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	<title>Joseph John Thomson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_John_Thomson&amp;diff=18864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: Einzelnachweis</title>
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		<updated>2026-01-27T08:58:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:JJ Thomson.jpg|mini|Sir Joseph John Thomson]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jj-thomson2.jpg|mini|Profilansicht]]&lt;br /&gt;
[[Knight Bachelor|Sir]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph John Thomson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Order of Merit|OM]] (häufig auch &amp;#039;&amp;#039;J. J. Thomson;&amp;#039;&amp;#039; * [[18. Dezember]] [[1856]] in [[Cheetham Hill]] bei [[Manchester]]; † [[30. August]] [[1940]] in [[Cambridge]]) war ein [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Physiker]] und [[Nobelpreis für Physik|Nobelpreisträger für Physik]]. Er entdeckte 1897 –&amp;amp;nbsp;etwa zeitgleich mit dem deutschen Physiker [[Emil Wiechert]]&amp;amp;nbsp;– das [[Elektron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joseph John Thomson wurde am 18. Dezember 1856 als Sohn [[Schottland|schottischer]] Eltern in Cheetham Hill, nahe [[Manchester]], geboren. Sein Vater hatte ein Antiquariat. Er besuchte ab 1870 das [[Owens College]] in Manchester, das ihm eine gute naturwissenschaftliche Ausbildung verschaffte. Nach dem Willen der Eltern sollte er Ingenieur werden und in einer Lokomotivfabrik lernen. Nach dem Tod des Vaters 1873 wurde Thomson [[Waise|Halbwaise]] und diese Pläne zerschlugen sich, da die finanziellen Mittel dazu fehlten. Ab 1876 studierte er am [[Trinity College (Cambridge)|Trinity College]] der [[University of Cambridge]] Mathematik und Physik mit dem Abschluss als Second Wrangler in den [[Tripos (Cambridge)|Tripos-Prüfungen]] in Mathematik 1880 (entsprechend dem Bachelor-Abschluss). Auch beim Wettbewerb um den [[Smith Prize]], den er 1880 erhielt, schnitt er als Zweiter ab. 1883 folgte der Master-Abschluss, gleichzeitig gewann er 1882 den [[Adams Prize]]. 1884 wurde er Nachfolger von [[John Strutt, 3. Baron Rayleigh|John William Strutt]] als [[Cavendish Professor of Physics]] in Cambridge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 1890 heiratete er Rose Elizabeth Paget (1860–1951), die Tochter des Medizinprofessors [[George Edward Paget]] und eine der ersten Forscherinnen am [[Cavendish-Laboratorium]]. Sie hatten zwei Kinder, Joan Paget Thomson und [[George Paget Thomson]], ein weiterer [[Nobelpreis für Physik|Nobelpreisträger]]. Thomson selbst wurde als tollpatschig beschrieben. Er überwachte die Experimente und gab Anweisungen. Seine Assistenten und Schüler versuchten jedoch, ihn von der Durchführung der Experimente fernzuhalten. Einer seiner Schüler war [[Ernest Rutherford]], der später einen [[Nobelpreis für Chemie]] erhalten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis zu seinem Tod im Jahr 1940 war er Leiter des Trinity College und von 1916 bis 1920 Präsident der [[Royal Society]]. Thomsons Asche wurde in der [[Westminster Abbey]] (in der Nähe von [[Isaac Newton]]) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:J J Thomsons cathode ray tube with magnet coils, 1897. (9663807404).jpg|mini|Eine [[Kathodenstrahlröhre]], mit der Thomson der experimentelle Nachweis des Elektrons gelang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JJThomsonGasDischargeTubeElectronCavendishLab2013-08-29-17-11-41.jpg|mini|Eine Gasentladungsröhre, wie sie Thomson zum Elektronennachweis benutzte.]]&lt;br /&gt;
Thomson war (zusammen mit [[John Henry Poynting]], [[George Francis FitzGerald]], [[Oliver Heaviside]] und [[Joseph Larmor]]) einer derjenigen, welche die [[Elektrodynamik]] von [[James Clerk Maxwell]] weiterentwickelten. 1880 leitete er (allerdings nur annähernd) die [[Lorentz-Kraft]] ab. 1881 untersuchte er das Verhalten von bewegten Ladungen und führte dabei das Konzept der [[Elektromagnetische Masse|elektromagnetischen Masse]] ein; d.&amp;amp;nbsp;h., er entdeckte, dass die elektromagnetische Energie sich so verhält, als ob sie die Masse eines Körpers vergrößerte. 1893 konnte Thomson den mit der elektromagnetischen Energie verbundenen Impuls herleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Untersuchung der [[Kathodenstrahlen|Kathodenstrahlung]] gelang Thomson 1897 der experimentelle Nachweis für die von [[George Johnstone Stoney]] bereits 1874 vorhergesagte Existenz des Elektrons (wobei das Elektron bereits ab 1892 eine grundlegende Rolle in den Theorien von [[Hendrik Antoon Lorentz]] und [[Joseph Larmor]] spielte). Thomson konnte auch nachweisen, dass bewegte Elektronen sich durch ein Magnetfeld ablenken ließen, was von [[Heinrich Hertz]] zuvor bestritten worden war. Thomson verfügte jedoch mittlerweile über bessere Vakuumpumpen, sodass er mit deutlich weniger Restgas in seiner Kathodenstrahlröhre arbeiten konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies war die erste Entdeckung eines [[Subatomares Teilchen|subatomaren Teilchens]], und Thomson wurde 1906 für unter anderem diese Entdeckung mit dem [[Nobelpreis für Physik|Physik-Nobelpreis]] geehrt. Darauf basierend entwickelte Thomson das [[Thomsonsches Atommodell|Thomsonsche Atommodell]] (auch „Rosinenkuchen-“ oder „[[Plumpudding-Modell]]“), wonach die sehr kleinen und leichten Elektronen im Inneren der Atome eingebettet seien wie Rosinen in einem Kuchenteig. 1906 konnte Thomson mithilfe der von ihm entwickelten Theorie der [[Thomson-Streuung]] richtigerweise zeigen, dass das [[Wasserstoff]]atom genau ein Elektron enthält. Sein Atommodell wurde jedoch später von [[Ernest Rutherford]] widerlegt ([[Rutherford-Streuung|Rutherfordscher Streuversuch]]) und durch das [[Rutherfordsches Atommodell|Rutherfordsche Atommodell]] ersetzt, in dem ein kleiner schwerer Kern mit positiver Ladung von einer leichten Hülle mit negativer Ladung umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 gelang Thomson bei Experimenten mit [[Kanalstrahlen]] der Nachweis, dass das chemische Element [[Neon]] ein Gemisch aus unterschiedlich schweren Atomen ist (in diesem Fall mit den [[Massenzahl]]en 20 und 22). Daraus leitete u.&amp;amp;nbsp;a. [[Frederick Soddy]] die Theorie der [[Isotop]]ie her. Auch zu der weiteren Entwicklung der [[Massenspektrometrie]] hat Thomson wichtige Beiträge geleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 1884 wurde Thomson als Mitglied („[[Fellow]]“) in die [[Royal Society]] gewählt, die ihm 1894 die [[Royal Medal]], 1902 die [[Hughes-Medaille]] und 1914 die [[Copley-Medaille]] verlieh.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RoyalSocietyUKArchiv|AuthorizedFormsOfName=Thomson; Sir; Joseph John (1856–1940); physicist|Code=NA8288&amp;amp;pos=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] gewählt und 1903 in die [[National Academy of Sciences]]. Am 9. Januar 1905 wurde Thomson zum Ehrenmitglied („Honorary Fellow“) der [[Royal Society of Edinburgh]] gewählt, die ihm 1920 den [[Gunning Victoria Jubilee Prize]] verlieh.&amp;lt;ref&amp;gt;C. D. Waterston, A. Macmillan Shearer: &amp;#039;&amp;#039;Biographical index of former Fellows of the Royal Society of Edinburgh 1783–2002. Part II: K–Z.&amp;#039;&amp;#039; 2006, ISBN 0-902198-84-X, S. 928 ([https://rse.org.uk/wp-content/uploads/2021/07/RSE-Fellows-BiographicalIndex-2.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurde ihm für seine Forschungen an der [[Elektrische Leitfähigkeit|elektrischen Leitfähigkeit]] von [[Gas]]en und der [[Subatomares Teilchen|subatomaren Teilchen]], welche den Strom leiten, der [[Nobelpreis für Physik]] verliehen. Thomson wurde 1908 zum [[Knight Bachelor]] geschlagen und 1912 in den [[Order of Merit]] aufgenommen. Seit 1907 war er korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|3170 |Name=Joseph John Thomson |Datum=27. Januar 2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1911 wurde er zum auswärtigen Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1911 war er korrespondierendes und seit 1919 auswärtiges Mitglied der [[Académie des sciences]]. 1913 wurde er korrespondierendes und 1925 Ehrenmitglied der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Russischen Akademie der Wissenschaften]]. Die [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]] nahm ihn 1919 als assoziiertes Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/joseph-john-thomson/ |titel=Académicien décédé: Sir Joseph John Thomson |hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique |sprache=fr |abruf=2024-03-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mount J. J. Thomson]], ein Berg im ostantarktischen Viktorialand, trägt seinen Namen, ebenso der [[Mondkrater]]  [[Thomson (Mondkrater)|Thomson]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{PlanetaryNames|5977}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Recollections and Reflections&amp;#039;&amp;#039;. G. Bell, London 1936 ([https://archive.org/details/RecollectionsAndReflections online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Edward Arthur Davis, Isobel J. Falconer: &amp;#039;&amp;#039;J. J. Thompson and the Discovery of the Electron.&amp;#039;&amp;#039; Taylor &amp;amp; Francis, London 1997, ISBN 0-7484-0696-4.&lt;br /&gt;
* [[Robert Strutt, 4. Baron Rayleigh|Robert John Strutt]]: &amp;#039;&amp;#039;Joseph John Thomson, 1856–1940.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Notices of Fellows of the Royal Society.&amp;#039;&amp;#039; 1941, S. 587–609 ([[doi:10.1098/rsbm.1941.0024]]).&lt;br /&gt;
* [[Robert Strutt, 4. Baron Rayleigh|Lord Rayleigh]]: &amp;#039;&amp;#039;The life of Sir J. J. Thomson, O. M. Sometime master of Trinity College Cambridge.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 1942 ([https://archive.org/details/b29932208/page/n10/mode/1up Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118802089}}&lt;br /&gt;
* {{nobel-ph|1906|Joseph John Thomson}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Physik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118802089|LCCN=n50013536|NDL=00621558|VIAF=7472229}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thomson, Joseph John}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Joseph John Thomson| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Physik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massenspektrometriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (University of Cambridge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Bachelor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Copley-Medaille]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Académie des sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thomson, Joseph John&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thomson, J. J.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Physiker, Entdecker des Elektrons&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1856&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Manchester]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Cambridge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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