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	<title>Joseph Maria Christen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;B.A.Enz: /* Biografie */ nach Verschiebung</title>
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		<updated>2024-05-03T08:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Maria Christen Büste Ernestine von Montgelas BNM.jpg|mini|Joseph Maria Christen: Büste der Gräfin Ernestine von Montgelas (Ehefrau des Grafen [[Maximilian von Montgelas]]), 1822, [[Bayerisches Nationalmuseum]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Anton Maria Christen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (getauft am [[22. Februar]] [[1767]] in [[Buochs]]; † [[30. März]] [[1838]] auf dem [[Schloss Thorberg]]) war ein [[Schweizer]] [[Bildhauerei|Bildhauer]]. Als Vertreter des [[Klassizismus]] wurde er vor allem für seine [[Büste|Porträtbüsten]] bekannt, schuf aber auch figürliche Werke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Christen wuchs in einfachsten Verhältnissen auf. Sein Vater Johann Jakob Walter Laurenz Christen war Hirte, Bildschnitzer und Maler von Heiligenbildern («Helgen»). Dem Sohn blieb eine Schulausbildung verwehrt, schon als Kind musste er Erwerbsarbeit verrichten. 1785 ging Christen nach [[Luzern]] an die [[Zeichenschule]] des Porträtmalers [[Johann Melchior Wyrsch]], nebenbei besuchte er auch eine Holzschnitzerklasse. Künstlerisches Talent zeigte er besonders bei der Erschaffung von Büsten. 1788 reiste er nach [[Rom]], wo der Bildhauer [[Alexander Trippel]] wirkte. Von ihm liess er sich in die klassizistische Kunstrichtung einführen. In Trippels Atelier machte Christen die Bekanntschaft mit zahlreichen anderen Künstlern. Der Maler und Kunstschriftsteller [[Heinrich Meyer (Maler)|Johann Heinrich Meyer]] vermittelte ihm die theoretischen Grundlagen des Klassizismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 lebte Christen in [[Zürich]], wo die Witwe [[Salomon Gessner]]s ihn protegierte. Dort gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. [[Martin von Muralt]] und [[Heinrich Keller (Bildhauer)|Heinrich Keller]] zu seinen Schülern. Prominente Personen wie [[Johann Rudolf Burckhardt]] begannen seine Werke zu sammeln. 1792 versuchte Christen in [[Stans]] eine Künstlerakademie aufzubauen, erfuhr aber wegen seines protestantischen Freundeskreises viele Anfeindungen aus katholisch-konservativen Kreisen und siedelte deshalb nach [[Luzern]] über. 1796 trat er der [[Helvetische Gesellschaft|Helvetischen Gesellschaft]] bei, der er schon lange nahegestanden hatte. Der endgültige Bruch mit seiner Heimat folgte 1798, als er Rosine Scheuermann, eine Protestantin aus [[Aarburg]], heiratete (ohne kirchliche [[Dispens]] und nur mit Erlaubnis des [[Helvetische Republik|helvetischen]] Senats). Der [[Kanton Nidwalden]] erkannte seine Kinder (darunter den späteren Bildhauer [[Raphael Christen]]) nicht an, weshalb sie armenrechtlich gesehen heimatlos waren – bis er 1819 durch die Vermittlung von [[Heinrich Zschokke]] das Bürgerrecht von [[Aarau]] erhielt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wettsteinanlage, Riehen. Grab Denkmal ca. 1808 von Joseph Anton Maria Christen (1767–1838) (2).jpg|alternativtext=Wettsteinanlage, Riehen, Grab Denkmal ca. 1808 von Joseph Anton Maria Christen (1767–1838). Gewidmet ist dieses Denkmal vermutlich Leonhard Heusler-Mitz, der 1807 verstarb. Auf dem Epitaph der Urne steht vermerkt: «Dem Andenken des besten Gatten gewidmet». Das Postament enthält die zusammengesetzte Inschrift zweier Bibelstellen: «Dort, wo der letzte Feind, der Tod aufgehoben sein wird, wird Gott abwischen alle Tränen von meinen Augen».|mini|Grab Denkmal für Leonhard Heusler-Mitz (1754–1807) Wettsteinpark, [[Riehen]]]]&lt;br /&gt;
Christen war ruhelos, es zog ihn von einem Ort zum anderen. Er hielt sich abwechselnd in [[Bern]], Luzern, Aarau und [[Basel]] auf, je nach Auftragseingang. Schliesslich liess er sich in Basel nieder, wo er bis 1817 lebte. Von zahlreichen Persönlichkeiten fertigte er Büsten an, darunter von [[Frédéric-César de La Harpe]], Heinrich Zschokke, [[Johannes Herzog]] und [[Ernst August Evers]]. Als Hauptwerk seiner Basler Phase gilt das aus Kalkstein gefertigte, streng klassizistische &amp;#039;&amp;#039;Denkmal für Esther Forcart-Weiss&amp;#039;&amp;#039;. Vermutlich schuf Christen auch das in der Wettsteinanlage in [[Riehen]] stehende Grabdenkmal für [[Leonhard Heusler]] (1754–1807).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kunstspaziergang-riehen.ch/lesende-frau/ Grab Denkmal für Leonhard Heusler-Mitz (1754–1807)], abgerufen am 21. November 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1805 wollte sich [[Napoleon Bonaparte]] zum König der [[Lombardei]] krönen lassen. Christen begab sich nach [[Mailand]] und konnte den französischen Kaiser zu einigen Porträtsitzungen bewegen. Die daraufhin entstandene [[Herme]]nbüste Napoleons machte ihn auch in [[Frankreich]] weit herum bekannt, für mehrere französische Städte und auch für [[Kopenhagen]] konnte er davon Kopien anfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808 erkundigte sich der bayrische König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] bei [[Johannes von Müller]] nach einem fähigen Bildhauer, der geeignet sei, Porträtbüsten Schweizer Persönlichkeiten für die geplante [[Walhalla]] anzufertigen. Ludwig besuchte Christen in Basel und erteilte ihn daraufhin mehrere Aufträge, darunter Darstellungen von [[Johann Heinrich Pestalozzi]], [[Gottlieb Konrad Pfeffel]] und [[Alois von Reding]]. Einige Jahre später fiel er jedoch bei Ludwig in Ungnade, weshalb er seinen Plan, sich in [[München]] niederzulassen, aufgab. Stattdessen porträtierte er berühmte Durchreisende, darunter den russischen Zaren [[Alexander I. (Russland)|Alexander I.]] und die ehemalige französische Kaiserin [[Marie-Louise von Österreich|Marie-Louise]]. 1815 reiste Christen an den [[Wiener Kongress]], wo er von zahlreichen dort Anwesenden Büsten oder Porträtmedaillons schuf. Nach 1819 hielt er sich vor allem in Deutschland auf, u.&amp;amp;nbsp;a. als Mitarbeiter von [[Ludwig Schwanthaler]]. Mit zunehmendem Alter verschlechterte sich Christens Geisteszustand, so dass die [[Kanton Aargau|Aargauer]] Behörden ihn unter Vormundschaft stellten und vorübergehend in die Irrenanstalt [[Königsfelden]] einwiesen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er auf [[Schloss Thorberg]], dem staatlich geführten Altersheim des [[Kanton Bern|Kantons Bern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Biographisches Lexikon des Kantons Aargau 1803–1957 | Sammelwerk=[[Argovia (Buchreihe)|Argovia]] | Band=Band 68/69 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1958 | Seiten=135–136}}&lt;br /&gt;
* Hans von Matt: &amp;#039;&amp;#039;Der Bildhauer Joseph Maria Christen, 1767–1838&amp;#039;&amp;#039;. Diepold Schilling Verlag, Luzern 1957 (150 S. Text, 22 Bildtafeln, Werkverzeichnis)&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|220|221|Christen, Joseph Anton Maria|Alfred A. Schmid|135708494}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|21879|Christen, Joseph Maria|Autor=[[Dieter Ulrich]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4023490|Christen, Joseph Anton Maria|Autor=Dieter Ulrich}}, 1998&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135708494|VIAF=15994469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christen, Joseph Maria}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1767]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1838]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christen, Joseph Maria&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Christen, Joseph Anton Maria (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=getauft 22. Februar 1767&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buochs]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1838&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schloss Thorberg]], [[Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;B.A.Enz</name></author>
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