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	<title>Joseph Hörr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:24:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_H%C3%B6rr&amp;diff=1975869&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchstapler: +Bilddatei</title>
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		<updated>2025-07-30T11:10:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bilddatei&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg-Gargoyles Freiburg Minster-Fish-Joseph Hörr-1781-02ASD (cropped).jpg|miniatur|Fisch-Wasserspeier am Freiburger Münster, 1781]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Hörr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1732]] in [[Blasiwald]]-Althütte; † [[9. März]] [[1785]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher [[Bildhauer]] und [[Holzschnitzer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hörr war ein Schüler des Bildhauers [[Johann Joseph Christian]] in [[Riedlingen]] und mit diesem an der Ausführung des Chorgestühls des [[Münster Unserer Lieben Frau (Zwiefalten)|Münsters Unserer Lieben Frau]] in [[Zwiefalten]] beschäftigt. Nach der Lehre kehrte er nach [[St. Blasien]] zurück, wo er als Bildhauer weltlicher Beamter („officialis secularis“) des [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosters St. Blasien]] wurde. In St. Blasien schuf Hörr mehrere Kunstwerke, vor allem für das &amp;#039;&amp;#039;Neue Münster&amp;#039;&amp;#039;, das jedoch bereits 1768 durch einen Brand zerstört wurde. In St. Blasien kam Hörr auch erstmals mit späteren Weggefährten wie [[Franz Joseph Salzmann]] oder [[Johann Christian Wentzinger]] in Kontakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1763 kam Hörr nach dem Ende der großen Bautätigkeit in St. Blasien nach [[Freiburg im Breisgau]], wo er an der Universität als akademischer Bildhauer angestellt wurde und im folgenden Jahr das akademische Bürgerrecht erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuster&amp;quot;&amp;gt;[[Carl Schuster (Maler)|Karl Schuster]]: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Baugeschichte des Freiburger Münsters im 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; |url=http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/freiburgermuensterblaetter1909/0006 |wayback=20131212110537 }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Münsterblätter&amp;#039;&amp;#039; 5, 1909, S. 7f. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/freiburgermuensterblaetter1909/0012 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erwarb am [[Freiburger Münster]]platz das Haus &amp;#039;&amp;#039;zum roten Gatter&amp;#039;&amp;#039;. 1766 schnitzte er ein Marienbild für den Altar der zweiten Kaiserkapelle des Münsters, das 1778 gefasst wurde, mittlerweile jedoch nicht mehr erhalten ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuster&amp;quot; /&amp;gt; Um 1768 schuf er zusammen mit [[Franz Xaver Anton Hauser|Anton Xaver Hauser]] einen Taufstein im Münster, dessen Entwurf von [[Johann Christian Wentzinger]] stammt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuster&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand in St. Blasien 1768 war er am Wiederaufbau von Kloster und [[Dom St. Blasien]] beteiligt. Urkundlich bezeugt ist seine Ausführung des [[Prospekt (Orgel)|Prospekts]] der [[Johann Andreas Silbermann|Silbermann]]-Orgel, in St. Blasien werden ihm u. a. aber auch die Putten von den Kanzeldecken, das auf dem Buch mit sieben Siegeln liegende Lamm vom Hochaltar, verschiedene Reliefs und Modelle für verschiedenen Bildschmuck zugeschrieben. Durch die wechselhafte Geschichte des Klosters und seiner Ausstattung sind die meisten von Hörr dort geschaffenen Objekte heute verloren. Als [[Frontispiz]] des zweiten Bandes von [[Martin Gerbert]]s &amp;#039;&amp;#039; Vetus liturgia Alemannica&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1776 findet sich eine Ansicht der Domfassade und des Konvents. Sie wurde von Hörr gezeichnet und von [[Peter Mayer (Kupferstecher)|Peter Mayer]] gestochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Waldshut&amp;#039;&amp;#039;, Akademische Verlagsbuchhandlung Mohr, Freiburg im Breisgau 1892, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm3/0086 S. 80].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 attestierte der Reiseschriftsteller [[Friedrich Nicolai]], dass Hörr „die besten Bildhauerarbeiten an der neuen Kuppelkirche St. Blasien“ gefertigt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Brommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Buchbesprechung Rudolf Morath: Joseph Hörr&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schau-ins-Land&amp;#039;&amp;#039; 104, 1985, S. 310 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1782/1783 lieferte Hörr die Pläne für den Umbau des ehemaligen [[Bertholdgymnasium|Gymnasium Academicum]] zur ersten dedizierten [[Universitätsbibliothek Freiburg|Universitätsbibliothek]] der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3798407711|Seiten=117}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der frühen Morgenstunden des 9. März 1785 verstarb Joseph Hörr an „Brustwassersucht oder ehender Lungensucht“, vermutlich einer [[Lungensilikose]] oder [[Silikotuberkulose]] entsprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reliquienbüste im Freiburger Augustinermuseum Hl. Pius, Joseph Hörr, 1775 (Schuhmacher).jpg|mini|Reliquienbüste des Hl. Pius, Schutzpatron der Schuhmacher, 1775]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Blasien Hauptportal.jpg|mini|Supraporte und Hauptportal am Dom St. Blasien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Immaculata, Holz, Blasiwald-Althütte, vor 1750.&lt;br /&gt;
* Heiliger Benedikt, Alabaster, Pfarramt St. Martin in Menzenschwand 1762/63&lt;br /&gt;
* Anbetung der Hirten, Alabasterrelief, Stiftskirche St. Gallen 1765/66&lt;br /&gt;
* Taufstein, Sandstein, [[Freiburger Münster|Münster Freiburg]], 1768&lt;br /&gt;
* Portal und Fassadendekoration, Sandstein, Deutschherrenkommende Freiburg, 1768&lt;br /&gt;
* Zähringer-Epitaph, Stuckmarmor, St. Peter/Schwarzwald, 1768&lt;br /&gt;
* Athena und Prometheus, Terracotta, Kriegsverlust 1944, 1770&lt;br /&gt;
* Portal und Fassadendekoration, Sandstein, [[Palais Sickingen]], Freiburg, 1770/71&lt;br /&gt;
* Reliquienbüste der Schuhmacherzunft, [[Augustinermuseum]] Freiburg, 1775&lt;br /&gt;
* Kaiser Joseph im Freiburger Münster, Alabasterrelief, [[Stift St. Paul im Lavanttal|St. Paul in Kärnten]], 1777&lt;br /&gt;
* Ibacher Kreuz, Sandstein, Landstraße St. Blasien-Todtmoos, 1777&lt;br /&gt;
* Innen- und Außenskulpturen, Stein, Alabaster und Holz, [[Dom St. Blasien]], 1778–1784&lt;br /&gt;
* Fürstabt Martin Gerbert, Stuckrelief, Museum der Stadt Baden (AG), um 1780&lt;br /&gt;
* Fisch-Wasserspeier am Freiburger Münster, Modellabrechnung vom 2. Juni 1781 im Münsterarchiv erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schuster&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Morath: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Hörr, 1732–1785; St. Blasischer Hofbildhauer und Bildhauer der Universität Freiburg i. Br. zu seinem 200. Todestag&amp;#039;&amp;#039;. Stadtarchiv, Freiburg 1985, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Alte [[Universitätsbibliothek Freiburg]], 1783 (zerstört 1944)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lore Noack-Heuck]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues über Leben und Werk des Freiburger Bildhauers Joseph Hörr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Oberrheinische Kunst&amp;#039;&amp;#039; 6, 1934&lt;br /&gt;
* Rudolf Morath: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Hörr, Bildhauer, 1732–1785&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Landesverein Badische Heimat#Publikationen|Badische Heimat]]&amp;#039;&amp;#039; 32, 1952, Heft 2/3&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|352||Hör(r), Joseph|[[Ingeborg Krummer-Schroth]]|118552244}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Morath: &amp;#039;&amp;#039;Joseph Hörr, 1732–1785; St. Blasischer Hofbildhauer und Bildhauer der Universität Freiburg i. Br. zu seinem 200. Todestag&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellung im Augustinermuseum vom 18. August 1985–15. September 1985 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen aus dem Archiv der Stadt Freiburg im Breisgau&amp;#039;&amp;#039; 19). Stadtarchiv, Freiburg 1985, ISBN 3-923272-19-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freiburg baroque. [[Johann Christian Wentzinger]] und seine Zeit (1710–1797)&amp;#039;&amp;#039;. Eine Ausstellung der Städtischen Museen Freiburg, Augustinermuseum. Deutscher Kunstverlag, Berlin, München 2010, ISBN 978-3-422-07039-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118552244|VIAF=40170266|LCCN=n/86/090805}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horr, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer des Klassizismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Freiburg im Breisgau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1732]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hörr, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hör, Joseph; Hoerr, Joseph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer und Holzschnitzer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1732&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Blasiwald]]-Althütte&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. März 1785&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchstapler</name></author>
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