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	<title>Joseph Gusikow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:31:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Joseph_Gusikow&amp;diff=2187827&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, ISBN-Format, Leerzeichen in Überschrift</title>
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		<updated>2023-06-13T14:48:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, ISBN-Format, Leerzeichen in Überschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joseph Gusikow Kriehuber.jpg|mini|Joseph Gusikow, Lithographie von [[Josef Kriehuber]] nach Choinski]]&lt;br /&gt;
[[Datei:xyinstrument.jpg|mini|links|Gusikows &amp;#039;&amp;#039;Holz und Stroh Instrument&amp;#039;&amp;#039;, aus [[August Lewald]]s Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Europa&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Michael Joseph Gusikow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. September]] [[1806]] in [[Schklou]]; † [[21. Oktober]] [[1837]] in [[Aachen]]) war ein jüdischer [[Klezmer]] und virtuoser [[Xylophon]]spieler, der auf seinen europaweiten Konzerten – er spielte auch vor dem [[Franz II. (HRR)|Kaiser]] und [[Klemens Wenzel Lothar von Metternich|Fürst Metternich]] – Fachleute und das allgemeine Publikum gleichermaßen begeisterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde in [[Schklou]] im damaligen [[Ansiedlungsrayon]] des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reiches]] in einer Familie von Klezmern geboren. Zunächst erlernte er wie sein Vater das Flötenspiel, doch wegen einer Lungenschwäche suchte er sich ein anderes Instrument. 1831 konstruierte er ein, wie er es nannte, &amp;#039;&amp;#039;Holz-und-Stroh-Instrument&amp;#039;&amp;#039;, das eine Weiterentwicklung der [[Strohfiedel]] darstellt, die bis dahin nur ein Instrument der einfachen Volksmusik war. Es handelt sich um ein [[Xylophon]] in Form eines [[Zymbal]]s, mit einem Tonumfang von zweieinhalb [[Chromatik|chromatischen]] [[Oktave]]n, wobei die hölzernen Klangstäbe auf Strohrollen liegen, um einen volleren Klang zu erzielen. Auf diesem Instrument entwickelte er eine außerordentliche Virtuosität und gab im Jahr 1834 Konzerte in [[Moskau]], [[Kiew]] und [[Odessa]]. In Odessa hörte ihn [[Karol Lipiński]], und mit der Unterstützung dieses polnischen Musikers und des französischen Dichters [[Alphonse de Lamartine|Lamartine]] unternahm er ab 1835 Konzerttourneen in Westeuropa, bei denen er in traditionell jüdischer Kleidung auftrat und die Bewunderung zahlreicher Zeitgenossen erweckte. An einem Konzert mit Gusikow im Pariser [[Palais des Tuileries]] trat beispielsweise der Pianist [[Friedrich Kalkbrenner]] als Gastsolist auf. Zwar war [[Franz Liszt]] vom Xylophonisten nicht begeistert und beschrieb ihn als &amp;#039;&amp;#039;[[Paganini]] der [[Boulevard]]s&amp;#039;&amp;#039;. Hingegen erteilte ihm [[Ferdinand Hiller]] eine schriftliche Empfehlung an [[Giacomo Meyerbeer]], und [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] äußerte sich in einem Brief an seine Familie begeistert über Gusikows Virtuosität und sein Instrument. Der Musikkritiker [[François-Joseph Fétis]], der ihn in [[Brüssel]] getroffen hatte und sich selbst über den 16-jährigen Liszt ziemlich herablassend geäußert hatte, beschrieb ihn in einem ausführlichen Artikel, in dem er auch auf die [[Stimmung (Musik)|stimmungstechnischen]] Einzelheiten des Instrumentes einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh an Tuberkulose erkrankt, starb Gusikow im Alter von 31 Jahren während eines Konzertes in Aachen mit den [[Schlägel (Musik)|Schlägeln]] in der Hand. Er hatte nie Noten gelernt und spielte vorwiegend eigene Kompositionen, daneben auch Bearbeitungen von Paganinis &amp;#039;&amp;#039;[[La Campanella]]&amp;#039;&amp;#039; und von weiteren bekannten Klavier- und Violinwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Lohe: &amp;#039;&amp;#039;Michael Gusikow 1806–1837.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Holger A. Dux]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Jüdische Friedhof Aachen Lütticher Straße&amp;#039;&amp;#039;, Mayersche Buchhandlung, Aachen 2022, ISBN 978-3-87519-266-7, S. 250–254.&lt;br /&gt;
* [[Heike Müns]]: &amp;#039;&amp;#039;Musik und Migration in Ostmitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2005 (Schriften des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im Östlichen Europa; 23), ISBN 978-3-486-57640-5.&lt;br /&gt;
* Rita Ottens, [[Joel Rubin]]: &amp;#039;&amp;#039;Klezmer-Musik.&amp;#039;&amp;#039; Bärenreiter, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a. 1999 (dtv; 30748), ISBN 3-423-30748-X.&lt;br /&gt;
* Irena Poniatowska: &amp;#039;&amp;#039;Guzikow, Michal Józef.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grove Dictionary of Music and Musicians&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 10: &amp;#039;&amp;#039;Glinka to harp&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage. Macmillan, London 2001, ISBN 0-333-60800-3, S. 608f&lt;br /&gt;
* [[Salomon Wininger]]: &amp;#039;&amp;#039;Große Jüdische National-Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Orient-Druckerei, Czernowitz 1927, S. 562.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Michail Huzikaŭ|Michael Joseph Gusikow}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alexjacobowitz.com/gusikow.php Alex Jacobowitz: &amp;#039;&amp;#039;Guzikow&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.klezmer.at/Frejlech-Musik-mehr.htm Klezmer.at]&lt;br /&gt;
* [http://www.hopestreetmarimba.com/m-j-gusikow/ Hope Street Marimba]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116931000|LCCN=nr91017341|VIAF=316441472}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gusikow, Joseph}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klezmer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Xylophonist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1806]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1837]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gusikow, Joseph&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gusikow, Michael Joseph (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Xylophonist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. September 1806&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schklou|Sklow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1837&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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