983.&lt;br /&gt;
* [[Max Creutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Maria Olbrich. Das Warenhaus Tietz in Düsseldorf.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Ernst Wasmuth, Berlin 1909. [https://archive.org/details/josephmolbrichda00creu Digitalisat] des [[Getty Center|Getty Research Institute]], 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Bei der Anlage des [[Essen]]er [[Moltkeviertel]]s ab 1908 wurde eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* 1924 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Olbrichgasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Meidling]] (12. Bezirk) benannt.&lt;br /&gt;
* In Darmstadt ist der &amp;#039;&amp;#039;Olbrichweg&amp;#039;&amp;#039; auf der [[Mathildenhöhe]] nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Am 6. August 1937 wurde in Berlin-Wittenau [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Wittenau|ein Weg nach ihm benannt]].&lt;br /&gt;
* In den 1960er Jahren wurde die &amp;#039;&amp;#039;Josef-Maria-Olbrich-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Düsseldorf-Garath]] benannt.&lt;br /&gt;
* Alle fünf Jahre zeichnet der [[Bund Deutscher Architektinnen und Architekten|BDA]] Hessen, BDA-Gruppe Darmstadt gute, beispielhafte Architektur im Großraum Darmstadt (Südhessen) mit der Joseph-Maria-Olbrich-Plakette aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesstiftung-baukultur.de/foerderverein/netzwerk/preise/detail/ausgezeichnete-architektur-hessen-joseph-maria-olbrich-plakette bundesstiftung-baukultur.de], Netzwerk Preise der Baukultur, Ausgezeichnete Architektur in Hessen – ‚Joseph-Maria-Olbrich-Plakette‘, abgerufen am 10. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=25|Seite=588|Lemma=Olbrich, Josef Maria|Autor=[[Ludwig Scheewe]]}}&lt;br /&gt;
* Alexander Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Dokument deutscher Kunst.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Verlag Alexander Koch, Darmstadt 1901.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;als Nachdruck:&amp;#039;&amp;#039; Verlag zur Megede, Darmstadt 1989.&lt;br /&gt;
* Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Hrsg.), [[Gerhard Bott (Kunsthistoriker)|Gerhard Bott]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph M. Olbrich und die Darmstädter Künstlerkolonie.&amp;#039;&amp;#039; (= Kunst in Hessen und am Mittelrhein, 7.) Roether, Darmstadt 1967.&lt;br /&gt;
* Hessisches Landesmuseum Darmstadt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Joseph M. Olbrich 1867–1908. Das Werk des Architekten.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Darmstadt 1967.&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Schreyl, Dorothea Neumeister: &amp;#039;&amp;#039;J. M. Olbrich. Die Zeichnungen in der Kunstbibliothek Berlin. Kritischer Katalog.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann, Berlin 1972, ISBN 3-7861-4083-9.&lt;br /&gt;
* Ian Latham: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Maria Olbrich.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-02561-4.&lt;br /&gt;
* Bernd Krimmel: &amp;#039;&amp;#039;Joseph M. Olbrich 1867–1908.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Darmstadt 1983.&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|500|501|Olbrich, Joseph Maria|Renate Ulmer|118589768}}&lt;br /&gt;
* Peter Haiko, Caterina Iezzi, Renate Ulmer: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Maria Olbrich. Secession Wien – Mathildenhöhe Darmstadt. Ausstellungsarchitektur um 1900.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Deutscher Kunstverlag, München 2006, ISBN 3-422-06659-4.&lt;br /&gt;
* Ralf Beil, [[Regina Stephan]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Joseph Maria Olbrich 1867–1908. Architekt und Gestalter der frühen Moderne.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) Hatje Cantz, Ostfildern 2010, ISBN 978-3-7757-2549-1.&lt;br /&gt;
* Andreas Ay: &amp;#039;&amp;#039;Neues Wohnen in alten Mauern. Joseph Maria Olbrichs Innenausstattung der Privaträume für Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein im Alten Schloss zu Gießen.&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog) edition noir, Lich 2012, ISBN 978-3-9812398-6-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[https://www.darmstadt.de/leben/freizeit/parks-und-gaerten/friedhoefe/ehrengraeber#accordion-10718-2048 Ehrengrab Olbrichs in Darmstadt] auf den Seiten der Stadt&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118589768}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118589768}}&lt;br /&gt;
* {{ArchitekturzentrumWien|441}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Olbrich,_Joseph_Maria}}&lt;br /&gt;
* {{spk-digital|&amp;quot;Olbrich, Joseph Maria&amp;quot;|SBB=1}}&lt;br /&gt;
* Universitätsbibliothek Heidelberg: Recherche in den Heidelberger historischen Beständen – digital [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/_md_search?md_query_inhaltsverz=1&amp;amp;md_query_cat3=all&amp;amp;md_query_var3=Olbrich+ (digi.ub.uni-heidelberg.de)]&lt;br /&gt;
* Bernhard Denscher: [https://www.austrianposters.at/2021/10/09/joseph-maria-olbrich-vom-inserat-zum-kaufhaus/ &amp;#039;&amp;#039;Joseph Maria Olbrich: Vom Inserat zum Kaufhaus&amp;#039;&amp;#039;] auf Austrianposters.at&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118589768|titel=Olbrich, Joseph Maria|datum=2023-11-28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118589768|LCCN=n80112940|VIAF=39646235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Olbrich, Joseph Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Jugendstils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designer]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Olbrich, Joseph Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Olbrich, Josef Maria&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Dezember 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Opava|Troppau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. August 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiplagerheide</name></author>
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