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	<title>Joseph Kabila - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Nach dem Ende der Präsidentschaft */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2025-11-14T21:52:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nach dem Ende der Präsidentschaft: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joseph Kabila April 2016.jpg|mini|hochkant|Joseph Kabila (2016)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Kabila Kabange&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juni]] [[1971]] in Hewa Bora, [[Sud-Kivu]]) war vom 26. Januar 2001 bis zum 24. Januar 2019 der 4. [[Liste der Staatsoberhäupter der Demokratischen Republik Kongo|Präsident]] der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]]. Unter seiner Präsidentschaft wurden hunderte Gegner eingesperrt, gefoltert und getötet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Mitglieder seiner Familie und deren Vertraute zweigten während Kabilas Präsidentschaft mindestens 138 Millionen Dollar an öffentlichen Geldern (unter anderem von der [[Banque Centrale du Congo|Zentralbank des Landes]], von staatlichen Minengesellschaften, Straßenbaufonds, von der Wahlkommission des Landes) für persönliche Zwecke ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Naber, Maximilian Popp, Alexander Sarovic |Titel=Kongo: Wie der Kabila-Clan die Staatskasse plünderte - Eine Bank, eine Briefkastenfirma und ein Überfall |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2021-11-19 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/kongo-wie-der-kabila-clan-die-staatskasse-pluenderte-eine-bank-eine-briefkastenfirma-und-ein-ueberfall-a-6e71d52a-6faa-47a8-877b-a563653d0207 |Abruf=2021-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kabila wurde nach offiziellen Angaben als Sohn von [[Laurent-Désiré Kabila|Laurent Kabila]] und dessen Frau Mahanya Sifa Kabila als zweites von neun Kindern im Rebellenhauptquartier [[Hewa Bora II]] geboren und stammt aus der Bantu-Volksgruppe der [[Baluba|Luba]]. Es tauchen immer wieder Zweifel und Berichte auf, nach denen Kabila nicht leiblicher Sohn Laurents, sondern Sohn eines anderen Vaters oder gänzlich anderer Eltern sei, der von Kabila [[Adoption|adoptiert]] wurde. Eine weitverbreitete, zu politischer [[Propaganda]] verwendete Version besagt, seine Eltern seien [[Tutsi]] aus [[Ruanda]] gewesen und Kabila daher ein Instrument zur Ausübung ruandischen Einflusses in der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]]. Der frühere Geheimdienstchef von [[Demokratische Republik Kongo|Zaire]], [[Honoré Ngbanda Zambo ko Atumba]], behauptet, dass Joseph Kabila der Sohn der ruandischen Oppositionsmitglieder [[Christopher Kanambe]] und [[Marcelline Mukambukuje]] sei. Joseph Kabilas Zwillingsschwester ist [[Jaynet Kabila]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://offshoreleaks.icij.org/stories/jaynet-desiree-kabila-kyungu |titel=Jaynet Désirée Kabila Kyungu {{!}} ICIJ Offshore Leaks Database |abruf=2023-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Belege|unbelegter Abschnitt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werdegang ===&lt;br /&gt;
Kabila begleitete seinen Vater, den späteren Rebellenführer Laurent Kabila, im Alter von fünf Jahren nach [[Tansania]] ins Exil. Als Folge seiner langjährigen Aufenthalte in englischsprachigen Ländern spricht Kabila heute besser Englisch und Kisuaheli als Französisch und das kongolesische [[Lingála]], die im Westen des Landes und damit auch in der Hauptstadt verbreitete Landessprache. Er besuchte Grund- und weiterführende Schulen in [[Fizi]], zu dessen Territorium Hewa Bora gehört, sowie in [[Dar-es-Salaam]] und [[Mbeya]] in Tansania.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baz-280706&amp;quot;&amp;gt;[[Basler Zeitung|BAZ]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv | url=http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=d9d08a04-1208-4059-9e63e3737491f484&amp;amp;startpage=1&amp;amp;ObjectID=B6DBA19D-1422-0CEF-701422DE5C7A3A22 | wayback=20070930160633 | text=Kongolesischer Präsident verspricht Wiederaufbau}}&amp;#039;&amp;#039;, 28. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend begann er eine militärische Laufbahn in Tansania und wurde auch in [[Uganda]] und [[Ruanda]] militärisch ausgebildet. 1996 schloss er sich den Truppen seines Vaters an und war Befehlshaber im [[Erster Kongokrieg|Ersten Kongokrieg]]. Nach einem siebenmonatigen Kampf von Kabilas Truppen, die sich von Osten in Richtung Kinshasa bewegten, konnte sein Vater die 32-jährige Diktatur [[Mobutu Sese Seko|Mobutus]] am 17. Mai 1997 mit der Einnahme Kinshasas beenden. Sein Vater war daraufhin von 1997 bis 2001 Präsident des Kongo. Joseph Kabila studierte 1998 an der [[Nationale Verteidigungshochschule (Peking)|Nationalen Verteidigungshochschule]] in [[Peking]] und wurde anschließend Generalmajor und Mitglied des Generalstabs der Armee. Im Jahr 2000 wurde er Armee-[[Generalstab|Stabschef]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsidentschaft 2001–2019 ==&lt;br /&gt;
=== Machtübernahme 2001 ===&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung Laurent Kabilas am 16. Januar 2001&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/world/2001/feb/11/theobserver How Africa&amp;#039;s dictator died at the hands of his boy soldiers, The Guardian, 11. Februar 2001]&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm Joseph Kabila am 26. Januar 2001 das [[Liste der Staatsoberhäupter der Demokratischen Republik Kongo|Amt des Präsidenten]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kas.de/kongo/de/pages/804/ |wayback=20130404205927 |text=Historisch-Politische Kurzinformationen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bevölkerung war der damals 29-jährige weitgehend unbekannt. Er bemühte sich, dem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land ein wenig Stabilität zu verleihen, indem er die Präsenz ausländischer Truppen, vor allem aus Ruanda und Uganda, verringerte. Er ließ [[Friedenstruppen der Vereinten Nationen]], [[Mission de l’Organisation des Nations Unies en République Démocratique du Congo|MONUC]], in das Land, die die Fronten zwischen Rebellen, einheimischen Truppen und ausländischen Truppen überwachen sollten. Im Dezember 2002 wurde ein Friedensabkommen zwischen den Rebellen und der Regierung geschlossen, worauf dann im Juli unter seiner Leitung eine [[Allparteienregierung]] gebildet wurde. Diese hatte den Auftrag, [[Freie Wahl|freie Wahlen]] vorzubereiten. Am 28. April 2004 scheiterte ein Putsch gegen Kabila, der wohl von alten Anhängern des früheren Präsidenten [[Mobutu Sese Seko]] organisiert worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kabila befehligte die [[Garde Spéciale de Sécurité Présidentielle]] (GSSP, Präsidentengarde), bestehend aus 15.000 Elitesoldaten. Da im Widerspruch zum 2002 vereinbarten Friedensvertrag keine [[Forces Armées de la République Démocratique du Congo|Nationalarmee]] gebildet wurde, verfügte er über die alleinige militärische Kontrolle der Hauptstadt [[Kinshasa]] – ähnlich wie die mit ihm regierenden [[Warlord]]s in anderen Regionen. Weitere Einheiten der GSSP unterhielt Kabila in [[Lubumbashi]] und in [[Kisangani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Präsidenten 2006 ===&lt;br /&gt;
2006 fanden aufwendige und von der EU, den USA und der UNO finanzierte Wahlen statt, es waren die [[Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo 2006|ersten freien Mehrparteienwahlen]] in der Geschichte des Landes seit der Unabhängigkeit. Kabila verpflichtete sich zu Demokratie, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit und wurde von den USA und der EU favorisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-280706&amp;quot;&amp;gt;[[Deutsche Welle|DW]]: [http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2111709,00.html &amp;#039;&amp;#039;Wahlkampf ohne Inhalte im Kongo&amp;#039;&amp;#039;], 28. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine politische Basis hatte er vor allem im Osten des Landes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-200806&amp;quot;&amp;gt;[[Der Spiegel]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,432569,00.html Schießerei kurz vor Schluss]&amp;#039;&amp;#039;, 20. August 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch weder Kabila noch der Gegenkandidat [[Jean-Pierre Bemba]], verschwägert mit der Familie Mobutu, hielten sich mit politischen Programmen auf. Die sozialdemokratische Oppositionspartei &amp;#039;&amp;#039;[[Union pour la Démocratie et le Progrès Social (Demokratische Republik Kongo)|UDPS]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Étienne Tshisekedi|Etienne Tshisekedi]], eine der Parteien mit den größten Chancen und einem politischen Programm, warf Kabila zudem vor, eigene Parteien unter dem Namen der UDPS bei der Wahl angemeldet zu haben, um die Teilnahme der UDPS an der Wahl zu verhindern, und boykottierte daraufhin die Wahl.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz-210706&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/wahlen-in-kongo-der-selbstmord-einer-favorisierten-partei-1357777.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 Der Selbstmord einer favorisierten Partei]&amp;#039;&amp;#039;, [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 21. Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl am 30. Juli 2006 erhielt Kabila die meisten Stimmen, aber nicht die absolute Mehrheit, weswegen am 29. Oktober 2006 eine Stichwahl zwischen ihm und Bemba stattfand. Kabila gewann diese Stichwahl mit 58,05 % der Stimmen und wurde am 6. Dezember 2006 als neuer Staatspräsident vereidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kabila wurde im Wahlkampf der Ausverkauf der Rohstoffe des Landes vorgeworfen, an dem seine Familie verdiene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dw-280706&amp;quot; /&amp;gt; Er verkaufte Vermögenswerte aus dem Bergbau zu umstrittenen tiefen Preisen. Im britischen Parlament wurden 59 Offshorefirmen publik gemacht, die mit Vermögenswerten handeln, 47 davon mit Sitz auf den [[Britische Jungferninseln|Britischen Jungferninseln]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christof Münger: [http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Wie-der-Reichtum-des-Kongo-verschachert-wird/story/19379732 Wie der Reichtum des Kongo verschachert wird], Tagesanzeiger, 22. Dezember 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der Wiederwahl 2011 ===&lt;br /&gt;
2011 konnte Kabila sich in einer [[Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo 2011|umstrittenen Wahl]] in seinem Amt bestätigen lassen. Er ließ in der kongolesischen Hauptstadt Panzer auffahren, um möglichen Protesten zuvorzukommen. Einer seiner wichtigsten Berater war [[Augustin Katumba Mwanke]], der eine bedeutende Rolle bei der Plünderung der Rohstoffe des Kongos spielte und 2012 bei einem Flugzeugunfall ums Leben kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 2016 endete laut Verfassung Kabilas zweite Amtszeit als Präsident der DR Kongo, ohne dass es einen Nachfolger gegeben hätte: Dessen eigentlich für November 2016 vorgesehene Wahl war [[Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo 2018|auf 2018 verschoben worden]] (siehe auch: [[Silvesterabkommen]]). Kabila ließ verlautbaren, dass er gleichwohl weiterhin im Amt bleiben wolle. Trotz eines Demonstrationsverbotes kam es zu Protesten in verschiedenen Teilen des Landes. Mehrere Mobilfunk- und Internetanbieter sperrten auf Anordnung der Regierung die Zugänge zu [[Facebook]], [[Twitter]] und weiteren [[Social Media|sozialen Medien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Titz: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/kongo-praesident-joseph-kabila-klammert-an-der-macht-a-1126596.html Kabila, hau ab]&amp;#039;&amp;#039; Spiegel Online, 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 2016, abgerufen am gleichen Tage&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Ende der Präsidentschaft ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo 2018|Präsidentschaftswahl am 30. Dezember 2018]] favorisierte Kabila seinen Parteifreund [[Emmanuel Ramazani Shadary]], der die Wahl jedoch verlor. Am 24. Januar 2019 wurde [[Félix Tshisekedi]] in einer umstrittenen Entscheidung als Kabilas Nachfolger vereidigt. Nach Angaben von Beobachtern hatte der Kabila-Gegner [[Martin Fayulu]] rund 60 % der Stimmen bekommen. Kabila wurde nach der Wahl „Senator auf Lebenszeit“ und so zunächst vor einer möglichen Strafverfolgung geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Böhm: [https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-01/demokratische-republik-kongo-energiewende-rohstoff-lieferant-praesident-felix-tshisekedi &amp;#039;&amp;#039;Unser Klimaschutz ist ihr Elend.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Zeit|zeit.de]] vom 3. Februar 2019, abgerufen am 5. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch gewann sein Parteienbündnis die gleichzeitig stattfindende Parlamentswahl mit überwältigender Mehrheit, während Tshisekedis Bündnis angeblich weniger als zehn Prozent der Sitze erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2021 verteidigte Joseph Kabila seine Abschlussarbeit an der [[Universität Johannesburg]] und schloss sein vierjähriges Fernstudium dort mit einem [[Master]] in Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theeastafrican.co.ke/tea/rest-of-africa/drc-ex-president-joseph-kabila-gets-masters-degree-3478752 |titel=DR Congo ex-President Joseph Kabila gets Master&amp;#039;s degree |werk=theeastafrican.co.ke |datum=2021-07-19 |sprache=en |abruf=2021-11-17 |archiv-datum=2022-11-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20221111205432/https://www.theeastafrican.co.ke/tea/rest-of-africa/drc-ex-president-joseph-kabila-gets-masters-degree-3478752 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zunehmenden Entfremdung von seinem Nachfolger Tshisekedi ging Kabila 2023 ins [[Exil]] und lebte fortan meistens in [[Südafrika]]. Anfang 2023 trat Kabila wieder öffentlich in Erscheinung, als er Tshisekedi für die Eskalation des Konfliktes der Regierung mit den von [[Ruanda]] unterstützten Rebellen der &amp;#039;&amp;#039;[[Bewegung 23. März]] &amp;#039;&amp;#039;verantwortlich machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominic Wabwireh: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.africanews.com/2025/02/24/drc-kabila-blames-tshisekedis-leadership-for-rising-tensions-in-eastern-drc/ DRC: Kabila blames Tshisekedi&amp;#039;s leadership for rising tensions in eastern DRC.]&amp;#039;&amp;#039; [[Africanews]], 24. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tshisekedi warf daraufhin Kabila die Unterstützung der &amp;#039;&amp;#039;Bewegung 23. März&amp;#039;&amp;#039; vor. Im April 2025 reiste Kabila erstmals seit seinem Exil wieder in die Demokratische Republik Kongo und traf sich in der nach blutigen Kämpfen von der &amp;#039;&amp;#039;Bewegung 23. März&amp;#039;&amp;#039; eingenommenen Stadt [[Goma]] mit Führern der Bewegung – nach Angaben eines seiner Berater, um auf eine friedliche Lösung des Konfliktes zu drängen.&amp;lt;ref&amp;gt;Saleh Mwanamilongo: &amp;#039;&amp;#039;[https://apnews.com/article/congo-goma-m23-rebels-kabila-33bdbf5714848ee5623c92aad3384eca Former President Kabila returns to Congo from exile and arrives in rebel-held eastern city of Goma]&amp;#039;&amp;#039;. [[Associated Press]], 18. April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Regierung wies Kabilas Vermittlungsversuche zurück, der [[Senat (Demokratische Republik Kongo)|Senat der DR Kongo]] hob Kabilas Immunität auf&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.africanews.com/2025/05/23/senators-approve-kabila-immunity-lift/ Senators approve Kabila immunity lift]&amp;#039;&amp;#039;. [[Africanews]], 23. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;, wodurch Ermittlungen gegen Kabila wegen einer möglichen Verwicklung in den Konflikt der Regierung mit der &amp;#039;&amp;#039;Bewegung 23. März&amp;#039;&amp;#039; ermöglicht wurden. Die Ermittlungen führten zu einer Anklage vor dem Obersten Militärgericht in Kinshasa. Am 30. September 2025 wurde Kabila in Abwesenheit wegen [[Hochverrat]]s und [[Kriegsverbrechen]] zum Tode verurteilt. Er wurde außerdem der Verherrlichung von Verbrechen, der Verschwörung sowie der Planung eines Regierungsumsturzes schuldig gesprochen. Zudem verurteilte ihn das Gericht zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 33 Milliarden US-Dollar (rund 28 Milliarden Euro) an den Staat sowie an die östlichen Provinzen Nord-Kivu und Süd-Kivu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kongo-ehemaliger-praesident-kabila-zum-tode-verurteilt-110711550.html &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliger Präsident Kabila zum Tode verurteilt&amp;#039;&amp;#039;]. Frankfurter Allgemeine/dpa, 30. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privatleben ==&lt;br /&gt;
Kabila heiratete im Juni 2006 seine langjährige Lebensgefährtin [[Marie-Olive Lembe Kabange|Olive Lembe]], mit der er seit 2001 eine Tochter hat. Die Familie Kabila – so Joseph Kabilas Zwillingsschwester Jeanette (Jaynet) und seine Mutter – finanziert sich durch das „lukrative Geschäft mit staatlichen Bergbaukonzessionen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bpb.de/themen/Z0ZQBA,0,Wer_steht_zur_Wahl.html | wayback=20090505162732 | text=&amp;#039;&amp;#039;Bundeszentrale für politische Bildung: Wer steht zur Wahl?&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Bloomberg kontrollieren Kabila und seine Familie etwa 70 Firmen und halten mehr als 120 Schürflizenzen für Edelmetalle und weitere Mineralien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der Spiegel berichtete, dass seine Familie mindestens 138 Millionen Dollar an Staatsgeld über die Bank BGFI eingestrichen haben soll.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicola Naber, Maximilian Popp, Alexander Sarovic |Titel=(S+) Kongo: Wie der Kabila-Clan die Staatskasse plünderte - Eine Bank, eine Briefkastenfirma und ein Überfall |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2021-11-19 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/kongo-wie-der-kabila-clan-die-staatskasse-pluenderte-eine-bank-eine-briefkastenfirma-und-ein-ueberfall-a-6e71d52a-6faa-47a8-877b-a563653d0207 |Abruf=2024-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kabila baute sich einen [[Gutshof]] namens &amp;#039;&amp;#039;Kingakati&amp;#039;&amp;#039; im kongolesischen Nsele-Tal im Tshangu-Distrikt bei [[Kinshasa]]. Dort ließ er 100.000 Bäume pflanzen, importierte Nashörner und Elefanten aus Namibia. Auf dem Gelände sind mehr als 300 Personen beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Joseph Kabila}}&lt;br /&gt;
* Lutz Herden: [http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/vulkanische-gegend-in-afrika &amp;#039;&amp;#039;Vulkanische Gegend in Afrika&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Der Freitag.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kongo-gelangweilt-vor-dem-scherbenhaufen-11968389.html &amp;#039;&amp;#039;Gelangweilt vor dem Scherbenhaufen.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;F.A.Z.&amp;#039;&amp;#039; 22. November 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131432885|LCCN=no2003075715|VIAF=267207977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kabila, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Demokratische Republik Kongo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Demokratische Republik Kongo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kongolese (Demokratische Republik Kongo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in Südafrika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kabila, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kabila Kabange, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kongolesischer Politiker, Präsident der Demokratischen Republik Kongo&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1971&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Hewa Bora, [[Sud-Kivu|Süd-Kivu]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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