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	<title>Joseph Keul - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Berita: +Kat</title>
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		<updated>2026-02-26T18:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Arzt. Zum Diakon siehe [[Joseph Anton Keil]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:JKeul1999.jpg|mini|Joseph Keul (1999)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Wilhelm Keul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. August]] [[1932]] in [[Euskirchen]]; † [[22. Juli]] [[2000]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher Arzt, [[Internist]], [[Sportmedizin]]er und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Joseph Keul wurde als Sohn des Berufsberaters Bernhard Keul und dessen Frau Anna, geb. Dahlem, in Euskirchen im Rheinland geboren. Nach dem Abitur 1954 studierte Keul Medizin in [[Bonn]] und [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]]. 1956 legte er in Freiburg seine Prüfungen zum Physikum ab. Die zwei ersten klinischen Semester absolvierte er in [[München]] und reichte 1958 in Freiburg seine von [[Herbert Reindell]] betreute Doktorarbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Herzvolumen, Pulsfrequenz, Sauerstoffaufnahme und Sauerstoffpuls als Grundlage einer klinischen Funktionsprobe des Herzens&amp;#039;&amp;#039; ein. 1959 erlangte er den Doktorgrad und legte im selben Jahr in Freiburg sein Staatsexamen ab. Seine Habilitation schloss Keul 1964 ab, der Titel seiner Schrift lautete „Stoffwechsel und Durchblutung des menschlichen Herzens“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Singler |url=http://www.uni-freiburg.de/universitaet/portrait/einzelgutachten/symposium-freiburg-2011-singler.pdf |titel=Joseph Keul: Wirken und Wirkungen – Unschädlichkeitsmythen und ihre semantischen Metaboliten |werk=uni-freiburg.de |hrsg= |datum= |zugriff=2019-03-10 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde mit der Carl-Diem-Plakette des [[Deutscher Sportbund|Deutschen Sportbundes]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.sportwissenschaft.de/fileadmin/pdf/CD_Informationen.pdf |titel=Wettbewerb um den Wissenschaftspreis des Deutschen Sportbundes (Carl-Diem-Plakette) 2005 / 2006 |werk=sportwissenschaft.de |hrsg= |datum= |zugriff=2019-03-23 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als aktiver [[Leichtathletik|Leichtathlet]] vertrat er die Vereine SC Euskirchen und Post-SV München. 1954 wurde er bei den Deutschen Jugendmeisterschaften über die 1500-Meter-Strecke Sechster. Seine Bestzeit über diese Strecke stellte er 1957 mit 3:51,8 auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keul war ab 1973 [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für [[Innere Medizin]] und Sportmedizin der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. Seit 1960 war er betreuender Arzt der deutschen Olympiamannschaften, ab 1980 deren Chefarzt. Außerdem betreute er bis zu seinem Tod das deutsche [[Tennis]]-[[Davis Cup|Davis-Cup]]-Team und war Mitglied im [[Nationales Olympisches Komitee|Nationalen Olympischen Komitee]] (NOK). 1962 wurde er von [[Willi Daume]], mit dem ihn laut [[Giselher Spitzer]] „lange ein Vertrauensverhältnis“ verband,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.lr-online.de/sport/news/was-wusste-willi-daume_aid-2895670 |titel=Was wusste Willi Daume? |werk=lr-online.de |hrsg= |datum= |zugriff=2019-03-19 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in den „Bundesausschuss Leistungssport“ berufen. Von 1973 bis 1992 war Keul Mitglied im Fachausschuss Medizin des [[Bundesinstitut für Sportwissenschaft|Bundesinstituts für Sportwissenschaft]] (BISp) und ab 1979 gemeinsam mit [[Ommo Grupe]] als Vorsitzender oder Stellvertretender Vorsitzender im Fachbeirat „Angewandte Wissenschaften auf dem Gebiet des Sports“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1998 wurde er zum Präsidenten des [[Deutscher Sportärztebund|Deutschen Sportärztebundes]] gewählt, im Jahr 2000 zum Ehrenpräsidenten. Keul sah sich auch als Nachfolger von Herbert Reindell, der eine enge Verbindung vor allem zu den Mittel- und Langstreckenläufern hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnd Krüger]]: &amp;#039;&amp;#039;The History of Middle and Long Distance Running in the Nineteenth and Twentieth Century.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arnd Krüger]], Angela Teja (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;La Comune Eredita´ dello Sport in Europa: Atti del 1 Seminario Europeo di Storia dello Sport.&amp;#039;&amp;#039; CONI, Rom 1997, S. 117–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1973 hielt Keul die &amp;#039;&amp;#039;Joseph B. Wolffe-Memorial Lecture&amp;#039;&amp;#039; des [[American College of Sports Medicine]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url= https://www.acsm.org/docs/other-documents/13am_honor-roll.pdf?sfvrsn=0| wayback= 20160409111254 | text=&amp;#039;&amp;#039;Honor Roll&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Wochen vor seinem Ableben erhielt Keul das Ehrendoktorat der Naturwissenschaften der [[Universität Wien]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Josef Keul erhält Ehrendoktorat der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 51, Nr. 6, 2000. ([http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/content/archiv2000/heft06/personalia_0600.pdf PDF; 1,68 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt; Joseph Keul starb an Krebs.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Blume: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-welt/article524979/Umstritten-streitbar-aber-unbestritten-eine-Institution.html Umstritten, streitbar, aber unbestritten eine Institution].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Juli 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Keul war als Sportarzt immer wieder in der Kritik, da ihm vorgeworfen wurde, unerlaubte [[Doping]]manipulationen nicht nur erforscht, sondern auch gefördert zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Anno Hecker: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/die-westdeutsche-vergangenheit-doper-vereint-euch-1756343.html Die westdeutsche Vergangenheit: Doper, vereint Euch].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Februar 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1977 warf [[Werner Franke (Biologe)|Werner Franke]] Keul vor, die Nebenwirkungen von [[Anabolika]] zu verharmlosen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;[[Werner Franke (Biologe)|Werner Franke]]: &amp;#039;&amp;#039;Anabolika im Sport – Der Arzt als Erfüllungsgehilfe des Sportfunktionärs. Leichtfertige Verniedlichung von Nebenwirkungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Medical Tribune]].&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe Österreich. Jahrgang 9, Nr. 16, 22. April 1977 ({{C4F|5207|NAME=online}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 zitierte &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; Keul zum Dopingmittel [[Erythropoietin]] (EPO), es sei „bei richtiger Anwendung ungefährlich“ und könne „das Höhentraining durchaus ersetzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13488551 |Titel=Schlamm in den Adern |Jahr=1991 |Nr=24 |Seiten=191–198}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr ersuchten [[Manfred von Richthofen (Sportfunktionär)|Manfred von Richthofen]] und [[Harm Beyer]], die in einer Kommission des [[Deutscher Sportbund|Deutschen Sportbundes]] die [[Doping in der Bundesrepublik Deutschland|Dopingpraktiken des vereinten Deutschland]] aufzuklären hatten, NOK-Präsident [[Willi Daume]] ohne Erfolg, Keul wegen dessen offensichtlicher Verstrickung als Olympia-Arzt abzulösen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13681311|Titel=In ganz kurzer Zeit tot|Jahr=1992|Nr=9|Seiten=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Drepper: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.zeit.de/online/2009/09/doping-aufarbeitung-von-richthofen-dsb Doping in Deutschland: „Es ist verharmlost und vertuscht worden“].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Februar 2009 (Interview mit Manfred von Richthofen)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 ging aus Berichten, die der Chef des DDR-Dopingprogramms [[Manfred Höppner]] als &amp;#039;&amp;#039;IM Technik&amp;#039;&amp;#039; dem [[Ministerium für Staatssicherheit]] übermittelt hatte, hervor, dass Keul ihm 1974 mitgeteilt habe, dass „in der BRD generell die Anwendung von Anabolen erfolgt“. Nicht nur habe Keul „im Prinzip nichts dagegen einzuwenden“, er sei außerdem „nicht geneigt“, auf die „Verabreichung von Anabolen zu verzichten“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13686562|Titel=Anwendung erfolgt|Jahr=1994|Nr=12|Seiten=192}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren habe Keul in einer Ärztekommission der [[IAAF]] die Einführung von strengeren Doping-Richtlinien hintertrieben, eine Darstellung, die vom österreichischen Sportarzt [[Ludwig Prokop]] bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kistner in der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]],&amp;#039;&amp;#039; 21. März 1994; zitiert in Cycling4Fans: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.cycling4fans.de/index.php?id=4472 Deutsche Ärzte und Doping: Joseph Keul].&amp;#039;&amp;#039; Februar 2009, letzte Ergänzung 24. September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem gemeinsam mit [[Herbert Reindell]] verfassten Brief an NOK-Präsident Willi Daume im November 1976 schrieben die beiden Sportmediziner,  dass das Verbot von Anabolika fragwürdig sei, da „bis heute Erkrankungen oder Schäden nicht bekannt sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Singler und Gerhard Treutlein |Titel=Joseph Keul: Wissenschaftskultur, Doping und Forschung zur pharmakologischen Leistungssteigerung. Wissenschaftliches Gutachten im Auftrag der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2015 |ISBN= |Seiten=162}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1987 von der DDR in die BRD gewechselte [[Hartmut Riedel]], der in der DDR unter anderem über Anabolika geforscht hatte, wurde später unter anderem dank eines Gutachtens von Keul&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunk.de/sport-chronik-der-wende.1346.de.html?dram:article_id=195864 |titel=- Sport-Chronik der Wende |werk=Deutschlandfunk |hrsg= |datum= |zugriff=2019-03-24 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Professor in Bayreuth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwig und |Titel=DOPING: Schweigen im Westen |Sammelwerk=Der Spiegel |Band=45 |Datum=1997-11-03 |Online=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8812033.html |Abruf=2019-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anlässlich der [[Doping-Affäre Team Telekom]] eingerichtete Freiburger Dopingkommission kam in ihrem Abschlussbericht, in dem die Beteiligung von Ärzten des [[Universitätsklinikum Freiburg|Universitätsklinikums Freiburg]] am organisierten Doping im [[Team T-Mobile|Team Telekom]] untersucht wurde, zum Schluss, dass keine Beweise für eine aktive Beteiligung von Keul an den Dopingaktivitäten der Ärzte Schmid und Heinrich sowie Huber vorlägen. Keul habe diese jedoch durch seine Grundeinstellung und die fehlende Kontrolle der Abläufe in der von ihm geleiteten Abteilung begünstigt. Stets sei Keul zur Stelle gewesen, wenn „es galt, den Einsatz sowie die Wirkungen und Nebenwirkungen von Dopingmitteln zu bestreiten oder zu verharmlosen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Joachim Schäfer, [[Wilhelm Schänzer]], Ulrich Schwabe: &amp;#039;&amp;#039;Abschlussbericht der Expertenkommission zur Aufklärung von Dopingvorwürfen gegenüber Ärzten der Abteilung Sportmedizin des Universitätsklinikums Freiburg.&amp;#039;&amp;#039; 23. März 2009/12. Mai 2009, S. 41 ([http://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/06_presse/pdfs-publikationen/Abschlussbericht.pdf PDF; 342 kB])&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Rolle im Dopingskandal des [[Universitätsklinikum Freiburg]] wurde 2009 ausführlich in deren Abschlussbericht dargestellt. Dabei kam u.&amp;amp;nbsp;a. heraus, das es auch bei der Verwendung von Drittmitteln zu nicht nachvollziehbaren und unzulässigen Zahlungen an andere Personen gekommen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uniklinik-freiburg.de/fileadmin/mediapool/06_presse/pdfs-publikationen/Abschlussbericht.pdf uniklinik-freiburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2017 wurde eine Studie des Mainzer Wissenschaftlers [[Andreas Singler]] veröffentlicht, die er gemeinsam mit [[Gerhard Treutlein]] vorgelegt hatte. Danach sei Keul der „am meisten dopingbelastete Sportmediziner in Westdeutschland“ gewesen. Er sei der „zentrale Garant“ der Doppel-Moral und der Vereinbarkeitsfiktion von „internationaler Wettbewerbsfähigkeit und vom manipulationsfreien Spitzensport als Normalfall“ gewesen. Zum Doping in der Bundesrepublik habe er „mit jahrzehntelangen Marginalisierungen, Verharmlosungen und Täuschungen über die wahren Verhältnisse“ beigetragen. Nur vereinzelt habe er allerdings selbst Sportler gedopt. Belegt sei der Fall eines Leichtathleten aus dem Jahre 1983, der wegen der Einnahme von [[Testosteron]] aufgefallen war und der sich unter Aufsicht Keuls und von [[Manfred Donike (Radsportler, 1933)|Manfred Donike]] auf die [[Olympische Sommerspiele 1984|Olympischen Spiele]] in [[Los Angeles]] vorbereitete, um den Abbau der Substanz zu beobachten. Fazit der Studie: „[Es] ist es ein Skandal von historisch fast einmaligem Ausmaß, dass der Sportler von höchster Stelle wissenschaftlich begleitet 1983 bei der WM in Helsinki und 1984 bei den Olympischen Spielen in Los Angeles mit beträchtlichem Erfolg teilnehmen konnte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;n-tv-752992&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.n-tv.de/sport/Dopingstudie-belastet-Ex-Olympiaarzt-schwer-article19752992.html |titel=&amp;quot;Historisch fast einmalig&amp;quot;: Dopingstudie belastet Ex-Olympiaarzt schwer |werk=n-tv.de |datum=2017-03-18 |zugriff=2017-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* mit Erich Doll und Dietrich Keppler: &amp;#039;&amp;#039;Muskelstoffwechsel. Die Energiebereitstellung im Skelettmuskel als Grundlage seiner Funktion.&amp;#039;&amp;#039; J. A. Barth, München 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doping. Pharmakologische Leistungssteigerung und Sport.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Sportbund, Frankfurt 1970.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Limiting factors of physical performance. International symposium at Gravenbruch 1971.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 1973, ISBN 3-13-495101-0.&lt;br /&gt;
* mit [[Wilfried Kindermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Anaerobe Energiebereitstellung im Hochleistungssport. Die Bedeutung der metabolischen Azidose unter physiologischen und pathologischen Bedingungen.&amp;#039;&amp;#039; Hofmann, Schorndorf 1977, ISBN 3-7780-7591-8.&lt;br /&gt;
* mit Aloys Berg: &amp;#039;&amp;#039;Körperliche Aktivität bei Gesunden und Koronarkranken. Effekte einer Ausdauer-orientierten Bewegungstherapie auf Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgrössen von Patienten mit koronarer Herzkrankheit.&amp;#039;&amp;#039; Witzstrock, Baden-Baden / Köln / New York 1980, ISBN 3-87921-149-3. (mit Aloys Berg &amp;amp; Manfred Lehmann: 2., überarbeitete u. erweiterte Auflage. Thieme, Stuttgart / New York 1986, ISBN 3-13-686302-X)&lt;br /&gt;
* mit Gerrit Simon, [[Hans-Hermann Dickhuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Echokardiographie zur Funktionsbeurteilung des Herzens.&amp;#039;&amp;#039; Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-91941-7.&lt;br /&gt;
* mit [[Herbert Reindell]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der sporttreibende Bürger – Gefährdung oder Gesundung?&amp;#039;&amp;#039; perimed-Fachbuch-Verlagsgesellschaft, Erlangen 1983, ISBN 3-88429-172-6.&lt;br /&gt;
* mit Hans-Hermann Dickhuth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Herzinsuffizienz. Pathophysiologie, Klinik und Therapie. Internationales Symposium, Hinterzarten, 28.–30. April 1983.&amp;#039;&amp;#039; perimed-Fachbuch-Verlagsgesellschaft, Erlangen 1984, ISBN 3-88429-198-X.&lt;br /&gt;
* mit Josef Stippig und Aloys Berg: &amp;#039;&amp;#039;Bewegungstherapie bei koronarer Herzkrankheit. Aufbau und Gestaltung der Therapiestunde für koronare Übungs- und Trainingsgruppen.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart / New York 1984, ISBN 3-13-653501-4.&lt;br /&gt;
* mit Dieter Böhmer: &amp;#039;&amp;#039;Vorsorgeuntersuchungen sporttreibender Bürger.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1986, ISBN 3-17-009729-6.&lt;br /&gt;
* mit [[Eckart Witzigmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Olympiadiät. Mit genauen Anleitungen und über 170 Rezepten.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1988, ISBN 3-453-00548-1.&lt;br /&gt;
* mit Aloys Berg und Eberhard Ahlgrimm: &amp;#039;&amp;#039;Kalium und Sport.&amp;#039;&amp;#039; Braun, Karlsruhe 1994, ISBN 3-7650-1718-3.&lt;br /&gt;
* mit Michael Hamm: &amp;#039;&amp;#039;Die richtige Fitness-Ernährung. Das Programm für mehr Leistungsfähigkeit und Lebensfreude.&amp;#039;&amp;#039; Umschau/Braus, Heidelberg 1998, ISBN 3-8295-7102-X.&lt;br /&gt;
* mit Daniel König und Hermann Scharnagl: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sportmedizin. Freiburg und die Entwicklung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Haug, Heidelberg 1999, ISBN 3-8304-2027-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloys Berg, [[Hans-Hermann Dickhuth]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Prof. Dr. Dr. h.c. Joseph Keul.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 51, Nr. 7+8, 2000, S. 280. ([http://www.zeitschrift-sportmedizin.de/fileadmin/content/archiv2000/heft07_08/keul_07800.pdf PDF; 696 kB])&lt;br /&gt;
* Andreas Singler, Gerhard Treutlein: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Keul: Wissenschaftskultur, Doping und Forschung zur pharmakologischen Leistungssteigerung.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliches Gutachten im Auftrag der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mainz 2015. Zugriff unter: Website [https://www.andreas-singler.de/doping-forschung-ドーピング/doping-an-der-universität-freiburg/ Andreas Singler].&lt;br /&gt;
* Michael Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Keul, Joseph (&amp;quot;Jupp&amp;quot;), Hochschullehrer, Sportarzt, Sportfunktionär.&amp;#039;&amp;#039; In: Baden-Württembergische Biographien, Band 8. Hrsg. von Martin Furtwängler. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2022, S. 195–199.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1114403067|LCCN=n87894701|VIAF=32517729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keul, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doping in der Bundesrepublik Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keul, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Keul, Joseph Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Internist, Sportmediziner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Euskirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
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