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	<title>Joseph Jaekel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T19:47:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Jaekel&amp;diff=1039927&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)</title>
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		<updated>2024-11-18T16:10:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stilisierter Schiffsburg vor dem Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie in Hamburg-Sankt Pauli.jpg|mini|Plastik &amp;#039;&amp;#039;Stilisierter Schiffsbug&amp;#039;&amp;#039; vor dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie in [[Hamburg-St. Pauli]] (aufgenommen 2008).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Jaekel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. April]] [[1907]] in [[Wallmenroth]], [[Siegerland]]; † [[19. Juli]] [[1985]] in [[Köln]]) war ein deutscher [[Metallbildhauer]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Er wuchs als eines von vier Kindern eines Kölner Lehrers und einer Unternehmerstochter aus dem Siegerland auf. Als er zwei Jahre alt war, übersiedelte die Familie nach Köln in den Stadtteil [[Köln-Müngersdorf|Müngersdorf]]. Den durch das sehr gläubige Elternhaus geprägten Plan, [[Katholizismus|katholischer]] [[Missionar]] zu werden, gab er auf, verließ die [[Kloster Knechtsteden|Klosterschule Knechtsteden]] bei [[Dormagen]] mit 17 Jahren und wandte sich der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] und dem [[Kunsthandwerk]] zu. Von 1924 bis 1929 erfuhr Jaekel an den [[Kölner Werkschulen]], dem Ort seines späteren Wirkens, seine künstlerische Ausbildung. Zu seinen Lehrern zählten die Professoren Schmidthuber, Riemerschmid und [[Hans Wissel]], dessen Klasse für [[Treiben|Metalltreibarbeiten]] er einmal übernehmen sollte, und wurde zum [[Meisterschüler]] ernannt. Schon als Student spezialisierte er sich auf Treibarbeiten in [[Kupfer]] und [[Messing]]. Ab 1930 wirkte er als freischaffender Metallbildhauer und schuf [[Christliche Kunst|sakrale]] Auftragsarbeiten wie Kelche, [[Kruzifix]]e, [[Tabernakel]]türen und Kirchenportale, aber auch weltliche Arbeiten, meist Menschen- und Tierfiguren. 1938 heiratete er Mia (My) Türner, die zeitlebens seine Assistentin, Sekretärin und sein Modell wurde. 1940 wurde Jaekel zum Militär eingezogen, kurz darauf jedoch wegen latenter [[Lungentuberkulose]] (seine drei Geschwister waren in jungen Jahren daran verstorben) entlassen. Ausgebombt, zog das Paar bis Kriegsende zu den Schwiegereltern nach [[Linz am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende nahm Jaekel seine künstlerische Tätigkeit in Köln wieder auf und wurde 1947 an den wieder eröffneten Kölner Werkschulen Leiter des Bereichs Metallbildhauerei. 1954 wurde er Vater einer Tochter. Während der 1950er Jahre, in denen er sich der [[Rheinische Sezession|Rheinischen Sezession]] anschloss, machte er sich neben seiner kunstpädagogischen Tätigkeit und seinen metallbildhauerischen Arbeiten vor allem einen Namen durch Wandplastiken im öffentlichen Raum ([[Kunst am Bau]]). Unter dem Direktorat des Malers [[Friedrich Vordemberge]] wurde er 1964 zum Direktor-Stellvertreter ernannt, 1970 vom [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kultusminister]] zum [[Professor]] und 1971 zum [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] des Fachbereichs Kunst und Design an der neu gegründeten [[Fachhochschule Köln]]. 1974 beendete er seine Tätigkeit als Hochschullehrer. Nach seiner [[Emeritierung]] war er bis zu seinem Tod weiterhin künstlerisch aktiv. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Müngersdorf, wo er seit 1959 seinen Wohnsitz hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joseph Jaekel war Mitglied im [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbund]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv/archiv.html |titel=Deutscher Künstlerbund e.&amp;amp;nbsp;V. - Archiv  –  Mitglieder ab 1903, Ordentliche Mitglieder des Deutschen Künstlerbundes |werk=kuenstlerbund.de |hrsg=Deutsch Künstlerbund |abruf=2022-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinpark-Köln-Wasserwand-Joseph-Jaekel-002.JPG|mini|hochkant=1.15|&amp;#039;&amp;#039;Wasserwand&amp;#039;&amp;#039; im Kölner Rheinpark (aufgenommen 2008)]]&lt;br /&gt;
Seine Metallskulpturen und [[Plastik (Kunst)|Plastiken]] befinden sich teilweise im öffentlichen Raum (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Rheinpark (Köln)|Kölner Rheinpark]], [[Oberlandesgericht Düsseldorf]], [[Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie]] in [[Hamburg-St. Pauli]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* St. Agatha in Wipperfürth-[[Agathaberg]] (Osterleuchter)&lt;br /&gt;
* St. Albertus in [[Mönchengladbach]]&lt;br /&gt;
* St. Joseph in [[Köln-Dellbrück]] (Altar, Kruzifix, Leuchter)&lt;br /&gt;
* [[St. Lambertus (Erkelenz)|St. Lambertus]] in [[Erkelenz]]&lt;br /&gt;
* St. Nikolaus in Düren-[[Rölsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Abtei Maria Laach]] (Bronzeportal, sogenannte „Paradiespforte“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke sind in zahlreichen Museen, vor allem im Rheinland, vertreten: &lt;br /&gt;
u.&amp;amp;nbsp;a. [[Schloss Morsbroich|Museum Morsbroich]] in [[Leverkusen]], [[Suermondt-Ludwig-Museum]] in [[Aachen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaekel entwarf die erste [[Wahlurne]] aus goldfarbenem Messing des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]], in die am 15. September 1949 die Stimmzettel für die Wahl [[Konrad Adenauer]]s zum ersten [[Bundeskanzler (Deutschland)|deutschen Bundeskanzler]] geworfen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/weg-nach-westen.html Geteiltes Deutschland: Gründerjahre Weg nach Westen – Die erste Wahlurne des Deutschen Bundestages, entworfen von Joseph Jaekel]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil seines künstlerischen Nachlasses befindet sich in [[Schloss Moyland]] in [[Bedburg-Hau]], u.&amp;amp;nbsp;a. im dortigen Skulpturenpark. Sein schriftlicher Nachlass wird seit 1988 im [[Historisches Archiv der Stadt Köln|Historischen Archiv der Stadt Köln]] verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|953169162}}&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/bestand.jsp?archivNr=2&amp;amp;tektId=2477 Schriftlicher Nachlass Joseph Jaekels im Historischen Archiv der Stadt Köln]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Überall Spuren von Joseph Jaekel |Hrsg=Bürgerverein Köln-Müngersdorf |Sammelwerk=BlickPunkt MÜNGERSDORF |Nummer=6 |Datum=2005-07 |Seiten=6–13 |Online=https://buergerverein-koeln-muengersdorf.de/app/download/5783821598/Blickpunkt_6-05.pdf |Abruf=2022-06-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118878395|LCCN=nr/94/10604|VIAF=74651134}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jaekel, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Hochschule Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jaekel, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jaekel, Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Metallbildhauer und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. April 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wallmenroth]], Siegerland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Juli 1985&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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