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	<title>Joseph Hallbauer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T04:40:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: +Kategorie:Manager (Deutschland); ±Kategorie:Manager→Kategorie:Industriemanager</title>
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		<updated>2023-01-05T12:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Manager_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Manager (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Manager (Deutschland)&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Manager&quot; title=&quot;Kategorie:Manager&quot;&gt;Kategorie:Manager&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Industriemanager&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Industriemanager (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Industriemanager&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph August Hallbauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. November]] [[1842]] in [[Zittau]]; † [[18. April]] [[1922]] in [[Kötzschenbroda]]) war ein deutscher [[Maschinenbauingenieur]] und [[Manager (Wirtschaft)|Manager]] in der [[Eisenhütte]]n-Industrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1842 als Sohn des sächsischen Eisenbahnbeamten &amp;#039;&amp;#039;Anton Hallbauer&amp;#039;&amp;#039; (1814–1891; späteres Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Direktion der westlichen Staatseisenbahn&amp;#039;&amp;#039;) geboren, besuchte Joseph Hallbauer das Gymnasium in Freiberg, studierte am [[Technische Universität Dresden#Geschichte|Polytechnikum Dresden]] und absolvierte im Anschluss daran eine Lehre bei der [[Königlich Sächsische Staatseisenbahnen|staatlichen Eisenbahnverwaltung]]. Parallel dazu erhielt er eine zusätzliche Ausbildung in der [[Sächsische Maschinenfabrik|Sächsischen Maschinenfabrik]] von [[Richard Hartmann (Maschinenfabrikant)|Richard Hartmann]] in Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert und unterstützt durch Hartmann ging Hallbauer 1866 nach [[La Salle (Illinois)]] (USA) in die Maschinenfabrik von [[Frederick Matthiessen]] und [[Edward Hegeler]] (später &amp;#039;&amp;#039;Matthiessen &amp;amp; Hegeler Zinc Comp.&amp;#039;&amp;#039;). 1868 kehrte er zurück, und noch im selben Jahr wurde er als Repräsentant Hartmanns nach Russland entsandt. Als [[Lobbyarbeit|Lobbyist]] machte er dort die Bekanntschaft des Industriellen [[Alfred Krupp]], der ihn für sein Unternehmen abwarb. Hallbauer war für die [[Friedrich Krupp AG|Firma Krupp]] zunächst hauptsächlich in Sachsen und Thüringen tätig und repräsentierte sie ab 1874 in [[Sankt Petersburg]]. Hier nahm Hallbauer in Gemeinschaft mit einem bereits in Russland ansässigen Teilhaber unter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Wächter &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; die Interessen seines Auftraggebers wahr und sicherte ihm besonders im russisch-türkischen Krieg (1878) durch Reisen nach dem Kaukasus und Fühlungnahme mit dem russischen Feldzeugmeister, dem Großfürsten Michael, große Aufträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallbauer wechselte 1884 zurück zur &amp;#039;&amp;#039;Sächsischen Maschinenfabrik&amp;#039;&amp;#039; und übernahm die ihm von [[Gustav Hartmann (Unternehmer)|Gustav Hartmann]] angetragene Leitung der vier Werke in [[Lauchhammer]], [[Riesa]], [[Gröditz]] und [[Burghammer]] mit Hauptsitz in Lauchhammer, obwohl er weder über eine Ausbildung noch über praktische Berufserfahrungen im Bereich der Eisenhütten-Industrie verfügte. Dennoch war er in dieser neuen Position sehr erfolgreich: Er führte dort nach mehreren Versuchen das [[Siemens-Martin-Ofen|Siemens-Martin-Verfahren]] bei der [[Verhüttung]] ein und stellte die Betriebe durch Aufschluss der Gruben Lauchhammer I bis III auf [[Braunkohle]]n-Brikett-Verfeuerung um. 1912 veranlasste er den Bau eines größeren unternehmenseigenen Kraftwerks und trieb mit dem Bau der [[110-kV-Leitung Lauchhammer–Riesa]] den Ausbau der Elektrizitätswirtschaft voran. Auch der erste Einsatz von Lastenhebemagneten im Eisenwerk Lauchhammer geht auf ihn zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1913 zog sich Hallbauer in den Ruhestand zurück, doch hielt er bis an sein Lebensende als [[Aufsichtsrat]]smitglied des Lauchhammer-Konzerns Fühlung mit den ihm über drei Jahrzehnte eng verbundenen Werken. Im Jahre 1914 folgte er der Einladung eines seiner US-amerikanischen Freunde zu einer Reise nach New York und Westindien und umschiffte die Südspitze von Südamerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallbauer trug den [[Nichtakademischer Titel|Ehrentitel]] &amp;#039;&amp;#039;Geheimer [[Kommerzienrat]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Technische Hochschule Dresden verlieh ihm die ingenieurwissenschaftliche [[Ehrendoktor]]würde (Dr.-Ing. h.&amp;amp;nbsp;c.). Dazu trug er das [[Ritterkreuz]] des sächsischen [[Albrechtsorden]]s, den preußischen [[Roter Adlerorden]] und den preußischen [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] [[Offizierskreuz|III. Klasse]].&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Adressbuch von Dresden und Vororten. 1915. Teil VI, S. 182.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wohnte zuletzt in der heute unter Denkmalschutz stehenden [[Villa Saxonia]], Meißner Straße 241 (ehemals Meißner Straße 32) in [[Kötzschenbroda]].&amp;lt;ref&amp;gt;laut Adressbuch Kötzschenbroda 1922/23, schriftliche Information des Stadtarchivs Radebeul an [[:Benutzer:Jbergner]] am 25. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|537|538|Hallbauer, Joseph August|Hans Wolfram von Hentig|136839088}}&lt;br /&gt;
* [[Walther Killy]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 344.&lt;br /&gt;
* Linke-Hofmann-Lauchhammer-AG (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Lauchhammer 1725–1925.&amp;#039;&amp;#039; 1925.&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bergbau- und Industriegeschichte. Die erste 110-kV-Anlage Europas.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136839088|VIAF=81117766}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hallbauer, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industriemanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sächsische Maschinenfabrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kommerzienrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hallbauer, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hallbauer, Josef; Hallbauer, Joseph August&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ingenieur, Eisenhüttenmann und Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. November 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zittau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. April 1922&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kötzschenbroda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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