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	<title>Joseph Knauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T17:07:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Knauer&amp;diff=619559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hoefler50: /* Bischof */ clean up mit AWB</title>
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		<updated>2025-08-30T19:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bischof: &lt;/span&gt; clean up mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Knauer.jpg|mini|200px|Joseph Knauer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Knauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1764]] in [[Czerwony Strumień|Rothflössel]], Distrikt [[Bystrzyca Kłodzka|Habelschwerdt]], [[Grafschaft Glatz]]; † [[16. Mai]] [[1844]] in [[Breslau]], [[Provinz Schlesien]]) war ab 1809 [[Dekanat#Römisch-katholische Kirche|Dechant]] und von 1810 bis 1841 [[Großdechant]] der zum [[Erzbistum Prag]] gehörenden Grafschaft Glatz. Von 1843 bis 1844 war er [[Fürstbischof]] von [[Erzbistum Breslau|Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Die Eltern von Joseph Knauer waren der Kolonist Johann Knauer und Theresia, geb. Lux. Trotz seiner einfachen Herkunft konnte er nach dem Schulbesuch in [[Międzylesie|Mittelwalde]] das Katholische Gymnasium in Breslau besuchen. Seinen Unterhalt verdiente er sich als Chorsänger und durch eine Hauslehrerstelle, die es ihm erlaubte, [[Philosophie]] und [[Katholische Theologie]] an der Breslauer [[Universität Breslau|Leopoldina]] zu studieren, wo er auch zum [[Doktor der Theologie]] promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufung zum Priestertum und pastoraler Einsatz ==&lt;br /&gt;
Joseph Knauer empfing am 7. März 1789 die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] und erhielt eine [[Kaplan]]sstelle in Mittelwalde. Ab 1794 war er Pfarrer in dem bekannten Wallfahrtsort [[Wambierzyce|Albendorf]], wo er bis 1814 wirkte. Anschließend erhielt er die besser dotierte Pfarrstelle an der [[St. Michael (Bystrzyca Kłodzka)|St.-Michael-Pfarrkirche]] in Habelschwerdt, die er bis 1841 bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Würden und Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Während seiner Amtsjahre in Albendorf wurde Joseph Knauer 1808 durch die [[Preußen|preußische]] Königliche Staatsregierung zum Dechanten der Grafschaft Glatz ernannt. Am 16. Januar 1809 folgte die Ernennung zum [[Vikariat (katholisch)|Vikarius]] der Grafschaft Glatz durch den Prager [[Erzbischof]] [[Wilhelm Florentin von Salm-Salm]]. 1810 wurde die Bezeichnung für den Glatzer Dechanten in „Großdechant“ umbenannt. Da dies lediglich ein Ehrentitel war, dem keine Autorität zukam, bezweifelte Knauer dessen Sinn.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arno Herzig]], [[Małgorzata Ruchniewicz]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Glatzer Landes.&amp;#039;&amp;#039; DOBU-Verlag u. a., Hamburg u. a. 2006, ISBN 3-934632-12-2, S. 377 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweifache Ernennung war durch die politisch veränderte Lage bedingt: Das Glatzer Land gehörte seit ältesten Zeiten politisch zur [[Krone Böhmen]] und kirchlich zum Bistum bzw. ab 1344 Erzbistum Prag. Nachdem die Grafschaft Glatz nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] 1742 und endgültig nach dem [[Hubertusburger Frieden]] 1763 an Preußen gefallen war, wollte [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] die Einmischung eines „ausländischen“ Bischofs nicht dulden. Mit der eigenmächtigen Ernennung des Dechanten versuchte er, die Grafschaft Glatz von der Prager Erzdiözese zu trennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Veränderung der Diözesangrenzen und die Eingliederung des Glatzer Landes in das Erzbistum Breslau erfolgte erst im Jahre 1972. Seit dem 25. Februar 2004 gehört das Gebiet der ehemaligen Grafschaft Glatz zum neu gegründeten [[Bistum Świdnica]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Knauer wappen.jpg|mini|Bischofswappen]]&lt;br /&gt;
Mit der [[Päpstliche Bulle|päpstlichen Circumscriptionsbulle]] [[De salute animarum]] vom 16. Juli 1821 wurde bestimmt, dass die Großdechanten der Grafschaft Glatz künftig auch Ehrendomherren des [[Domstift]]s zu Breslau seien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://glatzer-visitatur.de/kultur_und_geschichte_der_grafsc.htm | wayback=20071010022911 | text=&amp;#039;&amp;#039;Überblick über die Kirchengeschichte der Grafschaft Glatz&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wurde es möglich, dass Joseph Knauer, dem die Breslauer Theologische Fakultät 1837 die [[Ehrendoktor]]würde verlieh, am 27. August 1841 durch das Breslauer [[Domkapitel]] zum Fürstbischof gewählt werden konnte. Da der königliche Wahlkommissar die Wahl beeinflusst haben soll, erließ [[Pius VII.]] das entsprechende [[Breve (Schriftstück)|Breve]] erst am 6. Februar 1843. [[Joseph Ignaz Ritter]] blieb deshalb vorerst weiterhin [[Kapitularvikar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knauers [[Bischofsweihe]] durch Weihbischof [[Daniel Latussek]] und die [[Inthronisation]] fanden erst am 23. April 1843 statt. Als Prediger wirkte dabei [[Heinrich Förster (Bischof)|Heinrich Förster]]&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Sachs: &amp;#039;&amp;#039;‘Fürstbischof und Vagabund’. Geschichte einer Freundschaft zwischen dem Fürstbischof von Breslau Heinrich Förster (1799–1881) und dem Schriftsteller und Schauspieler Karl von Holtei (1798–1880)&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Originalmanuskript Holteis textkritisch herausgegeben. In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, 2016 (2018), S. 223–291, hier: S. 275.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Amt des Fürstbischofs konnte er nicht lange ausführen. Er starb nach knapp 13 Monaten Amtszeit am 16. Mai 1844, am Fest [[Christi Himmelfahrt]] und wurde im [[Breslauer Dom]] vor dem Vinzenzaltar bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|16|269|270|Knauer, Joseph|[[Franz Heinrich Reusch]]|ADB:Knauer, Joseph}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; Band V. Lüdenscheid 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Personalschematismus des katholischen Klerus aus der Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; 1994.&lt;br /&gt;
* [[Michael Hirschfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Knauer, Großdechant der Grafschaft Glatz und Fürstbischof von Breslau.&amp;#039;&amp;#039; In: AGG-Mitteilungen, Bd. 15 (2016), S. 1–10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* http://www.grafschaft-glatz.de/kultur/kultur17.htm&lt;br /&gt;
* {{catholic-hierarchy|bishop|bknauer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Leopold von Sedlnitzky]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Melchior von Diepenbrock]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Bischöfe von Breslau|Bischof von Breslau]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1843]]–[[1844]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117213349|VIAF=10617488}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knauer, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großdechant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1764]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knauer, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knauer, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürstbischof von Breslau, Großdechant der Grafschaft Glatz&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1764&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Czerwony Strumień|Rothflössel]], [[Grafschaft Glatz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1844&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Breslau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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